Rezension: Kastelau

Charles Lewinski – Kastelau

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  • Verlag: Nagel  & Kimche
  • Seitenzahl: 400
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Winter 1944. Die bayerischen Alpen sind trotz Krieg – noch – eine friedliche Gegend. Ein Filmteam der UFA setzt alles daran, sich dorthin abzusetzen. Unter einem Vorwand beschafft man sich den Auftrag für den vermeintlich kriegswichtigen Film „Lied der Freiheit“. In dem bald vom Schnee eingeschlossenen Bergdorf Kastelau wird das Drehen einer erfundenen Geschichte immer mehr zur erfundenen Geschichte eines Drehs. Denn wichtig ist nur eines: Die Filmerei muss überzeugend aussehen. Aus immer neuen Lügen und Ausflüchten entspinnt sich ein Netz aus Intrigen, so dass bald niemand mehr zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden weiß. Ein auf einem historischen Ereignis beruhender, spannungsgeladener Roman des Erfolgsautors aus der Schweiz, nominiert für den Deutschen Buchpreis 2014. (Quelle: http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/kastelau)
  • Rezension:  Ich bin bei einem Bücher-Vorstellungs-Abend im letzten Jahr auf dieses Buch aufmerksam geworden und wusste nicht so recht, ob es etwas für mich sein würde. Aber mein Interesse war auf jeden Fall geweckt und so habe ich mich sehr gefreut, Al ich das Buch dann auf meinem Torino in Händen hielt und habe sofort darin zu lesen begonnen. Doch leider muss ich sagen, dass ich nicht wirklich in die Geschichte hinein gefunden habe und so habe ich es immer wieder aus der Hand gelegt, bis ich vor ein paar Minuten dann entgültig beschlossen habe, das Lesen abzubrechen. Mir ist die Handlung einfach zu verwirrend bzw. die Art und Weise wie sie erzählt wird – obwohl sie an sich wirklich Potential hat den Leser zu fesseln. Aber eine Freundin von mir liest das Buch auch gerade und wenn sie sich einen Eindruck gebildet hat, dann reiche ich ihre Rezension auf jeden Fall noch nach.  Vielen Dank an das Team vom Nagel  & Kimche Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:2 Sterne

Rezension: Briefe bewegen die Welt IV,V und VI

Hellmut Karasek – Briefe bewegen die Welt Band IV, V,VI
Band IV – Triumphe und Tragödien des Sport
Band V – Kunst und Kultur
Band VI – Feldpost

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  • Verlag: teNeues Verlag
  • Seitenzahl: je ca. 144
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch 3 weitere Bände der Reihen „Briefe bewegen die Welt„:
  • Inhalt: In den drei Bänden sind verschiedene Briefe zusammengestellt, die die Welt bewegt habe und sei es auch „nur“ für einzelne Menschen. Dabei wird deutlich, dass Briefe ein Kulturgut sind und mit ihrem Inhalt immer dazu beitragen und beigetragen haben, dass sich die Welt bewegt. Sie enthalten Worte, die für den Menschen an den sie gerichtet oft einen Unterschied machen und zu Veränderungen im Leben von Menschen beitragen. Die Bücher erhalten z.B. Briefe von: Maria Höfl-Riesch, Uwe Seeler, Wilhelm Busch, Albrecht Dürer, Heinrich Böll und Kurt Tucholsky. Ergänzt werden die Briefe durch viele farbige Abbildungen und Fotos.
  • Rezension: Mir sind die Bücher , genauso wie schon im Winter 2011 die ersten drei Bände, von der Stiftung Lesen ans Herz gelegt worden und ich war von Anfang an von der Idee begeistert und habe mich riesig gefreut, als ich erfuhr, dass es drei weitere Bände gibt. Ich persönlich fand besonders den Band über den Bereich Sport sehr spannend, weil mir die Menschen, die hinten den Briefen stecken so präsent sind. Sicher freuen sich auch viele Leser über den Band „Feldpost“.  Die Bücher sind wirklich sehr interessant und bewegend, ich finde es auch toll, dass man sie ja nicht in einem durchlesen muss, sondern nach Lust und Laune quer darin lesen und darin schmökern kann an einem Regentag wie heute. Außerdem regen zum Nachdenken an und rufen uns ins Gedächtnis, welche Kraft Briefe haben. Wie schon bei dem lesen der ersten Bände, erinnern die Bücher mich daran, dass man vielleicht mal wieder bewusst darauf achten sollte Briefe zu schreiben und nicht nur zu smsen, catten oder kurz zu mailen, sondern wirklich Briefe an den Anderen schreiben. Jeder von uns bekommt doch gerne Briefe und etwas in der Hand zu halten und die persönliche Handschrift eines Menschen zu sehen hat doch oft einen ganz anderen Wert als eine kurze getippte Worte. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei der Stiftung Lesen und dem Verlag teNeues.
  • Bewertung: 5 Sterne