Rezension: Phyralit

Sabine Schulter  – Das Phyralit. Die Geschichte von Sin und Miriam 2

Phyralit

  • Verlag: Books on Demand
  • Seitenzahl: 656
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweiter Teil einer Trilogie. Der erste Band trägt den Titel „Die Erwachte. Die Geschichte von Sin und Miriam„.  Der dritte Teil „Der Kampf der Wächter. Die Gschichte von Sin und Miriam 3“ ist gerade erschienen.
  • Inhalt: Miriam lebt jetzt schon seit zwei Jahren als „Erwachte“. Aber immer noch gibt es viele Rätsel im Leben von Miriam, Sinn und ihren anderen Wächtern, insbesondere steht weiterhin die Frage im Raum, woher dieser seltsame Kristall stammt, den die Suchenden benutzen um Energie zu beziehen und damit den magischen Bäumen sehr schaden. Deshalb machen sich Miriam und ihre Freunde auf den Weg nach Ägypten, um dort dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. natürlich gestaltet sich das ganze Vorhaben als andere als harmlos und es kommen jede Menge Dinge ans Licht, mit denen Miriam und die anderen nicht gerechnet hatten. 
  • Rezension: Ich weiß auch nicht genau, warum es wieder relativ lange gedauert hat, bis ich den zweiten Band endlich gelesen habe – vielleicht an der relativ hohen Seitenzahl oder daran, dass mich das Cover einfach nicht so angesprochen hat, obwohl der erste Teil mich wirklich „umgehauen“ hat. Es ist aber auch egal, denn nun habe ich es gelesen und das in nur an etwas mehr als einem Wochenende. Auch der zweite Band hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin mehrfach nur dadurch vom Weiterlesen abgehalten worden, dass mir die Augen zugefallen sind. Es war toll Miriam, Sinn, Sophie, Fire und die anderen Charaktere näher kennen zu lernen, aber auch die neuen „Mitstreiter“ haben die Geschichte sehr bereichert. Besonders auch die Rolle des Drachen fand ich super. Außerdem ist das Buch nicht nur sehr spannend und entführt den Leser in eine wunderbare Welt in der es jede Menge Magie gibt, sondern befasst sich auch wieder mit wichtigen Themen des „normalen“ Lebens wie Freundschaft, Vertrauen, Loyalität und Liebe. Wieder mal kann man lernen, dass oftmals vieles anders ist als man denkt und das (fast) Jeder eine zweite Chance verdient hat und man nie den Glauben an das Gute im Anderen verlieren sollte. Ich freue mich schon auf den dritten und letzten Band der Trilogie.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Erwachte. Die Geschichte von Sin und Miriam

Sabine Schulter  – Die Erwachte. Die Geschichte von Sin und Miriam

Die Erwachte

  • Verlag: 
  • Seitenzahl: 458
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn einer Trilogie. Der zweite Band trägt den Titel „Das Phyralit. Die Geschichte von Sin und Miriam 2“ und der letzte Teil wird „Der Kampf der Wächter. Die Gschichte von Sin und Mirjam 3“ wird voraussichtlich im Frühling 2016 erscheinen.
  • Inhalt: Miriam kann es kaum fassen, als sich ihr Leben von einem auf den anderen Tag komplett verändert – in ihrer Welt ist nichts mehr, wie es vorher war, nach dem sie „erwacht“ ist. Jetzt kann sie erkennen, dass es neben den normalen Menschen auch solche mit magischen Begabungen gibt. Man nennt sie Limare und außerdem gibt es noch die sog. „Suchenden“, Monster, die diese Menschen und jetzt insbesondere auch Miriam jagen. Deshalb hat sie einige Wächter an ihrer Seite, die sie beschützen, darüber nicht nur ihre langjährige Freundin Sophie, sondern auch den attraktiven Sin… Wie wird Miriam ihr Leben als Erwachte meistern?
  • Rezension: Es hat sehr lange gedauert, bis ich mir endlich die Zeit genommen habe, diese Geschichte zu lesen. Aber das war ein Fehler, denn das Buch ist wirklich großartig. Dabeihabe ich es dann auch nicht mehr aus den Händen legen können und so kam es dazu, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben tatsächlich ein Buch auf meinem Laptop gelesen habe. Eine Tatsache, die alles andere als bequem ist, aber das Lesen auf dem Tolino war aus technischen nicht mehr problemlos möglich, sondern nur mit sehr langen Ladezeiten der einzelnen Seiten. Diese Tatsache macht aber deutlich, wie sehr mich die Geschichte gefesselt hat und wie sehr ich erfahren wollte, wie das Ganze ausgeht. Von Anfang an haben mich die Protagonisten gefesselt, sie sind so unglaublich sympathisch und authentisch in ihrem Ängsten, Sorgen und Eigenheiten. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, sie im Laufe der Geschichte immer besser kennen zu lernen. Die Mischung aus Liebe, Spannung und Fantasy ist einfach perfekt – alles was eine gutes Buch ausmacht in einer Geschichte. Ich kann euch dieses Erstlingswerk einer bisher noch eher unbekannten Autorin absolut ans Herz legen und ihr könnt ich freuen, dass der zweite Band ebenfalls bereits erschienen ist und ihr somit das Lesen sofort fortsetzen könnt.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Bestimmung. Letzte Entscheidung

Veronica Roth – Die Bestimmung. Letzte Entscheidung

Bestimmung 3

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 512
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist das Ende der Trilogie. Der erste Teil heißt „Die Bestimmung“ und der zweite „Die Bestimmung. Tödliche Wahrheit„. Außerdem gibt es noch einen Zusatzband mit Fours Geschichte.
  • Inhalt: Tris und Four waren ein ein Leben gewöhnt, in denen man in Fraktionen dachte und daher gerät ihr Weltbild verständlicherweise total ins Wanken, als sie erfahren, dass alles nur eine Lüge ist und es eine Welt außerhalb ihrer Stadt gibt. Trotzdem wollen sie genau dorthin, um herauszufinden, was es damit auf sich hat. Natürlich gestaltet sich dieses Vorhaben alles andere als leicht und auch für ihre Liebe ist es einen ganz besondere Herausforderung, denn vieles ist anders als sie dachten und hat großen Einfluss auf ihrer beider Leben und ihre Sicht der Dinge. Und am Ende steht dann eine große, letzte wichtige Entscheidung für Tris an…
  • Rezension: Obwohl es bereits drei Jahre her ist, dass ich die ersten beiden Bände gelesen habe, hatte ich nur ganz am Anfang Probleme, wieder zurück in die Handlung zu finden. Das kann aber auch daran liegen, dass ich erst kürzlich den Film noch einmal angeschaut habe. Und kaum war ich wieder in der Geschichte, da hat sie mich auch schon wieder komplett gefangen genommen und teilweise sogar vom Grübeln abgelenkt und das will wirklich was heißen. Auch wenn Tris und Tobias sich in diesem Buch sehr verändern und ich ihre Art und Weise zu Denken und zu Handeln nicht immer nachvollziehen konnte, fand ich es doch faszinierend sie zu lesen und durch die abwechselnde Perspektiv-Übernahme so deutlich vor Augen geführt zu bekommen. Dabei fand ich die ganzen Hintergründe des Lebens hinter dem Zaun sehr logisch und spannend zu lesen. Daher kann ich dieses Ende der Trilogie allen Fans der ersten beiden Teile wirklich absolut empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Ballett mit Börek

Ariane Schwörer – Ballett mit Börek

Ballett mit Börek

  • Verlag: Oetinger 34
  • Seitenzahl: 192
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Alles beginnt damit, dass Lara vor einer Klassenkameradin wegläuft und daraufhin auf einem Baum landet, der direkt vor der Wohnung von Haken und seiner Familie steht. Von da an kommt sie täglich dorthin um – zuerst nur durch das Fenster –  eine Tanzsendung im Fernsehen anzusehen.  Dabei stellt sie fest, dass sich auch Haken fürs Tanzen zu interessieren scheint und so verbringen die beiden immer mehr Zeit miteinander und eine deutsch-türkische Kinderfreundschaft nimmt ihren Anfang…
  • Rezension: Schon das Cover und der Titel haben mich neugierig gemacht. Zum Glück – denn die Geschichte ist einfach zauberhaft und macht wieder einmal deutlich, dass vieles oft anders ist als es auf den ersten Blick scheint und das man sich nicht häufig in Menschen täuscht. Außerdem ist es ein schönes Beispiel für eine ganz besondere Freundschaft und zwei Kinder, die ihren Traum nicht aufgeben wollen und dafür jede Menge investieren. Durch die wunderschönen Bilder wird die ohnehin schon tolle Gesichte noch unterstützt und sehr viele anschaulicher – was gar nicht nötig gewesen wäre, aber trotzdem super ist. Ich denke besonders Kindern hilft es beim Lesen und hält ihre Lesefreude aufrecht. Ich kann es tanzbegeisterten Mädchen wirklich ans Herz legen und auch wenn es ein rosa Cover hat durchaus auch den Jungs.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Schau mir in die Augen Audrey

Sophie Kinsella – Schau mir in die Augen Audrey

Schau mir in dei Augen Audrey

  • Verlag: cbj audio
  • Länge: 1 MP3-CD, Laufzeit: ca. 252 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Audrey leidet unter einer Angsstörung, deshalb trägt sie auch ständig ihre Sonnenbrille. Als ihre Therapeutin ihr den Auftrag gibt einen Film über ihre Familie zu drehen beginnt sich ihr Leben langsam wieder zu normalisieren. Und außerdem lernt sie dabei Linus kennen…
  • Rezension: Ich habe bereits sehr viele Bücher von Sophie Kienzle gelesen – nein nahezu verschlungen und mich daher sehr über diesen Titel – ihr erstes Jugendbuch gefreut.  Zuerst war ich etwas verwirrt über den Titel, aber jetzt, wo ich das Buch zu Ende gehört habe, ist mir klar wie großartig er ist und perfekt den Inhalt des Buches wiedergibt. Auch das Cover passt sehr gut zur Geschichte und  gibt dem Leser ein gutes erstes Bild von Audrey. Sie ist wirklich ein beeindruckendes Mädchen und ich finde es sehr bewegend, wie sie von ihrem Leben erzählt. Ihre Geschichte ist gleichzeitig spannend, romantisch und unglaublich mutmachend. Sie hilft sensibel zu werden für Jugendliche mit psychischen Problemen und den Umgang mit ihnen. Und trotz dieser ernsten Thematik ist das Hörbuch aber nicht trocken oder pessimistisch, sondern im Gegenteil sehr unterhaltsam und positiv. Ich kann das Buch nicht nur Jugendlichen absolut ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Viktorias Kuss

Nadin Hardwiger  – Viktorias Kuss. Es war einmal… war gestern

Viktoria_ok

  • Verlag: dp digital publishers
  • Seitenzahl: ca. 90
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch ein weiteres Buch aus der „Es war einmal… war gestern – Reihe“. Es heißt „Lucindarella„. 
  • Inhalt: Viktoria Lindo hat ein Problem, sie hat die Unterlagen für eine wichtige Präsentation in einen Datenschutzcontainer gelegt und bekommt sie jetzt nicht wieder heraus. Zum Glück kommt ihr der neue Hausmeister Nik zur Hilfe. Doch Viktoria ist ihm nicht besonders dankbar und lässt ihn und seine Einladung zum Essen einfach links liegen. Erst recht als sie am nächsten Tag erfährt das sie mit ihrer Präsentation eigentlich nie eine wirkliche Chance hatte, konzentriert sie sich komplett auf ihre Arbeit und ihren Erfolg und will sich nicht von Nik ablenken lassen. Doch dann merkt sie, dass es noch andere wichtige Dinge im Leben gibt als beruflichen Erfolg und Anerkennung und natürlich geht ihr Nik nicht einfach so aus dem Kopf…
  • Rezension:  Im Juni habe ich das erste Buch der Reihe „Lucindarella. Es war einmal… war gestern“ gelesen und war total begeistert von dieser ganz neuen Form des Märchens „Aschenputtel“. Deshalb habe ich mir sehr gefreut, als ich auch den zweiten Band der „Es war einmal… war gestern – Reihe“ schon vor seinem offiziellen Erscheinen lesen durfte. Ich denke ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass auch hier bereits das Inhaltsverzeichnis das Geheimnis lüftet, um welches Märchen es sich hier handelt. Eine Idee die ich nach wie vor sehr großartig finde. Die Geschichte an sich ist einfach märchenhaft schön und Viktoria sehr sympathisch und einfach liebenswert. Auch wenn es ein wenig vorhersehbar war, fand ich es doch spannend zu lesen, wie Viktoria endlich erfährt, wer sich hinter Nik verbirgt. Mehr als einmal wollte ich den beiden zurufen, was sie tun oder sagen sollen, um den Missverständnissen vorzubeugen. Außerdem macht das Buch einfach Mut auf sein herz zu hören und das zu tun, was einem wirklich am herzen liegt, egal, ob man dafür Anerkennung bekommt oder nicht. Toll fand ich auch, dass mir Lucinda (die Hauptperson aus Lucindarella) als Nebenfigur wieder begegnet ist und ich hoffe, dass auch die dritte WG-Mitbewohnerin bald ihr eigenes Märchen bekommt. Ich kann euch dieses eBook wirklich absolut empfehlen, nachdem ich Lucindarella gelesen habt ;-). Und für die unentschlossenen unter euch gibt es wieder eine kostenlose Appetizer-Version, bei der ihr schon mal in das Märchen hinein schnuppern könnt.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Henry mit den Superkräften

Petra Neumann  – Henry mit den Superkräften: … oder warum in jedem Kind ein Held steckt

Henry

  • Verlag: AMH – Natürlich Leben
  • Seitenzahl: 115
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Das Thema „hochsensible Kinder“ ist in der Öffentlichkeit noch nicht sehr präsent. Aber vermutlich betrifft es ca. 20% der Menschen. Petra Neumann möchte dies ändern, also schreibt sie ein Buch: Die Hauptperson in diesem Buch ist Henry, ein achtjähriger, hochsensibler Junge. Seine „SuperFÜHLkraft“ macht in zu eine besonderen Jungen und nach und nach kann er ihr auch etwas positives abgewinnen. Auf jeden Fall versteht er sich und andere jetzt besser. Das Buch will hochsensiblere Kindern und ihren Eltern helfen, die immer hören, dass sie oder ihr Kind zu empfindlich sind und sich nicht so anstellen sollen.
  • Rezension:  Das Buch ist wirklich großartig und längst überfällig, denn was hochsensible Menschen ausmacht und das es sie gibt ist immer noch zu wenig präsent in unserer Gesellschaft. Dieses Buch öffnet wirklich die Augen dafür und der kleine Henry wächst einem dabei wirklich ans Herz. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch vielen Menschen, aber besonders Eltern, Erziehern und Grundschullehrern zu einer neuen Sichtweise für manches besondere Kind (und Erwachsenen) verhelfen wird. Und wenn man sie versteht, dann geht es ihnen schon viel besser, das geht wohl allen Menschen so. Da sich das Buch aber auch an Kinder richten soll, die sich sicher sehr gut in Henry wiederfinden können und ganz bestimmt an der einen oder anderen Stellen schmunzeln und denken werden „Ja, genauso geht es mir!“, hätte ich mir eine extra Version für Kinder gewünscht mit weniger Text und mehr Bildern. Eine zusätzliche, ergänzende Bilderbuch-Version für Kinder wäre super, so könnte man es z.B. auch in der Schule oder dem Kindergarten besser vorlesen, aber vielleicht gibt es die ja irgendwann – in Weiterführung des unglaublich tollen und aussagekräftigen Covers. Super finde ich auf jeden Fall schon mal den Heldenausweis. Das Buch ist aber auch so schon absolut empfehlenswert!
  • Bewertung: 4 Sterne