Rezension: Das System

Karl Olsberg – Das System

System

  • Verlag: atb
  • Seitenzahl: 403
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mark Helius ist der Chef einer Computerfirma, welche gerade an der Entwicklung einer komplexen künstlichen Intelligenz arbeitet. Innerhalb kurzer Zeit sterben zwei seiner Mitarbeiter und Mark beginnt zu ahnen, dass das Datennetz ein Eigenleben zu entwickeln scheint… Chaos auf der ganzen Welt und ein Kampf um Leben und Tod nehmen gerade erst ihren Anfang.
  • Rezension: Das Buch ist einfach großartig. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und irgendwie auch ein bisschen ins Grübeln gebracht. Die Gefahren der Technik werden erschreckend realistisch geschildert und machen deutlich, wie sehr wir eigentlich von der Technik und insbesondere dem Internet abhängig sind und überwacht werden. An manchen Stellen wurde mir richtig unheimlich zumute, besonders als dann mein Computer plötzlich abgestürzt ist…. Das Buch spielt zu einem großen Teil in meiner Heimatstadt Hamburg, was es irgendwie für mich noch gruseliger machte und dafür sorgte, dass ich noch mehr in die Geschichte hineingezogen wurde. Daher konnte ich auch nicht eher schlafen, als bis ich die letzte Seite gelesen hatte. Nur das Ende hätte ich mir anders gewünscht, bin aber trotzdem vollauf begeistert. Ich kann wirklich verstehen, dass es sich um das Lieblingsbuch meines Freundes handelt und kann es nur weiter empfehlen, besonders auch an Technikliebhaber.
  • Bewertung: 5

Rezension: Liberty 9. Todeszone

Rainer M Schröder – Liberty 9. Todeszone

Liberty 9

  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl: 544
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil.
  • Inhalt: LIberty 9 ist so etwas wie eine Stadt, in der Jugendliche trainiert werden. Doch man verheimlicht ihnen ihren wahrend Bestimmungszweck. Als Kendira und ihre Freunde es herausfinden, versuchen Sie LIberty 9 zu übernehmen und auch ihre Freunde zu befrein, die schon vom sogenannten Lichtschiff abgeholt worden sind.
  • Rezension: Schon den ersten Band habe ich  verschlungen. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich plötzlich den zweiten Teil in Händen hielt.  Leider hat mir die Fortsetzung nicht so gut gefallen wie Band 1. Die Geschichte ist irgendwie künstlich in die Länge gezogen durch immer wieder neue Ereignisse, die Kendira und den anderen ihr Vorhaben schwer machen. Außerdem versteht man dieses Buch eigentlich gar nicht, wenn man den ersten Teil nicht kennt. Auch ich konnte mich nicht mehr wirklich an alles erinnern und hätte mir eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse zu Beginn des Buches gewünscht.  Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass man den zweiten Teil genauso wie den ersten verschlingt, wenn man ihn direkt im Anschluss liest. Die Charaktere der Jugendlichen sind weiterhin vielschichtig und die Handlung spannend. Auch werden viele spannende Fragen z.B. nach Loyalität gestellt und danach, wie das Leben in der Zukunft aussehen könnte. Vielen Dank an den cbj Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4

Rezension: Sei lieb und büße

Janet Clark – Sei lieb und büße

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  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 336
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Sina ist mit ihrer Familie in ein kleines Dorf gezogen. Es fällt ihr schwer Anschluss zu finden. Dann stirbt auch noch ihr Freund. Sina versucht herauszufinden, ob es wirklich ein Unfall war und gerät dabei in die Fänge falscher Freunde und Geschehnisse der Vergangenheit.
  • Rezension:
    Als ich auf der Homepage des Loewe Verlages auf dieses Buch von Janet Clark gestoßen bin, wusste ich sofort, das muss ich lesen, denn bereits ihr erstes Buch „Schweig still süßer Mund“ hat mir sehr gut gefallen. Auch dieses Buchcover macht das  Buch zu einem absoluten Hingucker – ich habe mich sofort verliebt, besonders weil es ja wieder ein Thriller ist und es somit eigentlich ganz nicht zu seinem hübschen und romantischen Äußeren passen will. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Auch dieses Buch hat mich gefesselt – so sehr, dass ich es gestern Abend nicht aus der Hand legen konnten, bis ich es zu Ende gelesen hatte, auch wenn ich schon sehr müde war. Die Handlung ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, die jugendlichen Charaktere wirklich authentisch und liebenswert, jeder irgendwie auf seine Art und Weise, am meisten natürlich Sina und ihr Bruder Ben. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und kann es mir auch gut als Schullektüre zum Thema Mobbing oder Freundschaft vorstellen.
    Vielen Dank an den Loewe Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5

Rezension: Wenn keiner dir glaubt

Kathry Fox – Wenn keiner dir glaubt

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  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 446
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Dr. Anya Crichton ist Expertin für den Kampf gegen sexuelle Gewalt. Die Spieler eines bekannten Football-Teams werden immer wieder verdächtigt an Vergewaltigungen beteiligt zu sein. Anya soll den Spielern ins Gewissen reden und so einen großen Skandal verhindern. Eigentlich wirft sie so leicht nicht aus der Bahn, doch die Ereignisse, denen sie sich nun stellen ihre Belastbarkeit auf eine harte Probe.
  • Rezension:
    Diese Buch ist wirklich ein sehr, sehr fesselnder Thriller aus der Welt des Profisportes, der viele dunkle Seiten aufdeckt. Der Inhalt ist natürlich an vielen Stellen wirklich „heftig“, trotzdem ist das Buch wirklich lesenswert und ich denke, es kann durchaus einen Beitrag dazu leisten, dass über die Probleme die ein Profisport, wie Football mit sich bringen kann, besonders auch hinsichtlich sexueller Gewalt, in den Fokus zu rücken. Ich kann es daher wirklich weiterempfehlen, denn die Handlung an sich ist sehr spannend und ich war am Ende sehr überrascht, wie sich alles aufklärt. Das Buch ist aber definitiv nichts für „zarte Gemüter“.
    Vielen Dank an den blanvalet Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 

Rezension: Schatteninsel

Marko Hautala – Schatteninsel

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 304
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Aaron und Jenny sind glücklich. Doch ihr Leben wird ordentlich durchgerüttelt, als sie gemeinsam mit ihrem Sohn Miro von Aarons Sohn Markus aus erster Ehe eingeladen werden ihn auf der Felsinsel zu besuchen, auf der er lebt. Dort treffen sie auch auf Markus Mutter und Jennis Schwester. Außerdem müssen sie sich den Schatten der Vergangenheit stellen.
  • Rezension:
    Das Buch war wirklich sehr spannend, aber für mich persönlich zu gruselig und irgendwie „abwegig“. Die Handlung nimmt einen Verlauf, den ich so gar nicht mehr nachvollziehen konnte auch war es am Ende richtig unheimlich – zu unheimlich für mich. Es ist aber ein gutes Bespiel dafür, wie das Leben aus den Fugen geraten kann, wenn man seine Vergangenheit einfach ignoriert und nicht richtig auf- und verarbeitet hat. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch weiter empfehlen kann, auf jeden fall nicht an so empfindsame Menschen wie mich.
    Vielen Dank an dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3

Rezension: Das Washington-Dekret

Jussi Adler-Olsen – Das Washington-Dekret

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 656
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Alles beginnt mit einer Reise nach China. Jahre später treffen der inzwischen Präsidentschafts-Kanditat gewordene Bruce Jansen und seine mittlerweile  zu seiner Mitarbeiterin aufgestiegene  Doggie Rogers naxch und nach alle Mitglieder der damaligen Reise wieder. Doch alles ist anders, denn der Mord an seiner zweiten Ehefrau stürzt Bruce Jansen in eine persönliche Krise. Er verfasst einen Erlass – das Washington-Dekret, der das ganze Land erschüttert und mehr als ein Leben gefährdet und jede Menge Chaos mit sich bringt. Doggie Rogers versucht Licht in das Dunkel der Geschehnisse zu bringen…
  • Rezension:
    Das Buch ist einfach genial- die Spannung nimmt nie ab, bis man (endlich) auf der letzten Seite angekommen ist und versteht, was hinter allem steckt. Immer wieder wird man als Leser von neuen Vermutungen und Ereignissen überrascht und beginnt sich nach und nach zu fragen, wie diese einzelnen Fakten zusammenhängen könnten und ob es eine Verschwörung gegen den Präsidenten gibt – so denkt man dann auch irgendwie gemeinsam mit Doggie und den anderen das große Komplott auf. Die einzelnen Charaktere gefallen mir dabei sehr gut, sie sind sehr vielschichtig erdacht und machen innerhalb der Geschichte mehr als eine große Wandlung durch. Besonders gut gefällt mir, das deutlich wird wie Einzelne etwas tun können, gegen das große mächtige System in den USA und das sie nicht aufgeben und sogar bereit sind ihr Lebens aufs Spiel zu setzen. Aber auch vermeintliche   Feiglinge und Mitläufer bekommen ihren wichtigen Platz innerhalb der Geschichte und sind teilweise ebenfalls genauso liebenswert, gerade weil sie nicht so mutig sind. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und kann es wirklich nur weiter empfehlen!
    Vielen Dank an den dtv-verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 

Rezension: Irgendwann gibt jeder auf

Richard Stark – Irgendwann gibt jeder auf

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der 6. Band der Parker Serie.
  • Inhalt:
    Parker hat es sich mit seinen ehemaligen Kumpels verdorben, denn er will bei einem Coup nicht mehr mitmachen, sondern ihnen im Gegenteil sogar die ganze Aktion vermasseln. Doch bei diesem Plan läuft auch vieles anders als geplant.
  • Rezension:
    Durch den Verlag bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, dessen Verfilmung am 7.2. in die Kinos kommt. Ich fand die Inhaltsangabe sehr ansprechend und habe das Buch sofort „bestellt“. Danach stand es einen kurzen Moment und letzte Woche habe ich mich dann aufgrund des Titels spontan entschieden, es als nächstes zu lesen. Und nun bin ich wirklich überzeugt. Das Buch ist klasse – spannend bis zur letzten Seite und mit einmaligen Charakteren. Parker finde ich einfach klasse und auch die Bewohner von Palm Beach sind großartig in ihrer besonderen „Schrulligkeit“. Die Sprache des Autors gefällt mir dabei besonders gut und hat mich immer wieder schon nach ein paar Sätzen wieder komplett ins Buch hineingezogen. So habe ich dann die letzten 100 Seiten am Wochenende auch bis spät in die Nacht gelesen, bis ich das Buch endlich aus der Hand legen und schlafen konnte. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen!
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5