Rezensionen: Total normal. Was du schon immer über Sex wissen wolltest

Robie H. Harris & Michael Emberley – Total normal. Was du schon immer über Sex wissen wolltest. 

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  • Verlag: BELTZ & Gellberg
  • Seitenzahl: 98
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Liebe und Sex sind Themen, die für Kinder in der beginnenden Pubertät sehr spannend sind. Dieses Buch möchte helfen, ihre Fragen zu beantworten und das auf altersgemäße Art und Weise.
  • Rezension: In meiner vierten Klasse steht gerade Sexualkunde auf dem Stundenplan und daher war ich auf der Suche nach guten Büchern zum Thema. Eine Kollegin hat mir diesen Titel ans Herz gelegt und ich kann das jetzt, da ich das Buch gelesen habe sehr gut nachvollziehen kann. Die Texte und Bilder sind für Kinder in der 4. /5. Klasse sehr gut verständlich und genau ihrem Alter angemessen. Meiner Meinung nach ist dieses Werk wirklich ein sehr gutes Aufklärungsbuch, dass alle wichtigen Themen thematisiert und das ich daher wirklich sehr empfehlen kann.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Für Hund und Katz ist auch noch Platz

Axel Scheffler & Julia Donaldson – Für Hund und Katz ist auch noch Platz

Für Hund und Katzt ist auch noch PLatz

  • Verlag: BELTZ & Gellberg
  • Seitenzahl: 28
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Hexe begibt sich gemeinsam mit ihrer Katze auf einen Ausflug. Doch der Sturm weht jede Menge Dinge weg… gute das es Tiere gibt die ihr helfen und sie auch im Sumpf bei Gefahr durch einen Drachen nicht im Stich lassen. Die komplette Geschichte ist in Reimen verfasst.
  • Rezension: Ich habe dieses Buch für meine Arbeit in der Grundschule u.a. das FLY-Projekt vom BELTZ & Gelberg Verlag geschenkt bekommen. (mehr Infos) Letzten Donnerstag durften dann die Kinder der Vorschulklasse 1 entscheiden, welches Buch sie am liebsten vorgelesen bekommen möchten. Dies war ihre erste Wahl und ich hatte sehr viel Spaß beim Vorlesen. Wie der Titel bereits vermuten lies ist die komplette Geschichte in Reimen verfasst, eine Tatsache die das Buch aus der Masse hervorhebt und den Kindern sehr viel Spaß macht sowie es erleichtert den Inhalt auswendig zu lernen. Aber auch ohne diese Tatsache ist die Handlung genial für ein Kinderbuch, immer wieder ein neuer verlorenen Gegenstand und ein neues Tier, dass mitfliegen darf. Natürlich zerbricht der Besen und dann wird die Geschichte fast ein bisschen gruselig. Es geht aber gut aus, denn die Tierfreunde helfen der Hexe. Damit kann man das Buch nicht nur zur Sprachförderung, zu Halloween oder Fasching, sondern auch zum Thema „Freude“ einsetzten. Das Ende ist dann auch nochmal die absolute Krönung und regt die Phantasie der Kinder enorm an. Ein weiterer großer Pluspunkt sind die farbenfrohen und wunderschönen Illustrationen und die Tatsache, dass sich die Geschichte so wunderbar von Kindern nachspielen lässt ohne dass sie sich viel Text oder eine komplexe Handlung merken müssen – aber enorme Spielfreude freisetzt.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: 7 blinde Mäuse

Ed Young – 7 blinde Mäuse

7 blidne Mäuse

  • Verlag: BELTZ & Gellberg
  • Seitenzahl: 40
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: An jedem Tag der Woche macht sich eine andersfarbige, blinde Maus auf den Weg, um herauszufinden, was es mit dem rätselhaften Objekt am Teich auf sich hat. Dazu befühlt jede von ihnen einen kleinen Teil des großen Ganzen und zieht draus sehr unterschiedliche Schlussfolgerungen.
  • Rezension: Ich habe dieses Buch für meine Arbeit in der Grundschule u.a. das FLY-Projekt vom BELTZ & Gelberg Verlag geschenkt bekommen. (mehr Infos) Letzten Donnerstag durften dann die Kinder der Vorschulklasse 1 entscheiden, welches Buch sie am liebsten vorgelesen bekommen möchten. Dies war ihre zweite Wahl und ich habe mich sehr darüber gefreut, denn ich kannte dieses Buch bereits und wollte es ohnehin zum Anlass nehmen mit den Kindern darüber zu sprechen, dass es nicht immer leicht ist herauszufinden, was die Wahrheit ist und das zwei unterschiedliche Dinge wahr sein können. Anders als die Mäuse in der Geschichte, die ja immer nur einen Teil des Elefanten sehen können und daher sehr unterschiedliche Vermutungen darüber anstellen, um was es sich bei dem rätselhaften Objekt am Teich handelt, sehen die Kinder von Anfang an, dass es sich um einen Elefanten handelt, von dem die eine z.B. ein Bein, einen andere den Rüssel fühlt. So verstehen sie schnell, was das Problem der Mäuse ist, die ja nicht sehen können und immer nur einen kleinen Teil ertasten. Auf kindliche Art und Weise erfassen sie die philospohische Wahrheit, dass es nicht immer nur eine richtige Wahrheit gibt, alle Mäuse haben recht, obwohl sie sehr unterschiedliche Dinge berichten und gleichzeitig haben sie alle unrecht, weil sie nicht das große Ganze wahrnehmen. Ich finde dieses Buch großartig, um mit Kindern genau über dieses Thema zu sprechen, z.B. auch wenn es viel Streit gibt, wie sich etwas zugetragen hat. Ganz nebenbei kann man auch gleich noch über die Körperteile eines Elefanten sprechen sowie die Farben und Wochentage wiederholen. Ich kann auch dieses eher tiefgründigere Buch sehr empfehlen und kann euch versichern, dass auch schon kleine Kinder die darin enthaltenen Wahrheiten erfassen können.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Heute bin ich

Mies van Hout  – Heute bin ich 

Heute bin ich

  • Verlag: Aracari Verlag
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Auf jeder Doppelseite findest du ein neues Gefühl eines Fisches dargestellt, links das Wort (z.B. wütet, neidisch, fröhlich oder traurig) und rechts ein dazu passendes Bild eines Fisches der sich heute genauso fühlt.
  • Rezension: Schon mehr als einmal habe ich dieses wundervolle Buch in Händen gehalten und wollte es mir kaufen – mehr als einmal habe ich es mir aus der Bücherhalle ausgeliehen. Am letzten Freitag habe ich es mir dann endlich gekauft. Die Handlung ist schnell erzählt, aber gerade deshalb ist es so wunderbar. Es regt unglaublich dazu an, über Gefühle nachzudenken und darüber woran man sie erkennen kann. Das Mies van Hout ausgerechnet Fische auswählt, denn ja eigentlich eher nachgesagt wird, dass sie sehr ausdruckslos sind, finde ich großartig. Meiner Meinung nach seiht man wirklich jedem der Fische an, wie es ihm heute geht. Das Buch eignet sich hervorragend dazu, mit Kindern über Gefühle ins Gespräch zu kommen, aber es ist auch einfach wundervoll anzusehen. Ich kann es euch allen nur wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Moonlit Nights. Band 3 Gefährlich

Carina Mueller – Moonlit Nights. Band 3 Gefährlich

Gefangen

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 268
  • Teil einer Reihe?: Dies der Abschluss der der Moonlit-Nights-Trilogie. Der erste Band heißt „Moonlight Nights. Band 1 Gefunden“ und der zweite “ Mondlicht Nights. Band 2 Gebissen„.
  • Inhalt: Emma und Liam müssen den Werwolf  finden, der Emma gebissen und sie somit in einen Werwolf verwandelt hat. Aber diese Suche gestaltet sich als alles andere als einfach und die beiden gegen sich in große Gefahr…
  • Rezension:  Endlich hatte ich den dritten Teil und dann habe ich ihn doch immer wieder zugunsten eines anderes Buches zur Seite gelegt. Das war ein großer Fehler. Denn die Handlung schließt nahlos an die des zweiten Bandes an und hat mich so schnell wieder fesseln können… leider hat dies nicht lange gehalten… irgendwie wurde es dann langweilig und zu langatmig… es dauert zu lange bis die beiden endlich mit der Suche beginnen können und bis dahin gibt es für meinen Geschmack zu viele Andeutungen und Rätsel. Gut gefällt mir weiterhin, wie die Beziehung zwischen Liam und Emma beschrieben wird. Außerdem hat mich in den Bann gezogen wie Emma befürchtet verrückt zu werden… und auch das Ende ist dann wieder spannend… trotzdem war ich von diesem letzten Teil der Trilogie nicht so begeistert, wie von den ersten beiden. Dies kann aber durchaus der Tatsache geschuldet sein, dass zu viel Zeit vergangen ist, seit ich die ersten beiden Bänder gelesen habe. Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Alytenfluch

Regina Meißner – Alytenfluch

Alytenfluch

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 555
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lyra ist in den Ferien bei ihrer Großmutter in Irland, als sie plötzlich von schlechtem Wetter überrascht wird. Ein ihr unbekannter Autofahrer nimmt sie mit und ist anders als Lyra selbst alles andere als überrascht, als ihr in seinem Auto Flügel wachsen. Er bringt sie daraufhin nicht zu ihrer Großmutter sondern in das Internat Penumbra. Dort erfährt sie dass sie eine Alyte ist und beginnt ihre Ausbildung. Es ist ihre Bestimmung später, wie alle Alyten, einen ihr zugewiesenen Mann verführen und töten. Doch l Lyra nicht nur damit zu kämpfen, dass sie eine Alyte ist und den daraus resultierenden Konsequenzen, sondern auch mit der Liebe… und das buchstäblich Tag und Nacht.
  • Rezension: Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe mich darauf gefreut diese neuen Phantasie-Wesen mit dem Namen Alyten kennen zu lernen. Und dieser Aspekt des Buches hat mir auch wirklich gut gefallen. Die Autorin hat sich sehr viele Gedanken darüber gemacht, wie sie dem Leser ein stimmiges Bild der Alyten geben kann – es gibt viele interessante Details, die wir häufig gemein mit Lyra z.B. durch Referate in ihrer neuen Schule erfahren. Doch leider konnte ich mich irgendwie nicht in Lyra und die anderen Mädchen hierhersetzen und auch die Idee, dass die Liebe so eine Vorherbestimmung natürlich sehr schwierig ja nahezu unmöglich machen kann,  ist an sich sehr logisch und versprach das Buch spannend zu machen. Doch leider habe ich irgendwie nicht in die Geschichte hineingefunden. Es ist mir nicht gelungen, dass mich die Handlung fesseln konnte, als ich die erste Neugier überwunden hatte, wurde es irgendwie langweilig. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das lag, aber sonst kann ich ein Buch meist nur schwer aus der Hand legen, was mir hier immer sehr leicht gefallen ist. Daher kann ich das Buch auch eher nicht weiter empfehlen, sie denn man hat einfach nur Lust eine neue Art von Phantasie-Wesen kennen zu lernen. Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen

Jennifer Teege, Nikola Sellmair  – Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen

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  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jennifer Teege stößt im Alter von 38 Jahren bei einer Recherche in einer Bibliothek per Zufall auf ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth. Ihr Leben ändert sich sofort grundlegend und sie begibt sich auf Spurensuche und versucht zu verarbeiten, dass ihr eigener Großvater der Amon Göth ist, der in der NS Zeit so viele Menschen grausam getötet hat und dessen Namen man aus dem Film „Schindlers Liste“ kennt. Jennifer Teige ist die Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen. Sie wuchs bei Pflegeeltern auf, die sie im Grundschulalter adoptieren. Damit brauch auch der Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter und ihrer Großmutter, der Frau von Amon Göth, ab. Sie hat viel Zeit im Ausland, insbesondere auch in Israle gebracht und wird von ihrem Familiengeheimnis völlig aus der Bahn geworfen, Also beginnt sie gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmair zu recherchieren und begibt sich auf Spurensuche, wer ihr Großvater war, ihre Großmutter, ihre Mutter und nicht zuletzt sie selbst.
  • Rezension: Ich habe dieses Buch zum Geburtstag bekommen und fand es gleich sehr interessant, wusste aber auch, dass es keine leichte Lektüre sein würde. In den letzten zwei Wochen habe ich das Buch jetzt gelesen und dabei eine unglaublich starke Person kennengelernt, nämlich Jennifer Teege. Ich finde es wirklich beeindruckend, wie sie uns daran teilhaben lässt, wie sie herausfand, wer ihr Großvater war und wie sie diese Erkenntnis verarbeitet hat. Besonders dadurch, dass sie sich beim „Erzählen“ immer wieder mit der Journalistin Nikola Sellmair abwechselt, erfährt man sehr viel über die Hintergründe und auch darüber was in den Menschen vorging. Dieses Buch ist wirklich alles andere als leicht zu lesen, besonders, wenn man das Geschehen an sich ran lässt und einem ständig bewusst ist, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt und nicht um Fiktion. Ich finde das Buch unglaubliche mutig, sehr gelungen und absolut lesenswert.
  • Bewertung: 5 Sterne