Rezension: Keine Gnade für Monster

Keine Gnade für Monster. Auf die Socken fertig los!

  • Verlag: Helvetiq
  • Teil einer Reihe?: Spiel zum Buch
  • Inhalt: Während eures täglichen Spaziergangs entdeckt ihr Monster, die versuchen, in ein Haus einzubrechen. Glücklicherweise ist die dort lebende Familie gerade nicht da und ihr seid Experten für Monsterbekämpfung. Zwar habt ihr eure Ausrüstung nicht dabei, seid aber entschlossen, sie nacheinander mit allem, was euch in die Hand fällt, auszuschalten: Mit Bällen, Socken oder Eimern voll Wasser. Keine Gnade für die Monster ist ein kooperatives Spiel, in dem sich die Spieler zusammenschließen, um alle Monster auszuschalten, bevor alle Spielmarken aufgebraucht sind. Öffnet die Schachtel und klappt die Klappen auf, um ein Haus zu bauen, und platziert die Monster im Garten. Eines von ihnen betritt den ersten Raum … Schnell! Der erste Spieler würfelt und zieht ein Token. Er muss eine Socke auf das Monster werfen, indem er gleichzeitig ein Auge schließt. Sobald das Monster auf dem Boden liegt, geht es weiter zum zweiten Spieler … Um zu gewinnen, schieße das letzte Monster ab, bevor du alle Tokens aufgebraucht hast! Mit seinem Spielbrett, das sich zu einem 3D-Haus entfaltet, seinem kooperativen Konzept und den kleinen Aufgaben, die durch die Tokens gestellt werden, garantiert dieses Spiel einen unterhaltsamen und lustigen Abend für alle ab 4 Jahren. Um das Spiel zu gewinnen, benötigt ihr eine gute Portion Geschicklichkeit, Gedächtnis und Zusammenarbeit! In diesem kooperativen Spiel ist es euer Ziel, alle Monster zu besiegen, bevor ihr alle Wurf- Tokens aufgebraucht habt. (Quelle: Website s.u.)
  • Rezension: Das ist das erste Spiel das ich hier auf meinem Bücherblog vorstellen und ich muss sagen, dass ich jetzt unglaublich neugierig auf das Buch bin, denn das Spiel ist wirklich total großartig. Sowohl von der Idee als auch deren Umsetzung waren meine Kinder und ich sofort begeistert und auch mein Mann liebt dieses Spiel. Es macht einfach total viel Spaß gemeinsam (!) gegen die Monster zu kämpfen und dabei seine motorischen Fähigkeiten zu testen – und man darf sogar mit Socken werfen. Das Spiel ist einfach total schön anzuschauen und es macht Spaß mit dem „Karton“ zu spielen, wirklich eine einmalige Idee. Ich liebe Spiele, aber sowas habe ich noch nie gesehen. Das Spiel an sich lebt davon, dass alle gemeinsam gegen die Monster „kämpfen“ und irgendwie jeder seinen Beitrag dazu leistet. Das macht total Spaß und schon unsere Kleine kann nach etwas geänderten regeln mitspielen, da heißt ed dann einfach Monster umwerfen und alle haben Spaß. Ich kann euch dieses Spiel besonders jetzt während des Lockdown sehr ans Herz legen – nutzt die Zeit und spielt ein tolles Spiel gemeinsam mit euren Kindern. Und wer weiß, vielleicht kämpft ihr ja – genau wie meine Zwerge – damit auch ein bisschen gegen den Corona Virus.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes und der Infos:https://www.helvetiq.com/keine-gnade-fur-die-monster?___store=sw_ge&___from_store=sw_fr

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Das Supertalentier. Lunas großer Auftritt

Christian Matzrath, Max Fiedler – Das Supertalentier. Lunas großer Auftritt

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  • Verlag: Boje (Bastei Luebbe)
  • Seitenzahl: 192
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Luna ist ein kleines Käfermädchen mit einem großen Traum: Sie möchte bei einem Talentwettbewerb mitmachen – nur zu blöd, dass das Talent ihrer Familie ausgerechnet das ist, stinkenden Pupse zu fabrizieren. Aber Luna kann auch noch etwas anderes. Sie kann mithilfe des Mondes wunderschöne Schattenfiguren hervorzaubern. Und zum Glück helfen ihr ja auch noch ihre Käferfreunde sich auf den großen Auftritt vor der Jury vorzubereiten.
  • Rezension: Ich habe im März bereits ein Vorab – Muster (Rezension) dieses wundervollen Buches bekommen und mich sofort in Luna und ihre Freunde verliebt. Diese Geschichte ist wirklich einzigartig – nie hätte ich erwartet, dass mich die Welt der Käfer und anderen Insekten so begeistern würde. Ich bin mir sicher das auch Kinder sofort Feuer und Flamme sind und auf diesem Wege ganz nebenbei eine Menge über Käfer lernen werden – allein schon wie viele verschiedene Arten vorkommen. Aber auch die Geschichte von Luna finde ich zu niedlich – irgendwie fast ein bisschen menschlich, wie sie sich verhält. Mein absolutes Highlight sind aber diese wundervollen Abbildungen, die die Geschichte erst so richtig zum Leben erwecken und die Gedanken immer wieder abschweifen lassen. Ich liebe dieses Buch jetzt, wo ich es endlich komplett kenne noch mehr als ich es schon im März getan habe. Der Schluss ist einfach wunderbar und ein geniales Bespiele dafür, dass man gemeinsam eine Menge schaffen kann und im wahrsten Sinne des Wortes Wölfe im Schafspelz entlarven kann. Das Buch ist absolut empfehlenswert und es hat einfach wunderbare kleine, sehr ungewöhnliche Protagonisten. Und wer nicht genug bekommen kann von Luna, für den gibt es jetzt auch eine App. Vielen Dank an den Boje Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise  als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Törtel, die Schildkröte aus dem McGrün

Wieland Freund – Törtel, die Schildkröte aus dem McGrün

  • Verlag : BELTZ
  • Seitenzahl : 184
  • Teil einer Reihe? : Ja – Es gibt drei Bücher über Törtel und seine Freunde, dies ist das Erste davon. (2. Törtel und der Wolf, 3. Törtel und Nummer 3)
  • Inhalt:
    Törtel ist eine griechische Landschildkröte, die in einem Terrarium in einem Baumarkt mit Namen Mc Grün geboren wird. Eines Tages wird sie von King Kurt gekauft, der sie aber nach kurzer Zeit in Müggeldorf aussetzt. Dort trifft er auf viele andere Tiere: z.B. die Füchsin Wendy, den Schwan Hokuspokus und das Wildschwein Grrmpf. Und das Leben in Freiheit, in der Stadt, neben den Menschen, ist alles andere als langweilig, denn die Tiere hinterlassen eindeutige Spuren. Gleichzeitig häufen sich bei den Menschen die Einbrüche und natürlich verdächtigen sie die Tiere. Doch diese Wissen sich zu helfen, die Tiere verbünden sich mit den Haustieren und gemeinsam schaffen sie es den Menschen deutlich zu machen, wer wirklich hinter den Einbrüchen steckt.
  • Rezension:
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Geschichte ist detailreich, spannend und liebevoll erdacht. Auch die Illustrationen finde ich sehr gelungen. Sie untermalen die Geschichte auf eine sehr schöne Art und Weise und machen das Lesen aufregender und die Geschichte bliebt besser im Gedächtnis. Die einzelne Tiere sind sehr liebevoll und detailreich erdacht und gezeichnet. Besonders toll ist, wie einzigartig die einzelnen Tiere sind und wie sie alle sehr gut passende Namen und einen individuellen, vielschichtigen Charakteren. Die Tiere sind so verschieden wie die Menschen auch und ich denke jeder kann eine Identifikationsfigur finden. Für das lesen innerhalb eines längeren Zeitraumes und für das Wiederholen des bisher Gelesen sind die Zusammenfassungen zu Beginn eines jeden Kapitels besonders toll. Für die vertiefende Behandlung des Buches in der Schule z.B. im Rahmen des Themas „Tiere im Wald“ im Sachkunde-Unterrichts oder „Steckbriefe“ im Fach Deutsch ist das Begleitheft „Törtel und seine Freunde“ von unschätzbarem Wert. Die Kinder werden mit viel Spass mehr über die einzelnen Tiere lernen und können auch ihre Freude, ähnlich wie die Tiere,  einen Steckbrief erstellen lassen und diese dann in dem Heft sammeln. Ich finde das sind ganz tolle Ideen. Außerdem kann man eine Menge von Törtel lernen: Er ist klein und bewegt doch sehr viel. Außerdem hat er eine ganz tolle Persönlichkeit, diese zeigt sich z.B. darin, wie einfühlsam er sich um den Keiler Grmpf kümmert, als dieser nach einer Pfefferattacke kurzeitig blind ist und das obwohl dieser vorher so gemein zu Törtel gewesen ist. Er ist ein liebenswerter Held gerade weil es so untypisch ist, dass eine Schildkröte eine so wichtige Hauptrolle spielt und mit ihren Ideen alles zum Guten wendet. Besonders rührend finde ich auch das Ende, als Törtel sich voller Hoffnung in die Hände der Kinder begibt. Ich würde gern wissen, was Törtel dort erlebt.
    Vielen Dank an den BELTZ-Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

Rezension: Swimmy

Leo Lionni – Swimmy

  • Verlag : Beltz
  • Seitenzahl : 36
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt: Swimmy ist ein kleiner Fisch, der anders als seine anderen Artgenossen des Schwarms nicht rot, sondern schwarz ist. Aber das ist nicht der einzige Unterschied, Swimmy möchte auch etwas erleben und den ganzen Ozean erforschen. Und diesen Wunsch setzt er auch in die Tat um und sieht dabei viele interessante Lebewesen. Am Ende kehrt er zu seinem Schwarm zurück und möchte den Anderen die vielen Wunder zeigen. Doch die kleinen roten Fische haben Angst und Swimmy überlegt fieberhaft was er tun kann. Da kommt ihm eine Idee: „Wir bilden einen großen Riesenfisch, dann können uns die großen Fische nichts tun.“ Gesagt, getan – die Idee wird umgesetzt und funktioniert hervorragend. So erkunden die vielen kleinen Fische gemeinsam getarnt als Riesenfisch, dessen Augen Swimmy bildet, ohne Schaden zu nehmen oder sich fürchten zu müssen die Weiten des Ozeans.
  • Rezension: Neben der Geschichte gefallen mir die Bilder dieses Buches besonders gut, sie sind so gestaltet, dass es aussieht als seien sie mit Wasserfarben gemalt und fügen sich so perfekt in die Wasserwelt des Buches ein und laden dazu ein, sich selbst in die Unterwasserwelt eines Fisches zu träumen. Auch gefällt mir gut, wie viel Mut der kleine Swimmy beweist und wie er dafür mit den Wundern wie er sie nennt belohnt wird. Toll finde ich auch, wie seine Erfahrungen und Eindrücke draußen im Meer geschildert werden und das er den anderen Fischen seines Schwarms dazu verhilft diese auch entdecken zu können. Eine sehr schöne Umsetzung der Idee „gemeinsam sind wir stark und können alles schaffen“, die verständlicherweise auch bei Grundschulkindern sehr gut ankommt.
  • Bewertung:  
    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig