Rezension: Hells Gate

Richard Crompton – Hells Gate

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 304
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Fall für den Polizisten Mollel. Der erste Teil trägt den Titel „Wenn der Mond stirbt„.
  • Inhalt: „Der eigenwillige Massai-Ermittler Mollel wird von Nairobi in die Provinz versetzt, in einen kleinen Ort direkt neben dem Nationalpark Hell’s Gate. Hier gibt es bis auf ein paar Touristen, die den Nationalpark besuchen und im örtlichen Hotel absteigen, nur sehr wenig Abwechslung … Bis eine Blumenpflückerin ermordet wird, die auf einer nahe gelegenen Blumenfarm gearbeitet hat. Mollel argwöhnt schnell, dass eine Polizisten-Gang in den Mord verwickelt ist, die mit Gewalt und Selbstjustiz die Gegend unsicher macht. Für Mollel wird es brandgefährlich, aber heraushalten kann er sich aus dieser Sache nicht: Er muss sich fragen, ob er noch auf der richtigen Seite steht.“ Quelle: (www.dtv.de/hell_s_gate_mord_in_kenia)
  • Rezension: Der Name des Autors und der Klappentext haben mich irgendwie an etwas erinnert und so habe ich kurz geschaut, ob ich vielleicht schon ein anderes Buch von ihm gelesen habe und ich lag mit meiner Vermutung genau richtig. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich den ersten Teil „Wenn der Mond stirbt“ gelesen. Und auch bei diesem Buch ging es mir wieder ganz ähnlich, die Geschichte ist spannend und wirklich gut geschrieben, aber irgendwie ist es mehr ein Buch über Kenia als ein normaler Krimi und das muss man halt einfach beachten und wissen, wenn man sich dieses Buch kauft. Ansonsten ist das Buch aber wieder absolut lesenswert.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Nathan und seine Kinder

Miriam Pressler – Nathan und seine Kinder

Nathan und seine Kinder

  • Verlag: BELTZ & Gelberg
  • Seitenzahl: 259
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mirjam Pressler, eine der beliebtesten Autorinnen der Kinder- und Jugendliteratur, hat Lessings berühmten Klassiker neu erzählt. Zum 75. Geburtstag der Autorin erscheint der vielfach prämierte Bestseller in einer einmaligen Sonderausgabe. Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Ein junger Tempelritter rettet Recha, die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, aus dem Feuer. Daraufhin richtet Sultan Saladin die schwierigste aller Fragen an Nathan: Welche Religion ist die einzig wahre? Nathan antwortet mit dem berühmten Gleichnis von den drei Ringen – doch wird das den Sultan zufriedenstellen? Die große Mirjam Pressler erzählt diesen Stoff neu und provozierend zeitgemäß, aber nicht ohne Hoffnung für ein friedliches Nebeneinander der Religionen. (Quelle: www.beltz.de/kinder_jugendbuch.nathan_und_seine_kinder)
  • Rezension: Der Stoff ist heute so aktuell und wichtig wie zur Zeit Lessings, daher war ich auch sehr gespannt auf das Buch. Ich muss zugeben, dass ich das Original allerdings nur von Namen her kannte. Trotzdem habe ich mich mit großen Erwartungen an das Lesen dieser Version gemacht, muss aber sagen, dass der Funkte nicht wirklich übergesprungen ist. Ich weiß nicht genau woran es liegt, vielleicht am Sprachstil? Ich bin mir nicht sicher. Spannend ist es auf jeden Fall, besonders dadurch, dass Manie Geschichte  immer wieder aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet bekommt. Erschreckend ist natürlich auch die Aktualität des Problems, daher kann ich das Buch denke trotzdem empfehlen, obwohl es mir persönlich nicht so gut gefallen hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Miese Opfer

Silas Matthes – Miese Opfer 

Miese Opfer

  • Verlag: Oetinger34
  • Seitenzahl: 192
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Leo und Fred sind beste Freunde und genießen  ihre Ferien. Doch leider beginnt in wenigen Tagen wieder die Schule und dann werden die beiden auch wieder auf ihren Mitschüler Sebastian treffen, der sie ständig fertigmacht. Doch irgendwann hält Leo das Mobbing nicht mehr aus und beginnt sich zu wehren und auch Fred findet, dass es an der Zeit ist etwas zu ändern. Doch wie weit werden sie dabei gehen…
  • Rezension: Der Roman hat ein sehr ansprechendes Cover und behandelt ein meiner Meinung nach sehr wichtiges Thema, nämlich Mobbing unter Jugendlichen. Dabei sind die Protagonisten Fred und Leo wirklich unglaublich sympathisch und authentisch – man versteht sehr gut, warum sich die beiden nicht trauen etwas zu erzählen und wie es ihnen irgendwann einfach zu viel wird. Dabei hat das Buch trotz seines ersten Themas aber auch sehr lustige Passagen und ist sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Besonders gut gefällt mir das Ende und das es kein bisschen belehrend wirkt. Daher kann ich es mir auch sehr gut als Lektüre im Unterricht und als Hilfe für betoffene Jugendliche und zu generellen Sensibilisieren für das Thema vorstellen. Aber auch einfach so kann ich das Buch absolut empfehlen – ein großartiges Debüt.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Das große multilinguale Bildwörterbuch /AppTest: Lexi24

Jourist Verlag – Das große multilinguale Bildwörterbuch

Bildwöretbuch

  • Verlag: Jourist Verlag
  • Seitenzahl: 928
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist eine Sammlung aus 5 einzelnen Wörterbüchern in verschiedenen Sprachen.
  • Inhalt: Wie es der Name schon sagt findet man in diesem multilingualen Bildwörterbuch ca. 4.5000 Farbillustrationen und 120.000 Wörter und Redewendungen in  folgenden fünf Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Der Inhalt ist in 14 Kapitel aufgeteilt: Tiere und Pflanzen, Mensch, Medizin, Haus und Haushalt, Nahrungsmittel, Kleidung und Accessoires, Gesellschaft, Kunst und Architektur, Sport, Freizeit, Büro und Kommunikation, Transport, Wissenschaft, Industrie und Energie.
  • Rezension: Ich bin vom Verlag auf dieses Buch aufmerksam gemacht worden und mein Interesse war sofort geweckt. Als ich das Buch dann ausgepackt habe ich gleich voller Begeisterung begonnen, darin zu lesen und auch die passende App herunter zu laden. das Buch ist wirklich großartig und kann eine sehr große Hilfe sein, wenn einem das Wort für eine bestimmte Sache fehlt. Dabei kann ein solches Buch nicht nur im Ausland sehr hilfreich sein, sondenr auch hier in Deutschland, wenn man z.B. mit Menschen kommunizieren möchte, die kein Wort Deutsch sprechen. Deshalb habe ich das Buch auch gleich mit in die Schule genommen. Die App ist natürlich eine perfekte Ergänzung und ich würde mir wünsche, es gäbe noch viele weitere Sprachen. Aber wer weiß, vielleicht werden die ja irgendwann noch erscheinen. Auf jeden Fall kann ich euch allen dieses Bildwörterbuch absolut ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Lexi24Dazu passend gibt eine eine App. Sie trägt den Titel „Lexi24“, sie ist kostenlos und kann unter folgenden Link herunter geladne werden: http://de.jourist.com/product/bildwoerterbuch/

Rezension: Tanz des Vergessens

Heidi Rehn – Tanz des Vergessens

Tanz des Vergessens

  • Verlag: Knauer
  • Seitenzahl: 560 inkl. eines umfangreichen, sehr informativen Glossars.
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Viele Jahre hat Lou sich selbst erlaubt in den Armen anderer Vergessen zu finden. Nach dem tragischen Tod ihres Verlobten Curd, am dem sie sich eine Mitschuld gibt, versucht die junge Täschnerin Lou im München der Nachkriegsjahre des 1. Weltkrieges ihren Schmerz zu betäuben, indem sie sich mit Freunden und Freundinnen in das Leben zu stürzen. Um dieses Leben finanzieren zu können, geht sie eine Beziehung zu einem reichen, verheirateten Geschäftsmann ein, der sie jedoch fallen lässt, als er sich verspekuliert. Tief enttäuscht und mit der Ahnung geliebten Menschen Unglück zu bringen, bricht sie ihre Zelte in München ab, wo sich bereits der braune Mob der Hitler-Anhänger an den Juden vergeht. Sie geht nach Berlin, wohin ihre ehemals besten Freunde Max und Judith sich bereits geflüchtet haben. Auch hier gibt sich Lou exzessiv dem Vergessen durch Tanz und neue Bekanntschaften hin, ohne jedoch wirklich neues Glück zu empfinden. Obwohl ihr der berufliche Neuanfang bestens gelingt, verliert sie in den Zerstreuungen der Berliner Schein- und Vergnügungswelt, bis die Ereignisse über ihr zusammenschlagen.
  • Rezension: „Tanz des Vergessens“ ist die Geschichte einer reizenden Protagonistin, die ihr Innenleben vor dem Leser ausbreitet, ohne jedoch allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Zu vorhersehbar ist die Entwicklung, der Ausgang und die Wege dahin. Vieles – vor allem die politische Entwicklung – findet nur am Rande Erwähnung und dient hauptsächlich dazu, die Charaktere ein wenig auszuschmücken. Trotzdem bleiben sie oberflächlich. Lesbische Liebe, Drogenmissbrauch, Verrat, Korruption und schwierige Vater-Sohn-Konflikte plätschern genauso seicht vor sich hin, wie die Liebe und das Verlangen von Lou. Dennoch wird das Flair der damaligen Zeit – man wollte den Schrecken und die Schmach des 1. Weltkrieges vergessen – ziemlich authentisch wiedergegeben. Man stürzte sich ins Vergnügen, wenn man die Mittel dazu besaß, und hofierte einen gewissen Hitler, um sich mit seiner Bekanntheit zu brüsten. Das Ganze liest sich ziemlich schnell und nur mäßig unterhaltsam wegen der schon erwähnten Oberflächlichkeit und Vorhersehbarkeit. Eine seichte Lektüre für Strand und nervige Bahnfahrten, auch immer wieder gekrönt durch Plattitüden wie z.B. „Wahres Glück erlebt man immer nur durch wahres Unglück.“
  • Bewertung: 2 Sterne

Rezension: Last Chance

Mara Breiter – Last Chance

Last Chance

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 478
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der erste Band von „Last Chance“. Der zweite Teil erscheint im Dezember 2015.
  • Inhalt: Antonia ist gerade in ihre erste eigene Wohnung gezogen, dort begegnet sie dann auch Matze, der in der Wohnung neben ihr wohnt. Sie treffen sich immer wieder und kommen sich immer näher, obwohl sie so unterschiedlich sind, wie es zwei Menschen nur sein können. Und außerdem stehen sie sich selbst im Weg und müssen entscheiden, ob sie ihre Chance trotzdem zu nutzen. Auch wenn das alles andere als leicht ist…
  • Rezension: Ich weiß auch nicht, irgendwie hat mir das Buch nicht gefallen. Vielleicht lag es daran, dass mich die Protagonisten nicht wirklich begeistern konnten. Sie waren ein wenig zu extrem – Antonia zu schüchtern und gehemmt und Matze zu wenig von sich überzeugt….Eigentlich fand ich nur Antonia Opa wirklich super, wie er ohne sprechen zu können kommuniziert. Die Idee war super. Auch sonst finde ich die eigentliche Handlung des Buches nicht schlecht, sie reißt mich nur nicht wirklich vom Hocker. Das Cover finde ich aber einfach wunderschön und wer eine Buch mit einer Liebesgesichte für zwischendurch sucht, der kann dieses Buch ruhig lesen und sich dann auch auf die Fortsetzung freuen.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Die Verschwörung

David Lagercrantz – Verschwörung

Verschwörung

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 2 Hörbuch MP3s, ca. 600 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist Teil 4 der Millennium Saga.
  • Inhalt: Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist werden in einen neuen spannenden Fall verwickelt. Franz Balder, ein führender Experte für künstliche Intelligenz, wird ermordet und hatte kurz vor seinem Tod Kontakt von zu beiden von ihnen. Also beginnen die beiden wieder zu ermitteln allerdings jeder mit seinen eigenen Zielen….
  • Rezension: Ich muss sagen, dass ich die ersten Bücher von Stieg Larson nicht gelesen habe, weil sie mir zu „krass“ waren. Doch trotzdem hat dieses Hörbuch irgendwie mein Interesse geweckt. Es hat mir auch wirklich sehr gut gefallen und mich unzählige Stunden gefesselt. Die Protagonisten waren sehr vielschichtig und ihre Geschichte unglaublich spannend. Allerdings muss ich schon sagen, dass ich sehr viele Anspielungen nicht verstanden habe. (Da ich die drei Bände davor nicht kennen.) Außerdem kann ich auch nicht beurteilen, ob diese Geschichte eine „angemessene“ Fortsetzung der Millennium Saga ist. Empfehlen kann ich es aber unabhängig davon auf jeden Fall.
  • Bewertung: 5 Sterne