Rezension: Finding Sky

Joss Stirling – Finding Sky

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 460
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Sky wurde adoptiert als sie etwa 6 Jahre alt war. Verständlich, dass sie Neuanfänge nicht mag, trotzdem muss gemeinsam mit ihren Eltern von London nach Colorado ziehen. Doch eigentlich ist es doch wirklich ganz okay und auch an der neuen Schule sind fast alle nett zu ihr. Nur ein Junge scheint völlig unnahbar zu sein, Zed. Und ausgerechnet in Zed scheint sie sich zu verlieben und als sie dann plötzlich auch noch sein Stimme in ihrem Kopf hört wird es richtig spannend. Er erzählt ihr, sie sei sein Seelenspiegel und hätte so wie seine gesamte Familie ebenfalls übersinnliche Fähigkeiten. Und dann wird es plötzlich sehr gefährlich…
  • Rezension: Das Buch ist einfach toll, perfekt mich, denn es ist sowohl spannend als auch was fürs Herz und die Charaktere einfach wahnsinnig sympathisch. Ich habe mich sofort in Sky verliebt und mit ihr mitgefiebert, als sie sich mit Zed und später auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss. Besonders ihr Hang in dumme Situationen zu geraten, sich beim Sport komplett zu blamieren und auch bei dem Umgang mit Anderen, insbesondere Jungen ungeschickt anzustellen, war mir sehr sympathisch.  Ebenso finde ich es toll, wie das Verhältnis zu ihren Adoptiveltern beschrieben wird. Auch die Thematik, dass sie sich lieben nicht verleiben und generell keinem Menschen richtig vertrauen möchte, um nicht wieder verletzt zu werden, finde ich sehr gut dargestellt. Ich denke, dass gerade Jugendliche dies gut nachvollziehen können. Aber auch schon erwachsene Frauen werden dieses Buch lieben, da bin ich mir sicher. Ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Teil der „Macht der Selen-Serie“. Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Und was ist wenn ich mitkomme? Zu zweit unterwegs auf dem Jakobsweg

Eva Prawitt – Und was ist wenn ich mitkomme? Zu zweit unterwegs auf dem Jakobsweg

  • Verlag: Brendow
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Eva ist unzufrieden mit ihrem Leben und so beschließt sie,auf dem Jakobsweg zu pilgern. Als sie ihrem Mann von dem Entschluss erzählt, schlägt dieser kurzerhand vor mitzukommen. Und so machen sich die Beiden gemeinsam auf den weniger bekannten nordspanischen Jakobsweg, der an der Atlantikküste entlang führt. Wie geht es ihnen auf dem Weg nach Santiago de Compostela? Die Frage beantwortet Eva in ihren täglichen Aufzeichnungen und wird deutlich, dass eine Menge mit ihr und ihrem Mann Pit geschieht und das sich auch die Beziehung der beiden verändert.
  • Rezension:
    Ich habe bisher zwei Bücher über das Pilgern gelesen. Den Titel des ersten Buches habe ich bereits vergessen, es hat ich aber auch nicht wirklich überzeugt. Ich hatte es in einer Buchhandlung gelaugt, nachdem ich mir von einer Freundin das Buch „Ich bin mal weg“ von Hape Kerkeling ausgeliehen und förmlich verschlungen hatte. Ich war sehr neugierig auf dieses Buch und ich habe es ebenfalls verschlungen, wobei ich beim Lesen immer wieder Pausen machen musste, um meinen Gedanken Raum und Zeit zu geben, hinterher zu kommen. Die Art der Autorin die Reise zu beschreiben gefällt mir sehr gut und erscheint sehr authentisch, weshalb sie mich wahrscheinlich so tief berühren konnte. Ich konnte ich ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen und bin jetzt richtig gespannt, wie es wohl für mich wäre mich einer mir nah sehr  stehenden Person zu pilgern. Auf jeden Fall konnte mir das Buch das Pilgern persönlich näher bringen und Ängste abbauen. Es hat mich tief berührt, wie sich Eva mit seich selbst auseinander setzt und sich dabei zu verändern beginnt und wie sie neues Vertrauen zu Gott findet und auch ihre Beziehung zu ihrem Mann Pit neue Qualität gewinnt. Auch die vielen kleinen Begegnungen mit anderen Pilgern haben mich teilweise tief berührt, manchmal hatte ich fast das Gefühl dabei zu sein und ich hätte jetzt richtig Lust spontan auch los zu pilgern, z.B. mit meiner Mama, meinem Freund, meiner kleinen Schwester oder einer guten Freundin.. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, besondern den Menschen die über das Pilgern nachdenken oder einen Eindruck davon gewinnen möchten. Vielen Dank an den Brendow-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Selig sind die Trottel

Frank Bonkowski – Selig sind die Trottel

  • Verlag: Brendow
  • Seitenzahl: 144
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    „Das Reich Gottes ist wie…“. So lautet der Anfang vieler Gleichnisse Jesu. Frank Bonkowski versucht biblische Gleichnisse in die Gegenwart zu übertragen und den Leser damit genauso herauszufordern, wie Jesus es getan hat.
  • Rezension:
    Das Buch ist einfach klasse, ich habe sofort begonnen darin zu schmökern, als ich es zum ersten Mal in Händen hielt und habe viel der Geschichten inzwischen mehrfach gelesen, Freunden davon erzählt und mit ihnen darüber gesprochen. Das Buch hat mich komplett getroffen und die kleinen Gesichten mich zum Nachdenken über mich selbst, die Welt und meinen Glauben gebracht. Jeder der vielen verschiedenen Gleichnisse trifft in irgendwie ins Schwarze, wobei mich persönlich natürlich einige stärker berührt haben als andere. Besonders hilfreich fand ich den Kommentar unter jeder der Geschichten und die Anregungen zum Nachdenken. Durch die verschiedenen Schriftarten waren diese drei „Textarten“ sehr gut voneinander zu unterscheiden und das Buch wird auch optisch sehr spannend. Ich denke der Wunsch des Autors, dass das Buch die Leser berühren und verändern möge, wird bei vielen Menschen erfüllt werden. Bei mir war das hundertprozentig der Fall und bei den Menschen , denn ich bereits daraus vorgelesen habe auch. Ich werde das auch sicher noch sehr oft zur Hand nehmen und die Gleichnisse werden bestimmt in der einen oder anderen Diskussion auftauchen und nicht mehr aus meinem Kopf und Herz wegzudenken sein. Ich kann das Buch wirklich jedem Leser wärmstens ans Herz legen. Vielen Dank an den Brendow-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Schneewittchen muss sterben

Nele Neuhaus – Schneewittchen muss sterben

  • Verlag: List (Aktion zum Welttag des Buches)
  • Seitenzahl: 536
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der vierte von fünf Teilen.
  • Inhalt:
    Tobias wird nach 10 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und kehrt in sein Heimatdorf zurück. Dort beginnt er sofort die Feindseligkeiten der anderen Dorfbewohner zu spüren. Kurz danach wird seine Mutter von einer Brücke gestoßen. Die Kriminalkommissarin Pia beginnt zu ermitteln und gerät dabei schnell an den Punkt, an dem ihr klar wird, dass sie die Vergangenheit wieder neu aufrollen muss. Als dann erneut ein Mädchen verschwindet wird es richtig brenzlig…
  • Rezension:
    Ich kannte bisher nur „Wer Wind sät“, hatte aber schon viel Positives über Nele Neuhaus gehört und mich deshalb ja ach bei der Aktion zum Welttag des Buches für „Schneewittchen muss sterben“ entschieden und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Das Buch ist einfach klasse und fesselnd bis zur letzten Seite. Zugleich ist es auch erschreckend zu lesen, wie sich ein ganzes Dorf gegen einen Einzelnen verschwört und welche Macht gleichzeitig ein anderer Einzelner haben kann. Toll, dass es der Autorin trotzdem gelingt deutlich zu machen, das Vertrauen auch unter schwierigen Bedingungen aufrecht erhalten werden kann. Das macht Mut. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
    Vielen Dank an die Stiftung Lesen, die mir und 30 anderen Lesern dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 

Rezension: Der kleine König von Bombay

Chandrahas Choudhury – Der kleine König von Bombay

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 254
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Der kleinwüchsige Arzee arbeitet als Filmvorführer in einem kleinen Kino in Bombay. Normalerweise fühlt er sich eher wie ein Bettler, aber wenn im Kino ist, dann ist er ein König. Wie wird sich Arzees Leben verändern, als sein Chef im Kino in den Ruhestand geht? Was wird aus seinen Träumen und Ängsten?
  • Rezension:
    Irgendwie hatte ich etwas ganz anderen erwartet. Nachdem ich mich dann aber erst einmal „warm gelesen“ hatte, hat mir das Buch doch auch gut gefallen. Auch wenn sich die „eigentliche Geschichte“ auf einem Viertel der Seiten erzählen ließe, waren es gerade die anderen 3/4 des Buches, die den Zauber dieses Buches ausmachen. Denn es sind die Momente, in denen man als Leser tief in die Welt von Arzee, seine Gedanken und Gefühle eintaucht. Das ist wirklich beeindruckend. Allerdings hat das Buch dadurch manchmal einige Längen, bei denen man ohne Probleme einige Seiten überspringen kann, „ohne den Faden zu verlieren“.   Ich kann das Buch aber trotzdem weiterempfehlen, man darf nur keine  spannende Geschichte über Arzee erwarten, so wie ich es anfangs getan habe.
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Die Zaubermühle / De Tövermöhlen

Linde Knoch ∙ Christiane Lage ∙ Meike Teichmann – Die Zaubermühle … oder Wie das Salz in die Nordsee kam / De Tövermöhlen … … of wo dat Solt in den Noordsee kweem

  • Verlag: Willegoos
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein (Allerdings gibt es das Märchen noch in anderen Dialekten.)
  • Inhalt:
    Alte Kaffeemühlen sind an sich schon spannend genug. Aber in diesem kleinen Märchen erfährt man, was sie mit einem kleinen Jungen zu tun haben und damit, wie das Salz in die Nordsee kam… Eine sehr abenteuerliche Geschichte, die sowohl in Hochdeutsch als auch in ostfriesisch Platt erzählt wird.
  • Rezension:
    „In der Schule, an der ich arbeite fand eine Autorenlesung mit Meike Teichmann, der Illustratorin dieses wundervollen Märchenbuches statt und so bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Ich habe mich sofort in die tollen Bilde und die märchenhafte Geschichte verliebt. Den Kindern ging es ähnlich, noch Tage später erzählten sie von dem Piraten und fragten nach den Quallen auf dem Meeresgrund und ihrem Zurechtkommen mit dem Salz. Dieses Buch ist wirklich wundervoll. Aber damit nicht genug, denn seinen besonderen Reiz bekommt das Buch dadurch, dass es parallel in hoch- und plattdeutsch erzählt wird. Meiner Meinung nach ist das eine wunderbare Möglichkeit den Kinder das Plattdeutsche (wieder) näher zu bringen. Ich selbst kann auch nur wenig und vor allem plattdeutsch sprechen, denn meine Oma sprach mit ihren Kindern, u.a. auch meiner Mutter immer platt. Ich finde es im Nachhinein sehr schade, dass ich die Chance nicht besser genutzt und selbst plattdeutsch gelernt habe, aber immerhin kann ich verstehen. Ich bin mir sicher, dass Bücher wie dieses dazu beitragen können, regionale Dialekte zu erhalten und Kindern Freude machen. Deshalb kann ich das Buch nur weiterempfehlen, auch an Menschen, die nicht gut „platt snacken“, aber vor allem an Liebhaber des Plattdeutschen.“ So lautet meine Rezension für die plattdeutsche Variante dieses Buches. Jetzt nachdem ich die ostfriesische Ausgabe gelesen habe, kann es denke ich noch besser nachvollziehen, wie es den Kindern ging, denn ich habe eher wenig verstanden. Was meiner Begeisterung aber keinen Abbruch getan hat. Ich finde das Buch nach wie vor genial und kann es nur weiterempfehlen und würde mir noch mehr ähnliche Bücher, vielleicht auch mit anderen Dialekten, wünschen.
    Vielen Dank an den Willegoos Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Artemis Fowl. Die Verschwörung

Eoin Colfer – Artemis Fowl. Die Verschwörung

  • Verlag: List
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite von sieben Bänden.
  • Inhalt:
    Artemis Fowl ist noch ein Junge aber trotzdem schon ein Meisterverbrecher und er hat er das Ziel seinen Vater zu retten. Dabei bekommt er unerwartet Hilfe von einigen Unterirdischen, allen voran  der Fee Holly. So richtig gefährlich wird es aber erst, als er bemerkt, dass im Reich unter der Erde irgendetwas nicht stimmt und sich scheinbar alle Unterirdischen gegen Artemis und seine kleine Gruppe verschworen haben. Kann Artemis einen neuen genialen Plan entwickeln? Wird es ihm trotzdem gelingen sein Vater zu retten?
  • Rezension:
    Auch der zweite Band der Artemis Fowl Serie ist einfach magisch. Mir persönlich hat der erste Teil aber ein wenig besser gefallen. Auch muss ich deutlich sagen, dass man unbedingt das erste Buch gelesen haben muss, bevor man dieses Buch liest. Wer das erste Buch geliebt hat, wird diesen zweiten Band aber auf jeden Fall ebenfalls mögen. Ich persönlich fand es spannend Artemis irgendwie noch von einer anderen Seite kennen zu lernen und war sehr gespannt, wie es ihm wohl gelingen wird, seinen Vater zu retten.
  • Bewertung: