Rezension: Kellerkind

Nicole Neubauer – Kellerkind

Kellerkind

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Im Keller eines Hause in München wird ein Junge gefunden kurz nachdem in einer der Wohnungen die Leiche der Anwältin Rose Benninghoff gefunden wird. Der Name des Jungen ist Oliver Baptiste, er ist stark misshandelt worden und kann sich an Nichts mehr erinnern. Doch trotzdem scheint er etwas mit der Tat zu tun zu haben. Das Team um Hauptkommissar Winter beginnt mit seinen Ermittlungen und schnell wird klar, dass es scheinbar jede Menge Geheimnisse in der Vergangenheit von Rose und Oliver gibt und es nicht immer leicht ist zu sagen, wer genau Opfer und wer Täter ist. Können Sie das Verbrechen aufklären?
  • Rezension: Ich habe mich aufgrund der vielen positive Kritiken sehr auf diesen Krimi enttäuscht uns muss sagen, dass ich wirklich enttäuscht bin. Schon von Anfang an, waren der Schreibstil und einige der Worte sehr befremdliche für mich. Die Handlung an sich ist ohne Frage sehr spannend, aber es wird mir einfach zu viel gequatscht, wenn ich das mal so provokant sagen darf und die Dinge werden für mich machmal nicht angemessen beschrieben, wenn man bedenkt um was es geht. Am Ende finde ich das Buch dann auch komplett inhaltlich an meinen Geschmack vorbei. Das Buch ist ohne Frage spannend, aber mir persönlich hat es gar nicht gefallen. Vielen Dank an den blanvalet Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Kleine Schwäne

Eva Maaser – Kleine Schwäne

kleine Schwäne

  • Verlag: dot.books
  • Seitenzahl: 304
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte Fall für Kommissar Rohleff und sein Team. Der erste Band trägt den Titel „Das Puppenkind“ und der Zweite heißt „Kriminaltango“.
  • Inhalt: Die 12-jährige Charlotte verschwindet nach ihrer wöchentlichen Geigenstunde spurlos. Wenige Tage später wird sie tot in einem weißen Kleid in seltsamer Pose an einem See aufgefunden. Lilly Gärtner und Hauptkommissar Rohleff beginnen zu ermitteln und stoßen bald auf erschreckende Parallelen zu einem Fall in Bayern. Ist ein Serientäter am Werk? Und wie ist Lillys Familie in alles verwickelt?
  • Rezension: Ich lese sehr gern Krimis und lasse mich von der spannenden Handlung fesseln. Leider habe ich in dieses Buch nur schwer hineingefunden, was war eher langweilig und hat sich sehr gezogen, daher habe ich es immer wieder aus der Hand gelegt und erstmal in einem anderen Buch weiter gelesen. Vielleicht muss man Lilly Gärtner und das Ermittler-Team um Hauptkommissar Rohloff schon aus den ersten beiden Bänden kennen, um das Ganze Spannender zu finden. Die Selbstzweifel von Lilly finde ich zwar nachvollziehbar, aber ihre privaten Probleme nehmen mir zu viel Raum ein. Bei einem Krimi möchte ich etwas über den Fall lesen und nicht so viel über das Leben der Ermittler erfahren, sei denn es hat unmittelbar mit dem Fall zu tun oder macht den Charakter authentisch. Beides trifft auf große Teile dieses Buches eher nicht zu. Ich habe schon jede Menge viel besser Krimis gelesen, daher kann ich dieses Buch eher nicht weiter empfehlen. Vielen Dank an das Team vom  dot.books Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:3 Sterne

Rezension: Todeskind

Karen Rose – Todeskind

Todeskind

  • Verlag: Droemer Knaur
  • Seitenzahl: 736
  • Teil einer Reihe?: Nein nicht direkt, aber viele der Personen tauchen auch in anderen Büchern von Karen Rose auf z.B. in „Todeskleid“ (sozusagen der Vorgänger von „Todeskind“) und „Todesschuss“. Insgesamt sind bisher 15 Titel von Karen Rose bei Droemer Knaur erschienen.
  • Inhalt: Die Staatsanwältin Daphne Montgomery hat es nicht leicht, gerade bringt sie einen sehr brisanten Fall zu Ende, dessen Urteilsverkündung in einem Chaos endet, da erfährt sie auch noch das ihr Sohn entführt wurde. Natürlich beginnt sie sofort an beiden Fronten zu ermitteln, besonders weil sie sofort vermutet, dass alles irgendwie zusammenhängt. Unterstützt wird sie dabei vor allem von FBI Special Agent Joseph Carter. Schnell wird klar, dass sich alles irgendwie um ihre Person und ihre Vergangenheit dreht, auch wenn nicht klar ist, wer wirklich genau dahinter steckt…
  • Rezension:  Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe mich auf einen spannenden Thriller gefreut. Leider bin ich ein wenig enttäuscht, denn das Buch war nicht immer fesselnd, teilweise war es sogar ein wenig langweilig. Ich denke, es wäre gut gewesen, wenn das Buch manche Details weggelassen hätte. Außerdem fand ich es sehr störend, dass so unglaublich viele Menschen (aus den früheren Büchern) auftauchen und man nicht so schnell vergeht, wer jetzt eigentlich genau mit wem verwandt bzw. befreundet ist. Normalerweise mag ich es, wenn mir altbekannte Protagonisten wieder begegnen, aber ich „Todeskind“ ist mein erstes Buch von Kate Rose und so war ich oft mehr als überfordert damit, die Zusammenhänge und Andeutungen zu verstehen. Auch der Klappentext macht wein wenig die Spannung kaputt, denn er verrät viel zu viel – also lest ihn besser nicht. Nach er Hälfte des Buches ist noch lange nicht alles eingetreten, was man sonst schon weiß. Ansonsten gefällt mir das Buch aber gut, nur kann ich es trotzdem nicht unbedingt empfehlen. Vielen Dank an das Team vom  dot.books Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:3 Sterne

Rezension: In der Stille der Tod

Lieneke Dijkzeul – In der Stille der Tod

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ein Mann wird umgebracht und von einer Frau eiskalt vor einem Haus abgelegt… Sein Name ist Richard Verkallen und seine Frau Asli meldet ihn in etwa zur selben Zeit als vermisst, als ihn ein Mann tot auffindet und ihm sein Handy stiehl… Kommissar Paul Vegter und sein Team beginnen zu ermitteln und merken schnell, dass es nicht leicht wird und irgendwie mit der Vergangenheit zu tun hat…
  • Rezension: Ich liebe spannende Krimis sowie Thriller und mit „In der Stille der Tod“ habe ich da auf jeden Fall eine sehr spanendes und fesselndes Exemplar bekommen. Häufig durchschaue ich ein Buch sehr schnelle und habe Vermutungen darüber, wie sich alles zusammenhängt, die sich dann bewahrheitet haben. Doch bei dieser Geschichte habe ich lange nicht wirklich „verstanden“, wie allen zusammenhängen könnte und war am Ende wirklich sehr überrascht…. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Buch ist wirklich spannend aber auch sehr heftig. Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob ich es gut finde, wie der autistische Sohn von Richard und Asli beschrieben wird, tendentiell eher nicht, daher gibt es einen Stern Abzug. Trotzdem kann ich das Buch wirklich empfehlen. Vielen Dank an das Team vom  dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Zu viel Tod

Joost Renders – Zu viel Tod

_ZuvielTod_

  • Verlag: dp digital publishers
  • Seitenzahl: ca. 300
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Britta Hönig lebt in Berlin und arbeitet als Kriminalkommissarin bei der Mordkommission, was man aber nicht erwarten würde, wenn man sie kennen lernt. Sie ist sehr offen und erfüllt nicht im geringsten den Stereotyp einer Kommissarin, genauso wenig wie ihre Kollegen. Ihr neuer Kollege Pieczpooth verleibt sich in sie, aber es nicht klar, ob seine Gefühle erwidert werden und nebenbei müssen ja auch noch jede Menge Ermittlungen erfolgreich zu Ende gebracht werden…
  • Rezension: Am letzten Wochenende habe ich endlich Zeit gefunden „zu viel Tod“ zu lesen. Leider muss ich sagen, dass ich das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen habe… der Grund dafür ist , dass ich den im Buch verwendeten Akzent nicht mag und er hat zudem meinen Lesefluss unglaublich gestört und mir meine Lesefreude genommen. Ansonsten hat mich die Handlung aber wirklich gefesselt und die Charaktere haben mich amüsiert – mal keine typischen Polizisten. Wer aus Berlin kommt, oder das „Berlinern“ ebenso wie ostdeutsche Akzente gerne hört und liest und Krimis mag, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Wer sich unsicher ist, dem kann ich die kostenlose Apetizer-Version empfehlen, um sich einen Einblick zu verschaffen. Vielen Dank an das Team vom dp digital publishers Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Jahr und Nein

Lilly König – Jahr und Nein

Jahr und Nein

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 304
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Zwillingsschwestern Helene Jahr und Beate Nein haben nur eines gemeinsam, sie arbeiten beide als Detektivinnen. Ansonsten gehen sie sich lieber aus dem Weg. Leider müssen sie nun gemeinsam in einem Fall ermitteln: Es gab einen Doppelmord in der Kirche in  Frickelbach, ihrem hessischen Heimatdorf. Der Pfarrer scheint nicht ganz unschuldig zu sein und auch erlesene Delikatessen und Weine scheinen eine wichtige Rolle zu spielen…
  • Rezension: Leider hat mir das Buch nicht gefallen. Ich habe einfach nicht in die Geschichte hinein gefunden, vielleicht liegt dass daran, dass dieser Konflikt zwischen den Schwestern für mich nicht nachvollziehbar war, dass sie mir beide irgendwie unsympathisch waren oder dass ich einfach mit dem hessischen Lokalkolorit nichts anfangen konnte. Vielleicht habe ich das Buch auch einfach zur falschen zeit gelesen, ich hatte jede Menge stress und suchte positive, angenehmen Ablenkung, die mir dieses Buch nicht geben konnte. Ich glaube Comedy-Krimis sind auch einfach nicht mein Genre. Aber wer aus Hessen kommt, Krimis und Comedy mag, der sollte dem Buch mal eine Chance geben. Vielen Dank an das Team vom dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Mördermuskeln

Roald Maine – Mördermuskeln

Mördermuskeln

  • Verlag: BoD E-Short
  • Seitenzahl: ca. 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: In diesem Buch finden sich vier sehr unterschiedliche Kurzkrimis:
    1. „Mördermuskeln“ : Ein Goldschmied entdeckt im wahrsten Sinn des Wortes Mördermuskeln und entlarvt so Straftäter.
    2. „Alte Akten“: Ein Lehrer deckt bei einem Praktikumsbesuch seine eigene dunkle Vergangenheit auf.
    3. „Denn zum Brennen ist es da“:  Ein Feuerwehrmann lebt in einem perfekt brennbaren Haus und wird dabei Opfer seines eigenes Egos.
    4. „Ein germanisches Gastgeschenk“: Ein Römer behandelt die Germanen als seine Sklaven und wundert sich nicht über ihre große Freundlichkeit, was ihm zum Verhängnis wird.
  • Rezension:  Ich liebe Krimis und so habe ich sofort zugesagt, als mir dieses eBook vorgeschlagen wurde. Die vier Krimis habe ich dann auch in weniger als einer Stunde gelesen und ich muss sagen, dass sie mich leider immer weniger begeistert haben. „Mördermuskeln“ fand ich wirklich großartig, „Alte Akten“ gut, „Denn zum Brennen ist es da“ leider etwas vorhersehbar aber unterhaltsam und „Ein germanisches Gastgeschenk“ hat mir dann gar nicht gefallen. Wobei ich sagen muss, dass ich irgendwie die letzten beiden Geschichten auch nicht mehr wirklich als Krimi einordnen würde. Trotzdem finde ich dieses eBook wirklich gut. Wenn man nur kurz einen Krimi lesen möchte und nicht viel Zeit hat, dann ist es perfekt, könnte aber vielleicht etwas mehr Auswahl enthalten, denn so ist man sehr schnell durch mit dem Lesen. Durch die Abwechslung ist aber auch schon so bestimmt für jeden ein Lieblingskrimi dabei. Vielen Dank an den Autor Roland Maine, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne