Rezension: Anton hat kein Glück

Claudia Herber – Samstags war Badetag. Kurzgesichten. Zum Vorlesen für Menschen mit Anfangsdemenz

  • Verlag: rowohlt (Wunderlich)
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mit 45 Jahren hat der Berufszauberer Anton den Tiefpunkt seiner Karriere erreicht. Seine dürftigen Kartentricks hauen nicht einmal mehr das Publikum im Seniorenheim vom Hocker – und das, während sein Erzfeind Sebastian im ganzen Land mit seiner spektakulären Zaubershow für Furore sorgt. Und mit Charlotta, Antons Ex-Freundin. Manchmal ist das Leben so verdammt unfair. Eines Abends, an Mittsommer, kracht Anton mit dem Auto in ein rotes Ledersofa, das wie aus dem Nichts auf der Straße aufgetaucht ist. Auf der Suche nach Hilfe begegnet er auf einer Waldlichtung einem Mädchen, das ihn bittet, ihm einen Blumenstrauß zu pflücken. Doch Anton hat gerade wirklich andere Sorgen, und das Mädchen stapft beleidigt von dannen. Kein gutes Zeichen! Denn in Wahrheit ist das seltsame Mädchen eine Waldfee, und Waldfeen können sehr nachtragend sein. Anton wurde verflucht. Das behauptet jedenfalls ein verschrobenes Ehepaar, das im Wald lebt. Als ernsthafter Zauberer glaubt Anton an alles, nur nicht an Magie. Doch plötzlich häufen sich die Missgeschicke in seinem Leben in einem Ausmaß, das selbst für den ewigen Pechvogel ungewöhnlich ist?
  • Rezension: Ich durfte das Buch pünktlich zum Erscheinungsdatum im Oktober verlosen und eigentlich hatte ich mir vorgenommen, das Buch selbst nicht zu lesen, da mein Stapel an ungelesenen Bücher immer höher wird. Doch das Buch hat mich so neugierig gemacht…. da konnte ich nicht anders. Zum Glück – denn Antons Geschichte ist wirklich sehr unterhaltsam und ich bin froh sie gelesen zu haben. Sie hat mir im grauen Matsch-Wetter mehr als einmal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und das ist doch viel wert. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, wenn man ein gutes Buch für zwischendurch sucht, das ruhig etwas „mystisch“ sein darf.
  • Bewertung: 

Rezension: Nur eine Ewigkeit mit dir

Kristina Moninger – Nur eine Ewigkeit mit dir

  • Verlag: Feuerwerke Verlag
  • Seitenzahl: 56
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lilly ist fest entschlossen, ihr Leben zu beenden. Als zu wenig lebenswert empfindet sie ihre Welt, die von Verlust und Einsamkeit geprägt ist. Bis Jonas auftaucht – aus Zufall, wie es anfangs scheint – und sie in letzter Minute vor dem Sprung ins „blanke, süße, pure Nichts“ bewahrt. Tag für Tag gelingt es ihm, sie wieder neugierig zu machen, neugierig auf das Leben und neugierig auf ihn. Denn Jonas ist alles andere als gewöhnlich, er gehört zu jenen Wesen, die solche „Zufälle“ organisieren – und in die man sich besser nicht verlieben sollte! Doch nicht nur das. Jonas ist Lilly unerklärlich vertraut. Schon bald wird klar, warum ausgerechnet er sie vom Brückengeländer zog und ihr eine Vergangenheit vor Augen führt, die doch unmöglich ihre eigene sein kann – oder…? Wer ist Lene, das Bauernmädchen, das viele Jahrzehnte vor ihr gelebt hat und deren Geschichte ihrer eigenen so verblüffend ähnelt? Was ist aus Lenes großer Liebe Paul geworden? Und was verbirgt Jonas vor ihr? Mit Jonas‘ Hilfe und Lenes Aufzeichnungen aus einer anderen Zeit beginnt Lilly nach und nach zu verstehen, dass die grenzenlose Macht der Liebe, nicht nur jeden Schmerz, sondern auch alle Zeiten überdauert. Doch was wird aus ihr und Jonas, jetzt, da die Grenze zwischen den Zeiten brüchig geworden ist…?
  • Rezension: (Es ist schon sehr lange her, dass ich das Buch gelesen habe – im Oktober – , da her kann ich mich nicht mehr so gut erinnern.) Das Cover hat mich sehr angesprochen und „Zeitreisen“ finde ich spannend. Also dachte ich, dass eine Liebesgeschichte mit Fantasy-Elementen  genau das Richtige für mich ist. Aber zum einen es es mir zu „fantastisch“ – ich mag es da konkreter und greifbarer und zum anderen ist es zu traurig und „schwer“ für mich gewesen.
  • Bewertung: 

Rezension: Weihnachtszauber im Wichtelland

Annette Moser – Weihnachtszauber im Wichtelland

  • Verlag: cbj
  • Länge: 1 CD, Laufzeit: ca. 1h
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Weihnachtswichtel Wachmütz ist völlig verzweifelt, denn die Seifenblasen mit den Wünschen aller Kinder zu Weihnachten sind verschwunden und er ist schuld. Gemeinsam mit seinen Freunden Ratzepüh, Wegvomfleck und Schillerbunt macht er sich auf den Weg zu Edgar Eiszapf um sie zurück zu holen und so Weihnachten zu retten.
  • Rezension:  Die Gesichte ist so unglaublich niedlich und das nicht nur zu Weihnachten. Mein kleiner Sohn und ich haben sie uns schon sehr oft angehört, teilweise fast täglich. Allein schon die Namen der Wichtel sind großartig und sie alle total liebes wert. Auch die Idee für die Geschichte finde ich toll – Seifenblasen mit Wünschen – ein sehr schönes Bild. Ich kann dieses wundervolle Hörbuch euch allen absolut ans Herz legen – egal, das Weihnachten schon vorbei ist.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Samstags war Badetag

Claudia Herber – Samstags war Badetag. Kurzgesichten. Zum Vorlesen für Menschen mit Anfangsdemenz

  • Verlag: Frieling Verlag Berlin
  • Seitenzahl: 120
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: 1950 waren Badetage noch ganz Besonderes. Da wurde die Zinkwanne aus dem Keller geholt und in die Küche getragen, damit Mutter, Vater und die Kinder hübsch nacheinander baden konnten. Es war die Zeit, als die ersten Schwarzweißfernsehgeräte die Wohnzimmer eroberten und die Musik aus der Jukebox erklang. Und das Leben war – aus heutiger Sicht gesehen – wahrscheinlich weitaus unkomplizierter und die Menschen vermutlich bescheidener als heute, ohne deshalb weniger Freude am Leben zu haben.In liebevoll erzählten Momentaufnahmen erinnert sich die Autorin an aufregende Hochzeiten, leckere Bergische Waffeln mit Kirschkompott und daran, wie schwierig es damals war, mit einer Schreibmaschine fehlerlose Briefe zu schreiben. Claudia Herbers Kurzprosa lässt uns die Sorgen und die Hektik des Alltags vergessen, und so mancher Leser wird sich zurückversetzt fühlen in seine Kindheit und Jugend. (Quelle: http://www.frieling.de/Autoren/Herber,-Claudia)
  • Rezension:  Das Buch hat mich sofort angesprochen, denn ich finde des sehr spannend Geschichten von früher zu hören, und da ich keine Großeltern mehr habe kann ich das immer seltener. Ein wenig „gestolpert“ bin ich über den Untertitel und jetzt nach dem Lesen verstehe ich zwar, was die Autorin damit meint, ich hätte es aber trotzdem weggelassen und erst im Vorwort erklärt. Ansonsten haben mir die Kurzgesichten sehr gut gefallen, nur die Reime nicht. Ich kann es wirklich weiter empfehlen und habe es direkt meiner Mama geschenkt.
  • Bewertung: 

Rezension: To all the boys I´ve loved before

Jenny Han – To all the boys I´ve loved before

  • Verlag: RandomHouse Audio
  • Länge: 7h 22 min
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lara Jeans hat kein wirkliches Liebesleben, doch natürlich war sie schon mehrfach verliebt. Ihre Gefühle offenbart sie allerdings nur in Liebesbriefen, von denen sie nie geplant hat, sie abzuschicken. Doch dann werden eines Tages plötzlich alle fünf gleichzeitig abgeschickt und das Chaos beginnt…
  • Rezension:  Ich war gleich ein wenig skeptisch als ich auf das Hörbuch aufmerksam geworden bin. Und ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen statt auf eine schöne Liebesgeschichte zu hoffen. Denn das bekommt man nicht wirklich, es ist viel Familiengeschichte und jeden Menge Erwachsen Werden. Die Liebesgeschichten an sich kommen mir zu kurz und sind auch zu vorhersehbar und konstruiert. Als Buch wäre es mir wahrscheinlich auch zu langweilig gewesen, als Hörbuch war es aber – vor allem wegen der angenehmen Stimme – ganz okay.
  • Bewertung: 

Rezension: Wazn Teez?

Carson Ellis – Wazn Teez?

  • Verlag: Nord Süd Verlag
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Neugierige Libellen und Käfer finden eine Pflanze, die sie nicht kennen und fragen sich „Wazn teez? “ und überlegen ob man damit wohl ein Baumhaus bauen kann. In einer sehr phantasievollen Welt unterhalten sich die Tiere in einer Kunstsprache…
  • Rezension: Ich kannte den Autor bereits von seinem Bilderbuch „Zuhause„, das mir sehr gut gefallen hat. und dieser Titel hat daher schnell mein Interesse geweckt, leider hat es mich nicht Überzügen können. Ein Buch in einer Phantasiesprache finde ich einfach seltsam, besonders wenn die Bilder zwar sehr hübsch sind aber nicht genug für sich sprechen und ich frage mich ein wenig, ob man dieses Bilderbuch vorlesen soll? Nein, ich kann es eher nicht empfehlen.
  • Bewertung: 

Rezension: Wir haben einen Hut

Jon Klassen – Wir haben einen Hut

  • Verlag: Nord Süd Verlag
  • Seitenzahl: 56
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritten Band zum Thema Hut-Begehrlichkeiten. Der erste Teil heißt „Wo ist mein Hut“ und der Zweite „Ich suche meinen Hut“.
  • Inhalt: Zwei Schildkröten finden einen Hut und haben natürlich ein Problem, denn es gibt nur einen Hut und beide finden ihn super. Dann schläft die eine von beiden ein…
  • Rezension: Als ich den Titel des Buches und das Cover sah, musste ich sofort an das Buch „Wo ist mein Hut“ denken, auch wenn es schon länger her ist, dass ich es entdeckt habe, so ist es mir noch sehr gut im Gedächtnis. Also habe ich mich sehr über diese Bücher gefreut und es ist genauso großartig wie das Erste. Die Illustrationen sind einfach aber einzigartig und die Handlung ebenfalls. Auch gibt es eine geniale Pointe. Das Bilderbuch gefällt mir wirkich sehr gut und ich kann es nicht nur Kindern wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne