Rezension: Die Schattenbucht

Eric Berg – Die Schattenbucht

Schattenbucht

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 29
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Bäckersfrau Marlene Adamski ist verstummt seit sie vom Balkon ihres eigenen Hauses gesprungen ist. Für die Psychologin Ina Bartholdy ist das ein großes Rätsel, denn die Frau wird scheinbar liebevoll von ihren Freunden umsorgt, die sie nie allein lassen. Doch Ina wundert sich was sie überhaupt mit den Anderen verbindet und welche Geschehnisse der Vergangenheit sie miteinander verbinden. Und sie beginnt sich zu fragen, was sie mit den Todesfällen zu tun haben?
  • Rezension: Mir ist der Autor Eric Berg empfohlen worden, wenn ich mal wieder einen spannenden Krimi bzw. Thriller anhören möchte. Leider hat mich diese Geschichte gar nicht überzeugt. Ich habe bis zum Ende nicht wirklich in die Handlung hineingefunden und fesseln konnte sie mich gar nicht. Deshalb hat es auch sehr lange gedauert, bis ich sie mir endlich bis zum Schluss angehört habe. Empfehlen kann ich dieses Hörbuch daher nicht.
  • Bewertung: 3 Sterne

 

Rezension: heaven. Dem Himmel so nah

Sarah Stankewitz – heaven. Dem Himmel so nahheaven 1 . dem himmel so nah

  • Verlag: im.press
  • Länge: 260
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn einer Trilogie. Der zweite Band heißt „heaven. Wohin wir auch gehen“ und ist bereits erschienen.
  • Inhalt: Hailey hat es nicht leicht im Leben, denn sie hat bei einem Familienunglück ihre Eltern verloren und fühlt sich schuldig. Eine große Veränderung bringt das Auftauchen von Jaden an ihrer Schule, doch was genau es mit ihm auf sich hat und ob er ihr Leben positiv oder negativ beeinflusst ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen…
  • Rezension: Die Geschichte um die 18-jährige Hailey ist nicht leicht zu durchschauen, man fragt sich ebenso wie sie selbst, was das Auftauchen von Jaden bedeutet und was genau mit Harley los ist. Leider muss ich sagen, dass ich es selbst am Ende nicht ganz verstanden habe ich es mich daher nicht reizt die nächsten Bände zu lesen. Trotzdem war das Buch für sich lesenswert.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: In der Entfernung liegt die Wahrheit

Lena Steening – In der Entfernung liegt die Wahrheit. Ein Münsterland – Roman

In der Entfernung liegt die Wahrheit

  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • Seitenzahl: 276
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Pauline Große-Landhorst ist beruflich in Hamburg, um in einer Werbeagentur ein Interview durchzuführen. Dort trifft sie auf Jan und verliebt sich sofort in ihn. Sie verbringen den Abend miteinander, doch am nächsten Morgen muss Pauline zurück nach Münster. In den nächsten Tagen wartet sie sehnsüchtig auf ein Lebenszeichen von Jan. Dieser kämpft währenddessen mit seinem Privatleben, überdenkt seine Beziehung zu seiner Freundin und seinem Vater. Auch Pauline denkt über ihr Leben nach und stößt dabei zufällig auf das Tagebuch ihrer Mutter. Nach und nach wird deutlich das es eine Verbindung zwischen ihren beiden Familien gibt, doch damit haben die beiden kein bisschen gerechnet. Was werden sie herausfinden und wie wird sich ihre Vergangenheit auf ihr aktuelles Leben auswirken?
  • Rezension: Das Buch war schon allein deshalb spannend, weil es in Hamburg (dem Ort wo ich lebe) und Münster (dort wohnen meine jüngeren Geschwister) spielt. Und deshalb habe ich das Buch auch gern gelesen, obwohl mich das Cover so gar nicht angesprochen hätte. Die Handlung gefällt mir sehr gut und hat mich schnell in ihre Bann gezogen. Immer wieder erfährt man Dinge aus den verschiedensten Perspektiven, denn es sind wirklich jede Menge Menschen verwickelt. Das macht das Ganze sehr spannend und man stellt schnell jede Menge Vermutungen auf, wie alles zusammenhängt und möchte es den Protagonisten mehr als einmal zurufen, zusammen mit Tipps wie sie sich bitte verhalten sollen. Ich konnte das Buch dann auch gar nicht mehr aus der Hand legen, bis sich endlich alles aufgeklärt hat. Wer ein spannendes Buch mit einer Mischung aus Liebes-und Familiengeschichte sucht, der ist hier genau richtig. Die Autorin hatte mir „Spaß beim lesen, kurzweilige Unterhaltung oder Ablenkung vom Alltag“ gewünscht und ich habe alles Drei bekommen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Black Rabbit Hall

 Eve Chase – Black Rabbit Hall. Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert. 

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: 7h 13
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lorna Smith ist auf der Suche nach einer Location für ihre eigene Hochzeit. Irgendetwas zieht sie dabei nach „Black Rabbit Hall“, auch wenn sie nicht so recht wie warum. Ich und nach erfährt sie immer mehr über die Vergangenheit des Hause und vor allem die Menschen die dort gelebt haben. Parallel wird die Geschichte der der vier Altin-Geschwister um das Jahr 1968, die sehr viel Zeit in „Black Rabbit Hall“ verbrachten, dem Sommersitz ihrer Familie und die dort eine riesige Tragödie erleben mussten.
  • Rezension: Ich liebe solche Geschichten bei denen man Infos aus zwei verschiedenen Zeiten erfährt, die sich am Ende zu einem großen Ganzen zusammenfügen.  Daher habe ich mich sehr auf dieses Hörbuch gefreut und ich bin nicht enttäuscht worden, eher im Gegenteil. Ich bin wirklich beeindruckt davon, wie gut die Handlung dieses Hörbuches konstruiert ist. Sehr viele der Wendungen haben  mich überrascht, auch wenn einige Dinge natürlich vorhersehbar waren. teilweise war es auch erschreckend, so deutlich vor Augen geführt zu bekommen, wie weitreichend die Konsequenzen von eigentlich kleinen Entscheidungen und Vorfällen sein können und wie ein einziger Moment das Leben einer ganzen Familie grundlegend verändern kann.  Auf jeden Fall habe ich mich während der kompletten 7 Stunden sehr gut unterhalten gefühlt, was denke ich neben der fesselnden Handlung auch an der wirklich sehr angenehmen Vorlese-Stimme  gegen hat. Ich kann euch „Black Rabbit Hall“ daher wirklich absolut empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Esperanza

Maria Caba Rall – Esperanza

Esperanza

  • Verlag: Verlag Klaus Wagenbach
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Esperanza“  ist der erste Roman der spanischen Autorin, die selbst als zehnjährige nach Deutschland kam. Sie ist Drehbuchautorin und Regisseurin von Dokumentar- und Spielfilmen. Das merkt man auch dem dramaturgisch geschickt aufgebauten Roman an: die drei Hauptpersonen: Esperanza, ihre Tochter Karla und Juan, deren Halbbruder, berichten im Wechsel zum Teil über gleiche Ereignisse, aber eben aus unterschiedlichen Perspektiven. Rückblenden und Überschneidungen vertiefen die Geschichte. Es geht um die Gastarbeitergeschichte der Spanierin Esperanza, die in Deutschland ein neues Leben anfängt, einen neuen Mann findet, aber die Vergangenheit über die sie nie gesprochen hat, holt sie in Form eines jungen Mannes mit Namen Juan ein, der eines Tages vor ihrer Tür steht und ihr weggegebener Sohn ist. Alle traumatische Erfahrungen der kleinen Esperanza im spanischen Bürgerkrieg, alle zurückgelassenen Erlebnisse und Menschen werden wieder lebendig durch die Reise, die Esperanza mit ihrer Tochter nach Spanien unternimmt. Sie bricht das Schweigen und stellt sich einem schmerzhaften Erinnerungsprozess.
  • Rezension: Der Roman lässt den Leser eintauchen in eine innere und äußere Welt der 3 Hauptakteure. Der reale historisch Hintergrund, Spanien unter dem Franco-Regime, wird deutlich durch die Personen, denen erschütternde Dinge passieren und die innere Reflexion der Hauptpersonen lässt den Leser nicht aus dem Bann. Man möchte wissen, warum Esperanza ihre Vergangenheit totgeschwiegen hat, warum sie ihren Sohn ablehnt und wie er das empfindet, warum die Tochter so wütend auf die Mutter ist. Ein echter Roman zum „Eintauchen“, atmosphärisch dich und bildhaft geschrieben. Spätestens auf S. 13 wird der Leser in die Geschichte eingesogen und die Regisseurin bricht bei der Autorin wieder durch: „In diesem Moment wussten sie nicht, dass sie nur einen Ausschnitt des Drehbuches kannten, dass fremde Personen an unbekannten Schauplätzen längst mit ihnen spielten. Schon immer mit ihnen gespielt hatten.“
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: So still in meinen Armen

Mary Higgins Clark – So still in meinen Armen

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: 6h 25
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die  TV-Journalistin Laurie Moran hat sich für ihre Sendung „Unter Verdacht“ als nächsten den Fall  des sogenannten „Aschenputtel-Mordes“ ausgesucht. Nach 20 Jahren will sie in ihrer Show den Mord an der  Jungschauspielerin Susan Dempsey aufklären, die eines Abends zu einem Vorsprechen wollte, dort aber nie war, sondern stattdessen am nächsten Tag mit nur einem Schuh am Fuß tot im nächsten Park gefunden wurde. Doch irgendjemand scheint etwas dagegen zu haben, dass der Fall endlich aufgeklärt wird…
  • Rezension: Auch wenn ich den Titel immer noch nicht so ganz verstehe, so hat mir das Hörbuch doch sehr gut gefallen. Es war unglaublich spannend und ich hab selbst die ganze Zeit mitgefiebert, wer Susan wohl aus welchen Grünen umgebracht und aber auch, wie es Laurie gelingen wird das Ganze aufzuklären. Das sie dabei selbst in Gefahr zu geraten droht macht die Geschichte nur noch fesselnder. Ganz nebenbei wird man damit konfrontiert, was Menschen aus Machtgier oder anderen Gründen zu tun bereit sind. Wer einen fesselnden Thriller sucht, der ist hier genau richtig – ich kann das Hörbuch wirklich absolut weiterempfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Ein totes Leben

Dominik Seiberth – Ein totes Leben

Ein totes Leben

  • Verlag: book´s house
  • Seitenzahl: 298
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Hauptkommissar Jonathan Weizsäcker hat gerade wieder begonnen zu arbeiten, nachdem er lange Zeit mit den Folgen eines Falles zu kämpfen hatte, den er nicht hat aufklären können und der ihn in Depressionen hat fallen lassen. Und schon wieder verschwindet ein kleiner Junge spurlos aus seinem Elternhaus. Jonathan muss bei diesem Fall also alles geben und gegen die Schatten seiner Vergangenheit ankämpfen und den Täter suchen. Dabei geht es nicht nur um das Leben des kleinen Jungen…
  • Rezension: Der Autor selbst hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Und ich bereue es kein bisschen, dass ich es gelesen habe, denn es ist unglaublich fesselnd. Man ahnt zwar immer schon, dass irgendwie mehr hinter allem stecken muss, aber kann es nicht festmachen. Für mich war das Buch kein bisschen vorhersehbar und genau das macht einen guten Thriller meiner Meinung nach aus, wenn man immer wieder von der Handlung überrascht wird, sie aber dann sofort als logisch empfindet. Besonders beeindruckt hat mich, wie es dem Autor gelungen ist, aufzuzeigen, wie auch das Leben von Jonathan durch das Ganze aus der Bahn geworfen wurde. Denn dass es das Leben einer Familie völlig verändert, wenn ein Kind verschwindet ist wohl auch vorher schon jedem klar gewesen – auch wenn man nicht unbedingt mit solchen „Abgründen“ rechnet. Mehr möchte ich hier jetzt aber auch gar nicht verraten – lest selbst!
  • Bewertung: 5 Sterne