Rezension: Die kleine Eule, die nicht immer so lange aufbleiben wollte

Amy Krause Rosenthal – Die kleine Eule, die nicht immer so lange aufbleiben wollte

Die kleine Eule

  • Verlag: Hanser
  • Seitenzahl: 36
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die kleine Eule mag ihr leben, sie geht gerne in die Schule  und spielt mit ihren Freunden, sogar das Üben mit ihrer Mama macht ihr Spaß. es gibt nur eines, was die kleine Eule stört und das ist, dass sie als Eule immer so lange aufbleiben muss und nicht so früh schlafen gehen darf wie ihre Freunde.
  • Rezension: Ich mag Eulen sehr gerne und so habe ich mich entschieden, auch den Kindern der Vorschule Bücher über Eulen vorzulesen. So bin ich dann auch auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Die Idee ist einfach großartig, dass „normale“ umzukehren, dass Kinder immer länger aufbleiben möchten und daraus dann ein Bilderbuch zu machen in dem ein Eulen-Kind ihre Eltern nervt wann es denn endlich schlafen gehen darf. Auch die Bilder sind sehr schön und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Ich kann dieses Buch wirklich weiter empfehlen, besonders, wenn man gerade mit seinem Kind mit der Einschlaf- und Zu-Bett-Geh-Problematik zu kämpfen hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Bitte nimm mich in die Arme!

John A. Rowe – BItte nimm mich in die Arme!

Bitte nimm mich in die Arme

  • Verlag: MINEDITION
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der kleine Igel Elvis hat einen großen Wunsch: Er möchte so gern einmal in den Arm genommen werden. Deshalb läuft er durch die Stadt und bitte immer wieder „Bitte nimm mich in die Arme!“. Doch immer wieder bekommt er nur Absagen, bis er ein leises Stimmen hört, dass dem  Krokodil Kevin gehört…
  • Rezension: Es ist Herbst und ich war auf der Suche nach einem Igel-Buch für die kleinen Leser. Da war ich natürlich nicht alleine und so musste ich in der nahegelegenen Bücherhalle lange suchen, habe dann aber dieses wunderschöne Buch gefunden. Wer bitte hätte sich nicht sofort in den kleinen Elvis verliebt, der uns so niedlich vom Cover aus anblickt. Ich persönlich würde ich am liebsten sofort hochheben und in den Arm nehmen. Da das aber natürlich nicht geht, habe ich direkt in der Bücherhalle die Geschichte von Elvis gelesen – auf dem Fußboden sitzend, weil sonst kein Platz frei war. Danach war mir klar, dieses Buch muss ich den Kindern vorlesen und die waren genauso Feuer und Flamme wie ich. Sofort war es still im Raum und anschließend haben die Kinder die Geschichte sofort nachgespielt. Ich kann euch allen dieses Bilderbuch nur wärmstens ans Herz legen gerade jetzt im Herbst aber auch noch darüber hinaus. Vielen
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Froschschenkel auf Kraut

Matthias Praxenthaler – Froschschenkel auf Kraut. Eine Reise ans Ende der deutsch-französischen Freundschaft

froschschenkel_auf_kraut-

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jonas ist heute 30 und hat sich selbst eine Aufgabe gestellt. Er bringt einen Eiffelturm zurück nach Frankreich, den er dort als Austauschschüler seiner Gastfamilie entwendet hat. Seit damals war er nie wieder in Frankreich…
  • Rezension: Irgendwie war ich schon skeptisch als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt. Der Titel klingt zwar ganz lustig, aber der Klappentext hat mich nicht wirklich angesprochen. Trotzdem hat das Buch natürlich eine Chance von mir bekommen , doch leider muss ich sagen, dass es mir gar nicht gefallen hat. Nach 100 Seiten habe ich das Buch abgebrochen, denn der Funke ist einfach nicht übergesprungen und ich fand die Geschichte von Jonas weder spannend noch besonders unterhaltsam – außerdem kommt in dem Buch einfach zu viel französisch vor und das verstehe ich nun mal nicht. Daher kann ich das Buch auch nicht weiter empfehlen. Vielen Dank an das Team vom Dtv Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 2 Sterne

Rezension: Alstervergnügen

Ole Albers – Alstervergnügen

alstervergnügen

  • Verlag: Ole Albers
  • Seitenzahl: 212
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Sven ist ein Nerd wie er im Buche steht – ein Computerfreak mit sozialen Defiziten. Und so passiert es wieder einmal, dass er sich um Kopf und Kragen redet und gerät dabei tief in das Verbrecher-Mileau. Er wird verhaftet und bringt anschließend nicht nur sein Leben in Gefahr, sondern auch das von Jule, die er gerade erst kennen gelernt hat. Die Geschichte spielt in Hamburg und irgendwie ist die Stadt der eigentliche Star des Buches.
  • Rezension:  Auch wenn der Titel mich sofort in die falsche richtig gelenkt hat, ich dachte natürlich es ginge um das „Alstervergnügen“ und nicht ein Vergnügen an der Alster bin ich froh, dass ich mich genauer mit dem Buch beschäftigt habe. Denn dann hat mich das Buch erst recht sehr  neugierig gemacht. Es hat einen spannenden Klappentext und spielt zudem in meiner Heimatstadt Hamburg, also war die Idee mit dem Alstervergnügen ja auch gar nicht so falsch. (Auch der Pauli-Kronkroken war ja ei eindeutiger Hinweis). Außerdem habe ich in meinem Leben schon mit sehr vielen vermeintlichen Nerds zu tun gehabt ;-). Und Sven ist wirklich ein großartiges Exemplar – kaum zu glauben, wie er sich immer weiter um Kopf und Kragen redet und ständig intuitiv das falsche macht… Es hat mir sehr viel Spaß gemacht seine – und Jules – Geschichte zu verfolgen und mitzufiebern , ob es sich doch noch alles aufklärt. Ich will das Ende nicht vorweg nehmen, aber es ist großartig, wie sich am Ende alles fügt und aufklärt. Das Buch ist absolut weiter zu empfehlen, besonders Ur-Hambuger werden damit sicher jede Menge Spaß haben – ich denke besonders solche, die noch etwas älter sind als ich, denn sie werden noch mehr Anspielungen des Autors verstehen als ich. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Die vielen Absätze und Fußnoten haben irgendwie meinen Lesefluss gestört, aber das ist wahrscheinlich Geschmacksache. Auf alle Fälle ist „Alstervergnügen“ ein sehr lesenswertes Buch.  Vielen Dank an den Autor Ole Albers, der mir diese Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

 

Rezension: Das Schneemannkind

Jörg Hilbert –  Das Schneemannkind

Schneemannkind

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Flocke ist ein kleine Schneemannkind das mithilfe seines Freundes dem Bären Schoko,  der von Beruf Eisbär ist,  herauszufinden, was der Sommer ist. Dafür brauchen die beiden nicht nur einen guten, sondern auch eiskalten Plan. Wird es Flocke gelingen, den Sommer kennenzulernen?
  • Rezension:  Auch wenn es noch nicht wirklich Winter ist, so nähern wir uns dem Winter doch mit großen Schritten, denn heute beginnen ja die Herbstferien und wenn die erstmal vorbei sind, dann ist ja schon fast Weihnachten… und damit beginnt dann auch bald wieder die Zeit der Schneemänner. Die Idee dass ein Schneemannkind den Sommer erleben möchte finde ich einfach genial – so typisch für ein Kind, das gar nicht hinterfragt ob das möglich wäre… Die Umsetzung der Idee mit dem Eiswagen des „Eisbären“ ist einfach großartig und das Ende, ohne das ich es jetzt hier verraten möchte, auch einfach genial!!! Ich würde Flocke gerne mal persönlich treffen und ich glaube vielen Kindern ginge es genauso. Am liebsten im Schwimmbad ;-). Aber auf jedenfall hat man Lust den Punsch zu probieren, dessen Rezept man am Ende des Buches erfährt. Besonders gut gefällt mir an diesem Buch, neben den schönen Bildern mit hohem Wiedererkennungswert, die Art und Weise wie der Text gestaltet ist. Die  Schrift unterstützt den Inhalt, das finde ich einfach großartig. Ich bin mir ganz sicher, dass dieses Buch Spaß am Lesen macht und ich hoffe, dass es beim Lesen vielen so geht wie mir, dass man sich doch ein wenig auf den Winter freuen kann und die Kinder werden Flocke lieben, da bin ich mir sicher.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Kreativität lernen

Madame Missou – Kreativität lernen. Mit sechs einfachen Kreativitätstechniken

Kreativität lernen

  • Verlag: Madame Missou eBooks & Ratgeber
  • Seitenzahl: 40
  • Teil einer Reihe?: Nein, aber es gibt noch viele Ratgeber von Madame MIssou.
  • Inhalt: Es gibt unzählige Situationen im Alltag, an denen wir Kreativität brauchen, z.B. bei der Auswahl von Geschenken oder der Gestaltung von Feiern. Madame Missou behauptet, dass jeder Kreativität lernen kann. In diesem Ratgeber stellt sie Tipps und Techniken dafür zusammen.
  • Rezension: Ich würde mich eigentlich als kreativen Menschen bezeichnen, aber auch mir fehlt es zu oft an Kreativität wenn ich sie brauche. Daher war ich sehr neugierig auf diesen Ratgeber. Ich muss sagen, dass ich die Auswahl der Techniken wirklich gut fand, ich wäre nie auf die Idee gekommen zu Kneten, die Walt-Disney-Methode war mir völlig neu aber scheint sehr spannend zu sein und auch die „Kopfstand“ und die „635“ Methode werde ich sicher ausprobieren. Besonders hilfreich fand ich auch ihre Anmerkungen dazu, wie man Kreativblockaden überwinden kann, die Punkte waren mir zwar an sich nicht neu, aber in ihrer Zusammenstellung ist es doch sehr hilfreich sie sich nocheinmal zu vergegenwärtigen, um erfolgreich dagegen anzukämpfen. Ich bin mir sicher, dass die Lektüre dieses Ratgeber seine Leser wirklich in nur einer Stunde etwas kreativer machen wird, denn man bekommt neue Ideen und die sind ja schließlich die Grundlage jeder Art von Kreativität. Daher kann ich den Ratgeber wirklich weiter empfehlen – an alle Menschen, die noch kreativer werden möchten. Vielen Dank an die  Autorin Madame Missou, die mir diese eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

 

Rezension: Vulkantöchter

Stefanie Burow –  Vulkantöchter

Vulkantöchter

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Hamburgerin Alexandra ist gemeinsam mit ihrem Mann Martin in Indonesien. Aber der Urlaub gefällt ihr nicht wirklich, ständig hat sie etwas zu meckern. Doch als ihr Mann verschwindet macht sie gemeinsam mit ihrer Reise-Leiterin Birgit auf die Suche nach ihm und entdeckt dabei nicht nur die Geheimnisse der Inselwelt.
  • Rezension: Auch wenn mich Cover und Titel nicht wirklich angesprochen haben, so hat mich der Klappentext dann doch überzeugt und ich bin froh, dass ich mich für das Buch entschieden habe, denn es ist wirklich großartig. Die Geschiche ist spannend und so wunderbar verworren, mit den verschiedenen Erzählsträngen, die sich am Ende zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Die Charaktere sind sehr authentisch und vielseitig. Es war sehr spannend immer wieder auch von den Bräuchten des Rochen-Volkes  und ihrer Vulkan-Gottheit zu lesen – dieser Aspekt des Buches war sehr stimmig und glaubhaft und hat Lust gemacht mehr darüber zu lesen. Die Schilderungen der Inselwelt Indonesiens hat mir Lust gemacht sie einmal selbst mit eigenen Augen zu sehen. Daher kann ich dieses Buch wirklich nur wärmstens empfehlen besonders in diesen ersten kalten Herbsttagen. Vielen Dank an das Team vom Knauer Verlag, das mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne