Rezension: Törtel, die Schildkröte aus dem McGrün

Wieland Freund – Törtel, die Schildkröte aus dem McGrün

  • Verlag : BELTZ
  • Seitenzahl : 184
  • Teil einer Reihe? : Ja – Es gibt drei Bücher über Törtel und seine Freunde, dies ist das Erste davon. (2. Törtel und der Wolf, 3. Törtel und Nummer 3)
  • Inhalt:
    Törtel ist eine griechische Landschildkröte, die in einem Terrarium in einem Baumarkt mit Namen Mc Grün geboren wird. Eines Tages wird sie von King Kurt gekauft, der sie aber nach kurzer Zeit in Müggeldorf aussetzt. Dort trifft er auf viele andere Tiere: z.B. die Füchsin Wendy, den Schwan Hokuspokus und das Wildschwein Grrmpf. Und das Leben in Freiheit, in der Stadt, neben den Menschen, ist alles andere als langweilig, denn die Tiere hinterlassen eindeutige Spuren. Gleichzeitig häufen sich bei den Menschen die Einbrüche und natürlich verdächtigen sie die Tiere. Doch diese Wissen sich zu helfen, die Tiere verbünden sich mit den Haustieren und gemeinsam schaffen sie es den Menschen deutlich zu machen, wer wirklich hinter den Einbrüchen steckt.
  • Rezension:
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Geschichte ist detailreich, spannend und liebevoll erdacht. Auch die Illustrationen finde ich sehr gelungen. Sie untermalen die Geschichte auf eine sehr schöne Art und Weise und machen das Lesen aufregender und die Geschichte bliebt besser im Gedächtnis. Die einzelne Tiere sind sehr liebevoll und detailreich erdacht und gezeichnet. Besonders toll ist, wie einzigartig die einzelnen Tiere sind und wie sie alle sehr gut passende Namen und einen individuellen, vielschichtigen Charakteren. Die Tiere sind so verschieden wie die Menschen auch und ich denke jeder kann eine Identifikationsfigur finden. Für das lesen innerhalb eines längeren Zeitraumes und für das Wiederholen des bisher Gelesen sind die Zusammenfassungen zu Beginn eines jeden Kapitels besonders toll. Für die vertiefende Behandlung des Buches in der Schule z.B. im Rahmen des Themas „Tiere im Wald“ im Sachkunde-Unterrichts oder „Steckbriefe“ im Fach Deutsch ist das Begleitheft „Törtel und seine Freunde“ von unschätzbarem Wert. Die Kinder werden mit viel Spass mehr über die einzelnen Tiere lernen und können auch ihre Freude, ähnlich wie die Tiere,  einen Steckbrief erstellen lassen und diese dann in dem Heft sammeln. Ich finde das sind ganz tolle Ideen. Außerdem kann man eine Menge von Törtel lernen: Er ist klein und bewegt doch sehr viel. Außerdem hat er eine ganz tolle Persönlichkeit, diese zeigt sich z.B. darin, wie einfühlsam er sich um den Keiler Grmpf kümmert, als dieser nach einer Pfefferattacke kurzeitig blind ist und das obwohl dieser vorher so gemein zu Törtel gewesen ist. Er ist ein liebenswerter Held gerade weil es so untypisch ist, dass eine Schildkröte eine so wichtige Hauptrolle spielt und mit ihren Ideen alles zum Guten wendet. Besonders rührend finde ich auch das Ende, als Törtel sich voller Hoffnung in die Hände der Kinder begibt. Ich würde gern wissen, was Törtel dort erlebt.
    Vielen Dank an den BELTZ-Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

meine neuen Bücher haben mich geweckt

*ding dong*  – eigentlich war ich etwas genervt, von dem Klingeln geweckt zu werden,und wäre fast nicht aufgestanden… Zum Glück habe ich mich dann doch aufgerafft und wurde mit zwei neuen Bücherlieferungen belohnt:

 

– Kerstin Gier – Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten

– Kerstin Gier – Saphierblau. Liebe geht durch alle Zeiten

 

– Herbert Rosendorfer – Komm mit wir reisen zu Mozart

Rezension: Jane reloaded

Charlotte Kerner – Jane reloaded

  • Verlag : BELTZ
  • Seitenzahl : 210
  • Teil einer Reihe? : Nein
    Inhalt:
    Diese Buch spielt in einer fiktiven Zukunft. Die  18-jährige Tanja Jane, Kind einer  Paläontologendynastie,  trifft auf Jamie, ein großes Geheimnis der Wissenschaft, denn Jamie ist die genetische Neuschöpfung eines „Homo erectus“. Schon Janes Ur-Großmutter und Oma haben im Bereich der Paläontologie und auch ihre Mutter beschäftigst sich mit der Frage nach verschiedenen Arten. Auch Jane studiert Paläontologie und eines Tages besucht sie ihren Vater, den sie in ihrer Kindheit selten gesehen hat in „seinem“ Laos-Labor. Dort begegnet sie dann auch Jamie und wird selbst ohne es zu Wissen zum Gegenstand der Forschungen. Auch die Begegnungen zwischen Jane und Jamie verlaufen anders als von Jane erwartet und nehmen eine sehr unerwartete Wendung. Das Buch endet mit einem Brief aus dem Jahr 2161, den Jane an ihre Enkelin schreibt.
  • Rezension:
    Das Thema des Buches und das Cover haben mich sehr angesprochen. Es ist toll, wie man auf dem Cover mit hinein genommen wird in die Begegnung zwischen Jamie und Jane. Leider gefällt mir die Umsetzung der Thematik nicht so gut, dass Buch enthält für meinen Geschmack zu viele Informationen und zu wenig „echte“ Geschichte. Man muss sich sehr für das Thema Evolution und „Homo erectus“ interessieren, dann ist das Buch genau das Richtige, denn es enthält einen ausführlichen Anhang, in dem die wichtigsten Begriffe des Buches in leicht verständlicher Sprache erklärt werden. Sie machen das Buch sehr wertvoll. Wenn man aber eine spannende Geschichte erwartet, wird man enttäuscht, denn die eigentlich Geschichte wird immer wieder durch, teilweise für die Handlung irrelevante ,Informationen und Details, in Form von Rück-blenden unterbrochen. Die eigentliche Geschichte zwischen Jamie und Jane finde ich aber sehr rührend, besonders, wie beschrieben wird, dass Jamie Jane vermisst als sie krank ist oder ihre erste Begegnung,  und regt zum Nachdenken an. Das Ende finde ich aber wenig überzeugend und ich hätte gern mehr darüber erfahren, wie das Leben von Jane und Jamie aussieht. Die Geschichte schreitet mir an dieser Stelle zu schnell voran. Es ist meiner Meinung nach etwas unheimlich, wie die Zukunft der Menschen aussehen könnte, umso mehr, als Charlotte Kerner es so realistisch schildert und mit „Fakten“ untermauert. Die Idee Menschen in Zoos zu bestaunen finde ich sehr befremdlich. Auch die Umformulierung des Vaterunsers in das Venter-Gebet hat mich gestört, besonders weil es für die Geschichte völlig überflüssig ist. Ihre Idee eine Weltsprache dagegen gefällt mir sehr gut und ich fand es sehr spannend darüber zu lesen, wie sie funktionieren könnte. Dieses Buch eignet sich meiner Meinung nach zudem sehr gut dazu, um etwas über die Thematik zu erfahren und ins Gespräch darüber zu kommen, wie z.B. wie die Zukunft aussehen könnte und was man über die Rechte von Tieren und das Klonen und Reproduzieren von Lebewesen denkt. Als Klassenlektüre eignet es sich daher sicher sehr gut. Und ich kann mir vorstellen, dass es an der Thematik Interessierte Jugendliche, aufgrund der Liebesgeschichte wohl eher Mädchen, verschlingen werden. 
    Vielen Dank an den BELTZ-Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

Rezension: Du bist mein

Max Lucado – Du bist mein

www.scm-haenssler.de

  • Verlag : SCM Hänssler
  • Seitenzahl : 30
  • Teil einer Reihe? : Ja – Er hat mehre Bücher über das Leben der sog. Wemmicks und insbesondere Punchinello geschrieben.
  • Inhalt:
    Die Wemmicks sind ein Volk von Holzpuppen, sie sind alle gemacht von Eli, dem Holzschnitzer. Und Punchinello ist einer von ihnen. Schachteln und Bälle sind etwas tolles und wer diese Spielsachen hat ist ein guter Wemmick, je mehr, desto besser. Auch Punchinello will dazugehören und verkauft dafür sehr viel und gibt eine Menge auf. Eines Tages, auf dem Weg auf einen hohen Berg verläuft er sich und landet zufällig in der Hütte von Eli. Dieser macht ihm deutlich, was er alles verloren hat und erinnert ihn daran dass er einmalig ist, weil er er ist und er sein ist und Eli ihn liebt.
  • Rezension:
    Auch diese Geschichte finde ich einfach toll, sie hat bei ihrer Einfachheit eine solche Tiefe und hat mich stark berührt. Auch die Illustrationen gefallen mir sehr gut und vertiefen das Verständnis und sind zudem sehr hübsch anzusehen. Die Geschichte macht mit einfachen Worten deutlich, dass man etwas sehr wichtiges verliert, wenn man immer nur daran denkt mehr zu besitzen als andere, nämlich seine Zufriedenheit und seine Freunde. Häufig geht es Menschen wie den Wemmicks, sie wollen etwas besitzen, um vor den anderen möglichst gut dar zu stehen, ohne das sie das Ding an sich überhaupt brauchen oder mögen. Und dabei merken sie dann gar nicht, wie sie das ganze Arbeiten und Dinge anhäufen unglücklich macht und ihnen ihre Lebensqualität raubt. Und die Botschaft von Eli (Gott) an Punchinello (und ebenso auch uns) ist zwar auf den ersten Blick sehr einfach, aber doch tragfähig und mit sehr viel Tiefe: Wichtig ist nicht, was du hast, sondern wem du gehörst. Ich finde das Buch ruft diese Wahrheit  auf eine sehr schöne Art und Weise ins Gedächtnis oder macht es uns überhaupt erst deutlich.
  • Bewertung:  

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

neue Bücher!!!

… ich hatte heute wieder zwei Bücher in der Post:

– Max Lucado – Du bist mein

– Max Lucado – Schön, dass es dich gibt

 

… und ein Schnäppchen hat sich mir förmlich in den Weg geworfen:  ;-)

– Kerstin Gier – Smaragdgrün. Liebe geht durch alle Zeiten