Rezension: Deadline

Renee Knight – Deadline

Deadline

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Catherine ist gerade mit ihrem Mann in ein neues Haus gezogen, da fällt ihr auf einmal ein Buch in die Hände. Sie wundert sich, wo es herkommt, beginnt aber sofort darin zu lesen. Schon nach wenigen Seiten stellt sie erschrocken fest, dass es sich dabei um einen Teil aus ihrem eigenen Leben handelt und dass sie auf der letzten Seite stirbt. Diesen Tag, der inzwischen 20 Jahre zurückliegt wird sie wohl nie vergessen, aber eigentlich kann niemand außer ihr davon wissen, was damals passiert ist. Wer hat also das Buch geschrieben und was möchte der Autor damit erreichen?
  • Rezension:  Das Buch trägt den Untertitel „Psychologischer Spannungsroman“ und genau das ist er auch. Immer abwechselnd erfährt man, wie es Catherine geht und was sie in der Vergangenheit erlebt hat und lernt die Perspektive des Autors Stephen Brigstocke und seine Beweggründe kennen. Genau dieser ständige Wechsel und das man als Leser auch erst nach und nach erfährt, was hinter dem Buch steckt, macht das Buch so spannend. Ich konnte es teilweise kaum aus der Hand legen. Und auch wenn sie der Inhalt der Geschichte in wenigen Worten zusammenfassen lässt, ist die Entwicklung doch unglaublich fesselnd und überraschend, weil man sich selbst immer wieder eine Erklärung für alles „zu basteln“ versucht, dann aber oft einsehen muss, dass diese nicht stimmt. Erschreckend, was passieren kann, wenn man so lange ein Geheimnis mit sich herumträgt bzw. Dinge nicht verarbeiten kann. Doch gerade deshalb ist das Buch absolut empfehlenswert.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Betrogene

Charlotte Link – Die Betrogene

die betrogene

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 10 CDs, Laufzeit: ca. 11 Std. 56 Min.
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Drehbuchautor Jonas Crans steht kurz vor einem Burn-Out und  nimmt daher den Rat seines Arztes an und nimmt sich eine Auszeit. Deshalb plant er gemeinsam mit seiner Frau und ihrem kleinen Sohn in einem einsamen Haus in den Hochmooren Yorkshire zur Ruhe zu kommen. Doch leider leider ist zeitgleich ein Verbrecher mit Namen Denis Shove auf der Flucht, der verdächtigt wird den Polizisten Richard Linville auf brutale Art und Weise getötet zu haben. Seine Tochter Kate, ebenfalls Polizistin, ermittelt, u.a. weil sie sich um ihre glückliche Zukunft bezogene fühlt, auf eigene Faust, was hinter dem Mord an ihrem Vater steckt und entdeckt jede Menge Dinge, die sie so nicht erwartet hatte.
  • Rezension: Die Bücher von Charlotte Link habe ich bisher alles verschlungen. Sie ist eine grandiose Krimi-Autorin und auch „Die Betrogene“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Zum Glück hatte ich in den letzten zwei Tagen jede Menge Zeit, um die die insgesamt fast 12 Stunden anzuhören. Dabei muss ich wirklich sagen, dass es der Autorin großartig gelungen ist, die verschiedene Stränge der Geschichte zu einem großen Ganzen zu verflechten. Dabei wurde ich immer wieder von der Handlung überrascht – insbesondere von dem Ende. (Das ich hier jetzt natürlich nicht  verraten werde.) Und die Stimme war auch sehr angenehmen zum Anhören, auch noch nach mehreren Stunden. Ich kann euch allen gerade jetzt in der ungemütlichen Herbstzeit wirklich absolut ans Herz legen – es ist unglaublich unterhaltsam, spannend und regt irgendwie auch zum Nachdenken an….
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der kleine Vampir und die Frage aller Fragen

Angela Sommer-Bodenberg – Der kleine Vampir und die Frage aller Fragen

kleiner vampir frage aller fragen

  • Verlag: rororo
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der letzte von insgesamt 21 Bänden der Serie im den „kleinen Vampir“.
  • Inhalt: Anton hat seine beiden Vampir-Freunde Rüdiger und Anna sehr lange nicht gesehen, daher ist seine Freude riesig, als Anna eines nachts bei ihm auftaucht. Sie ist jetzt Obervampirin und daher jede Menge um die Ohren. Trotzdem bittet sie Anton seine Ferien mit ihr zu verbringen. Dieser muss nicht lange überlegen, denn zuhause gefällt es ihm nach der Scheidung seiner Eltern überhaupt nicht. Und so lässt er sich nicht davon abbringen, auch nicht dadurch, dass er weiß, dass Anna ihm die Frage aller Fragen stellen wird und Anton diese endgültig beantworten muss. Wird er sich entscheiden ein Vampir zu werden so wie Anna und Rüdiger?
  • Rezension: Ich bin mit Anton und seinen Vampir-Freunden Rüdiger und Anna groß geworden. Daher wurden sofort Kindheitserinnerungen wach, als ich von diesem letzten Band hörte und ich war sehr neugierig darauf und habe mich gefreut, dem kleinen Vampir, Anna und Anton wieder einmal zu begegnen. Bisher wusste ich nicht, dass die Autorin selbst Grundschullehrerin in Hamburg war und wir die Bücher indirekt ihren Kids in der Schule zu verdanken haben. Das finde ich einfach großartig. Aber auch sonst hätte ich sofort zugesagt, dass ich diesen letzten Band lesen möchte. Ich habe mich sofort wieder in die Geschichte verliebt. Schade, dass es der letzte Band war. Ich würde gerne auch erfahren, wie es Anton nun als Vampir geht und ich bin mir sicher, dass es vielen Anderen genauso geht. Auch nach mehr als 30 Jahren sind die Bücher noch unendlich fesseln und werden sicher vielen Kinder Freunde machen und sie vielleicht auch in schwierigen Phasen begleiten können. Wer den kleinen Vampir bisher noch nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Bestimmung. Letzte Entscheidung

Veronica Roth – Die Bestimmung. Letzte Entscheidung

Bestimmung 3

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 512
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist das Ende der Trilogie. Der erste Teil heißt „Die Bestimmung“ und der zweite „Die Bestimmung. Tödliche Wahrheit„. Außerdem gibt es noch einen Zusatzband mit Fours Geschichte.
  • Inhalt: Tris und Four waren ein ein Leben gewöhnt, in denen man in Fraktionen dachte und daher gerät ihr Weltbild verständlicherweise total ins Wanken, als sie erfahren, dass alles nur eine Lüge ist und es eine Welt außerhalb ihrer Stadt gibt. Trotzdem wollen sie genau dorthin, um herauszufinden, was es damit auf sich hat. Natürlich gestaltet sich dieses Vorhaben alles andere als leicht und auch für ihre Liebe ist es einen ganz besondere Herausforderung, denn vieles ist anders als sie dachten und hat großen Einfluss auf ihrer beider Leben und ihre Sicht der Dinge. Und am Ende steht dann eine große, letzte wichtige Entscheidung für Tris an…
  • Rezension: Obwohl es bereits drei Jahre her ist, dass ich die ersten beiden Bände gelesen habe, hatte ich nur ganz am Anfang Probleme, wieder zurück in die Handlung zu finden. Das kann aber auch daran liegen, dass ich erst kürzlich den Film noch einmal angeschaut habe. Und kaum war ich wieder in der Geschichte, da hat sie mich auch schon wieder komplett gefangen genommen und teilweise sogar vom Grübeln abgelenkt und das will wirklich was heißen. Auch wenn Tris und Tobias sich in diesem Buch sehr verändern und ich ihre Art und Weise zu Denken und zu Handeln nicht immer nachvollziehen konnte, fand ich es doch faszinierend sie zu lesen und durch die abwechselnde Perspektiv-Übernahme so deutlich vor Augen geführt zu bekommen. Dabei fand ich die ganzen Hintergründe des Lebens hinter dem Zaun sehr logisch und spannend zu lesen. Daher kann ich dieses Ende der Trilogie allen Fans der ersten beiden Teile wirklich absolut empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: das wilde Herz des Wacholder

Vanessa Roggeri – Das wilde Herz des Wacholder

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Auf Sardinien gab es einen weit verbreiteten Volksglauben, der besagt, dass die siebte Tochter eine Hexe ist. Daher kann sich die Familie Zara auch nicht freuen, als das siebte Kind der Familie wieder ein Mädchen ist. Von Anfang an muss dieses Kind leiden und wird aufgrund des Aberglaubens von allen verstoßen und für alle schrecklichen Dinge verantwortlich gemacht, die im Dorf passieren…
  • Rezension: Der Klappentext des Buches klang  spannend, auch wenn mich das Cover und der Titel nicht wirklich angesprochen haben. Kaum hatte ich dann die ersten Seiten gelesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett in ihren Bann gezogen. Lucia ist eine sehr beeindruckende Person – wie ihre Lebensgeschichte und die ihrer Schwestern erzählt wird ist wirklich, wie es der Klappentext verspricht, atmosphärisch, mysteriös und emotionsgeladen bis zur letzten Seite. Allerdings ist das Buch an manchen Stellen wirklich etwas unheimlich und erschreckend – man sollte es also lieber am helllichten Tag und auf keinen Fall vor dem Einschlafen lesen. Trotzdem kann ich das Buch absolut weiterempfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Allein kann ja jeder

Jutta Profijt – Allein kann ja jeder

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 336
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:  Sechs Menschen, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben: Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (76), Hans (56) und Mardi (14). Doch dann führt sie das Schicksal zusammen und zwingt sie gemeinsam eine Villa zu besetzen. Jeder von ihnen geht auf seine Art und Weise damit um und natürlich gibt es jede Menge Geheimnisse. Und dann muss auch noch einen Mord aufgeklärt werden…
  • Rezension: Der Titel und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und meine Neugier geweckt. Und obwohl es mir der letzten Woche alles andere als gut ging, so habe ich doch immer mal wieder kurz in die Welt des Buches abtauchen können – und ich habe es genossen. Es ist zugleich emotional, unterhaltsam und spannend – genauso wie man sich das Leben in einer solchen Villa mit so vielen verschiedenen Menschen vorstellt. Besonders spannend fand ich dabei den Aspekt der Mutter-Tochter Geschichten… Und irgendwie hat das Buch richtig Lust darauf gemacht selbst einmal in einem solchen Mehrgenerationen-Haus zu wohnen, wenn auch nicht unbedingt in einer besetzten Version. Das Buch macht auf tolle Art und Weise klar, wie wertvoll das Zusammenleben mit anderen Menschen ist!! Ich kann das Buch all denen unter euch absolut empfehlen, die Lust auf ein lustiges Buch mit Tiefgang und Spannung haben.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Unter südlichen Sternen. Nathaniel & Victoria 5

Natalie Luca – Unter südlichen Sternen

N und V 5

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 345
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der letzte von fünf Teilen der Nathaniel & Victoria Reihe. Der erste Teil heißt „Unter goldenen Schwingen“ ,  der Zweite „Unter höllischem Schutz„, der Dritte „Unter irdischem Siegel“  und der vierte  Band heißt „Unter venetischer Sonne„.
  • Inhalt:  Eigentlich muss sich Victoria auf ihren  Schulabschluss konzentrieren, doch leider wird sie von Alpträumen geplagt… Ein Dämon schleicht sich in ihre Träume und berichtet ihr von einer höllischen Verschwörung bei der Marcellus und sechs weitere Edengänger getötet werden sollen. Jetzt stehen Victoria und die anderen vor der schwer Entscheidung, ob sie ihm trauen sollen oder nicht. Sie beschließen die potentiellen Abschlagsopfer zu warnen und reisen dafür quer durch die Welt. Natürlich geraten sie dabei mehr als einmal in Lebensgefahr…
  • Rezension: Ich war etwas skeptisch, was jetzt noch passieren soll und wie man die Geschichte beenden kann. Doch jetzt bin ich wirklich begeistert, auch wenn ich das Ende schon geahnt hatte, hat mich der letzte Band doch noch einmal komplett in seinen Bann ziehen können. Es geht wieder um so große Themen wie Liebe, Vertrauen und Loyalität und es ist kaum zu glauben wie mutig Victoria ist. Hätte ich mich nicht schon vorher in Nathaniel verliebt, hätte ich es spätestens jetzt getan und Victoria muss man ohnehin einfach ins Herz schließen. Wer diese Reihe noch nicht kennt, dem kann ich nur empfehlen, sofort mit dem ersten Band zu beginnen und sich dann auf vier weitere und einen grandiosen Höhepunkt zu freuen.
  • Bewertung: 5 Sterne