Rezension: Cinaed 3. Zum Werkzeug der Macht

Tanja Höflinge – Cinaed 3. Zum Werkzeug der Macht

cinaed-band3

  • Verlag: Fabulus Verlag
  • Seitenzahl: 260
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist das Ende der Cinaed-Trilogie. Band 1 trägt den Titel „Cinaed. Aus dem Feuer geboren“ und der zweite Teil heißt „Cinaed. Durch Blut getränkt„.
    • Inhalt: Daniel und Lou haben nur knapp überlebt, doch können sie sich nicht ausruhen, denn sie müssen sofort weiter nach dem Geheimnis des dritten Stiftes suchen, um so viele Menschen zu retten.  Doch auch an ihrer Schule hat sich einiges geändert und die beiden befinden sich in größer Lebensgefahr. Erschwert wird ihre Lage dadurch, dass sie einmal mehr nicht wissen, wem sie vertrauen können und wem nicht…. Was hat es z.B. mit Sir Edmund und Daniels Eltern auf sich?
    • Rezension:  Es ist schon relativ lange her, dass ich die ersten beiden Bänder dieser Serie gelesen habe. Doch ich habe mich trotzdem noch daran erinnert, dass sie mich sehr gefesselt haben. Leider war das bei diesem letzten Teil nicht ganz der Fall. Es ist mir – vielleicht aufgrund des großen zeitlichen Abstandes – sehr schwer gefallen wieder in die Handlung hinein zu finden. An viele Details konnte ich mich nicht mehr erinnern und habe sie daher nicht wirklich verstanden. Doch trotzdem haben mich die Protagonisten wieder gefesselt, ganz besonders Lou, die so viel verkraften muss und trotzdem nicht aufgibt. Auch beinhaltet dieses Buch den Aufruf sich selbst und seinen Gefühlen zu vertrauen und sich nicht verunsichern zu lassen. Ich glaube, wenn ich das Buch direkt im Anschluss an die anderen beiden gelesen hätte, dann hätte es mich genauso begeistert, so bin ich aber ein kleines bisschen enttäuscht.
    • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Die Betrogene

Charlotte Link – Die Betrogene

die betrogene

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 10 CDs, Laufzeit: ca. 11 Std. 56 Min.
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Drehbuchautor Jonas Crans steht kurz vor einem Burn-Out und  nimmt daher den Rat seines Arztes an und nimmt sich eine Auszeit. Deshalb plant er gemeinsam mit seiner Frau und ihrem kleinen Sohn in einem einsamen Haus in den Hochmooren Yorkshire zur Ruhe zu kommen. Doch leider leider ist zeitgleich ein Verbrecher mit Namen Denis Shove auf der Flucht, der verdächtigt wird den Polizisten Richard Linville auf brutale Art und Weise getötet zu haben. Seine Tochter Kate, ebenfalls Polizistin, ermittelt, u.a. weil sie sich um ihre glückliche Zukunft bezogene fühlt, auf eigene Faust, was hinter dem Mord an ihrem Vater steckt und entdeckt jede Menge Dinge, die sie so nicht erwartet hatte.
  • Rezension: Die Bücher von Charlotte Link habe ich bisher alles verschlungen. Sie ist eine grandiose Krimi-Autorin und auch „Die Betrogene“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Zum Glück hatte ich in den letzten zwei Tagen jede Menge Zeit, um die die insgesamt fast 12 Stunden anzuhören. Dabei muss ich wirklich sagen, dass es der Autorin großartig gelungen ist, die verschiedene Stränge der Geschichte zu einem großen Ganzen zu verflechten. Dabei wurde ich immer wieder von der Handlung überrascht – insbesondere von dem Ende. (Das ich hier jetzt natürlich nicht  verraten werde.) Und die Stimme war auch sehr angenehmen zum Anhören, auch noch nach mehreren Stunden. Ich kann euch allen gerade jetzt in der ungemütlichen Herbstzeit wirklich absolut ans Herz legen – es ist unglaublich unterhaltsam, spannend und regt irgendwie auch zum Nachdenken an….
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Schnee von gestern … und vorgestern

Günther Klößinger –  Schnee von gestern … und vorgestern

roman-schnee-von-gestern-und-vorgestern

  • Verlag: epubli Berlin
  • Seitenzahl: 520
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil der Reihe „Fox + Crime“. Der erste Teil wird bald erscheinen.
  • Inhalt:  Kriminalkommissar Fox Prancock, ein etwas launischer Brite im Dienste der deutschen Kripo, will eigentlich nur Urlaub mit seiner neuen Flamme, der Jungjournalistin Ilka Trebes machen. Als sie jedoch im Gästesafe einer französischen Pension eine geheimnisvolle Nachricht finden, ist es mit der romantischen Idylle im Nu vorbei: „To Mr. P. – Help me!“ Ist wirklich Prancock gemeint? Eigentlich kann niemand wissen, wo er sich aufhält. Und wenn doch – braucht tatsächlich jemand Hilfe? Das Paar beginnt, der Sache nachzugehen und gerät dabei unversehens in ein Katz-und-Maus-Spiel auf Leben und Tod. (Quelle:  http://www.kloessinger-krimi.de/schnee-von-gestern-und-vorgestern/ )
  • Rezension: Anfang Oktober hätte meine Rezension wie folgt ausgesehen: „Ich habe in der letzten Woche sehr viel in deinem Buch gelesen und die Geschichte gefällt mir auch wirklich sehr gut. Leider habe ich trotzdem gerade entschieden, sie nicht zuende zu lesen, denn das Lesen an sich finde ich sehr anstrengend. Zu erst habe ich mich gefragt, woran das liegt und dachte ich bin einfach zu müde zu lesen. Dann aber ist mir aufgefallen, dass es an dem Layout (bin mir nicht sicher ob man das so nennt) liegt – die Schrift hat zu wenig Abstand vom Rand und einen zu geringen Zeilenabstand glaube ich – zumindest ist es für mich persönlich sehr anstrengend zu lesen.“ Da ich mir sehr unsicher war, wie ich jetzt dieses Buch rezensieren soll und weil ich es irgendwie schade fand, dass ich jetzt nicht erfahre, wie das Buch weitergeht habe ich entschieden, dem Autor genau das zu schreiben. Und er hat mir daraufhin eine epub-Version des Buches geschickt, die ich jetzt in den Herbstferien gelesen habe.  Und darüber bin ich sehr froh, denn das Buch ist wirklich lesenswert. Allerdings muss ich sagen, dass es teilweise schon etwas verwirrend ist, weil es so viele verschiedene Handlungsstränge gibt (die jeder für sich wirklich gut sind, aber vielleicht wäre trotzdem in diesem Fall weniger mehr) und die Kapitel sehr lang sind und einem nicht wirklich helfen das Ganze im Kopf zu strukturieren. Trotzdem hat mich das Buch die letzte Woche über begleitet und ich muss sagen, dass sich mir jetzt auch endlich der Titel erschließt. Wer einen außergewöhnlichen Krimi sucht mit einer Ganzen Ermittlerfamilie und wer ein schnelles Lesetempo hat (denn sonst verliert man den Anschluss) , dem kann ich diesen Krimi wirklich empfehlen.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Der Rätselmacher

Neal Baer, Jonathan Greene – Der Rätselmacher

Der Rätselmacher

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Ja, der erste Band des Ermittler-Duos Nick Lawler & Claire Waters trägt den Titel „Beuteschema“.
  • Inhalt: Claire Waters arbeitet als forensische Psychiaterin an einem Krankenhaus in Manhattan. Von dort aus beobachtet sie, wie eine ihrer Patientinnen, Rosa, entführt wird. Sie macht sich große Sorgen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, weil ihr die Polizei zuerst nicht helfen will. Unterstützung bekommt sie von Nick Lawler vom NYPD, den sie von einem früheren Fall kennt. Gemeinsam können sie Rosa aufspüren. Doch sie finden nur noch ihre Knochen und einen Hinweis auf ein Rätsel. Dieses Vorgehen erinnernd Nick an einen Fall seines Vaters, der versucht hat einem brutalen Serientäter auf die Spur zu kommen. Sie müssen den Mörder also schnell finden, bevor er sich ein weiteres Opfer findet…
  • Rezension: Als erstes habe ich einen Tipp für euch: Lest nicht den Klappentext – er nimmt viel zu viel vorweg!!! Nicht nur deshalb muss ich sagen, dass ich mir anfangs ein wenig schwer damit getan habe, in die Handlung hineinzufinden. Es war mir nicht ganz klar, um was es jetzt eigentlich geht – was ja auch spannend sein kann, hier hat es mich aber verwirrt. Doch dann wurde ich immer mehr gefesselt von der Handlung und den tollen Protagonisten. Unglaublich wie mutig die Beiden sind und was sie alles riskieren, um den Fall aufzuklären. Die letzten 150 habe ich dann an einem Stück verschlungen und konnte das Buch erst zur Seite legen, als ich das Ende kannte, obwohl es wirklich schon spät und ich sehr müde war. Wer Lust auf einen spannenden Thriller hat, der ist hier wirklich genau richtig, man muss nur ein wenig durchhalten.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Weiße Magie mordsgünstig

Steve Hockensmith – Weiße Magie mordsgünstig

weisse_magie_-_mordsguenstig-jpg

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Alanis McLachlan erfährt wird völlig vom Tod ihrer Mutter und ihrem Erbe überrascht, denn sie hatte ihre Mutter zuvor 20 Jahre lang nicht gesehen. Trotzdem macht sie sich auf den nach Arizona, wo sich der  kleiner Laden für okkulten Bedarf befindet, der ihrer Mutter gehört hat. Dort will sie dem Mord auf die Spur kommen und beschließt deshalb selbst Tarot-Karten zu legen. Doch leider hat sie davon keine Ahnung. Aber nicht nur das bringt jede Menge Probleme mit sich, sondern auch, dass sie herausfindet, dass ihre Mutter als Trickbetrügerein jede Menge krumme Dinge in ihrem Laden gemacht hat…
  • Rezension: Den Titel fand ich sofort sehr lustig – „mordsgünstig“  war die Beratung in dem Tarnt-Laden ja auf jeden Fall im wahrsten Sinne des Wortes. Und die Geschichte wirklich extrem unterhaltend und spannend – genau wie es der Titel schon versprochen hat. Ein wirklicher Krimi ist es meiner Meinung nach nicht, aber auf jeden Fall ein gutes absolut lesenswertes Buch.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Die Verschwörung

David Lagercrantz – Verschwörung

Verschwörung

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 2 Hörbuch MP3s, ca. 600 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist Teil 4 der Millennium Saga.
  • Inhalt: Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist werden in einen neuen spannenden Fall verwickelt. Franz Balder, ein führender Experte für künstliche Intelligenz, wird ermordet und hatte kurz vor seinem Tod Kontakt von zu beiden von ihnen. Also beginnen die beiden wieder zu ermitteln allerdings jeder mit seinen eigenen Zielen….
  • Rezension: Ich muss sagen, dass ich die ersten Bücher von Stieg Larson nicht gelesen habe, weil sie mir zu „krass“ waren. Doch trotzdem hat dieses Hörbuch irgendwie mein Interesse geweckt. Es hat mir auch wirklich sehr gut gefallen und mich unzählige Stunden gefesselt. Die Protagonisten waren sehr vielschichtig und ihre Geschichte unglaublich spannend. Allerdings muss ich schon sagen, dass ich sehr viele Anspielungen nicht verstanden habe. (Da ich die drei Bände davor nicht kennen.) Außerdem kann ich auch nicht beurteilen, ob diese Geschichte eine „angemessene“ Fortsetzung der Millennium Saga ist. Empfehlen kann ich es aber unabhängig davon auf jeden Fall.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Open Road Summer

Emery Lord – Open Road Summer

Open Road Summer

  • Verlag: BELZ & Gellberg (Gulliver)
  • Seitenzahl:  380
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Reagans Leben ist gerade alles andere als gut gelaufen aber sie hat sich fest vorgenommen, es in diesem Sommer wieder in den Griff zu bekommen. Sie begleitet ihre beste Freundin Lilah, die inzwischen der Country-Star Lilah Montgomery ist, auf eine Tour quer durch Amerika. Gemeinsam kämpfen sie gegen Liebeskummer und den Stress den eine Tour so mit sich bringt. Als dann nach einem Zwischenfall Matt Finch dazu stößt wird es noch aufregender und er bringt nicht nur die Herzen seiner Fans durcheinander…
  • Rezension: Sommer, Sonne, Musik und seine beste Freundin – das klingt doch nach einer guter Zeit. Und genau die haben Reagan und Lilah bis eine der Kehrseiten des Star-Daseins ihr Leben wieder einmal durcheinander wirbelt und Mat dazu kommt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es ist wahrscheinlich alles klar, dass die Liebe in diesem Buch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Besonders toll finde ich aber, dass Reagan ihre Freundschaft zu ihrer besten Freundin um nichts auf der Welt riskieren möchte und sich so immer extrem zusammenreißt um ihre Freundin perfekt unterstützen zu können. Wer solche Freunde hat kann sich wirklich glücklich schätzen und deshalb finde ich ich dieses Buch auch so wunderschön, weil es deutlich macht, wie wichtig Freunde und Ehrlichkeit sind. Außerdem macht es wieder einmal deutlich, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt und unser Handelt bestimmt. Aber es lohnt sich, sich den eigenen Ängsten zu stellen und Vertrauen zu wagen, dafür ist dieses Buch ein tolles Beispiel, was es meiner Meinung nach zu einem so guten Jugendbuch macht. Es ist unglaublich fesselnd geschrieben und stellt die große Bedeutung die Musik für viele Menschen hat sehr schön in den Vordergrund und nicht das Starsein an sich. Ich kann es euch allen wirklich empfehlen, auch wenn es eigentlich ein Jugendbuch ist.
  • Bewertung: 5 Sterne