Luanne Rice – Die azurblaue Insel
- Verlag: Knaur
- Seitenzahl: 352
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt: Die Schwestern Lucy und Pell sind bei ihrem Vater aufgewachsen, denn ihre Mutter hat die Familie verlassen, als die beiden noch klein waren. Nach dem Tod des Vaters macht sich die Ältere der beiden Schwestern auf den Weg nach Capri, um dort die Mutter zu suchen. Doch dort erfährt Pell was damals wirklich passiert und und warum die Mutter nach Capri gezogen ist und sich seitdem nicht mehr gemeldet hat.
- Rezension: Das Cover verspricht ein wirkliches Sommerbuch und das bekommt man auch. Leider muss ich sagen, dass es mir persönlich trotzdem nicht gefallen hat – ich bin mir nicht sicher, ob es daran gelegen hat, dass ich es im Herbst und gar nicht in Sommerstimmung gelesen habe oder daran, dass ich noch nie auf Capri war und mich das auch irgendwie nicht reizt. Vielleicht hat mir auch einfach der Schreibstil der Autorin nicht gefallen – die gemischte an sich ist eigentlich ganz gut und wirklich bewegend, trotzdem konnte sich mich nicht berühren und teilweise hatte ich auch das Gefühl, es gibt zu viele unwichtige Details. Auf jeden Fall ist das Buch ein tolles Beispiel dafür, dass das Leben machmal anders läuft als man es sich gewünscht hat und das Menschen oft andere Beweggründe haben, als man zuerst denkt. Trotzdem kann ich das Buch eher nicht weiter empfehlen. Vielen Dank an das Team vom Knauer Verlag, das mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
- Bewertung:







Vielleicht habt ihr am Dienstag den Film „Die Hebamme“ auf Sat1 gesehen? Ich habe ihn leider verpasst, aber dank moderater Technik konnte ich ihn gestern Abend ansehen. Er beruht auf dem gleichnamigen Buch von Kerstin Cantz und ist wirklich sehr empfehlenswert. Kurze Infos zum Buch:
Das Buch lebt von viele Details aus dem Leben des Mittelalters und insbesondere dem Gebären, hat aber trotzdem auch eine sehr fesselnde Geschichte und unglaublich starken Protagonistinnen. Zudem macht es einmal mehr deutlich, welche Gefahren entstehen können, wenn man Geheimnisse vor Menschen hat, die einem nahe stehen und welche Gefahren aus Machtmissbrauch entstehen.