Rezension: Das Buch der Wünsche

Meg Shaffer – Das Buch der Wünsche

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 384
  • Teil einer Reihe?: nein
  • Inhalt: “In einer von Einsamkeit geprägten Kindheit fand Lucy Hart Trost in Büchern, insbesondere in der »Clock Island«-Reihe von Bestsellerautor Jack Masterson. Jetzt ist sie Mitte zwanzig und kann ihre Liebe zum Lesen mit ihren Schülern teilen, vor allem mit dem Waisenjungen Christopher. Lucy würde alles dafür tun, Christopher zu adoptieren, doch um ihm ein richtiges Zuhause zu geben, fehlen ihr die nötigen finanziellen Mittel. Als Jack Masterson einen Wettbewerb ausschreibt – mit dem einzigen Exemplar seines neuesten Romans als Preis – schöpft Lucy neue Hoffnung. Vor Ort erwarten sie nicht nur zahlreiche Rätsel, sondern auch gerissene Gegner und der ablenkend gut aussehende Illustrator Hugo Reese. Um zu gewinnen, muss sich Lucy ihren Ängsten stellen. Und der Autor selbst hat ein Geheimnis, das den Ausgang des Wettbewerbs stark beeinflusst …“ (Quelle: s.u.)
  • Rezension: Ich habe mich sofort in das Cover verliebt und auch den Titel fand ich einfach schön. In die Handlung musste ich erst ein kleines wenig „hineinfinden“. Am Anfang fand ich die Schilderungen von Click Island etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann konnte ich das Buch schnell nicht mehr aus der Hand legen. Lucy ist eine beeindruckende Persönlichkeit und ihre Geschichte wirklich unerwartet tiefgründig. Auch Jack und Hugo sind tolle Charaktere und das Buch wirklich etwas ganz Anderes – es lässt sich total schwer beschrieben, worum es geht und wieso es mich so gefangen genommen hat. Das müsst ihr einfach selbst herausfinden und das Buch lesen. Aber Vorsicht! Es ist nicht so „harmlos“ und „schön“ wie es das Cover und der Titel vermuten lässt, sondern berührt auch sehr ernste Themen, wie Probleme in Familien und den Tod von nahestehenden Menschen.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes und der Infos: https://www.penguin.de/buecher/meg-shaffer-das-buch-der-wuensche/paperback/9783453442757

ICH HABE Die TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLARe ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

Rezension: Jenissimo

Susan Mallery – Jenissimo

  • Verlag: Mira Taschenbuch
  • Seitenzahl: 336
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Jenna weiß schon lange, dass sie adoptiert ist und Beth und Marshall nicht ihre echten Eltern sind, aber als dann plötzlich ihre leiblichen Eltern in ihrem Laden auftauchen, wirft das ihr Leben völlig aus der Bahn.  Und dann sind da ja auch noch die Männer. Ihre leibliche Mutter stellt ihr jemanden vor, der sie alles andere als kalt lässt. so viel steht fest, langweilig ist Jennas Leben nicht.
  • Rezension:
    Auch wenn ich den Titel immer noch irgendwie komisch finde, das Buch ist einfach toll! Wieder gelingt es Susan Mallery ein Buch mit einer wahnsinnig starken Persönlicheit zu erschaffen, diesmal sind es sogar drei zwar völlig unterschiedliche aber alle auf ihre Art sehr starke und beeidruckende Frauen. Der Autorin gelingt es, das an sich schwierige Thema der Adoption, auf sehr feinfühlige und authentische Art und Weise in den Roman einzuflechten und dabei auch die Probleme nicht außen vor zu lassen. In Jenna habe ich mich sofort verliebt, ich finde es beeindruckend, wie sie ihren Laden mietet und mi der Arbeit beginnt, ohne lange darüber nachzudenken und wie sie sich dann innerhalb des Buches wandelt und so immer mehr zu sich selbst findet und nebenbei eine zweite Familie gewinnt. Auch Violet ist einfach eine tolle Frau, ich habe sehr mit ihr „mitgelitten“ als sie wieder einmal an einen falschen Mann geriet. Das ist eine weitere nicht ganz einfache Problematik, welche die Autorin ebenfalls  sehr sensibel behandelt und meiner Meinung nach den richtigen Ton trifft. Die zentralen Themen sind aber Familie und Freundschaft. Das Buch macht auf wundervolle Art und Weise deutlich, wie wichtig andere Menschen und deren Unterstützung sind. Besonders bewegt hat mich die Beziehung zwischen Beth und Violet, die in ihr eine „Ersatzmutter“ findet und wie Beth auf die leibliche Mutter ihrer Tochter eingeht, ja Jenna sogar unterstützt sie besser kennen zu lernen und sie am Ende sogar bei sich und Marshall zuhause aufnimmt. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen.
    Vielen Dank an den Mira-Taschenbuch-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: