Rezension: Die azurblaue Insel

Luanne Rice –  Die azurblaue Insel

azurbalue Insel

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Schwestern Lucy und Pell sind bei ihrem Vater aufgewachsen, denn ihre Mutter hat die Familie verlassen, als die beiden noch klein waren. Nach dem Tod des Vaters macht sich die Ältere der beiden Schwestern auf den Weg nach Capri, um dort die Mutter zu suchen. Doch dort erfährt Pell was damals wirklich passiert und und warum die Mutter nach Capri gezogen ist und sich seitdem nicht mehr gemeldet hat.
  • Rezension: Das Cover verspricht ein wirkliches Sommerbuch und das bekommt man auch. Leider muss ich sagen, dass es mir persönlich trotzdem nicht gefallen hat – ich bin mir nicht sicher, ob es daran gelegen hat, dass ich es im Herbst und gar nicht in Sommerstimmung gelesen habe oder daran, dass ich noch nie auf Capri war und mich das auch irgendwie nicht reizt. Vielleicht hat mir auch einfach der Schreibstil der Autorin nicht gefallen – die gemischte an sich ist eigentlich ganz gut und wirklich bewegend, trotzdem konnte sich mich nicht berühren und teilweise hatte ich auch das Gefühl, es gibt zu viele unwichtige Details. Auf jeden Fall ist das Buch ein tolles Beispiel dafür, dass das Leben machmal anders läuft als man es sich gewünscht hat und das Menschen oft andere Beweggründe haben, als man zuerst denkt. Trotzdem kann ich das Buch eher nicht weiter empfehlen. Vielen Dank an das Team vom Knauer Verlag, das mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Das Ende vom Lied ist kein schlechter Anfang

Susanne Faust & Carolin Lockstein – Das Ende vom Lied ist kein schlechter Anfang

Das Ende vom Lied...

  • Verlag: Mainbook
  • Seitenzahl: 258
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die beiden Freundinnen Anne und Ellen, beide fast 40, Journalistinnen, die eine verheiratet, die andere in Scheidung lebend, können beide ein Lied davon singen, wie Männer für Rhythmusschwankungen in ihrem Leben sorgen. Aufgebaut wie ein Wechselgesang lassen die beiden Hamburger Autorinnen die Frauen in ihrem ersten Roman reden, kommentieren , träumen, sinnieren und fluchen. Über einen Zeitraum von einem Jahr kann der Leser die Beziehungsgeschichten verfolgen, was zuweilen durch den Perspektivwechsel ganz amüsant ist.
  • Rezension: Eine (sommer-) leichte Lektüre, die dahinplätschert und nicht viel Neues enthüllt. Zudem wird das Zentralthema: “ Ist er es oder ist er es nicht“ etwas langatmig behandelt. Trotzdem, wer nichtTrennungs- und Neuanfangsgeschichten immer nur aus Zeitschriften erfahren möchte, ist mit der Schilderung der Herz-Schmerz-Erlebnissen der beiden Normalfrauen gut bedient. Speziell jüngere Leserinnen dürfte in diesem Roman ein großes Identifikationspotential entdecken, zumal auch Freundschaft und Solidarität zwischen Frauen ein Zentralthema ist. Vielen Dank an das Team vom Mainbook Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Keine Angst, es ist nur Liebe.

Maries Zebinger – Keine Angst, es ist nur Liebe.

Keine-Angst-final

  • Verlag: FeuerWerke Verlag
  • Seitenzahl: 334
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Anna Maria Elisabeth Rogner beschreibt sich selbst als Angsthase, denn sie hat eigentlich vor fast allem Angst – besonders auch davor, sich auf andere Menschen einzulassen, nachdem sie sehr enttäuscht worden ist. Doch dann triffst sie Matt und lässt uns daran teilhaben, wie er versucht sie zu überzeugen, dass es sich „lohnt“ gegen die Angst anzukämpfen…
  • Rezension: Ich fand das Buch sehr interessant und das Cover wirklich wunderschön. Nun habe ich es auch endlich geschafft, dass Buch zu lesen und ich bin wirklich froh darüber. Die Geschichte von Anna ist einfach „was fürs Herz“ und sehr  schön gerade weil es manchmal auch traurig ist, wenn es Anna mal wieder so unglaublich schwer mit sich selber hat. Außerdem finde ich das dieses Buch wirklich Mut macht, seine Ängste anzugehen, besonders, weil es ja autobiografische Züge hat und die Autorin selbst mit Ängsten zu kämpfen hatte. Und die Liebesgeschichte von Anna und Matt ist natürlich auch einfach märchenhaft, was er sich alles einfallen lässt, um ihr zu helfen und wie unglaublich verständnisvoll und einfühlsam er dabei vorgeht, einfach traumhaft. Besonders authentisch ist das Buch, weil es aus der Perspektive von Anna selbst geschrieben ist und man so immer an ihren Gedanken teilhaben kann. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen.  Vielen Dank an die Autorin Maries Zebinger, die  mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat..
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Frau Rosenberg legt los

Ursula Schröder – Frau Rosenberg legt los

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 256
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Was bist du nur für eine blöde Kuh!“ das waren die letzten Worte, die Isa Rosenberg von ihrem Mann Roger zu hören bekam, bevor er gemeinsam mit ihr einen Autounfall hatte und daraufhin starb. Vielleicht ist es da nicht so verwunderlich, dass Isa nicht sehr traurig ist. Außerdem ist sie etwas überfordert mit ihren neuen Rollen als Witwe und Firmeninhaberin, denn ihr Mann hatte sie vorher sehr klein gehalten. Doch langsam kämpft sie sich durch, u.a. auch mit der Hilfe ihres neuen Mitbewohners Yuri und ihres Schwagers Roderick. Schnell entdeckt sie, dass einiges anders zu sein scheint als es auf den erst Blick aussieht und vergällt sich dabei auch nicht immer so wie man es von ihr erwartet. 
  • Rezension: Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und das Buch hat mich dann auch wirklich gut unterhalten. Isa ist wirklich ein interessanter Charakter und Mona sowieso. Klasse, wie sie sich nicht den Konventionen fügt, sondern lernt ihren eigenen Kopf durchzusetzen. Dabei ist Isa keine Vorzeige-Frau, sondern hat Ecken und Kanten genauso wie ihr nicht perfektes Leben. Aber genau das macht das Buch ja auch aus.  Die Geschichte ist gut für zwischendurch – vielleicht einen Strandurlaub. Ich muss aber sagen, dass es mich nicht fesseln konnte. Immer wieder habe ich es zur Seite gelegt und einem anderen, spannenderen Buch den Vorzug gegeben. Trotzdem kann ich es empfehlen , wenn man leichte Lektüre sucht. Vielen Dank an den DTV-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Bangalore Masala

Karin Kaiser – Bangalore Masala

Bangalore Masala

  • Verlag: conbook Verlag
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die ehrgeizige Journalistin Anjali Mathur lebt in der indischen Millionenstadt Bangalore, dem „Silicon Valley“ Indiens. Als alleinerziehende und berufstätige Mutter ist sie eine exotische Ausnahmeerscheinung in der traditionellen Kultur ihres Heimatlandes. Ihr Leben ist geprägt vom täglichen Spagat zwischen den tief verwurzelten hinduistischen Traditionen und dem modernen Indien. Gemeinsam mit der Aktivistengruppe »Action Green« kämpft Anjali gegen das wirtschaftliche und politische Großprojekt ISTO, dessen Initiatoren ein riesiges Gebiet geschützten Dschungels mit Skrupellosigkeit und Korruption in Bauland für einen gigantischen Technologiepark umgewandelt haben. Je näher sie bei ihren Recherchen den Machenschaften der ISTO kommt, desto größer wird die Bedrohung für ihr eigenes Leben. Als ihr dann noch ein entscheidendes Beweisstück in die Hände fällt, wird sie endgültig zur Zielscheibe – und ahnt dabei noch nicht, dass ihr das Wichtigste in ihrem Leben genommen werden wird. Bangalore Masala erzählt die Geschichte einer jungen, indischen Frau im Kampf gegen ein korruptes System, das weder Ehre noch Menschenleben achtet, um die eigenen Ziele zu erreichen. (Quelle: http://www.conbook-verlag.de)
  • Rezension: Eigentlich mag ich Länderkrimis und Indien ist ein spanendes Land, über das ich bisher aber wenig weiß. Da dachte ich,d ass mir dieses Buch sicher gut gefallen würde. Dem war leider nicht so. Das vermittelt zwar eine Menge Infos über das Leben einer  Alleinerziehenden in einer großen Stadt in Indien, aber irgendwie hat es mich trotzdem nicht überzeugt bzw. berührt. Ich weiß gar nicht genau woran es liegt… aber es war nicht mein Buch. Auch der „Krimi-Anteil“ gerät meiner Meinung nach irgendwie zu sehr in den Hintergrund – es ist für meinen Geschmack zu viel „Kampf gegen ein korruptes System“. Deshalb kann ich es auch eher nicht weiter empfehlen.  Vielen Dank an den conbook Verlag  der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Der Geschmack von Apfelkernen

Katharina Hagena – Der Geschmack von Apfelkernen

Geschmack von Apfelkernen

  • Verlag: KiWi-Taschenbuch
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Iris erbt das Haus ihrer Großmutter Bertha und obwohl sie eigentlich nur kurz bleiben möchte, um alles zu regeln, bleibt sie dann doch etwas länger. Während sie durch die Zimmer streift kommen Erinnerungen hoch und alte Geheimnisse treten wieder an die Oberfläche.
  • Rezension: Es ist schon vier Jahre her, bevor ich dieses wundervolle Buch geschenkt bekommen habe daher erinnere ich mich nicht mehr an jeden Detail. Aber ich wusste sofort, dass es ein sehr schönes Buch war, dass ich sehr gern gelesen habe. Inzwischen wurde es in mehrere Sprachen übersetzt und sogar verfilmt. Ich nutze den gestrigen Abend rückwirkend, um euch dieses Buch an Herz zu legen. Danke an meine Freundin, dass du es mir wieder ins Gedächtnis gerufen hast.
  • Bewertung: 5 Sterne    

Tipp: Die Hebamme

HebammeVielleicht habt ihr am Dienstag den Film „Die Hebamme“ auf Sat1 gesehen? Ich habe ihn leider verpasst, aber dank moderater Technik konnte ich ihn gestern Abend ansehen. Er beruht auf dem gleichnamigen Buch von Kerstin Cantz und ist wirklich sehr empfehlenswert. Kurze Infos zum Buch:
– Verlag: Diana Taschenbuch
– Seitenzahl: 416
– Inhalt: Gesa macht sich nach dem Tod ihrer Mutter auf den Weg nach Marburg, um dort selbst Hebamme zu werden. Schnell muss sie feststellen, dass die Entbindungen wenig mit ihrem eigenenVerständnis von der Tätigkeit einer Hebamme gemeinsam haben. Außerdem lernt sie Ergibn, eine Hebamme die nicht im Geburtshaus arbeiten möchte und Jugendfreundin ihrer Mutter, kennen, von der sie sehr viel lernt. Bei alledem gerät sie schnell in die typischen Machtkämpfe des Mittelalters.
Hebamme DVDDas Buch lebt von viele Details aus dem Leben des Mittelalters und insbesondere dem Gebären, hat aber trotzdem auch eine sehr fesselnde Geschichte und unglaublich starken Protagonistinnen. Zudem macht es einmal mehr deutlich, welche Gefahren entstehen können, wenn man Geheimnisse vor Menschen hat, die einem nahe stehen und welche Gefahren aus Machtmissbrauch entstehen.
Wer den Film verpasst hat, sollte sich den Film auf DVD bestellen (dieses ist seit Donnerstag verfügbar) oder einfach das Original – das Buch – lesen.