Rezension: Blutroter Herbst

Kai Raglewski – Blutroter Herbst

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  • Verlag: —
  • Seitenzahl: 319
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Janine Reichert ist glücklich und ihr Leben schein einfach perfekt zu sein. Doch dann muss sie eine herben Schicksalsschlag verkraften – ihr Mann Martin stirbt und nur wenige Tage später wird sie von der russisches Kredit-Mafia besucht und aufgefordert eine immense Summer zurück zu zahlen. Zier versteht die Welt nicht mehr und schwebt plötzlich in Lebensgefahr. Doch sie gibt nicht auf…
  • Rezension: Das Buch war unglaublich spannend, ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe sogar mit der Steckdose verbunden weiter gelesen ;-). Es ist unglaublich, was Janine alles erlebt, und wie viel Kraft sie trotzdem immer wieder aufbringt und nicht aufgibt. Dabei steht ihr eine gute Freundin zur Seite – wirklich toll. Besonders interessant war, dass der Krimi im Bochumer Raum spielt – dort wo mein Bruder wohnt.  Unglaublich wie verworren die Geschichte ist und wie sie mich immer wieder mit neuen Wendungen überrascht hat. Leider muss ich sagen, dass es mir am Ende dann doch ein wenig zu „dramatisch“ war und ich mir eine  „Wendung“ weniger gewünscht hätte. Auch dann wäre der Wert der Freundschaft und die Gefahr von Macht deutlich geworden – was ich in diesem Buch wirklich klasse finde. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass ich echt müde war und endlich wissen wollte wie das Buch ausgeht ;-).  Auf jeden Fall ist dies wirklich ein unwahrscheinlich packendes Buch, dass ich nur weiter empfehlen kann.  Vielen Dank an den Autor des Buches, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Du sollst nicht schlafen

Charlotte Parsons – Du sollst nicht schlafen

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 384
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Schlafen wird ja völlig überbewertet“, dass hat wohl jeder schon mal gedacht. Die Journalistin Cynthia stellt fest, dass dies Wirklichkeit geworden ist, denn es gibt ein Medikament, dass es den Menschen möglich macht ohne Schlaf auszukommen. Doch ist diese Tatsache wirklich ein Traum oder doch eher ein Alptraum? Und was hat es mit dem sog. „Barbie-Mörder“ auf sich, der in London sein Unwesen treibt?
  • Rezension: Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und das Buch habe ich dann in nicht einmal 24 Stunden verschlungen, wenn ich nicht auch hätte schlafen müssen, wäre es noch weniger Zeit gewesen ;-). Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und auch wenn ich von Anfang an richtig vermutet habe, wie alles zusammenhängt und ausgeht, war das Buch doch sehr spannend, denn ich kannte den Weg ja noch nicht. Zugleich war das Buch aber auch irgendwie verstörend – was wäre, wenn es wirklich irgendwann ein solches Medikament gäbe. Ich bin mir fast sicher, dass es ähnlich schnell Verbreitung finden würde mit ähnlichen Konsequenzen, wie denen im Buch geschilderten. Ich bin sehr froh, dass es (noch nicht) soweit bisher nicht gekommen ist und wir schlafen müssen. Ich denke gerade dieser Aspekt des Buches kann es wirklich zum Gesprächsthema machen. Ich liebe solche Geschichten, die so nah an der Wirklichkeit sind, dass sie den Leser wachrütteln und ins nachdenken bringen. Daher kann ich dieses Buch wirklich nur weiter empfehlen. Vielen Dank an den Dtv – Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Jäger

David Baldacci – Die Jäger

Die Jäger

  • Verlag: tandem Verlag
  • Länge: 8 Cds, ca. 443 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Oliver Stone war in seinem früheren Leben Auftragskiller für die Regierung. Doch dann wollte er seinen Job an den Nagel hängen und musste sich voran verstecken. Aus dem Jäger wurde nun der Gejagte, besonders nachdem er zwei Morde begeht und gemeinsam mit deinen Freunden vom Kamel Club die Machenschaften der Regierung aufdecken will. Er flieht in eine kleine Bergarbeiter-Stadt. Doch ist er dort wirklich sicher? Und was steckt hinter den Morden?
  • Rezension: Mein Papa hat mir dieses Hörbuch ausgeliehen und es hat mir die Fahren in der letzten Woche sehr verkürzt, besonders auch solche, die mit meinem doch sehr anstrengenden Umzug in Zusammenhang standen. Ich liebe es von einer spannenden Geschichte in den Bann gezogen zu werden. Zeitweise wäre ich am liebsten gar nicht mehr aus dem Auto ausgestiegen, weil ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Oliver und seine Freunde sind einfach großartig und ihre Geschichte spannend bis zu letzten Sekunde. Daher kann ich euch allen dieses Hörbuch wirklich nur wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Teufel von New York

Lyndsay Faye – Der Teufel von New York

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: (ACHTUNG!!! Verrät sehr viel) 1845 in New York: Der frisch gebackene Polizist Timothy Wilde trifft in den nächtlichen Straßen auf ein Mädchen, dass nur mit  einem blutigen Nachthemd bekleidet ist. Timothy versucht mit ihr zu sprechen, um herauszufinden, was passiert ist, doch das Mädchen sagt nicht. Kurze Zeit später entdeckt er viele Kinderleichen und er geht dem Ganzen auf die Spur, auch wenn jede Menge Gerüchte kursieren und die politische Lage mehr als brenzlig ist. 
  • Rezension:  Trotz seines etwas gruseligen Covers oder vielleicht gerade auch deswegen hat mich das Buch und sein Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider wird hier schon viel zu viel verraten und so ist das Buch am Anfang sehr langweilig, denn man weiß ja schon, was alles passieren wird. Hinzu kommt, dass dem Leser erstmal ausführlich geschildert wird, wie es dazu kommt, dass Tim ein Polizist wird und wie sehr sich seine Lebensumstände verändern. Und auch danach kommt die Geschichte nur schwer in Gang und wir auch immer wieder von dem Privatleben der Protagonisten unterbrochen. Das finde ich zwar grundsätzlich eigentlich nicht so schlimm, aber von einem Thriller (und als dieser wird das Buch ja angekündigt) hätte ich da mehr Spannung erwartet und dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann weil es mich so sehr fesselt. Außerdem kommt hinzu dass die Sprache etwas schwierig ist, u.a. durch die „Gauner-Sprache“ und es mir zu anstrengend war immer in den Anhang zu blättern. Das Buch ist eher ein gut recherchierter historischer Roman über die Verhältnisse in New York im 19. Jahrhundert und das Schicksal von Kindern, die keiner vermisst. Das hatte ich ich nicht erwartet und so bin ich ein wenig enttäuscht und kann das Buch eher nicht weiter empfehlen. Ich weiß aber, dass viele Leute, denen ich von dem Buch erzählt habe, sich sehr darauf gefreut haben, es zu lesen und bin mir sicher, dass es sehr viele „Liebhaber“ finden wird – nicht umsonst ist es ein Spiegel Bestseller geworden.  Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Das Falsche in mir

Christa Bernuth – Das Falsche in mir

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lukas Saatfeld führt scheinbar ein ganz normales Leben,  bis zu dem Tag, an dem ein totes Mädchen gefunden wird. Sofort wird er des Mordes verdächtigt, denn er war als Jugendlicher im Gefängnis, weil er gestanden hat seine Freundin getötet zu haben. Das Schlimmste ist, dass Lukas nicht sicher weiß, ob seine Triebe wieder wach sind und ob er wirklich der gesuchte Mörder ist. Also flieht er vor der Polizei und macht sich auf die Suche…
  • Rezension: Irgendwie habe ich schon anhand des Covers und des Klappentextes geahnt, dass mir das Buch wahrscheinlich ein wenig zu heftig sein wird. Das war dann auch wirklich so – ohne Zweifel war das Buch sehr spannend und fesselnd und hat mich immer wieder mit neuen unerwarteten Wendungen überrascht aber mir persönlich war es doch zu heftig – die Morde und vor allem die kranke Neigung, die dahinter steht sind einfach zu sehr geschildert und auch wirklich zu heftig. Wer da nicht zu empfindlich ist, dem kann ich das Buch aber auf jeden Fall empfehlen. Vielen Dank an den DTV Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Das Feuer bringt den Tod

Ole Kristiansen – Das Feuer bringt den Tod

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 464
  • Teil einer Reihe?: Ja.  Es ist der zweite Teil der Elemente-Tetralogie: Luft, Feuer, Wasser, Erde.
  • Inhalt: Eine kleine Stadt ins Schleswig Holstein wird von einem Feuerteufel heimgesucht – doch sind die Opfer, die dabei grausam zu Tode kommen zufällig gewählt oder gibt es ein Muster. Die junge Journalistin Katja will eigentlich zum Abschalten des AKW recherchieren, doch dann wird sie mitten in die Mordserie hineingezogen, denn der erste Tode ist ihr Onkel. Doch auch sie kommt dem Mörder sehr nah, zu nah?
  • Rezension: Ich war mir anfangs nicht sicher, ob mir das Buch zu heftig sein würde. Nun habe ich das Buch komplett gelesen und kann eindeutig sagen, ja, das Buch ist wirklich crass, aber nicht zu schlimm, denn die Brutalität wird nicht zu sehr ausgeschmückt. Die Handlung an sich ist aber unwahrscheinlich spannend und erst auf den letzten Seiten fügt sich alles zusammen und ich bin wirklich überrascht worden, wie durchdacht alles war. Katja ist wirklich eine unglaubliche Frau – die es schafft, sich von den eigenen Emotionen nicht zu sehr beeinflussen zu lassen, die aber trotzdem auf ihr Bauchgefühl vertraut. Ich fand es erschreckend wieder einmal zu lesen, was passieren kann, wenn man Geheimnisse hat und die Vergangenheit nicht verarbeitet hat. Zudem ist es heftig, welche Abgründe sich in Menschen auftun können. Gleichzeitig ist die Handlung der Geschichte aber sehr vielschichtig und gut recherchiert. Das gefällt mir sehr gut. Ich würde sehr gerne lesen, was Katja noch so erlebt. Leider wird es wohl keine Fortsetzung geben. Aber ich freu mich schon auf die letzten beiden Bände der Tetralogie. Daher kann ich das Buch an Thriller-Liebhaber nur wärmstens weiter empfehlen. Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Siebenschön

Judith Winter  – Siebenschön

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 432
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Start einer neuen Krimiserie.
  • Inhalt: Die Kommissarinnen Emilia Capelli und ihre neue Kollegin Mai Zhou müssen gemeinsam eine mysteriöse Mordserie aufklären. Alles beginnt mit seltsamen Briefen, in den konkrete Morde angekündigt werden. Wenn die Adressaten dort ankommen finden sie wie angekündigt eine Leiche…
  • Rezension: Ich liebe spannende Thriller und „Siebenschön“ hat mich von Anfang an gefesselt, weil ich unbedingt verstehen wollte, wie die ganzen Morde zusammenhängen. Die Idee, dass der Täter sich auf eine Kinderlied bezieht (welches verrate ich jetzt nicht, denn sonst nehme ich alle Spannung) finde ich einfach genial – darauf muss man erstmal kommen. Auch sonst ist die Geschichte wirklich sehr abwechslungsreich und keine bisschen vorhersehbar – echt großartig. Auch die Beziehung der beiden Kommissarinnen finde ich sehr authentisch und ihre Entwicklung echt klasse. Ebenso ist auch das Privatleben der anderen Neben-charaktere sehr glaubwürdig und detailreich beschrieben, ohne unnötig von der Geschichte abzulenken. Diese Balance zu finden ist nicht leicht und Judith Winter wirklich gut gelungen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass das Buch wirklich sehr heftig ist, da es sich auch mit dem Thema Kinder als Täter beschäftigt – das ist sicher nicht für jeden etwas aber in sich auch sehr stimmig. Daher empfehle ich das Buch mit dieser kleinen Einschränkung weiter – es ist sehr spannend aber halt ein echter Thriller.  Vielen Dank an den DTV Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne