Rezension: Der Nachtzirkus

Erin Morgenstern – Der Nachtzirkus

  • Verlag: Ullstein
  • Seitenzahl: 464
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Wie der Name schon sagt: Ein Zirkus der nur nachts geöffnet hat spielt in diesem Buch eine sehr wichtige Rolle, ebenso ein magischer Wettkampf dessen Regeln aber nicht ganz klar sind und der wesentlich komplizierter ist als es zuerst scheint.
  • Rezension:
    Auch auf dieses märchenhafte und magische Buch bin ich während einer Buchvorstellung in einer Buchhandlung aufmerksam geworden. Das Buch ist ganz anders als viele andere Bücher und auch ganz anders als ich erwartet hatte, aber deshalb nicht weniger großartig. Es ist nicht nur eine sehr spannende Geschichte über ein besonderes magisches Duell, dass im Nachtzirkus ausgetragen wird, sondern zugleich eine Liebesgeschichte und ein phantasievoller Beweis für die Kraft der Gedanken. Ich finde es einfach großartig und kann es allen Liebhabern von magischen Büchern nur empfehlen.
  • Bewertung: 

Rezension: Hinter weißen Zäunen

Susan Meissner – Hinter weißen Zäunen

  • Verlag: GerthMedien
  • Seitenzahl: 384
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Als ihre Großmutter unerwartet stirbt, wird Tally spontan von ihrer Tante Amanda Janvier und ihrer Familie aufgenommen, da ihr Vater unauffindbar ist. Und damit beginnt nach und nach die perfekte Fassade der Familie Janvier zu bröckeln. Wie werden die einzelnen Familienmitglieder damit umgehen und wird am Ende alles ans Licht kommen?
  • Rezension:
    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es zeigt auf sehr einfühlsame Art und Weise welche Gefahr in Geheimnissen besonders innerhalb des Gefüges einer Familie haben kann und wirbt für Vertrauen und Offenheit ohne dabei aber moralisch und überheblich zu wirken. Die Geschichte hat mich wirklich bewegt, besonders beeindruckt haben mich dabei die beiden jugendlichen Hauptpersonen Tally und Neil und vor allem ihren Erlebnissen im Altersheim. Es ist faszinieren mitzuerleben, wie sich Neil an immer mehr erinnert und wie gleichzeitig immer mehr Geheimnisse ans Licht kommen. Ich finde dieses Buch macht Mut, die Realität hinter der schönen Fassade zu zeigen und einfach menschlich zu sein. Das gefällt mir sehr gut, denn unser Leben ist halt nicht immer perfekt und dafür muss man sich nicht schämen, das macht dieses Buch deutlich. Aber auch der Umgang mit dem Thema Schuld ist meiner Meinung nach sehr gelungen, da er so sensibel behandelt wird, ebenso die Frage nach Gott und dem Leid. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!
  • Bewertung: 

Rezension: Das verborgene Garten

Kate Morton – Der verborgene Garten

  • Verlag: Diana Verlag
  • Seitenzahl: 640
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Australierin Cassandra erbt von ihrer Großmutter ein Haus in Cornwall und begibt sich auf eine Reise dorthin und gleichzeitig in die Vergangenheit. Parallel erfahren wir die Geschichte der Cousinen Eliza und Rose, die gemeinsam aufwachsen und erwachsen werden, dabei spielt ein verborgener Graten eine wichtige Rolle. Nach und nach erfahren wir die Verknüpfungen zwischen den Zeiten und die Bedeutung von  Blackhurst Major für Casandras Familie.
  • Rezension: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, sogar noch besser als das erste Buch von Kate Morton „Das geheime  Spiel“ und die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Die Charaktere sind irgendwie auf ihre Art und Weise alle liebenswert, besonders natürlich Eliza, Cassandra und ihre Großmutter. Es ist wahnsinnig spannend nach und nach zu erfahren, wie alles zusammenhängt und wer Cassandras Großmutter wirklich ist. Die Rollen die die das Märchenbuch dabei spielt gefällt mir sehr gut!  Und die Beziehung von Cassandra und Christian ist  einfach rührend,auch wenn sie für die große Handlung eigentlich keine Rolle spielt,  besonders, wenn man am Ende alle Details kennt. Dieses Buch beschäftigt sich auf eine besondere Art und Weise mit den Verflechtungen die innerhalb einer Familie entstehen können und  damit, welche Konsequenzen egoistisches Handeln haben kann. Ich habe das Buch verschlungen und finde dieses Buch ist absolut empfehlenswert.
  • Bewertung: 

Rezension: Stadt aus Trug und Schatten

Stadt aus Trug und Schatten

  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 415
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt: Floras Seele führt ein Doppelleben, denn wenn sie schläft begibt sich ein Teil von ihr in eine ander Welt und muss dort aufregende Abenteuer bestehen. Alle Seelen verbringen die Nacht in einer Traumwelt mit Namen Eisenheim. Doch normalerweise erinnern sich die Schlafenden nach dem Aufwachen nicht an ihre Erlebnisse. Die können nur die Wanderer und auch Flora wird eines Tages zu einem Wanderer und damit ändern sich nicht nur ihre Träume.
  • Rezension: Das Buch war einfach genial – eine wundervolle, märchenhafte Geschichte, die mich völlig in ihren Bann gezogen hat. Schon dieses wunderschöne Cover und die Bildchen zu beginn eines jeden Kapitels haben mich begeistert und das pink sowieso. Ich wusste sofort, dieses Buch muss ich lesen. Auch der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Nun habe ich gerade das Buch beendet und ich kann wirklich sagen, dass meine Erwartungen vollkommen erfüllt worden sind. Das Buch ist einfach toll, bis zum letzten Satz, dem schönen Ende der Danksagung. Ich hoffe es wird noch viele andere Bücher von Mechthild Gräser geben mit ähnlich wunderbaren Geschichten und Charakteren, die man einfach lieben muss. In Flora habe ich mich von der ersten Seite an verliebt, aber auch ihre Freunde in beiden Welten sind einfach toll. Auch die Geschichte an sich ist einfach traumhaft und hat trotz ihrer Leichtigkeit einen großen Tiefgang, der sich in den Details bemerkbar macht, in der so schwierige Themen wie Loyalität, Freundschaft und Vertrauen behandelt werden. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.
    Vielen Dank an den Loewe Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Die Entdeckung des Hugo Cabret

Brian Selznick – Die Entdeckung des Hugo Cabret

  

Quelle:http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Entdeckung-des-Hugo-Cabret/Brian-Selznick/e310611.rhd

  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl: 544
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Hugo ist ein Waisenkind, das nach dem Tot seine Onkels weiterhin allein im geheimen in einem Zimmer im Pariser Bahnhof wohnt und sich dort darum kümmert, dass alle Uhren immer richtig gehen. Niemand weiß von ihm, bis er eines Tages auf ein Mädchen und den Spielzeughändler trifft, bei dem dieses Mädchen wohnt. Er hat dem Mann schon mehrfach kleine mechanische Spielzeuge entwendet, aber es ist vorher nie aufgeflogen. Dieser nimmt ihm daraufhin sein geliebtes Notizbuch weg und Hugo befürchtet nun doch nicht den mechanischen Mann, das Vermächtnis seines Vaters, fertigstellen zu können. Nach und nach wird klar, dass der Spielzeugverkäufer und das Mädchen mehr mit Hugo und seinem Notizbuch zu tun haben, als anfangs gedacht…
  • Rezension: Ich habe eine neues Lieblingsbuch! Diese Buch ist einfach wundervoll. Schon die Einleitung hat mich begeistert, durch die Art und Weise, wie der Autor den Leser direkt anspricht, wird dieser von Anfang an mit hinein genommen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an nur einem Tag komplett durchgelesen. Die Geschichte ist wahnsinnig schön konstruiert und die Charaktere sind einfach traumhaft. Ich kann gar nicht sagen, wer mir am besten gefällt, sie sind alle sehr schön und nicht nur Figuren, sondern richtige Persönlichkeiten. Es ist sehr spannend im Laufe der Geschichte gemeinsam mit Hugo und Isabelle herauszufinden, wie alles zusammen hängt. Und auch, wenn sich die wirkliche Lebensgeschichte des realen Filmemachers Georges Méliés fast komplett von der des erdachten Georges Méliés unterscheidet, finde ich die Idee doch wunderschön und die Art der Verarbeitung seines Lebens sehr gelungen.  Das gesamte Design des Buches gefällt mir sehr gut und schon von außen und beim ersten Blättern macht das Buch neugierig. Das absolute Highlight des Buch sind  meiner Meinung nach die vielen, sehr schönen schwarz-weiß Bilder, die immer wieder anstelle des Texte den Verlauf der Geschichte weiter erzählen. Das ist einfach einmalig und wundervoll. Ich konnte mich an den Bilder kaum satt sehen und konnte förmlich hören, wie sie zu mir gesprochen haben. Ich habe mich in das Buch verliebt und kann es nur weiter empfehlen, es ist definitiv nicht nur ein Buch für Kinder, auch wenn ich glaube, dass gerade sie es ebenfalls lieben werden. Aber es hat auch unwahrscheinlich viel Tiefe und Gefühl und ist einfach traumhaft, deshalb sollte es auch von Erwachsenen gelesen bzw. betrachtet werden. Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

Rezension: Das schwarze Buch der Geheimnisse

F. E. Higgins – Das schwarze Buch der Geheimnisse

  • Verlag : Oetinger
  • Seitenzahl : 286
  • Teil einer Reihe? : Nein
  • Inhalt:
    Der Junge Ludlow flieht vor seinen Eltern und seiner Vergangenheit und rettet sich im letzten Moment auf eine Kutsche. Diese bringt ihn in ein kleines Dorf, wo er auf den Geheimnis-Pfandleiher Joe Zabbidou trifft und dieser ihn als seinen Lehrling einstellt. Von nun an ist es seine Aufgabe, die Geheimnisse der Dorfbewohner, die diese mitten in der Nacht an Joe verkaufen, in einem Buch aufzuschreiben: Mord, Diebstahl, Betrug und noch vieles mehr. Irgendwann wird es dann auch für Joe und Ludlow selbst gefährlich in dem Dorf zu leben…
  • Rezension:
    Das Buch hat mich gefesselt. Manchmal war es sehr gruselig aber immer spannend, denn bis zum Ende wusste auch der Leser nicht, was es mit Joe und seinem Buch der Geheimnisse auf sich hat. Die verschiedenen Schrifttypen innerhalb des Buches machen es besonders interessant und verdeutlichen die verschiedenen „Autoren“ der Texte innerhalb des Buches. Dabei passen die Schriften wie ich finde gut zur jeweiligen Persönlichkeit. Die Charaktere des Buches sind allgemein sehr vielseitig und authentisch erdacht und machen innerhalb der Geschichte eine Wandlung, meist zum Positiven, durch. Dabei gefällt mir besonders Joe sehr gut und auch die Rolle des Frosches finde ich klasse. Auch das Ende der Geschichte gefällt mir sehr gut und ich würde gern wissen, wie es mit Joe und Ludlow weitergeht. Die Idee der Geschichte – ein Geheimnis-Pfandleiher –  gefällt mir sehr gut und ich denke, es würde vielen Menschen gut tun, wenn es wirklich einen Geheimnis-Pfandleiher gäbe, bei dem sie unter dem Sigel der Verschwiegenheit alle ihre Geheimnisse loswerden könnten. Ich denke viele Gemeinschaften würden von so einer Einrichtung profitieren – eine wirklich tolle Idee und ein spannendes Buch.
  • Bewertung: