Rezension: Leise, stirb leise

Reinhard Rohn –  Leise, stirb leise

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Vor 26 Jahren hat er eine Prostituierte umgebracht. Doch er wurde nie gefasst und hat das Ganze schon fast vergessen. Doch dann stirbt eine Frau und die Tat wurde genauso verübt wie er es es damals getan hat. Und obwohl er nicht der Mörder dieses Frau ist, wird er von einem Unbekannten erpresst.  Kommissarin Lena Lacher  versucht den aktuellen Mord aufzuklären, dabei ist es nicht gerade hilfreich, dass er am ersten Tag ihres Wiedereinstiegs in die Arbeitswelt nach einem persönlichen Schicksalsschlag geschieht und sie noch immer damit zu kämpfen hat.
  • Rezension: Das Buch ist wirklich eine wenig unheimlich und ich konnte es nur lesen, wenn es hell war… Die Geschichte ist ein wenig ungewöhnlich ein Mörder der nach vielen Jahren erpresst wird und der sich fragen muss, wer über das alles Bescheid weiß und zudem vermutlich eine andere Frau nach seinem Muster umgebracht hat. Man weiß gar nicht so genau, ob man Mitleid mit dem Mann haben soll, der gleichzeitig Täter und Opfer ist. Spannend ist das Buch aber auf jeden Fall auch wenn ich immer wieder aus der Hand gelegt habe, was an sich eigentlich kein gutes Zeichen ist, denn wenn mich ein Buch so richtig fesselt, dann lese ich es „in einem Rutsch“.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Bedenke was du tust

Elizabeth George –  Bedenke was du tust

Bedenke was du tust

  • Verlag: der Hörverlag
  • Länge: 2 Hörbuch MP3-CDs, Laufzeit: 1235 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Band 19 der Inspector-Lynsey-Romane.
  • Inhalt: Barbara Havers hat sich einen Alleingang zu viel geleistet und so muss sie sich nun beweisen. Das tut sie, indem sie gemeinsam mit ihrem Kollegen DI Thomas Lynley einen Mord aufzuklären versucht. Die Bestsellerautorin Clare Abbott stirbt auf einer Lesereise und nicht nur ihre Freundin und Lektorin Rory Statthat hat Zweifel daran, dass es sich dabei um einen natürlichen Tod handelt. Spätestens als sie kurze Zeit später ebenfalls dem Tode nahe aufgefunden wird, ist klar, es war Mord. Doch wer steckt hinter alle dem? Barbara und Thomas stoßen auf jede Menge Intrigen und Geheimnisse….
  • Rezension: Ich habe schon einige andere Inspector-Lynsey-Romane gelesen und war immer begeistert von der Vielschichtigkeit der Geschichte und der darin enthaltenen Personen. Genauso ging es mir auch hier – immer wieder lernt man neue Facetten kennen und ist überrascht über die Wendungen die die Handlung dadurch nimmt. Das Hörbuch bleibt wirklich spannend bis zur letzten Minuten und ich hätte nie vermutet, wie das alles zusammenhängt. Auch finde ich es erschreckend, welche tiefen Abgründe sich in dem Schicksal eines Menschen auftun können und zu was Menschen zu tun bereit sind und aus welchen Beweggründen. Auch wird man dazu angeregt darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist ist im Leben und wie wichtig Ehrlichkeit ist. Trotzdem hat mich das Hörbuch sehr gut unterhalten und ich kann es wirklich weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Giftzeichner

Jeffery Deaver – Der Giftzeichner

Der Giftzeichner

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: ca. 433 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch mehr Lincoln -Rhyme – Thriller.
  • Inhalt: Lincoln Rhyme und Amanda Sachs haben es diesmal mit einem ganz besonderen Serienmörder zu tun. Er töte seine Opfer indem er ihnen tödliche Tattoos verpasst, denn sie sind mit Gift statt mit Farbe gezeichnet. Doch eigentlich geht es ihm gar nicht um die Opfer, sondern um etwas ganz anderes. Wieso enthalten die Tattops Zahlen und warum hat der Täter ein ganz besonderes Buch immer bei sich? Werden die beiden auch diesen Fall lösen können?
  • Rezension: Ich hatte das Hörbuch extra für eine längere Autofahrt am vergangenen Wochenende aufgehoben und das war eine sehr gute Entscheidung. Mein Freund und ich waren komplett begeistert und die Fahrzeit verging wie im Flug. Ebenso wie auch schon die anderen Lincoln -Rhyme – Thriller hat mich die Geschichte bis zum Ende in seinen Bann gezogen und mich immer wieder überrascht. Außerdem hat er wieder Aspekte, die zum nachdenken anregen. Solche Bücher liebe ich! Daher kann ich euch allen dieses Buch absolut empfehlen, es ist wirklich extrem spannend und geht im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Takeover. Und sie dankte den Göttern…

Jusssi Adler Ohlsen- Takeover. Und sie dankte den Göttern…

Takeover

  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 592
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ein Mann, der professionell Unternehmen vernichtet. Eine Frau, die sich von ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe in den Zeiten des Terrors. Der niederländische Geschäftsmann Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, große Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Trainee an und macht die junge Frau rasch zu seiner Vertrauten. Als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag – doch es gibt ein Geheimnis in seiner Vergangenheit, das seinem Auftraggeber durchaus bekannt ist. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen. Ein rasanter Thriller und ein packender Gesellschaftsroman, in dem die Schreckensszenarien der Gegenwart thematisiert werden: Terrorimus, Nahostkonflikt und Finanzkrisen.“ (Quelle: www.dtv.de/buecher/takeover)
  • Rezension: Ich habe das Buch schon nach wenigen Seiten zur Seite gelegt, weil es mir gar nicht gefallen hat und das dann einer Freundin zum Lesen gegeben. Allerdings hat es ihr auch nicht wirklich zugesagt, obwohl sie ein echter Adler Olsen Fan ist. Jetzt lasse ich sie selbst zu Wort kommen: Die vielen Handlungsstränge beinhalten Nahostkonflikt, Terrorismus, Wirtschaftsspionage, Amsterdamer Drogenmilieu, Finanzkrise, internationale Politik und Liebe. Der „rasante Thriller“ ist ohne umfangreiche Kenntnisse in diesen Bereichen nur schwer zu verstehen. Verstrickungen und Verwicklungen der handelnden Personen verwirren, häufige Szenenwechsel und Vermischung der Themen erschweren ein Verständnis für den Handlungsablauf. Als Leser fragt man sich zu oft, was jetzt eigentlich wie zusammenhängt und ist geneigt, zurück zu blättern und einiges noch einmal zu lesen. Auch die Liebesbeziehung eines leitenden Geschäftsmannes (Hauptperson) zu einer jungen, ehrgeizigen Frau aus schwierigen, ärmlichen Verhältnissen ist in der beschriebenen Art nur schwer nachvollziehbar.Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, weil ich die Handlung bald nicht mehr verstand.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Deadline

Renee Knight – Deadline

Deadline

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Catherine ist gerade mit ihrem Mann in ein neues Haus gezogen, da fällt ihr auf einmal ein Buch in die Hände. Sie wundert sich, wo es herkommt, beginnt aber sofort darin zu lesen. Schon nach wenigen Seiten stellt sie erschrocken fest, dass es sich dabei um einen Teil aus ihrem eigenen Leben handelt und dass sie auf der letzten Seite stirbt. Diesen Tag, der inzwischen 20 Jahre zurückliegt wird sie wohl nie vergessen, aber eigentlich kann niemand außer ihr davon wissen, was damals passiert ist. Wer hat also das Buch geschrieben und was möchte der Autor damit erreichen?
  • Rezension:  Das Buch trägt den Untertitel „Psychologischer Spannungsroman“ und genau das ist er auch. Immer abwechselnd erfährt man, wie es Catherine geht und was sie in der Vergangenheit erlebt hat und lernt die Perspektive des Autors Stephen Brigstocke und seine Beweggründe kennen. Genau dieser ständige Wechsel und das man als Leser auch erst nach und nach erfährt, was hinter dem Buch steckt, macht das Buch so spannend. Ich konnte es teilweise kaum aus der Hand legen. Und auch wenn sie der Inhalt der Geschichte in wenigen Worten zusammenfassen lässt, ist die Entwicklung doch unglaublich fesselnd und überraschend, weil man sich selbst immer wieder eine Erklärung für alles „zu basteln“ versucht, dann aber oft einsehen muss, dass diese nicht stimmt. Erschreckend, was passieren kann, wenn man so lange ein Geheimnis mit sich herumträgt bzw. Dinge nicht verarbeiten kann. Doch gerade deshalb ist das Buch absolut empfehlenswert.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Betrogene

Charlotte Link – Die Betrogene

die betrogene

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 10 CDs, Laufzeit: ca. 11 Std. 56 Min.
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Drehbuchautor Jonas Crans steht kurz vor einem Burn-Out und  nimmt daher den Rat seines Arztes an und nimmt sich eine Auszeit. Deshalb plant er gemeinsam mit seiner Frau und ihrem kleinen Sohn in einem einsamen Haus in den Hochmooren Yorkshire zur Ruhe zu kommen. Doch leider leider ist zeitgleich ein Verbrecher mit Namen Denis Shove auf der Flucht, der verdächtigt wird den Polizisten Richard Linville auf brutale Art und Weise getötet zu haben. Seine Tochter Kate, ebenfalls Polizistin, ermittelt, u.a. weil sie sich um ihre glückliche Zukunft bezogene fühlt, auf eigene Faust, was hinter dem Mord an ihrem Vater steckt und entdeckt jede Menge Dinge, die sie so nicht erwartet hatte.
  • Rezension: Die Bücher von Charlotte Link habe ich bisher alles verschlungen. Sie ist eine grandiose Krimi-Autorin und auch „Die Betrogene“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Zum Glück hatte ich in den letzten zwei Tagen jede Menge Zeit, um die die insgesamt fast 12 Stunden anzuhören. Dabei muss ich wirklich sagen, dass es der Autorin großartig gelungen ist, die verschiedene Stränge der Geschichte zu einem großen Ganzen zu verflechten. Dabei wurde ich immer wieder von der Handlung überrascht – insbesondere von dem Ende. (Das ich hier jetzt natürlich nicht  verraten werde.) Und die Stimme war auch sehr angenehmen zum Anhören, auch noch nach mehreren Stunden. Ich kann euch allen gerade jetzt in der ungemütlichen Herbstzeit wirklich absolut ans Herz legen – es ist unglaublich unterhaltsam, spannend und regt irgendwie auch zum Nachdenken an….
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Rätselmacher

Neal Baer, Jonathan Greene – Der Rätselmacher

Der Rätselmacher

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Ja, der erste Band des Ermittler-Duos Nick Lawler & Claire Waters trägt den Titel „Beuteschema“.
  • Inhalt: Claire Waters arbeitet als forensische Psychiaterin an einem Krankenhaus in Manhattan. Von dort aus beobachtet sie, wie eine ihrer Patientinnen, Rosa, entführt wird. Sie macht sich große Sorgen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, weil ihr die Polizei zuerst nicht helfen will. Unterstützung bekommt sie von Nick Lawler vom NYPD, den sie von einem früheren Fall kennt. Gemeinsam können sie Rosa aufspüren. Doch sie finden nur noch ihre Knochen und einen Hinweis auf ein Rätsel. Dieses Vorgehen erinnernd Nick an einen Fall seines Vaters, der versucht hat einem brutalen Serientäter auf die Spur zu kommen. Sie müssen den Mörder also schnell finden, bevor er sich ein weiteres Opfer findet…
  • Rezension: Als erstes habe ich einen Tipp für euch: Lest nicht den Klappentext – er nimmt viel zu viel vorweg!!! Nicht nur deshalb muss ich sagen, dass ich mir anfangs ein wenig schwer damit getan habe, in die Handlung hineinzufinden. Es war mir nicht ganz klar, um was es jetzt eigentlich geht – was ja auch spannend sein kann, hier hat es mich aber verwirrt. Doch dann wurde ich immer mehr gefesselt von der Handlung und den tollen Protagonisten. Unglaublich wie mutig die Beiden sind und was sie alles riskieren, um den Fall aufzuklären. Die letzten 150 habe ich dann an einem Stück verschlungen und konnte das Buch erst zur Seite legen, als ich das Ende kannte, obwohl es wirklich schon spät und ich sehr müde war. Wer Lust auf einen spannenden Thriller hat, der ist hier wirklich genau richtig, man muss nur ein wenig durchhalten.
  • Bewertung: 4 Sterne