Rezension: Homo Hapticus

Martin Grunwald – Homo Hapticus. Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können

  • Verlag: Droemer
  • Seitenzahl: 304
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Der Untertitel bringt auf den Punkt, worum es in diesem Buch geht. Der Autor ist der Gründer des Haptik-Labors am Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig. Er möchte in diesem Buch auch Laien verständlich machen, warum  die Berührungen unserer Mitmenschen für unser Leben von so großer biologischer und psychologischer Bedeutung sind und welche Konsequenzen daraus für unsere Alltag und insbesondere für Kinder folgen.
  • Rezension: Das Buch hat mich über einen langen Zeitraum hinweg begleitet und ich habe immer wieder darin gelesen. Ich muss aber zugeben, dass es teilweise trotz der vielen Alltagsbeispiele doch recht wissenschaftlich und theoretisch war. Trotzdem habe ich es mit großem Interesse gelesen, besonders von Mutter von bald zwei Kindern. Es hat mich darin bestärkt wie wichtig der Körperkontakt und das Entdecken und im wahrsten Sinne des Wortes Begreifen seiner Umwelt für meinen Sohn sind. Darüber hinaus hatte ich manchmal das Gefühl sein Verhalten aber auch mein eigenes besser verstehen zu können, warum man sich manchmal einfach nach einer Umarmung sehnt, etwas nicht nur sehen sondern mit den eigenen Händen berühren oder draußen rumlaufen muss. Außerdem habe ich natürlich sehr viel neues gelernt, etwas warum Taucheranzüge Menschen mit Magersucht helfen können und dabei mehr als einen neuen Denkanstoß bekommen.  Allen Menschen, die an der Thematik interessiert sind kann ich das Buch wirklich empfehlen.
  • Bewertung: 

Rezension: Haus der Vergangenheit

Jacky Unknown – Haus der Vergangenheit

  • Verlag: Tredition
  • Seitenzahl: 496
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Elisa Arendt arbeitet in einem Verlag in Paris. Sie ist mit ihrem Leben sehr unzufrieden uns entscheidet daher spontan Urlaub auf Korsika zu machen und sich eine Auszeit zu gönnen. Dort verliebt sie sich in Leonard und das ist nicht die Anzeige Veränderung in ihrem Leben. Kaum ist sie zurück in Paris erfährt sie, dass ein ihr unbekannter Mann mit Namen Klaus Winter ihr ein Haus in Norddeutschland vererbt hat. Also macht sie sich auf den Weg in ihre Heimat und versucht herauszufinden, was dahinter steckt. Doch genau wie die Kripo, die ihre Ermittlungen eingeleitet hat, versteht auch sie nicht, warum ausgerechnet sie dieses Haus erbt. Ihre Nachforschungen führen sie in die Vergangenheit und sind nicht ganz ungefährlich…
  • Rezension: Ich muss zugeben, dass ich mir das Buch wahrscheinlich nie gekauft hätte, weil mich das Cover nicht wirklich anspricht. Es ist zu düster. Zum Glück habe ich das Buch aber trotzdem gelesen. Auf der Seite des Verlages trägt es den Untertitel „Liebeskrimi“, darunter hätte ich mir irgendwie auch etwas anderes vorgestellt und ich bin mir auch nicht sicher, ob mir das Buch ohne den „Liebes-Aspekt“ nicht ein wenig besser gefallen hätte. Zumindest ist die Handlung auch ohne  Leonard schon spannend genug und teilweise fand ich, dass es etwas ablenkt, weil es so sehr lange dauert, bis man endlich „zum wirklichen Inhalt“ kommt. Dafür hätte ich mir dann ein etwas ausführlicheres Ende und teilweise mehr „Rückblenden“ gewünscht. Dieses hat mich zwar wirklich überrascht, kam dann aber für meinen Geschmack etwas schnell. Trotz meiner Kritikpunkte muss ich sagen, dass mich das Buch wirklich sehr gut unterhalten hat und ich besonders am Ende jede freie Minute zum Lesen genutzt habe, weil ich endlich wissen wollte wie alles ausgeht. Wer ein spannendes Buch sucht, dem kann ich „Haus der Vergangenheit“ wirklich sehr empfehlen, allerdings ist es meiner Meinung nach mehr Thriller als Krimi.
  • Bewertung: