Rezension: Soul Colours 3. Schwarzer Verrat

Marion Hübinger – Soul Colours 3. Schwarzer Verrat

schwarzer Verrat

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 298
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist das Ende der „Soul Colours Trilogie“ . Der erste Band heißt „Blaue Harmonie“ und der Zweite „Rote Rebellion„.
  • Inhalt: Sabrina lebt sich immer besser auf der Erde ein. Allerdings ist der Alltag nicht immer leicht für sie. Das liegt unter anderem daran, dass es ihr sehr schwer fällt zu beurteilen, was sie von den anderen Menschen halten soll, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Und sie ahnt nicht, wie wichtig diese Fähigkeit ist, denn ihre Feinde aus Aeterna planen bereits Böses und Sabrina ist in großer Gefahr.
  • Rezension: Dieses Ende der Trilogie ist zwar durchaus stimmig, trotzdem hat mir das Lesen nicht so viel Spaß gemacht, wie das der ersten beiden Bände. das liegt denke ich zum einen daran, dass dieses Buch im Großen und Ganzen dann doch sehr vorhersehbar ist und mich die Handlung nicht mehr so sehr überraschen konnte. Trotzdem war es natürlich interessant zu Lesen, wie genau alles vor sich geht und vor allem auch Einblick darin zu bekommen, wie schwer es für Sarina wirklich ist auf der Erde klarzukommen. Allerdings habe ich ihr Verhalten auch nicht immer verstanden, aber ein bisschen rätselhaftes macht sie irgendwie auch authentisch.  Daher kann ich euch diese Buch trotzdem empfehlen und den Anfang der „Soul Colours Trilogie“ – sofern ihr sie noch nicht kennt – sowieso. Man muss die anderen Bücher auch unbedingt vorher lesen, sonst versteht man nichts.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Nachtblüte

Jennifer Wolf – Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten

Nachtblüte

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 260
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte von vier Teilens der reihe „Geschichten der Jahreszeit“. Der erste Band trägt den Namen „Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten“ und der Zweite „Abendsonne. Die wiedererwählte der Jahreszeiten„. Der letzte Teil wird „Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten“ heißen und vorraussichtlich am 02.06.2016 erscheinen.
  • Inhalt: Ilea Sola Sommerkind ist wie es ihr Name schon sagt, das Enkelkind des Sommers Sol. Deshalb wohnt er auch bei ihr als er mal wieder auf der Erde zu Besuch ist. Leider wird er schwer verletzt und so kommt es, dass Ilea auch noch den Frühlings Aviv bei sich beherbergen muss. Dieser war schon seit 500 Jahren nicht mehr auf der Erde, obwohl er sich dort eine Frau hätte suchen dürfen. Und sein Auftauchen bringt jede Menge Aufregung mit sich…
  • Rezension: Ich habe die ersten beiden Bänder der Serie „Geschichten der Jahreszeiten“ wirklich sehr gern gelesen und mich daher sehr auf das Lesen dieses Buches gefreut.  Und obwohl schon eine Menge Zeit vergangen ist, seit ich diese gelesen  habe, hat es nur wenige Zeilen gedauert, bis ich wieder von der Geschichte der Jahreszeiten gefesselt war. Die Idee, wie die Jahreszeiten leben finden ich nach wie vor großartig umgesetzt und Ilea ist einfach sehr liebenswert. Aber auch Aviv finde ich sehr sympathisch, die Tiergeister der Jahreszeiten sowieso. Wieder mal wird deutlich, dass es nicht immer leicht ist, zu wissen, was richtig ist und das man seine Gefühle manchmal nicht kontrollieren kann. Auf seine ganz besonders Art und Weise ist es auch ein schönes Bespiel für die Liebe in einer Familie und zu seinen Freunden. Wer die Serie noch nicht kennt, dem kann ich sie nur wärmstens ans Herz legen. Und nebenbei bemerkt finde ich es sehr besonders, im Frühling ein Buch mit dem Frühling als Hauptperson zu lesen, da sieht man ihn irgendwie mit ganz anderen Augen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Himmel kann warten

Sofie Cramer – Der Himmel kann warten

Der Himmel kann warten

  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 336
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lilly und Len sind sich nur durch einen sehr großen Zufall durch eine Internet-Plattform begegnet. Lilly ist schwer herzkrank und weiß daher wie kurz das Leben sein kann. Sie versucht jeden Moment zu genießen. Ganz anders Len. Denn dieser hat sein Leben nach einem Schicksalsschlag vor zwei Jahren eigentlich aufgegeben. Gemeinsam begeben sie sich auf das größte Abenteuer ihres Lebens und da muss der Himmel warten…
  • Rezension: Das Buch hat sehr lange auf meinem SUB-Stapel gelegen, weil ich mich nicht so richtig angetraut habe aus Sorge, dass es zu traurig ist, denn mir war nach dem Klappentext schon klar, dass die beiden wohl ein hartes Schicksal zu tragen haben. Mit dieser Vermutung lag ich zwar richtig, aber das Buch war trotzdem nicht zu traurig. Meine Sorge, dass es mich „runter ziehen“ könnte, war völlig unbegründet. Trotz seiner ernsten Passagen, war es auch oft sehr lustig und auf jeden Fall wunderschön. Immer abwechselnd erfährt man von Lilly und Len wie es ihnen geht und was sie fühlen. Dabei dürfen wir auch an den Nachrichten teilhaben, die sie sich gegenseitig schicken. Ich fand es sehr mutig von den beiden, dass sie sich trauen sich auf das Abenteuer einlassen. Worum es sich dabei genau handelt werde ich natürlich nicht verraten. Soviel darf man aber wohl sagen, es geht um einen großen Traum von Lilly und um Musik, aber auch darum, dass Len „wieder heil wird“. Auch die Liste mit Dingen, die man noch im Leben erledigen bzw. erleben möchte spielt eine wichtige Rolle. Die Idee finde ich toll und sie passt perfekt zum Buch. Natürlich geht es aber auch um den Tod und das Sterben, aber auf eine wie ich finde sehr feinfühlige Art und Weise. Es geht auch um um Schuld und darum, dass man sich selbst vergeben muss, ebenfalls ein sehr wichtiges und schwieriges Thema. Und natürlich geht es auch um die Liebe zwischen den beiden Jugendlichen aber auch zwischen Eltern und Kindern – das ebenfalls sehr besonders thematisiert wird in diesem Buch, was mir sehr gut gefällt. Und es zeigt: Erwachsenwerden ist nicht leicht, daran ändert auch eine schwere Krankheit nichts. Nur das Ende (keine Sorgen, ich verrate es nicht) finde ich nicht passend – besonders die Rolle, die die Mutter von Lilly dabei spielt hat mich fast ein wenig geärgert. Trotzdem kann ich das Buch absolut empfehlen gerade an Jugendliche – nicht umsonst habe ich es an nur einem Tag komplett gelesen!
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Infernale

Sophie Jordan – Infernale

  • Verlag: cbj audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: 6h 28
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Erste von zwei Teilen.
  • Inhalt: Davy lebt in einer Zukunft, in der die Wissenschaft kürzlich ein sogenanntes „Mörder-Gen“ – Homicidal Tendency Syndrome (HTS) – identifiziert hat. Auch alle Schüler werden jetzt auf genau dieses Gen getestet. Und Davy gehört zu den Unglücklichen, bei denen der Test positiv ausfällt. Dadurch ändert sich ihr komplettes Leben von einem auf den anderen Moment. Sie muss ihre alte Schule verlassen und auch ihre Zukunftspläne aufgeben. Ein ganz neues Leben beginnt und Davy muss sich der Frage stellen, zu was sie im Stande ist und ob sie wirklich eine Mörderin ist…
  • Rezension: Das Hörbuch hat mich unglaublich neugierig gemacht und meine hohen Erwartungen sind mehr als erfüllt worden. Davy war mir von Anfang an sympatisch und ihr Schicksal hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Unglaublich zu was es kommen könnte, wenn man wirklich ein solches Gen identifizieren würde – erschreckend realistisch. Genau deshalb hat mir das Buch so gut gefallen, weil es irgendwie nicht absolut abwegig war und die Jugendlichen Charaktere und ihr Schicksal leider nicht so abwegig. Das regt wirklich zum Nachdenken an. Nur eine Sache muss ich kritisieren, ich wusste nicht, dass es einen zweiten Teil gibt und war daher völlig „überfordert“ mit dem Ende und konnte es zuerst gar nicht glauben, dass es keine siebte CD gibt und dachte sogar kurz, dass meine CD 6 kaputt ist und der letzte Track fehlt… Aber empfehlen kann ich “ Infernale“ trotzdem absolut.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Princess. Tag der Entscheidung

Valentina Fast – Princess. Tag der Entscheidung

Princess

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 326
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist ein „Spinn-off“ zur Royal-Reihe.
  • Inhalt: Nicht nur Prinz Philip muss bei einer aufwendigen Zeremonie, der Auswahl, sein zukünftige Braut finden. das selbe gilt auch für seine Schwester Evelina. Deshalb muss sie sich während der Zeit der Auswahl auch versteckt halten, damit niemand sie enttarnen kann. Doch es entspricht nicht Linas Wesen sich sich mit den anderen „Schein-Prinzessinnen“  zu verstecken und immer nur wie eine Prinzessin zu handeln. Daher kommt es für die Prinzessin in den Wochen der Auswahl von Philip und der Zeit danach auch zu mehr als einem Tag der Entscheidung dafür was sie tun und wer sie sein möchte.
  • Rezension: Ich habe die sechs Bänder der Royal-Reihe verschlungen und mich daher sehr über dieses Spinn-Off gefreut. Am Anfang fand ich es etwas gewöhnungsbedürftig, dass die Zeit der Auswahl so schnell „abgehakt“ wurde, aber dann hat mich Evelina mit ihrer ganz eigenen Geschichte doch sehr schnell für sich gefangen nehmen können. Es war sehr passend und hat einige offene Fragen beantwortet, die mir ein wenig zum Ende des letzte Bandes gekommen sind. Man bekam noch mehr Einblick in das Wesen von Viterra und den Beweggründen der Königsfamilie. Allerdings ist es ganz wichtig, dass man dieses „Spinn-off“ auf jeden Fall erst liest, wenn man die „normale“ Royal Reihe schon komplett gelesen hat, sonst ist es extrem langweilig, weil schon auf den ersten Seiten zu viel verraten würde. Wer dieses aber so wie ich geliebt hat, der wird sich freuen auf dieses Wiedersehen mit der Königsfamilie. Und Evelina muss sich wirklich nicht hinter ihrem Bruder verstecken – sie ist großartig und die anderen Charaktere, die man jetzt besser kennen lernt wieder ich auch sehr passend und spannend. Die Frage nach dem was die richtige Entscheidung ist, steht im Mittelpunkt dieses Buches und es zeigt sich,d ass sich das eben nicht immer so leicht sagen lässt. Aber genau das macht den besonderen Reiz des Buches aus. Kurz gesagt: Dieses eBook ist absolut empfehlenswert.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: 1001 Kuss. Djinnfeuer

Rebecca Wild – 1001 Kuss. Djinnfeuer

1001 Kuss

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 300
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Piratentochter Rani wächst mit der Angst vor Djinn auf. Deshalb nimmt sie während eines Sturms auch sofort das typische goldene Schimmern im Wasser wahr und ist überglücklich als sie kurz darauf bei einem Beutezug ein Fläschchen findet, in dem scheinbar ein Dein wohnt. Sie freut sich auf die  Erfüllung ihrer Wünsche und da ist es ihr auch egal, dass sie sich plötzlich in einem anderen Königreich wiederfindet und es nicht allen gefällt, dass der Djinn Jaal seine Freiheit zurück möchte…
  • Rezension: Da ich eigentlich Märchen mag und ich auch schon eine ganz amüsante Geschichte über einen anderen Dschinn und das Erfüllen von Wünschen gelesen habe ( Die Dachinn-Reihe von Natalie Luca: „gefährliche Wünsche“ und “ wunschlos verliebt„.), war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Doch leider muss ich sagen, dass es mich nicht wirklich überzeugt hat. Ich mochte Rani von Anfang an nicht und die Handlung war mir zu vorhersehbar. Ist ja klar, dass beim Wünsche-Erfüllen so einiges schief läuft… Auch die anderen Charaktere haben mich nicht so richtig in ihren Bann ziehen können. Daher kann ich dieses Buch auch wirklich nur absoluten Fans Orientalen Märchen empfehlen.
  • Bewertung: 3 Sterne

 

 

 

es ist zweite Teil der

Rezension: Verfluchte Wünsche

Carina Mueller  – Verfluchte Wünsche

Verfluchte Wünsche

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 267
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Annie kann es kaum glauben, als sie kurz nach ihrem 18. Geburtstag feststellt, dass sie scheinbar die Fähigkeit sich Dinge zu wünschen, die dann wirklich passieren. Doch handelt es sich dabei irgendwie nur im schlechte Dinge, die sie anderen an den Hals wünscht. Schnell ergeben sich erste Probleme und dann tritt plötzlich Raik in ihr Leben. Er ist Annie alles andere als sympathisch, aber er will ihr helfen, dass die Katastrophen ein Ende haben und Annie muss sich fügen…
  • Rezension: Ich kannte die Autorin bereits von ihrer „Moonlit Nights Trilogie“ und wusste daher sofort, das mich etwas Übersinnliches erwarten würde.  Dieses Buch war aber irgendwie komisch, der Braucht zwischen dem ersten Teil, in dem Annie ihre Gabe entdeckt und auslebt und dem zweiten Teil war mir irgendwie zu groß. Ich glaube es hätte mir besser gefallen, wenn der erste Teil kürzer gewesen wäre, denn eigentlich ist er ja nur die Einleitung… und er hat dazu beigetragen, dass ich Annie einfach nicht mochte und es lange gedauert hat, bis sie mir dann wieder sympathisch geworden ist. Trotzdem ist das Buch lesenswert und die Geschichte sehr gut durchdacht – erschreckend, was wohl wirklich passieren würde, wenn Menschen die Möglichkeit hätte sich Dinge zu wünschen, die dann auch eintreten. Das macht das Buch auf jeden Fall deutlich und ebenso regt es dazu an darüber nachzudenken, wer eigentlich in einer Situation der Schuldige ist. Und natürlich kommen auch die Themen Selbstfindung und Liebe nicht zu kurz. Zusammenfassend kann ich sagen, das Buch ist gut, aber gehört nicht zu meinen absoluten Favoriten.
  • Bewertung: 4 Sterne