Rezension: Sommerflüstern

Tanja Voosen – Sommerflüstern

Sommerflüstern

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 405
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Taylor findet eines Tages in ihrem Sind einen Zettel mit einer merkwürdigen Botschaft: Fange an deinen Lieblingssong zu hassen! Sie kann nicht wirklich viel damit anfangen. Erst als sie Hunter kennenlernt, dem der Spind vor ihr gehört hat, beginnt das Ganze langsam einen Sinn zu ergeben. Gemeinsam gehen die beiden mehreren Hinweisen nach und lernen sich dabei immer besser kennen. Nach und nach erfahren sie dabei auch immer mehr über die Vergangenheit des jeweils anderen und was es mit den Hinweisen auf sich hat…
  • Rezension: Ich kannte die Autorin bereits von den Büchern  „Emily lives loudly“ und „wir sehen uns gestern“ und da ich von beiden Titeln sehr begeistert war, wusste ich gleich, dass mir auch „Sommerflüstern“ sehr gut gefallen würde. Gestern habe ich dann endlich im Sommer (!) in der Sonne gelegen und dieses Buch gelesen – es ist wirklich unglaublich schön und etwas ganz Besonderes. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber Taylor und Hunter sind einfach liebenswert und ihre Geschichte gerade deshalb so toll, weil sich die beiden so sehr voneinander unterscheiden und Taylor anfangs gar nicht so begeistert von Hunter ist wie alle anderen Mädchen an ihrer Schule. Besonders schön finde ich außerdem, wie das Verhältnis zu ihrer Schwester Lucy beschrieben wird  – Geschwister sind einfach etwas wunderbares und kennen einen oft besser als man sich selbst. Das macht dieses Buch wieder einmal sehr schön deutlich, außerdem dass es lohnt Menschen zu vertrauenden, auch wenn man die Gefahr eingeht, verletzt zu werden. Zudem macht die Autorin sehr schon deutlich welchen großen Einfluss unsere Vergangenheit auf unser Leben hat. „Sommerflüstern“ ist einfach ein wunderschönes Buch mit Tiefgang und Herz, dass ich euch wirklich nicht nur für den Sommer sehr empfehlen kann.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Tiefdunkle Nacht. Darian & Victoria 3

Stefanie Hasse – Tiefdunkle Nacht. Darian & Victoria 3

Darian & Victoria. Tiefdunkel Nacht

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 369
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte Band. Der erste Teil trägt den Titel „Schwarzer Rauch“ und der Zweite „Düstere Schatten„.
  • Inhalt: Victoria kann sich endlich wieder an alles erinnern und freut sich die anderen Mitglieder der Gemeinschaft der Mondkinder wieder zu sehen. Doch ihre ehemals große Liebe Darian ist nicht dabei und auf einmal benimmt sich auch ihr neuer Partner Alexander komisch. Was steckt dahinter? Welche Rollen werden die drei für die Zukunft der Mondinder spielen und auf welche Seite kämpfen sie?
  • Rezension: Mit „Tiefdunkle Nacht“ hat Stefanie Hasse eine sehr gelungene Fortsetzung der ersten beiden Teile der „Darian & Victoria – Serie“ geschrieben. Es ist alles sehr stimmig und geht genau dort weiter, wo der zweite Teil aufgehört hat. Allerdings ist dieser Band wirklich sehr düster und extrem gruselig und für meinen Geschmack etwas zu verworren – man versteht es nur, wenn man sich noch sehr gut an die voran gegangenen Teile erinnern kann. Trotzdem wird auch hier wieder sehr eindrücklich gezeigt, welche Kraft Liebe und Freundschaft haben und dass es sich immer lohnt, nie den Glauben an das Gute im Anderen zu glauben. Ich bin gespannt, ob es noch einen weiteren Band geben wird.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Wiesengrün. Elfenblüte 5

Julia K. Knoll  – Wiesengrün. Elfenblüte 5

Wiesengrün

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der letzte der fünf Teile der Elfenblüten-Serie. Die Namen der ersten Bände lauten:   „Elfenblüte 1 – Himmelblau“ ,  „Elfenblüte 2 – Sonnengelb„,   „Elfenblüte 3 – Glutrot“ und „Elfenblüte 4 – Nebelgrau„.
  • Inhalt: Alahrian hat Lilly gerade das Leben gerettet, allerdings hat er damit im wahrsten Sinne des Wortes mit seinem eigenen Leben bezahlt. Er muss mit Lilith der Königin kämpfen..
  • Rezension: Ich habe mich riesig gefreut, als ich den fünften und somit letzten Teil der Elfenblüten-Serie per eMail bekommen habe und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen. Ich habe das Lesen nur unterbrochen, um ein paar Stunden zu schlafen, dann aber am nächsten morgen direkt nach dem Aufwachen weitergelesen  bis ich das Ende der Geschichte kannte. Ein wenig hoffe ich allerdings, dass es noch einen weiteren Band gibt, in dem wir erfahren, wie es den Beiden geht… denn obwohl mich dieser Band genauso wie schon die voran gegangenen gefesselt hat und das Ende wirklich sehr gut ist, mag ich mich doch irgendwie nicht von den beiden verabschieden, wo sie mich doch den ganzen Juni über begleitet haben. Die Elfenblüten-Serie gefällt mir wirklich sehr gut und ich kann sie euch allen nur absolut empfehlen – sie ist nicht nur spannend, sondern auch unglaublich schön und macht deutlich, dass Dinge und Menschen manchmal ganz anders als man zuerst denkt und welche enorme Kraft die Liebe haben kann. Die Bücher sind einfach großartig!!! Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, das mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Glutrot. Elfenblüte 3

Julia K. Knoll  – Glutrot. Elfenblüte 3

Glutrot

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 203
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte von  bisher fünf Teilen der Elfenblüten-Serie. Der erste Band trägt den Titel „Himmelblau“ und der Zweite „Sonnengelb„.  Der vierte Teil heißt „Nebelgrau“ und der letzte „Wiesengrün“ (Er erscheint am 2.7.15).
  • Inhalt: Lillian und Alahrian sind glücklich zusammen, aber irgendwie scheint ein Geheimnis aus der Vergangenheit zwischen ihnen zu stehen. Soll Lilly  warten bis Alahrian sich ihr anvertraut oder die Chance nutzen seinen Bruder zu fragen?
  • Rezension:  Ich habe direkt nachdem ich die letzte Seite von Band 2 „Sonnengelb“ gelesen hatte mit dem dritten Teil begonnen und die Handlung hat nahlos an das voran gegangene angeknüpft. Es war unglaublich spannend zu erfahren, wie es mit den beiden weiter geht. Die Liebe zwischen den beiden ist sehr zerbrechlich, aber grade deshalb auch unglaublich stark und auf jeden Fall etwas ganz Besonderes. Es hat mir besonders gut gefallen, wie es der Autorin gelungen ist, Alahrians Vergangenheit   zur Sprache zu bringen. Besonders spannend war, endlich mehr über die Welt von Alharian zu erfahren. Das Buch ist einfach zauberhaft und ich freue mich schon, dass ich auch den vierten Band habe und sofort damit beginnen kann. Die ersten drei Teile kann ich auf jeden Fall schon mal sehr empfehlen, aber man sollte auf alle  Fälle alle Bänder in einem „Rutsch“ lesen denke ich, obwohl es auch Spaß machen kann sich immer auf die Fortsetzung zu freuen und seinem Erscheinungsdatum entgegen zu fiebern. Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Sonnengelb. Elfenblüte 2

Julia K. Knoll  – Sonnengelb. Elfenblüte 2

Sonnengelb

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 245
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite von  bisher fünf Teilen der Elfenblüten-Serie. Der erste Band trägt den Titel „Himmelblau„, der Dritte heißt“ Glutrot“, der Vierte „Nebelgrau“ und der letzte „Wiesengrün“ (Er erscheint am 2.7.15).
  • Inhalt: Lillian fühlt sich zwar inzwischen in Bayern recht wohl, doch ihr Mitschüler  Alahrian gibt ihr immer noch jede Menge Rätsel auf. Er fasziniert Lilly unglaublich vielleicht gerade weil sie ihn und sein Handeln oft nicht versteht. Deshalb frei sie sich unglaublich als er sie zum Schulball einlädt und ist tief enttäuscht, als er ihr absagt…
  • Rezension: Im März habe ich den erste Band gelesen und dann irgendwie den Anschluss verpasst, immer wieder habe ich mich für ein anderes Buch entschieden. Doch das hat eigentlich nichts gemacht, schon nach weniger Zeilen war ich wieder Mieterin in der Geschichte von Lilly und Alahrian. Sie ist etwas ganz besonderes,   und sehr zart und märchenhaft. (Achtung Spoiler!) Als Alahrian nach einer unheimlichen Nacht endlich den Mut aufbringt Lilly die Wahrheit über sich selbst  zu erzählen, ist mir beim Lesen selbst fast das Herz stehen geblieben und ich hätte mitweinen können. Ich bin unheimlich gespannt wie es mit den beiden und ihrer Liebe weitergeht und bin unglaublich froh, dass ich den dritten und vierten teil bereits habe und so direkt weiterlesen konnte, nachdem ich Teil 2 an nur einem Nachmittag förmlich verschlungen hatte. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass ich euch diese Serie absolut empfehlen kann, besonders wenn ihr Fantasy und Elfen so gern mögt wie ich, aber ihr müsst unbedingt mit dem ersten Teil beginnen.   Vielen Dank an das Team vom Knaur Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: echt

Christoph Scheuring – echt

echt

  • Verlag: magellan
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Albert hat ein besonderes Hobby: Er sammelt Abschiede. Dafür fährt der täglich zum Hamburger Hauptbahnhof und fotografiert dort Menschen die sich am Gleis voneinander verabschieden – Umarmungen und  Tränen. Dabei trifft er auch auf Kati, die auf einmal gegenüber von ihm auf einer Bank sitzt und übt eine große Anziehungskraft weil sie auf der einen Seite verletzlich und auf der anderen Seite auch unglaublich abgehockt wirkt. Kati bittet Albert ihr seine Fotos zeigen. Besonders begeistert ist sie von Alberts Lieblingsbild – allerdings behautet sie, dass es sich dabei um eine Lüge handelt. Gemeinsam gehen sie dem Ganzen auf die Spur und versuchen herauszufinden, was wirklich hinter dem Bild steckt…
  • Rezension: Auch auf diesen Titel bin ich im Rahmen der Leipziger Buchmesse aufmerksam geworden und habe dann erfahren, dass es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert ist.  Das Buch ist allein schon von seinem äußeren Erscheinungsbild her sehr anders, denn es hat einen sehr umgewöhnlichen Einband – der neugierig macht. Es wirkt ein wenig als wäre es ein „Prototyp“ – das erste gerade fertig gewordene Exemplar… Ich kann es schwer in Worte fassen, aber es gefällt mir sehr gut. Auch der Inhalt des Buches hat mir von der ersten Seite an gefangen genommen, besonders weil es in meiner Heimatstadt Hamburg spielt und ich mich so noch viel besser in die Szenen hineinversetzen konnte. Am Hauptbahnhof z.B. habe ich auch schon sehr viele Stunden verbracht – auch mit vielen Abscheiden und deshalb fand  das Buch auch von Anfang an so spannend. Das Beobachten der Menschen auf einem Gleis ist wirklich sehr interessant und ich würde gerne die Fotos von Albert sehen, schade, dass es im echten Leben keine Möglichkeit gibt sie anzuschauen. Albert und Kati sind mir sofort ans Herz gewachsen, so unterschiedlich sie auch sind, aber genau das macht den ganz besonderen Reiz der Geschichte aus. Manchmal habe ich richtig mit den beiden, besonders Albert mit gelitten. Zeitweise war ich richtig erschrocken, wie deutlich und erschreckend das Leben der Jugendlichen geschildert wird. Auch war es erschreckend, wie schnell Albert – eigentlich ein braver Junger mit der Polizei in Kontakt kommt und kriminell wird, wenn auch aus sehr ehrenwerten Gründen… Ich möchte jetzt nicht zu viel vorweg nehmen, aber die Geschichte hat mich wirklich tief beeindruckt und bewegt. Ich kann sie mir durchaus als Lektüre für Hamburger  Schüler vorstellen und bin mir sicher, dass sie das Buch genauso wie ich sehr mögen würden.  Aber auch allen Erwachsenen, besonders den in Hamburg lebenden, kann ich dieses Buch wirklich absolut ans Herz legen. Man bekommt einen ganz neuen Blick auf die Stadt und die Jugendlichen am Hauptbahnhof. Vielen Dank an das Team vom magellan Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Cinaed 1. Aus dem Feuer geboren

Tanja Höflinge – Cinaed 1. Aus dem Feuer geboren

cinaed-1-band

  • Verlag: Fabulus Verlag
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn einer Trilogie. Band 2 trägt den Titel „Cinaed. Durch Blut getränkt“. Der 3 Teil wird im Juni erscheinen und den Titel „Cináed: Zum Werkzeug der Macht“ tragen.
  • Inhalt: Das Leben von Daniel Frayne ist das eines ganz normalen Jugendlichen bis er an seinem 16. Geburtstag einen geheimnisvollen Stift geschenkt bekommt. Durch ihn gelangt er eine Elite-Ausbildungsstätte, die Conwy-Akademie und erlebt dort nach und nach welche Magie in dem Stift steckt. nach kurzer Zeit gibt er dem Stift einen keltischen Namen – Cinaed. Aber damit beginnen die Abenteuer erst richtig gefährlich zu werden. Besonders als die Schüler aufgefordert werden nach eben diesem geheimnisvollen Stift Ausschau zu  halten und dann auch noch die alljährlichen Wettkämpfe zwischen den Schülern beginnen. Was genau hat es mit diesem Stift auf sich? Wie wird David das Ganze überstehen und wem kann er dabei vertrauen?
  • Rezension:  Zuerst sind mir der feuerrot gefärbte Schnitt des Buches aufgefallen noch ehe ich in das Buch hineingeschaut habe – das hätte mich sofort neugierig auf das Buch gemacht, wenn ich es nicht ohnehin schon gewesen wäre. Als zweites hat mich dann die tolle Widmung überrascht, so dass ich jetzt endlich das Buch lesen muss. Nachdem ich heute die letzten Worte gelesen habe, muss ich sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht worden sind. Die Geschichte ist unglaublich spannend und in sich sehr stimmig und irgendwie trotz der magischen Elemente irgendwie authentisch. Sie hat mich sehr schnell gefesselt und ich habe bis zur letzten Seite mit David mitgefiebert, wie er das Leben an dieser besonderen Academy meistert und nach und nach immer mehr über sich selbst und den Stift erfährt und dabei feststellen muss, dass er nicht jeden Menschen vertrauen kann.  Diesen Aspekt der Geschichte finde ich unglaublich gut – besonders als sich David dann auch noch entscheiden muss, inwieweit er dem Stift glaubt. Auch Liebe und Eifersucht spielen eine wichtige Rollen, ebenso wie die typischen Kämpfe zwischen Jugendlichen um Anerkennung und Macht, die in diesem Buch aber eine ganz neue Dimension bekommen. Nachdem ich jetzt den ersten Band beendet haben, bleiben noch sehr viele Fragen offen. Aber zum Glück ist es ja erst der Beginn einer Trilogie und was am tollsten ist, ich kann sofort mit dem Lesen des zweiten Bandes weitermachen und da werden dann sicher schon jede Menge Fragen beantwortet aber sicher auch wieder viele neue aufgeworfen. Ich kann euch den Beginn dieser Trilogie wirklich sehr empfehlen – nicht nur jugendlichen Lesern, aber denen ganz besonders. Vielen Dank an das Team von Literaturtest und dem Fabulus Verlag, die mir diese Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gesellt haben.
  • Bewertung: 5 Sterne