Rezension: Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen

Jennifer Teege, Nikola Sellmair  – Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen

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  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jennifer Teege stößt im Alter von 38 Jahren bei einer Recherche in einer Bibliothek per Zufall auf ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth. Ihr Leben ändert sich sofort grundlegend und sie begibt sich auf Spurensuche und versucht zu verarbeiten, dass ihr eigener Großvater der Amon Göth ist, der in der NS Zeit so viele Menschen grausam getötet hat und dessen Namen man aus dem Film „Schindlers Liste“ kennt. Jennifer Teige ist die Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen. Sie wuchs bei Pflegeeltern auf, die sie im Grundschulalter adoptieren. Damit brauch auch der Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter und ihrer Großmutter, der Frau von Amon Göth, ab. Sie hat viel Zeit im Ausland, insbesondere auch in Israle gebracht und wird von ihrem Familiengeheimnis völlig aus der Bahn geworfen, Also beginnt sie gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmair zu recherchieren und begibt sich auf Spurensuche, wer ihr Großvater war, ihre Großmutter, ihre Mutter und nicht zuletzt sie selbst.
  • Rezension: Ich habe dieses Buch zum Geburtstag bekommen und fand es gleich sehr interessant, wusste aber auch, dass es keine leichte Lektüre sein würde. In den letzten zwei Wochen habe ich das Buch jetzt gelesen und dabei eine unglaublich starke Person kennengelernt, nämlich Jennifer Teege. Ich finde es wirklich beeindruckend, wie sie uns daran teilhaben lässt, wie sie herausfand, wer ihr Großvater war und wie sie diese Erkenntnis verarbeitet hat. Besonders dadurch, dass sie sich beim „Erzählen“ immer wieder mit der Journalistin Nikola Sellmair abwechselt, erfährt man sehr viel über die Hintergründe und auch darüber was in den Menschen vorging. Dieses Buch ist wirklich alles andere als leicht zu lesen, besonders, wenn man das Geschehen an sich ran lässt und einem ständig bewusst ist, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt und nicht um Fiktion. Ich finde das Buch unglaubliche mutig, sehr gelungen und absolut lesenswert.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Jagd

 Daniel Bielenstein – Jordan-Die Jagd 

Die Jagd

  • Verlag: Arena Verlag
  • Länge: 4 CDs, ca. ca. 293 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch weitere Abenteuer für Jordan.
  • Inhalt: Jordan lebt in Berlin. Er ist ein Punk, der keinen Lust hat zur Schule zu gehen und das Abenteuer sucht.  Daher ist er begeistert, als ihm „die Organisation“ mal wieder einen Auftrag erteilt und er gemeinsam mit seinen Freunden die Machenschaften eines skrupellosen Ganoven aufdecken soll, der die Sicherheit der Welt in Gefahr bringt. Sehr schnell geraten sie dabei selbst in Lebensgefahr.
  • Rezension: Ich habe dieses Hörbuch schon vor längerer Zeit beim Verlag an der Este gekauft, weil es unglaublich spannend klang und ich wusste, es würde mir eine langweilige Autofahrt verkürzen. Genau das hat es getan, als ich mit meinem Freund an Weihnachten quer durch Deutschland gefahren bin, wobei die Fahrt auch ohne das Buch sicher nicht langweilig gewesen wäre, aber schneller vergangen ist sie trotzdem auf jeden Fall. Die Geschichte hat uns von Anfang an gefesselt. Ich mag solche Agenten und Detektiv Geschichten mit Jugendlichen Protagonisten, die den Leser mitnehmen und selbst zum mitzählen einladen, wie wohl alles zusammenhängt. Ich war unglaublich überrascht von den vielen Details und dem Mut der Jugendlichen und das Ende hat mich komplett überrascht, weil es so völlig unerwartet war – ist aber eine geniale Krönung des Autors. Ich kann dieses Hörbuch wirklich weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

 

Rezension: Teardrop

Lauren Kate – Teardrop

Teardrop

  • Verlag: cbt
  • Seitenzahl: 528
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn einer neuen Reihe.
  • Inhalt: Seit Eureka ein kleines Mädchen ist, hat sie keine einzige Träne mehr vergossen, weil ihre Mutter es ihr verboten hat. Den Grund für dieses Verbot kennt sie aber nicht. Es scheint ihr Leben aber auch wenig zu beeinflussen, bis ihre Mutter bei einem Unglück mit einer Monsterwelle ums Leben kommt und sie kurze Zeit später zum ersten Mal auf den geheimnisvollen aber sehr attraktiven Ander trifft. Er scheint eine Menge über sie und ihre Vergangenheit zu wissen. Doch wer ist er wirklich? Und was ist mit Brooks los, Eurekas Freund seit sie denken kann?
  • Rezension: Ich wurde durch den Verlag auf dieses außergewöhnliche Buch aufmerksam gemacht. Sofort war ich gefesselt von der Geschichte und sehr neugierig darauf, herauszufinden, warum Eureka nicht weinen darf. Ich hatte sehr keine Idee und daher war das Buch unglaublich spannend für mich – wie ich gleichzeitig mit Eureka herausgefunden habe, was es mit dem Tod ihrer Mutter und ihrem Tränenverbot auf sich hat. Nebenbei lernt man ein unglaublich starkes aber in sich gekehrtes und trauriges Mädchen kennen, das trotz allem, was es erlebt hat letztendlich nicht aufgibt. Auch ihre Freunde sind sehr spannende Charaktere, besonders Brooks, bei dem man als Leser genauso wenig wie Eureka versteht was mit ihm los ist und natürlich Anders, der so unglaublich geheimnisvoll ist. Erst ganz am Ende versteht man, wie alles auf mystische Art und Weise zusammenhängt und das es manchmal mehr gibt, als man es für möglich gehalten hat. Ich liebe solche Bücher, bei denen sich die reale Welt und eine Märchenwelt oder wie in diesem Fall Mythologisches vermischen. Doch leider war das Buch dann auch schon zu Ende. Aber man wird ein wenig damit getröstet, damit, dass man ein sehr interessantes Interview mit der Autorin lesen darf, worin sie jeden Menge spannende Fragen beantwortet. Und zum Glück wird es ja einen nächsten Teil geben, in dem sich die verschiedenen Welten dann noch mehr begegnen und wir hoffentlich Eureka und Ander besser kennenlernen und dann auch noch die eine oder offene Frage geklärt wird, etwas was es mit Cat auf sich hat. Ich kann „Teardrop“  wirklich nur wärmstens weiter empfehlen und zum Glück dürfen wir ja beim Lesen auch eine kleine Träne der Rührung weinen.  Vielen Dank an den das Team vom cbm Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Gefährliches Gelände

Rosemarie Bus – Gefährliches Gelände

Gefährliches Gelände

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 400
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Einen Mord am Schliersee gibt es nicht oft. Daher ist es für Hauptkommissarin Josefa Lautenschläger um so wichtiger, dass sie das Rätsel des Todes dieses Mannes schnell aufklärt. Was hat die einflussreiche Familie Hochstetten damit zu tun? Kann ihr die Journalistin Stella helfen, die derzeit für dieses Familie arbeitet?
  • Rezension: Ich mag keine Bücher, bei denen auf dem Klappentext und der Kurzinformationdes Verlages zu viele Informationen stehen. Das ist bei diesem Buch leider der Fall, man muss  mehr als ein drittel des Buches lesen, bevor alle Dinge eingetreten sind, die man schon weiß. Das hat mir wirklich eine Menge Spannung genommen, was sehr schade ist, denn eigentlich ist die Geschichte wirklich gut. Ich mag die beiden Frauen, die hier die Hauptrollen spielen, Joe und Stella und der Fall hat wirklich etwas besonderes durch die Zwickmühle, in der sich Stella befindet, weil sie den Toten sofort erkennt, aber loyal gegenüber ihrer Arbeitgeberin sein möchte bzw. Angst vor den Konsequenzen hat, wenn sie etwas verrät. Aber mehr möchte ich jetzt auch hier nicht verraten. Das Buch ist wirklich zu empfehlen, wenn man bayrische Krimis mag. Vielen Dank an das Team vom dtv-Verlag , der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Vulkantöchter

Stefanie Burow –  Vulkantöchter

Vulkantöchter

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Hamburgerin Alexandra ist gemeinsam mit ihrem Mann Martin in Indonesien. Aber der Urlaub gefällt ihr nicht wirklich, ständig hat sie etwas zu meckern. Doch als ihr Mann verschwindet macht sie gemeinsam mit ihrer Reise-Leiterin Birgit auf die Suche nach ihm und entdeckt dabei nicht nur die Geheimnisse der Inselwelt.
  • Rezension: Auch wenn mich Cover und Titel nicht wirklich angesprochen haben, so hat mich der Klappentext dann doch überzeugt und ich bin froh, dass ich mich für das Buch entschieden habe, denn es ist wirklich großartig. Die Geschiche ist spannend und so wunderbar verworren, mit den verschiedenen Erzählsträngen, die sich am Ende zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Die Charaktere sind sehr authentisch und vielseitig. Es war sehr spannend immer wieder auch von den Bräuchten des Rochen-Volkes  und ihrer Vulkan-Gottheit zu lesen – dieser Aspekt des Buches war sehr stimmig und glaubhaft und hat Lust gemacht mehr darüber zu lesen. Die Schilderungen der Inselwelt Indonesiens hat mir Lust gemacht sie einmal selbst mit eigenen Augen zu sehen. Daher kann ich dieses Buch wirklich nur wärmstens empfehlen besonders in diesen ersten kalten Herbsttagen. Vielen Dank an das Team vom Knauer Verlag, das mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Ein Schatten von Verrat und Liebe

Diana Gabaldon – Ein Schatten von Verrat und Liebe 

Ein Schatten von Verrat und Liebe

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 MP3-CDs, ca. 2849 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der achte Teil der Highland-Saga.
  • Inhalt: Jamie Fraser und Claire Randall befinden sich im Jahre 1778 als Jamie unerwartet von den Toten aufersteht und sich eine Menge verändert hat. Auf einmal ist Claire mit jemandem anderen verheiratet und Jamie scheint einen anderen familiären Hintergrund zu haben, als er ein lebenslang dachte.
  • Rezension: Ich habe mich sehr auf diese ungekürzte Hörbuchfassung dieses achten Bandes der Highland-Saga gefreut. Doch leider muss ich sagen, dass ich ein kleines bisschen enttäuscht bin , denn die Geschichte ist einfach zu verworren und lang, um sie sich als Hörbuch in einem Stück anzuhören ohne den Überblick zu verlieren. Trotzdem ist die Geschichte wirklich sehr spannend und unterhaltsam. Auf jeden Fall muss man aber die anderen Bände kennen, sonst versteht man gar nichts. Daher kann ich dieses Buch auch wirklich nur ein Diana-Gabaldon-Fans empfehlen und ich glaube ich würde eher das gebundenen Buch empfehlen als das Hörbuch. Vielen Dank an den Random-House Audio Verlag, der mir dieses Hörbuch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Fünf Geschwister Folge 11(Im mysteriösen Leuchtturm) und 12 (Im verbotenen Grab)

Tobias Schier & Tobias Schuffenhauer – Fünf Geschwister Folge 11(Im mysteriösen Leuchtturm) und 12 (Im verbotenen Grab)

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  • Verlag: Gerth Medien
  • Länge: je ca. 1h (1CD)
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch 10 weitere Geschichten der 5 Geschwister.
  • Inhalt:
    – Folge 11: Im mysteriösen Leuchtturm — Unheimliche Nebelmonster tauchen bei einem Leuchtturm an der Ostküste Englands auf. Dem neuen Besitzer Manning macht das Angst. Seine Wohnung befindet sich im Turm und dieser ist nur per Boot erreichbar. Manning bittet die 5 Geschwister Marianne, Petra, Hans-Georg, Esther und Alexander um Hilfe. Die Ermittlungen gestalten sich äußerst schwierig. Sie begegnen einigen undurchsichtigen Gestalten und dann wird Esther entführt. Die 5 Geschwister müssen für diesen Fall all ihre kombinatorischen Fähigkeiten einsetzen. Ob sie den Fall lösen können? (Quelle: www.gerth.de)
    – Folge 12: Im verbotenen Grab — Wie aufregend! Keiner der „5 Geschwister“ hätte jemals gedacht, einmal bis nach Ägypten zu reisen. Der bekannte Archäologe und Forscher Dümisch hat Marianne, Petra, Hans-Georg, Esther und Alexander um Hilfe gebeten. Denn während wichtiger Ausgrabungen im Pharaonen-Grab TT33 wurden seine Team-Mitglieder nach und nach krank. Mysteriöser Zufall – oder steckt gar ein Fluch dahinter? Die „5 Geschwister“ machen sich an die Ermittlungen. Auf einmal werden Alexander, Esther und Hans-Georg in einem Schacht verschüttet. Ob der Fall eine Nummer zu groß ist für die „5 Geschwister“? (Quelle: www.gerth.de)
  • Rezension:  Ich konnte es kaum glauben, als ich hörte, dass es nun endlich, nach 30 Jahren,weitere Folgen der 5 Geschwister gibt, die ich als Kind ständig gehört habe und die mich seitdem immer begleitet haben, wenn ich z.B. nicht schlafen konnte oder einfach nur so, wenn ich mich mit meiner Schwester getroffen habe, dich die Geschichten genauso liebt wie ich. Daher war mir klar, dass ich, auch wenn ich es kaum erwartetn konnte, die neuen Folge anzuhören, diese gemeinsam mit meiner Schwester zum ersten Mal hören würde. Das ist nun am vergangenen Wochenende endlich geschehen. Leider muss ich sagen, dass ich schon nach wenigen Sekunden total enttäuscht war, denn es fehlt die typische Titelmusik. Trotzdem habe ich weiter gehört und die Geschichten sind spannend und unterhaltsam, aber außer den Namen und den Verweisen auf die vergangenen Abenteuer erinnert mich leider irgendwie gar nichts an die „Fünf Geschwister meiner Kindheit“, die  Musik ist komisch, Stimmen passen nicht und auch der Hintergrund ist irgendwie nicht mehr typisch für „meine Pfarrerskinder“ von damals. Und da ich die neuen Folgen ganz klar an den alten gemessen habe und ich da sehr enttäuscht wurde, gebe ich den CDs keine Bewertung , denn das würde ihnen nicht gerecht werden.  Vielen Dank an die  Gerth Medien Verlag, der die mir diese CDs freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: — bzw. 4 Sterne