Rezension: Umweg nach Hause

Jonathan Evison – Umweg nach Hause

Umweg nach Hause

  • Verlag: RandomHouse Audio
  • Länge: 420 Minuten, 6 CDs
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ben Benjamin Leben läuft alles andere als rund. Er hat alles verloren, seine Familie, seinen Job und sein Zuhause. Weil er keinen anderen Ausweg weis, besucht er den Kurs „Grundlagen der häuslichen Pflege“ und beginnt kurz darauf bei der Familie des 19-jährigen Trev zu arbeiten. Der Junge ist sehr frustriert und daher oft zynisch und Ben hat es nicht leicht. Doch irgendwie mag er Trev trotzdem und möchte etwas in seinem Leben verändern. Deshalb macht er sich gemeinsam mit ihm in einem VW-Bus auf den Weg quer durch die USA um seinen Vater zu besuchen. Unterwegs erleben sie jede Menge Abenteuer, die nicht spurlos an ihren vorbei gehen.
  • Rezension:  Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht, besonders weil ich bei meinen Nachforschungen festgestellt habe, dass der Autor es wie er selbst sagt geschrieben hat um den Tod seiner Schwester zu verarbeiten, die eines  Tages einfach nicht zurück nach Hause gekommen ist. Auch fand ich es spannend, dass er sagt, er wollte zuerst gar kein „Roadmovie“ schreiben, aber die Geschichte hätte es einfach erzwungen. Das and ich zuerst seltsam, jetzt nachdem ich die Geschichte kenne, weiß ich aber, was er meint. Ich habe es gemütlich in der Sonne liegend angehört. Dabei ist mir zuerst aufgefallen, dass die Stimme wirklich sehr angenehm ist. Die Protagonisten waren mir bei gleich sehr sympathisch so unterschiedlich sie auch sind und auch wenn Trev natürlich anfänglich eher unsympathisch rüber kommt – aber das ist absolut nachvollziehbar und er verändert sich ja unterwegs. Das Buch war gerade unter dem Aspekt der Veränderung der Persönlichkeiten von Menschen sehr spannend und auch wegen der vielen Dinge, die sie unterwegs erleben. Vielen Dank an das Team vom RandomHouse Audio Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Man erntet was man sät

Kai Blum – Man erntet was man sät. Auswanderer-Krimi

Man erntet was man sät

  • Verlag: Booquel (conbook-Verlag)
  • Seitenzahl: 176
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil der Auswanderer Krimis von Kai Blum. Teil 1  trägt den Titel „Hoffnung ist ein weites Feld„. Weitere Bände sind in Planung.
  • Inhalt: Amerika 1883: Seit fast zwei Jahren lebt die Familie Sievers jetzt schon in Dakota in der Nähe vieler weitere Auswanderer. Doch Ruhe ist noch immer nicht eingekehrt, denn zwei von ihnen werden ermordet und von den Tätern fehlt jede Spur. Und auch ansonsten ist das Leben alles andere als langweilig.
  • Rezension:  Ich lese sehr gerne Krimis und ich mag Bücher bei denen man das Leben einer Familie und ihr Schicksal begleitet – also perfekte Vorraussetzungen dafür, dass mir dieses Buch gefallen würde. Besonders nachdem ich den ersten band schon verschlungen hatte und unglaublich froh war, dass ich sofort weiter lesen konnte. Auch in diesem Band treffen wir wieder auf meist sympatische aber auf jeden Fall sehr authentische Protagonisten.  Die Geschichte ist wie auch schon der erste Teil sehr vielschichtig und unglaublich spannend. Ich kann sie euch wirklich wärmstens ans Herz legen und kauft am besten direkt beide Bände. Leider endet es auch hier relativ offen und den dritten Teil gibt es ja bisher noch nicht. Vielen Dank an den Autor Kai Blum und das Team vom conbook-Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Hoffnung ist ein weites Feld

Kai Blum – Hoffnung ist ein weites Feld. Auswanderer-Krimi

Hoffnung ist ein weites Feld

  • Verlag: Booquel (conbook-Verlag)
  • Seitenzahl: 176
  • Teil einer Reihe?: Ja, der zweite Teil der Auswanderer Krimis von Kai Blum trägt den Titel „Man erntet was man sät“. Weitere Bände sind in Planung.
  • Inhalt: Amerika 1881: Wie tausende Andere auch wandert Familie Sievers aus und versucht in der Ferne ihr Glück zu finden auf dem von der US-Regierrung kostenlos zur Verfügung gestellten Ackerland in der schier endlosen Prärie. Sie ziehen in einen kleinen Ort namens Himmelsfeld, doch so himmlisch wie es der Name verspricht ist es dort nicht. Alte Probleme kommen an die Oberfläche und es folgen im wahrsten Sinne des Wortes Mord und Totschlag.
  • Rezension:  Ich lese sehr gerne Krimis und ich mag Bücher bei denen man das Leben einer Familie und ihr Schicksal begleitet – also perfekte Vorraussetzungen dafür, dass mir dieses Buch gefallen würde. Und genauso war es, ich habe das Buch fast in einem Stück gelesen und war unglaublich froh, dass ich auch noch den zweiten Band hatte und sofort weiter lesen konnte. (Aber dazu später mehr:In der Rezension von „Man erntet was man sät“.)  Die Familie Sievers und die anderen Auswanderer waren mir irgendwie sofort sympatisch – die meisten zumindest und ihr Kampf ums Überleben in der neuen Welt aber besonders auch mit der Vergangenheit hat mich sofort gefesselt. Die Geschichte ist sehr vielschichtig und unglaublich spannend. Ich kann sie euch wirklich wärmstens ans Herz legen und kauft am besten direkt beide Bände. Vielen Dank an den Autor Kai Blum und das Team vom conbook-Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Unvollendete

Kate Atkinson – Die Unvollendete

Die Unvollendete

  • Verlag: Droemer Knauer
  • Seitenzahl: 592
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ursula Todd ist ein ganz besonderer Mensch. Sie wir im Januar 1910 geboren und immer, wenn sie stirbt, dann beginnt ihr Leben wieder von vorn am selben Tag im Januar 1910. So kann sie sich die unzähligen „Was wäre wenn? – Fragen“ beantworten und ausprobieren, wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie dies und jenes getan hätte oder eben gerade nicht. So kann sie das tun, was normalerweise nicht möglich ist, nämlich jeden Fehler im Leben Rückgängig machen um so ein perfektes Leben zu führen. Doch was ist das eigentlich und kann man wirklich fehlerlos leben? Was soll sie mit ihrem Leben anfangen? Für welchen Weg soll sie sich entscheiden?
  • Rezension: Obwohl ich zugeben muss, dass mich das Cover des Buches eher abschreckt, habe ich mich von der Inhaltsangabe des Verlages dazu verleiten lassen, mir dieses Buch zu wünschen. Und ich kann wirklich sagen, dass dies eine gute Entscheidung war, denn die Geschichte ist wirklich sehr lesenswert und so ganz anders als die meisten Bücher. Man beginnt sich selbst zu fragen, welche Dinge im Leben man selbst gern anders machen würde und kommt dann zwangsläufig zu dem Schluss, dass das nicht so einfach ist, weil man dann ja auch ein anderer Mensch wäre und die Entscheidung wahrscheinlich weitreichende Konsequenzen hätte. Aber zurück zum Buch: Eigentlich mag ich Bücher, die mit einer Schlussszene beginnen und dann neugierig machen darauf, wie es dazu kommt. Doch hier war es ein wenig anders, denn es hat mir den Schluss dann doch irgendwie vorweg genommen. Generell kann ich sagen, dass ich den Anfang des Buches großartig finde und die Idee an sich auch, dass sich aber in der Mitte und dem Schluss für mich ein paar Längen eingeschlichen haben (ein paar Details weniger hätten gereicht) und zu viel Politik. Aber das ist mein persönlicher Geschmack und ich empfinde das Buch trotzdem als absolut lesenswert. Vielen Dank an denDroemer Knauer Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: gefährliche Wünsche

Natalie Luca – gefährliche Wünsche

gefährliche Wünsche

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 309
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn der Dschinn-Serie.
  • Inhalt: Die 17-jährige Lori ist eher schüchtern und traut sich daher auch nciht Jungs anzusprechen, selbst dann nicht, wenn sie droht sonst eine Wette zu verlieren. So kommt es, dass sie auf einem Flohmarkt eine alte Lampe kaufen muss und kurz drauf ein waschechter Dschinn in ihrem Zimmer auftaucht, um ihr ihre drei Wünsche zu erfüllen. Damit beginnen jede Menge seltsame Dinge zu passieren und Loris Leben ändert sich grundlegend. Und dann taucht auch och dieser mysteriöse Junge in ihrer Schule auf. Lori ist völlig durcheinander und weiß nicht mehr was sie tun und wem sie vertrauen soll…
  • Rezension: Ich habe schon zwei hervorragende Bücher von Natalie Luca gelesen („Im Herzen der Vollmond“ und „Unter goldenen Schwingen„) daher habe cih mich sehr über ein neues Buch von ihr gefreut. Das Cover finde ich einfach sehr passend allerdings hatte ich irgendwie ein bisschen was anderes erwartet von dem Buch. Ich dachte es geht wirklich hauptsächlich um die Erfüllung der Wünsche, doch dem ist nicht so. Doch lest am  besten selbst, worum es in diesem Buch wirklich geht, ich möchte das nicht vorweg nehmen. Auf jeden Fall kann ich soviel sagen, es geht um ein Mädchen, dass irgendwie zu sich selbst findet, um Freundschaft, Liebe, Vertrauen und vor allem um die geheimnisvolle Welt des Dschinn. Was würde ich darum geben, einmal mit ihm  auf einem Teppich durch die Luft zu fliegen. Vielen Dank an den im.press Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Kellerkind

Nicole Neubauer – Kellerkind

Kellerkind

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Im Keller eines Hause in München wird ein Junge gefunden kurz nachdem in einer der Wohnungen die Leiche der Anwältin Rose Benninghoff gefunden wird. Der Name des Jungen ist Oliver Baptiste, er ist stark misshandelt worden und kann sich an Nichts mehr erinnern. Doch trotzdem scheint er etwas mit der Tat zu tun zu haben. Das Team um Hauptkommissar Winter beginnt mit seinen Ermittlungen und schnell wird klar, dass es scheinbar jede Menge Geheimnisse in der Vergangenheit von Rose und Oliver gibt und es nicht immer leicht ist zu sagen, wer genau Opfer und wer Täter ist. Können Sie das Verbrechen aufklären?
  • Rezension: Ich habe mich aufgrund der vielen positive Kritiken sehr auf diesen Krimi enttäuscht uns muss sagen, dass ich wirklich enttäuscht bin. Schon von Anfang an, waren der Schreibstil und einige der Worte sehr befremdliche für mich. Die Handlung an sich ist ohne Frage sehr spannend, aber es wird mir einfach zu viel gequatscht, wenn ich das mal so provokant sagen darf und die Dinge werden für mich machmal nicht angemessen beschrieben, wenn man bedenkt um was es geht. Am Ende finde ich das Buch dann auch komplett inhaltlich an meinen Geschmack vorbei. Das Buch ist ohne Frage spannend, aber mir persönlich hat es gar nicht gefallen. Vielen Dank an den blanvalet Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Endgame. Die Auserwählten

Eva Maaser – Endgame. Die Auserwählten

Endgame

  • Verlag: Oetinger
  • Seitenzahl: 592
  • Teil einer Reihe?: Ich bin mir nicht sicher.  Aber es gibt auf jeden Fall noch zusätzliche Novellas und ein Buch mit Karten und Mythen zum Buch. Außerdem beinhaltet das Buch ein Krypton-Rätsel, bei dem man viel Geld gewinnen kann. (Mehr Infos gibt es hier oder unter www.endgame.de). Zusätzlich gibt es noch ein Handy-Spiel und einen Kinofilm (erscheint 2016). Außerdem habe ich gelesen, dass es der Beginn einer Trilogie ist, ich weiß nur nicht, wann die anderen beiden Teile (und wenn ja, ob auch auf deutsch)  erscheinen und ob diese Information aktuell ist.
  • Inhalt: An zwölf Orten auf der Erde sorgen Meteoriten-Einschläge für Verwüstung und Tod. Damit beginnt „Endgame“, doch dass ist nur sehr wenigen Menschen bewusst. Zwölf Jugendliche aus verschiedenen alten Geschlechtern müssen gegeneinander kämpfen. Sie bekommen verschwende Rätsel gestellt und diese sollen sie dann zu einem Schlüssel führen. Am Ende kann nur einer gewinnen und rettet damit seinem Geschlecht das Leben, alle anderen Menschen müssen sterben. Wie werden die Jugendlichen mit ihrer Aufgabe als „Spieler“ zurechtkommen?
  • Rezension: Ich habe im Dezember von „Endgame“ gehört und war sofort neugierig, deshalb habe ich auch versucht an einem Gewinnspiel dazu teilzunehmen. (Mehr Infos dazu hier.) Doch leider war ich nicht clever genug um die Rätsel auch nur ansatzweise zu lösen. Das hat mich dann auch ein wenig demotiviert an die im Buch „Endgame. Die Auserwählten“ heranzugehen. Und leider hatte ich recht damit, denn die im Buch enthaltenen Rätsel verstehe ich kein bisschen und die Links die mir weiterhelfen sollen führen für mich nur zu weiterer Verwirrung. Daher habe ich nach kurzer Zeit beschlossen, dass ich sie jetzt einfach ignorieren werde. Das finde ich sehr schade. Es ist natürlich klar, dass die Rätsel nicht zu leicht sein dürfen, wenn es um so viel Geld geht, aber wenn sie so unglaublich schwer sind, dann macht es gar keinen Spaß sich damit zu beschäftigen. Aber für das alles ist ja nicht wirklich das Buch verantwortlich. Also möchte ich jetzt endlich mal auf die Geschichte an sich zu sprechen kommen. Die Handlung ist unglaublich spannend und die Protagonisten sehr authentisch, wenn natürlich auch erschreckend in ihrer Fähigkeit die Gegner auszuschalten oder andere Menschen die „Endgame“ im Weg stehen. Doch leider muss ich sagen, dass mich die Rätsel, die nicht aufgeklärt wurden, dann doch genervt haben. Außerdem endet das Buch für mich persönlich mit zu vielen offenen Fragen. Vielen Dank an das Team vom  Oetinger Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne