Rezension: Das kleine Café in Kopenhagen

Julie Caplin – Das kleine Café  in Kopenhagen

  • Verlag: Rowohlt
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 416
  • Inhalt: Im Leben von Kate läuft es nicht so gut, weder beruflich noch privat. Da bekommt sie den Auftrag gemeinsam mit einigen Pressevertretern  nach Dänemark zu reisen und dort den Hygge-Trend kennen zu lernen bzw. zu präsentieren. Mit von der Partie ist auch Ben, der weder von Hegge noch von solchen Pressereisen etwas hält aber auch er kann sich dem Ganzen nicht wirklich entziehen. Auch Kate erliegt dem Charme Dänemarks, auch wenn sich die Reisegruppe ähnlich schwer organisieren lässt wie der sprichwörtliche Sack Flöhe.  Und auch Ben lässt sie nicht kalt..
  • Rezension: Ich wusste sofort, dass ich dieses Buch lieben würde und genauso war es. Von der ersten Seite an war es um mich geschehen. das Buch ist so schön und man bekommt richtig Lust selbst dabei zu sein. ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Buch ist wirklich etwas für Herz und genau das Richtige für dieses kalte Matsch-Wetter – absolute Lese-Empfehlung!
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/julie-caplin-das-kleine-cafe-in-kopenhagen.html

Rezension: Nachtflug

Sofie Cramer, Kati Naumann – Nachtflug

  • Verlag: rowohlt
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 288
  • Inhalt: Jakob und Ingrid treffen sich zufällig im Flugzeug auf dem Flug von Berlin nach New York und sie kommen ins Gespräch. Er ist Jurist und fliegt beruflich regelmäßig diese Strecke, Sie fliegt das erste Mal überhaupt und möchte ihre erste große Liebe nach vielen Jahren wieder treffen. Die beiden bis dahin völlig Fremden unterhakten sich dabei schnell über die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Sehnsüchte, falsche Entscheidungen und über das ganz große Glück. Da ist es nicht verwunderlich, das der Flug das Leben der beiden verändern wird…
  • Rezension: Das Cover findet ich einfach großartig gewählt und der Klappentext hat mich neugierig gemacht, Ich hätte es vorher nicht für möglich gehalten, dass ein Buch dessen Handlung sich an nur einem Ort und in wenigen Stunden abspielt mich so fesseln würde. Schon nach wenigen Seiten hatte ich mich irgendwie in die beiden verliebt und hatte das Gefühl hinter den Beiden im Flugzeug zu sitzen. Am liebsten hätte ich mich auch das eine oder andere Mal ins sehr gern eingemischt. Aber ich möchte nicht zu viel verraten – das Buch müsst ihr einfach selbst lesen. Aber Vorsicht! as Buch macht süchtig und kann auch dein Leben verändern, denn du kommst zwangsläufig auch ins Nachdenken über dein Leben und was darin wichtig und ist.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/sofie-cramer-nachtflug.html

Rezension: Nur drei Worte

Becky Albertalli – Nur drei Worte

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Nein. Das Buch wurde aber unter dem Titel „Love Simon“ verfilmt und ist ab Mitte März im Kino zu sehen. Eine Filmausgabe des Buches erscheint am 31.05.18.
  • Inhalt: Simon und Blue schreiben sich regelmäßig eMails und langsam beginnt Simon sich in Blue zu verlieben, obwohl er ja eigentlich nicht wirklich weiß, wer er ist. Sie gehen auf die selbe Schule, kennen sich aber nur durch die eMails. Blue möchte sich nicht mit Simon treffen und das ist auch okay, doch dann gerät eine der eMails in falsche Hände und alles beginnt sich zu verändern….
  • Rezension: Das Buch ist der Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017 und hat mich (daher) sehr neugierig gemacht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich vorher nicht weiter mit dem Inhalt auseinander gesetzt und das entscheidende Wort auf dem Klappentext überlesen habe. Mir war vorher nicht bewusst, dass es sich um die Liebesgesichte zweier Jungen handelt. Daran musste ich mich dann irgendwie erstmal „gewöhnen“, dann aber bin ich voll in diese ganz besondere Liebesgeschichte eingetaucht und habe mit Simon mitgefiebert, ob er wohl Blue treffen wird und wie sich sein Leben verändert, nachdem er seinen Freunden und seiner Familie von ihm erzählt. Ich denke dieses Buch ist für viele Jugendliche und Heranwachsende ein wichtiger Aspekt, um sich mit der eigenen Persönlichkeit auseinander zu setzen und natürlich zwangsläufig mit der Liebe zwischen zwei Jungen. Die Art und Weise wie dieses in diesem Buch thematisiert wird ist wirklich etwas ganz besonderes und spricht sicher vielen jungen Männern aus dem Herzen. Dabei geht es wirklich um viel mehr als nur die Liebe zu einem Jungen an sich, sondern auch darum, wie man es Freunden und Familie sagt und was sich dadurch im Alltag ändert.Ich kann es wirklich empfehlen und bin gespannt auf den Kinofilm.
  • Bewertung: 

Rezension: Wie Brausepulver im Bauch

Christine Feher – Wie Brausepulver im Bauch

  • Verlag: cbt
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Frieda besucht die 4. Klasse und ist bei den anderen Kindern beliebt und eigentlich ist sie auch ganz gut in der Schule, nur Mathe liegt ihr gar nicht. Als sie mal wieder eine schlechte Arbeit zurück bekommt macht sich ihr Mitschüler Anselm, von allen nur Amsel genannt, über sie lustig. In der anschließenden Sportstunde rächt sie sich mit einem gemeinen Spruch. Es ist klar, dass die beiden sich nicht mögen, doch dann merkt Frieda, dass sich in ihr ein Gefühl wie Brausepulver im Bauch breit macht. Ihre Nachhilfe-Lehrerin Pia weiß sofort Frieda ist verliebt und auf einmal ist sie auch gar nicht mehr gemein zu Amsel und merkt, dass er ganz anders ist als sie immer dachte…
  • Rezension: Ich habe mich sehr auf das Buch mit dem lustigen Titel und dem farbenfrohen Cover gefreut. Und meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden. es hat mir sehr viel Spaß gemacht mal wieder ein Kinder – bzw. Jugendbuch zu lesen, mit einfacher Sprache, angenehm großer Schrift, tollen Illustrationen und Überschriften zu Beginn der Kapitel und nicht zuletzt einer schönen Handlung. Aber dieses Buch ist nicht nur etwas für Kinder, obwohl dieses sicher viel Freude daran haben und besonders Mädchen sich mit Frieda identifizieren werden, sondern auch für Erwachsene. Die Geschichte hat mich ein wenig zurückversetzt in meine eigene Grundschulzeit und sie ist einfach total niedlich im positivsten Sinne des Wortes. Und sie macht Mut, dass man nicht immer gleich sein muss um sich zu mögen, sondern dass Freunde und Partner sich oft auch ergänzen und auf den ersten Blick gar nicht zusammen passen. Ich kann das Buch wirklich total weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

Rezension: Licht in tiefer Nacht

Nora Roberts – Licht in tiefer Nacht

  • Verlag: RandomHouse Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: ca. 7h 55
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Bodine Longbow leitet erfolgreich das Familienunternehmen, eine Ranch in Montana. Immer wieder stellt sie auch Callen Skinner, den sie schon aus ihrer Jugend kennt… Alles könnte total schön und idyllisch sein, doch da ist ein Schatten der seit Jahren über der Familie schwebt: Vor vielen Jahren ist Alice verschwunden, die Tante von Bodine. Die meisten Familienmitglieder glauben, dass sie nicht mehr lebt. Doch sie täuschen sich und ahnen nicht, dass Alice ganz in der Nähe lebt, allerdings nicht das Leben führen darf, dass sie sich wünscht…
  • Rezension: Ich bin ein Fan von Nora Roberts und auch diesmal bin ich nicht enttäuscht worden. Auch diese Geschichte hat mich tief berührt. Auch wenn man als Leser natürlich von Anfang an weiß, wie (fast) alles zusammenhängt, tut das der Spannung natürlich keinen Abbruch. Man fiebert Gleichzeit mit Alice und Bodine mit und ahnt dann nicht, wie sich am Ende wirklich alles fügt. Natürlich ist die Handlung besonders im Bezug auf Alice Leben aber auch erschreckend, doch nicht so düster beschrieben, dass es meine Lese- bzw. Anhöre-Freude hat trüben können. Auch die Stimme der Vorleserin ist sehr angenehm und auch wenn man das Buch über einen längeren Zeitraum im Auto hört, verliert man nie den Faden und freut sich nebenbei auf jede noch so kleine Fahrt und ärgert sich plötzlich auch nicht mehr im Stau zu stehen. Ich habe die Protagonisten nach und nach richtig ins Herz geschlossen. Das Hörbuch kann ich wirklich absolut empfehlen. Einziger kleiner Wermutstropfen ist dass das Buch dann „sehr schnell“ endet und ich gerne noch ein paar mehr Infos zu Alice bekommen hätte.
  • Bewertung: 

Rezension: Verliebt bis über alle Sterne

Suzan Elizabeth Phillips – Verliebt bis über alle Sterne

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 480
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist Band 8 der Chicago Stars Reihe.
  • Inhalt: Piper Dove arbeitet als Privatermittlerin. Ihr erster richtiger Auftrag ist es,  den früheren Star-Quarterback der Chicago Stars, Cooper Graham, zu beschatten. Natürlich bleibt das nicht unbemerkt. Er ist total genervt von ihr, doch  am Ende engagiert er sie und sie lernen sich immer besser kennen…
  • Rezension: Allein schon das Cover fand ich schön und ich habe mich auf eine schöne Liebesgeschichte gefreut. Meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden, schon lange bin ich nicht mehr so sehr in eine Geschichte eingetaucht und habe mit der Protagonistin mitgefiebert. So manches Mal wollte ich Piper dabei allerdings zurufen, was sie tun soll. Auch wenn die Handlung irgendwie vorhersehbar ist, hat das meiner Lesefreude keinen Abbruch getan. Und die Geschichte bekommt durch Piper einen ganz besonderen Touch, den sie ist anders als andere Frauen und passt auf den ersten Blick wirklich so gar nicht in Coopers Welt. Ich wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Daher kann ich es euch absolut empfehlen.
  • Bewertung: 

Rezension: Liebende bleiben

Jesper Juul – Liebende bleiben. Familie braucht Eltern, die mehr an sich denken

  • Verlag: BELTZ
  • Seitenzahl: 251
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Für die meisten Eltern ändert sich vieles in ihrer Paar Beziehung, wenn das Kind erstmal auf der Welt ist. Wichtig ist es aber dass sie nicht nur Eltern sind sondern auch ein Paar bleiben. In diesem Buch werden Schlüsselpunkte zur guten Beziehung trotz Kind vorgestellt.
  • Rezension:  Da ich den Autor Jesper Juul schon kannte war ich sehr gespannt auf dieses Buch gespannt und meine Erwartungen sind zwar nicht ganz erfüllt worden, aber es ist trotzdem absolut lesenswert. Es enthält sehr viele Fallberichten und Gesprächsprotokolle und letzteres hatte ich so nicht erwartet. Ich dachte es wäre nach „typischen“ Paarproblemen aufgebaut. Aber so hat es mir sehr viel besser gefallen und ich denke es ist so alles viel authentischer und sicher können sich viele Eltern in Teilen der Gespräche wiederfinden. Auch den Untertitel versteht man hinterher sehr gut, denn das Buch macht wirklich deutlich, warum es für die Kinder so wichtig ist, dass die Eltern nicht nur immer Eltern sind, sondern auch immer an sich selbst und ihre Beziehung als Paar denken. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen,
  • Bewertung: 5 Sterne