Rezension: Bitterschokolade

Mirjam Pressler – Bitterschokolade

Bitterschokolade

  • Verlag: BELTZ & Gelberg
  • Seitenzahl: 2 Std. 33 Min. (2 CDs)
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Die 15-jährige Eva steckt mitten in der Pubertät und entspricht nicht unbedingt dem „normalen“ Schönheitsideal, denn sie ist dick. Daher fühlt sie sich einsam und ungeliebt – ihren Frust frisst sie in sich hinein und plündert nachts den Kühlschrank. Doch als die Michel kennenlernt beginnt sich ihr Selbstbild und auch ihr Verhalten zu ändern.
  • Rezension: Das Buch ist aus dem Jahr 1980 (zufälligerweise mein Geburtsjahr) und wurde gleich nach dem Erscheinen mit dem Oldenburger Jugendpreis ausgezeichnet. Daher war ich sehr neugierig darauf, es zu lesen, denn die Thematik  ist ja keinesfalls veraltet, sondern immer noch aktuell. Trotzdem merkt man dem Buch deutlich an, dass es schon mehr als 30 Jahre alt ist – die Namen sind etwas veraltet, es gibt noch keinen Euro und auch keine Handys. Auch wirkt das gesamte Leben von Eva etwas „veraltet“, eben nicht mehr passend für das Jahr 2014. Trotzdem ist die Geschichte inhaltlich sehr authentisch geschildert und daher für Jugendliche heute denke ich immer noch passend – denn sie schildert sehr gut, wie sic Eva fühlt und wie einsam sie ist, welche Probleme sie zuhause und in der Schule hat. Daher kann ich das Buch weiterempfehlen, es muss dem Leser bzw. Hörer aber bewusst sein, dass man dem Buch  bzw. Hörbuch deutlich anmerkt, dass es aus den 80ern ist.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Froschschenkel auf Kraut

Matthias Praxenthaler – Froschschenkel auf Kraut. Eine Reise ans Ende der deutsch-französischen Freundschaft

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jonas ist heute 30 und hat sich selbst eine Aufgabe gestellt. Er bringt einen Eiffelturm zurück nach Frankreich, den er dort als Austauschschüler seiner Gastfamilie entwendet hat. Seit damals war er nie wieder in Frankreich…
  • Rezension: Irgendwie war ich schon skeptisch als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt. Der Titel klingt zwar ganz lustig, aber der Klappentext hat mich nicht wirklich angesprochen. Trotzdem hat das Buch natürlich eine Chance von mir bekommen , doch leider muss ich sagen, dass es mir gar nicht gefallen hat. Nach 100 Seiten habe ich das Buch abgebrochen, denn der Funke ist einfach nicht übergesprungen und ich fand die Geschichte von Jonas weder spannend noch besonders unterhaltsam – außerdem kommt in dem Buch einfach zu viel französisch vor und das verstehe ich nun mal nicht. Daher kann ich das Buch auch nicht weiter empfehlen. Vielen Dank an das Team vom Dtv Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 2 Sterne

Rezension: Vulkantöchter

Stefanie Burow –  Vulkantöchter

Vulkantöchter

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Hamburgerin Alexandra ist gemeinsam mit ihrem Mann Martin in Indonesien. Aber der Urlaub gefällt ihr nicht wirklich, ständig hat sie etwas zu meckern. Doch als ihr Mann verschwindet macht sie gemeinsam mit ihrer Reise-Leiterin Birgit auf die Suche nach ihm und entdeckt dabei nicht nur die Geheimnisse der Inselwelt.
  • Rezension: Auch wenn mich Cover und Titel nicht wirklich angesprochen haben, so hat mich der Klappentext dann doch überzeugt und ich bin froh, dass ich mich für das Buch entschieden habe, denn es ist wirklich großartig. Die Geschiche ist spannend und so wunderbar verworren, mit den verschiedenen Erzählsträngen, die sich am Ende zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Die Charaktere sind sehr authentisch und vielseitig. Es war sehr spannend immer wieder auch von den Bräuchten des Rochen-Volkes  und ihrer Vulkan-Gottheit zu lesen – dieser Aspekt des Buches war sehr stimmig und glaubhaft und hat Lust gemacht mehr darüber zu lesen. Die Schilderungen der Inselwelt Indonesiens hat mir Lust gemacht sie einmal selbst mit eigenen Augen zu sehen. Daher kann ich dieses Buch wirklich nur wärmstens empfehlen besonders in diesen ersten kalten Herbsttagen. Vielen Dank an das Team vom Knauer Verlag, das mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Das Ende vom Lied ist kein schlechter Anfang

Susanne Faust & Carolin Lockstein – Das Ende vom Lied ist kein schlechter Anfang

Das Ende vom Lied...

  • Verlag: Mainbook
  • Seitenzahl: 258
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die beiden Freundinnen Anne und Ellen, beide fast 40, Journalistinnen, die eine verheiratet, die andere in Scheidung lebend, können beide ein Lied davon singen, wie Männer für Rhythmusschwankungen in ihrem Leben sorgen. Aufgebaut wie ein Wechselgesang lassen die beiden Hamburger Autorinnen die Frauen in ihrem ersten Roman reden, kommentieren , träumen, sinnieren und fluchen. Über einen Zeitraum von einem Jahr kann der Leser die Beziehungsgeschichten verfolgen, was zuweilen durch den Perspektivwechsel ganz amüsant ist.
  • Rezension: Eine (sommer-) leichte Lektüre, die dahinplätschert und nicht viel Neues enthüllt. Zudem wird das Zentralthema: “ Ist er es oder ist er es nicht“ etwas langatmig behandelt. Trotzdem, wer nichtTrennungs- und Neuanfangsgeschichten immer nur aus Zeitschriften erfahren möchte, ist mit der Schilderung der Herz-Schmerz-Erlebnissen der beiden Normalfrauen gut bedient. Speziell jüngere Leserinnen dürfte in diesem Roman ein großes Identifikationspotential entdecken, zumal auch Freundschaft und Solidarität zwischen Frauen ein Zentralthema ist. Vielen Dank an das Team vom Mainbook Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 3 Sterne

Rezension: Keine Angst, es ist nur Liebe.

Maries Zebinger – Keine Angst, es ist nur Liebe.

Keine-Angst-final

  • Verlag: FeuerWerke Verlag
  • Seitenzahl: 334
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Anna Maria Elisabeth Rogner beschreibt sich selbst als Angsthase, denn sie hat eigentlich vor fast allem Angst – besonders auch davor, sich auf andere Menschen einzulassen, nachdem sie sehr enttäuscht worden ist. Doch dann triffst sie Matt und lässt uns daran teilhaben, wie er versucht sie zu überzeugen, dass es sich „lohnt“ gegen die Angst anzukämpfen…
  • Rezension: Ich fand das Buch sehr interessant und das Cover wirklich wunderschön. Nun habe ich es auch endlich geschafft, dass Buch zu lesen und ich bin wirklich froh darüber. Die Geschichte von Anna ist einfach „was fürs Herz“ und sehr  schön gerade weil es manchmal auch traurig ist, wenn es Anna mal wieder so unglaublich schwer mit sich selber hat. Außerdem finde ich das dieses Buch wirklich Mut macht, seine Ängste anzugehen, besonders, weil es ja autobiografische Züge hat und die Autorin selbst mit Ängsten zu kämpfen hatte. Und die Liebesgeschichte von Anna und Matt ist natürlich auch einfach märchenhaft, was er sich alles einfallen lässt, um ihr zu helfen und wie unglaublich verständnisvoll und einfühlsam er dabei vorgeht, einfach traumhaft. Besonders authentisch ist das Buch, weil es aus der Perspektive von Anna selbst geschrieben ist und man so immer an ihren Gedanken teilhaben kann. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen.  Vielen Dank an die Autorin Maries Zebinger, die  mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat..
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Im schönsten Moment

Madame Missou – Im schönsten Moment. Die Geschichte von Lilly und August

Im schönsten Moment

  • Verlag: Madame Missou eBooks & Ratgeber
  • Seitenzahl: 75
  • Teil einer Reihe?: Nein, aber es gibt noch viele Ratgeber von Madame MIssou.
  • Inhalt: Lilly und August bleiben gemeinsam in einem Fahrstuhl stecken und aus Langeweile beginnen sie mit einem Spiel, bei dem man sich abwechselnd Fragen stellt. So lernen sie sich zwangsläufig besser kennen. Nach zwei Stunden werden sie befreit. Werden sich die beiden vergessen oder vielleicht noch oft aneinander denken, sich vielleicht sogar wiedersehen?
  • Rezension:  Ich habe gerade das Buch „Im schönsten Moment. Die Geschichte von Lilly und August“ den ersten Kurzroman von Masame Missou gelesen und er hat mir wirklich gut gefallen. Es gefällt mir sehr gut, wie dieser steckengebliebene Fahrstuhl das Denken der beiden so nachhaltig beeinflusst. Lustig wie sich die beiden so oft nur knapp verpassen…. Leider endet der Kurzroman für mich dann doch zu früh – ich wüsste gerne wie es weitergeht. Vielleicht gibt es ja noch einen zweiten Teil. Vielen Dank an die  Autorin Madame Missou, die mir diese eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

 

Rezension: Emily lives loudly

Tanja Voosen – Emily lives loudly

9783646600728

  • Verlag: impress
  • Seitenzahl: 340
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Emily möchte einen Film drehen, um an einer Filmhochschule aufgenommen zu werden. Inhaltlich soll es um ein weit verbreitetes Klischee gehen, nämlich das Verlieben von Mädchen  in den besten Freund des Bruders. Also startet Emily einen Selbstversuch. Natürlich läuft es nicht unbedingt wie geplant – Emily berichtet davon auf ihrem Blog, frei nach ihrem Motto  – Emily lives loudly.
  • Rezension:  Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht und es war auch wirklich spannend. Allerdings fand ich es am Ende dann doch irgendwie komisch, und zu weiter hergeholt, wie alles zusammen hängt. Auch die Einbindung des Blogs war irgendwie unrealistisch, genauso wie die Rahmenhandlung. Die Story an sich, dass sich Emily irgendwie zwischen zwei Männern befindet und sich ihren Gefühlen stellen muss ist zwar nicht neu, aber wirklich unterhaltsam aufgegriffen. Auch die Idee mit den „unbeliebten Aktivitäten“ zum Kennenlernen finde ich lustig. Aber der Rest war irgendwie nicht so meins, daher kann ich das Buch eher nicht weiter empfehlen. Vielen Dank an impress Verlag, der mir diese eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne