Rezension: Phoenicrus (2). Akademie der Gebrannten

Mirjam H. Hüberli – Phoenicrus (2) Akademie der Gebrannten

Akademie der Gebrannten

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 301
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist die Fortsetzung von „Phoenicrus (1) Stadt der Verborgenen„. Der dritte Teil der Trilogie erscheint am 3. September 2015.
  • Inhalt: Yosephine ist jetzt schon das zweite Jahr an der Akademie und weil sie sich nicht mehr an die Zeit vorher erinnern kann, widmet sie sich ganz ihrer Ausbildung zur vollwertigen Phoenicrus. Doch dann kommt sie Milo Voxx, der sie damals abgeholt hat immer näher und immer mehr Fragen tauchen auf. Yosi muss sich eingestehen, dass an der Akademie Dinge ablaufen, die sie nicht versteht und dass sie wahrscheinlich in Gefahr ist…
  • Rezension: Nachdem ich in „Phoenicrus (1) Stadt der Verborgenen“ Zara auf ihrer Suche nach der Wahrheit über ihre Schwester Yosi (an die sie nicht mehr erinnern kann) und der Stadt der Verborgenen begleitet habe, war ich sehr neugierig auf Band 2 und habe gehofft endlich die Welt der Phoenicrus kennen zu lernen. Und genauso kam es dann – Yosi hat mich mit in ihre Welt genommen und endlich haben sie die Puzzle-Steinchen aus zusammengefügt und ich habe jede Menge über diese geheimnisvolle Welt gelernt und sie hat mich wirklich gefangen genommen. Ich finde sie großartig – besonders natürlich Milo und ich finde es sehr erstaunlich wie anders dieser zweite Band war als der Erste. Ich muss sagen, er hat mich unendlich viel besser gefallen und war die zwingende, logische Konsequenz aus dem ersten Teil der Trilogie. Nun bin ich gespannt auf den letzten Teil, indem sich die beiden Schwestern nun endlich begegnen. Bis dieser erscheint solltet ihr unbedingt die ersten beide Teil lesen!
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Cottage gesucht, Held gefunden

Susan Elizabeth Phillips – Cottage gesucht, Held gefunden

Cottage gesucht, Held gefunden

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 2 MP3-CDs, ca. 795 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Annie wollte nie wieder auf Peregrine Island vor der Küste von Maine leben, wo sie als Kind viel Zeit verbracht hat. Doch dann stirbt ihre Mutter und lässt ihr aber noch mitteilen dass sich im Moonraker Cottage, dem Sommersitz der Familien, etwas sehr kostbares befindet. Das wäre die Lösung für Annie derzeitigen großen finanziellen Probleme und so entschließt sie sich gemeinsam mit ihren Puppen dorthin zu reisen, das kostbare Erbstück zu suchen und so schnell es geht wieder zu verschwinden. Auf keinen Fall möchte sie zu sehr über die Vergangenheit nachdenken und ganz besonders nicht an ihre Jugendliebe Theo denken. Doch natürlich läuft sie ausgerechnet ihm direkt über den Weg und auch ansonsten halt sie ihre Bergvagheit schnell ein…
  • Rezension: Schon das Cover hat mir einfach sehr gut gefallen und nach wenigen Minuten war ich der Geschichte dann völlig gefallen. Ich fand es einfach großartig Annie und ihren Puppen zu lauschen. Diese Puppen helfen ihr und einigen anderen Inselbewohnern, insbesondere einen kleinen Mädchen, auf ganz besondere Art und Weise mit ihrer Vergangenheit umzugehen und ihre Gedanken zu sortieren, das finde ich einfach genial. Besonders weil sie sich wirklich durch das komplette Buch ziehen.  Die Handlung des Buches ist enorm vielschichtig, wie auch das Leben auf Peregrine Island und daher muss man sehr genau zuhören, um nichts wichtiges zu verpassen (was man aber ja nicht immer vorher schon weiß, dass es noch wichtig wird). Manchmal ist mir daher das Zuhören schwer gefallen – 13 1/2 Stunden zuhören ist schon etwas anderes als die selbe Zeit zu lesen. Zeitweise dachte ich, dass es vielleicht nicht alles hätte so unglaublich kompliziert und verworren sein müssen, aber dann am Ende hat man gemerkt, wie alles sich zu einem großen Ganzen zusammenfügt. Das hat mich dann doch überzeugt – auch wenn es schon krass ist, was alles Annie zu bewältigen hat – teilweise auch echt harter Tobak. Trotzdem kann ich das Hörbuch für eine lange Autofahrt oder Reise empfehlen, wenn man weiß, dass man es innerhalb kürzester Zeit konzentriert anhören kann – also eher als Beifahrer ;). Ansonsten sollte man die Geschichte eher lesen.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Stadt der Verborgenen. Phoenicrus 1

Mirjam H. Hüberli – Stadt der Verborgenen. Phoenicrus 1

Stadt der Verborgenen

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 280
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn der Phoenicrus-Trilogie.
  • Inhalt: Zara findet eines morgens einen alten Brief und ein Foto zwischen den Büchern ihrer Mutter. Und dieser lässt sie nicht mehr los, besonders nicht, nachdem der vermeintliche Unsinn ihres Opas auf einmal Sinn macht. Gemeinsam mit mit ihm und ihren neuen Mitschüler Ben macht sie sich auf die Suche nach dem Ursprung des Briefes, nach Yosephine und der Stadt der Verborgenen.
  • Rezension: Ich mag die Gestalt des Phoenix und ich denke das genau diese mich so neugierig auf das Buch gemacht hat. Außerdem lese ich sehr gerne Fantasy-Bücher. Und obwohl ich diesen Titel eindeutig diesem Genre zuordnen würde, taucht in diesem Buch nur sehr selten überhaupt ein Wesen der Fantasy auf. Wir erfahren bisher nur indirekt von den Phoenicrus aus den Erzählungen des Opas und eines weiteren Menschen, dem sie unterwegs begegnen. Die Idee, dass Wesen die Erinnerungen von Menschen löschen und verändern können, kann ich schon von „Man in Black“ finde sie hier aber großartig umgesetzt. Es gefällt mir sehr gut wie die Autorin eine in sich völlig stimmige neue Mythologie mit ihren eigenen Regeln schafft. Ich freue mich schon sehr darauf, diese Wesen in zweiten Band dann auch endlich kennen zu lernen. Auch auf ein Wiedersehen mit Zara, ihrem Opa und Ben bin ich sehr gespannt, besondern auch darauf, wie sich deren Beziehung zu einander entwickelt. Ben ist mir auf jeden Fall schon mal sehr ans Herz gewachsenen und Zara sowieso.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Eisige Schwestern

S. K. Tremayne – Eisige Schwestern

eisige schwestern

  • Verlag: Droemer Knaur
  • Seitenzahl: 400
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: „Eisige Schwestern“ oder im Original treffender „The Ice Twins“ ist der Spitzname der Zwillinge Kristie und Lydia, den ihnen ihr Großvater gibt, weil sie – mit eisblauen Augen und schneeblondem Haar – am kältesten Tag des Jahres zur Welt gekommen sind. Auch die Geschichte lässt einem das Blut in den Adern gefrieren: Ein Zwilling kommt im Alter von sechs Jahren durch einen tragischen Unfall ums Leben. Doch die Aufklärung der Umstände erweist sich als vielschichtig und mysteriös. Die Eltern ziehen aus England weg auf eine einsame Privatinsel der Schottischen Hebriden. Sie sind psychisch mehr als angespannt und versuchen mehr schlecht als recht einen Neuanfang. Dieser misslingt  gründlich, weil der überlebende Zwilling plötzlich behauptet , der vermeintliche Tote zu sein, die Eltern hätten die falsche Tochter beerdigt. Zunehmend verdichtet sich das Geschehen, die Eheleute entfremden und hassen sich, weil jeder dem anderen die Schuld für die Vorfälle gibt. Jeder weiß etwas, das er dem anderen verschweigt. Dazu kommen mysteriöse „Erscheinungen“ und die Information, das Haus sei ein ehemaliger „Thingplatz“, also ein Treffpunkt für Geister. Also: Was geschah wirklich in jener verhängnisvollen Unfallnacht?
  • Rezension: Normalerweise mag ich Thriller nicht besonders, aber sobald „Psycho…“ davor steht werde ich neugierig! Diesmal wurde die Neugier belohnt! Aufmerksam gemacht durch Stephi gefiel mir auch – für mich sehr wichtig – das geheimnisvolle Cover. Kaum aufgeschlagen konnte ich das Buch nicht mehr beiseite legen. Es gibt keinen Mörder, keinen Kommissar, aber jede Menge „psychologische“ Ermittlungen; jede der detailliert und glaubwürdig gezeichneten Figuren sucht in ihrem Inneren nach Motiv und eigenem Verschulden. Intensiv und schnörkellos dringt der Autor in das Seelenleben seiner Protagonisten ein. Durch geschickt eingesetzte Perspektivwechsel erfährt der Leser viele Facetten des Familienlebens und fiebert der „endgültigen“ Wahrheit entgegen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Sommerflüstern

Tanja Voosen – Sommerflüstern

Sommerflüstern

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 405
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Taylor findet eines Tages in ihrem Sind einen Zettel mit einer merkwürdigen Botschaft: Fange an deinen Lieblingssong zu hassen! Sie kann nicht wirklich viel damit anfangen. Erst als sie Hunter kennenlernt, dem der Spind vor ihr gehört hat, beginnt das Ganze langsam einen Sinn zu ergeben. Gemeinsam gehen die beiden mehreren Hinweisen nach und lernen sich dabei immer besser kennen. Nach und nach erfahren sie dabei auch immer mehr über die Vergangenheit des jeweils anderen und was es mit den Hinweisen auf sich hat…
  • Rezension: Ich kannte die Autorin bereits von den Büchern  „Emily lives loudly“ und „wir sehen uns gestern“ und da ich von beiden Titeln sehr begeistert war, wusste ich gleich, dass mir auch „Sommerflüstern“ sehr gut gefallen würde. Gestern habe ich dann endlich im Sommer (!) in der Sonne gelegen und dieses Buch gelesen – es ist wirklich unglaublich schön und etwas ganz Besonderes. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber Taylor und Hunter sind einfach liebenswert und ihre Geschichte gerade deshalb so toll, weil sich die beiden so sehr voneinander unterscheiden und Taylor anfangs gar nicht so begeistert von Hunter ist wie alle anderen Mädchen an ihrer Schule. Besonders schön finde ich außerdem, wie das Verhältnis zu ihrer Schwester Lucy beschrieben wird  – Geschwister sind einfach etwas wunderbares und kennen einen oft besser als man sich selbst. Das macht dieses Buch wieder einmal sehr schön deutlich, außerdem dass es lohnt Menschen zu vertrauenden, auch wenn man die Gefahr eingeht, verletzt zu werden. Zudem macht die Autorin sehr schon deutlich welchen großen Einfluss unsere Vergangenheit auf unser Leben hat. „Sommerflüstern“ ist einfach ein wunderschönes Buch mit Tiefgang und Herz, dass ich euch wirklich nicht nur für den Sommer sehr empfehlen kann.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Tiefdunkle Nacht. Darian & Victoria 3

Stefanie Hasse – Tiefdunkle Nacht. Darian & Victoria 3

Darian & Victoria. Tiefdunkel Nacht

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 369
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte Band. Der erste Teil trägt den Titel „Schwarzer Rauch“ und der Zweite „Düstere Schatten„.
  • Inhalt: Victoria kann sich endlich wieder an alles erinnern und freut sich die anderen Mitglieder der Gemeinschaft der Mondkinder wieder zu sehen. Doch ihre ehemals große Liebe Darian ist nicht dabei und auf einmal benimmt sich auch ihr neuer Partner Alexander komisch. Was steckt dahinter? Welche Rollen werden die drei für die Zukunft der Mondinder spielen und auf welche Seite kämpfen sie?
  • Rezension: Mit „Tiefdunkle Nacht“ hat Stefanie Hasse eine sehr gelungene Fortsetzung der ersten beiden Teile der „Darian & Victoria – Serie“ geschrieben. Es ist alles sehr stimmig und geht genau dort weiter, wo der zweite Teil aufgehört hat. Allerdings ist dieser Band wirklich sehr düster und extrem gruselig und für meinen Geschmack etwas zu verworren – man versteht es nur, wenn man sich noch sehr gut an die voran gegangenen Teile erinnern kann. Trotzdem wird auch hier wieder sehr eindrücklich gezeigt, welche Kraft Liebe und Freundschaft haben und dass es sich immer lohnt, nie den Glauben an das Gute im Anderen zu glauben. Ich bin gespannt, ob es noch einen weiteren Band geben wird.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Wege der Liebe

Nora Roberts – Wege der Liebe

Wege der Liebe

  • Verlag: RandomHouse Audio
  • Länge: 5 Audio-CDs, ca. 384 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte und letzte Teil der O’Dwyer-Saga.
  • Inhalt: Im Mittelpunkt des dritten Romans stehen Branna und Fin, die bereits mit 17 Jahren eine Liebesbeziehung hatten, die jedoch zerbrochen ist. Branna liebt Fin noch immer, mißtraut ihm aber seither. Welche Rolle spielt Fin eigentlich im Kampf gegen Cabhan? Ist er in die Machtspiele Cabhans verwickelt, oder steht er auf Seiten von Iona, Connor und Branna? (Quelle:randomhouse.de/Wege-der-Liebe-O-Dwyer-3)
  • Rezension: Ich habe den gestrigen Vormittag damit verbracht gemütlich in der Hängematte in der Sonne mein neues Hörbuch von Nora Roberts zu hören…. ca. 1,5 Stunde lang, doch leider musste ich feststellen, dass es mir gar nicht gefällt und ich daher abbrechen werden. Denn es macht ja auch keinen Sinn, dass Hörbuch „mit aller Gewalt“ zu Ende zu hören, wenn es nun mal meinen Geschmack nicht trifft. Ich hatte wohl unterschätzt, wie wichtig es gewesen wäre zuerst die ersten beiden Bände zu lesen bzw. anzuhören. So habe kaum ich kaum in die Handlung hineingefunden, da mir der Background aus den vorherigen Bänden fehlte. (Ich wusste zwar, dass es sich um das Ende einer Trilogie handelt, fand den Inhalt aber so spannend, dass ich dachte, ich finde schon in die Geschichte hinein – dem war leider nicht so.) Außerdem hatte ich nicht richtig wahrgenommen, wie viel Fantasy mich erwarten würde (den Hintergrund der Hexen-Geschichte habe ich gar nicht verstanden, was wahrscheinlich auch unmöglich ist ohne die ersten beiden Bände). Eigentlich habe ich nichts gegen magische Elemente in Büchern, ich lese sehr gerne Fantasy, aber hier passte es irgendwie nicht für mich… Ich hatte es bei Nora Roberts auch gar nicht erwartet, da kenne ich immer tolle Liebes- und Familiengeschichten  und das hatte ich irgendwie auch hier erwartet und daher gar nicht mit etwas anderem gerechnet. Vielen Dank an das Team vom RandomHouse Audio Verlag, das mir dieses Hörbuch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 2 Sterne