Rezension: Unter höllischem Schutz. Nathaniel & Victoria 2

Natalie Luca – Unter höllischem Schutz

N und V 2

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 284
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite von fünf Teilen der Nathaniel & Victoria Reihe. Der erste Teil heißt „Unter goldenen Schwingen„.
  • Inhalt: Victoria ist überglücklich, denn ihr Schutzengel Nathaniel ist immer in ihrer Nähe. Aber ihr Glück dauert nicht lange, denn  Lazarus, Luzifers Dämon versucht mit allen Mitteln die Beiden zu trennen. Dafür stellt er Victoria auch eine tödliche Falle, und nachdem Nathaniel sie retten, muss er als Strafe in die Hölle. Victoria kann nicht mit dem Gedanken leben, dass ihr Liebster jetzt in der Hölle leiden muss und  versucht alles um ihm zu helfen…
  • Rezension: Obwohl es schon fast zwei Jahre her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe, war ich schon nach wenigen Seiten wieder komplett in der Geschichte. das Schicksal von Nathaniel und Victoria hat mich sofort wieder gefesselt und auch wenn es in diesem Band sehr düster zugeht, hat es auch immer etas sehr märchenhaftes und ist zweifelsfrei sehr romantisch. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht und ob sie eine glückliche Zukunft haben werden. Wer Engelsgeschichten und Fantasy mag, dem kann ich dieses Reihe wirklich absolut empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Der Augensammler

Sebastian Fitzek – Der Augensammler

Augensammler

  • Verlag: Lübbe Audio
  • Länge: 4 CDs, Laufzeit: 310  Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Polizei-Jornalist Alexander Zorbach erzählt  von seiner Suche nach dem sogenannten Augensammler. Dieser brutale Psychopath entführt Kinder nachdem er deren Mutter umgebracht hat und stellt den Vätern ein Ultimatum, bis wann sie ihr Kind finden müssen. Läuft der Countdown ab bringt er die Kinder um und entfernt ihnen das linke Auge.  Unterstützung bekommt er von einer mysteriösen blinden Physiotherapeutin, die behauptet sie hätte immer mal wieder Visionen, wenn sie Menschen berührt. Diesmal hat sie den Augensammler behandelt und dabei jede Menge Details gesehen… Die Suche nach den verschwundenen Kindern nimmt Fahrt auf, besonders weil Alexander schnell selbst zum Verdächtigen wird…
  • Rezension: Ich habe im Winter mit Begeisterung Passagier 23 von Sebastian Fitzek  angehört und als ich dann in der Bücherhalle auf dieses Hörbuch gestoßen bin wusste ich, es ist genau das richtige für die nächste lange Fahrt. Und dem war so, die Geschichte hat mich und meinen Freund von Anfang an gefesselt, so sehr, dass wir es sofort zu Ende hören mussten als wir schon wieder zu Hause waren. Anfangs waren wir ein wenig verwirrt, weil die Kapitel irgendwie rückwärts laufen, aber nachdem wir uns daran gewöhnt hatten kann ich nur sagen, es ist wirklich eine geniale Idee, so den Countdown noch deutlicher zu machen. Die Handlung ist unglaublich spannend allerdings finde ich es irgendwie seltsam, dass dieses Medium auftaucht und Visionen hat. Klar es spielt eine zentrale Rolle, aber trotzdem…. Auch ist das Ende zwar sehr überraschend aber irgendwie meiner Meinung nach nicht ganz schlüssig. Details will ich jetzt aber nicht verraten und das Hörbuch ist es trotzdem absolut wert, angehört zu werden!
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Schau mir in die Augen Audrey

Sophie Kinsella – Schau mir in die Augen Audrey

Schau mir in dei Augen Audrey

  • Verlag: cbj audio
  • Länge: 1 MP3-CD, Laufzeit: ca. 252 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Audrey leidet unter einer Angsstörung, deshalb trägt sie auch ständig ihre Sonnenbrille. Als ihre Therapeutin ihr den Auftrag gibt einen Film über ihre Familie zu drehen beginnt sich ihr Leben langsam wieder zu normalisieren. Und außerdem lernt sie dabei Linus kennen…
  • Rezension: Ich habe bereits sehr viele Bücher von Sophie Kienzle gelesen – nein nahezu verschlungen und mich daher sehr über diesen Titel – ihr erstes Jugendbuch gefreut.  Zuerst war ich etwas verwirrt über den Titel, aber jetzt, wo ich das Buch zu Ende gehört habe, ist mir klar wie großartig er ist und perfekt den Inhalt des Buches wiedergibt. Auch das Cover passt sehr gut zur Geschichte und  gibt dem Leser ein gutes erstes Bild von Audrey. Sie ist wirklich ein beeindruckendes Mädchen und ich finde es sehr bewegend, wie sie von ihrem Leben erzählt. Ihre Geschichte ist gleichzeitig spannend, romantisch und unglaublich mutmachend. Sie hilft sensibel zu werden für Jugendliche mit psychischen Problemen und den Umgang mit ihnen. Und trotz dieser ernsten Thematik ist das Hörbuch aber nicht trocken oder pessimistisch, sondern im Gegenteil sehr unterhaltsam und positiv. Ich kann das Buch nicht nur Jugendlichen absolut ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Open Road Summer

Emery Lord – Open Road Summer

Open Road Summer

  • Verlag: BELZ & Gellberg (Gulliver)
  • Seitenzahl:  380
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Reagans Leben ist gerade alles andere als gut gelaufen aber sie hat sich fest vorgenommen, es in diesem Sommer wieder in den Griff zu bekommen. Sie begleitet ihre beste Freundin Lilah, die inzwischen der Country-Star Lilah Montgomery ist, auf eine Tour quer durch Amerika. Gemeinsam kämpfen sie gegen Liebeskummer und den Stress den eine Tour so mit sich bringt. Als dann nach einem Zwischenfall Matt Finch dazu stößt wird es noch aufregender und er bringt nicht nur die Herzen seiner Fans durcheinander…
  • Rezension: Sommer, Sonne, Musik und seine beste Freundin – das klingt doch nach einer guter Zeit. Und genau die haben Reagan und Lilah bis eine der Kehrseiten des Star-Daseins ihr Leben wieder einmal durcheinander wirbelt und Mat dazu kommt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es ist wahrscheinlich alles klar, dass die Liebe in diesem Buch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Besonders toll finde ich aber, dass Reagan ihre Freundschaft zu ihrer besten Freundin um nichts auf der Welt riskieren möchte und sich so immer extrem zusammenreißt um ihre Freundin perfekt unterstützen zu können. Wer solche Freunde hat kann sich wirklich glücklich schätzen und deshalb finde ich ich dieses Buch auch so wunderschön, weil es deutlich macht, wie wichtig Freunde und Ehrlichkeit sind. Außerdem macht es wieder einmal deutlich, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt und unser Handelt bestimmt. Aber es lohnt sich, sich den eigenen Ängsten zu stellen und Vertrauen zu wagen, dafür ist dieses Buch ein tolles Beispiel, was es meiner Meinung nach zu einem so guten Jugendbuch macht. Es ist unglaublich fesselnd geschrieben und stellt die große Bedeutung die Musik für viele Menschen hat sehr schön in den Vordergrund und nicht das Starsein an sich. Ich kann es euch allen wirklich empfehlen, auch wenn es eigentlich ein Jugendbuch ist.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Die Tarzan-Therapie

Pascale Graff –  Die Tarzan-Therapie

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  • Verlag: dp digital publishers
  • Seitenzahl: ca. 330
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Martin Weber zweifelt an seinem Verstand als sein Handy plötzlich beginnt mit ihm zu sprechen und ihm Tipps für sein Leben zu geben. Die Anweisungen von Gabriella – so nennt sich die Stimme – verändern Martins Leben sowohl beruflich als auch in Liebesdingen. Doch vorher sorgt sie für noch mehr Chaos…
  • Rezension: Der Titel hat mich sehr neugierig gemacht und der „Klappentext“ erst recht. Wohl jeder von uns hat schon mal mit einem technischen gerät, wie Kühlschrank, Auto oder Computer gesprochen, aber wohl niemand hat eine Antwort bekommen. Genau diese Idee fand ich sehr spannend. Die Umsetzung finde ich was dieses Punkt betrifft auch echt klasse, allerdings muss ich sagen, dass mich der Aspekt der Geschichte, in der Martin zu seinem Psychologen geht und dieses dann letztendlich auch den Titel des Buches erklärt, hat mich irgendwie nicht so gefallen. Die Geschichte an sich hätte mir völlig gereicht, sein Psychologe hat mich persönlich eher gestört. Ansonsten finde ich die Geschichte aber echt sehr unterhaltsam und ein bisschen macht sie auch nachdenklich, denn es macht deutlich, dass man doch mehr schaffen kann als man denkt ohne viel zu ändern, wenn man nur an sich glaubt. Aber lest am besten selbst …
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Magie der kleinen Dinge

Jessie Burton – Magie der kleinen Dinge

Magie der kleinen Dinge

  • Verlag: Limes
  • Seitenzahl: 467
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Roman spielt im 17. Jahrhundert in Amsterdam. Die junge Nella wird von ihrer Familie mit dem viel älteren, wohlhabenden Kaufmann Johannes Brandt verheiratet. Nella verlässt ihre Familie in der holländischen Provinz und erhofft sich ein neues, spannendes Leben im Hause ihres Gatten. Jedoch fällt schon bei ihrer Ankunft ein Schatten auf ihre Erwartungen: Der Ehemann ist nicht da, die Schwägerin lässt keinen Zweifel daran, wer die Herrin des Hauses ist und die zwei Dienstboten begegnen ihr mit unbekannter Aufmüpfigkeit. Sie muss sogar ihren geliebten Wellensittich abgeben und darf ihn nicht mit in das ihr zugeteilte Zimmer nehmen. Ihre Situation ändert sich erst, als Johannes ihr ein Hochzeitsgeschenk präsentiert, mit dem sie zunächst nichts anfangen kann: ein schrankgroßes Puppenhaus – eine naturgetreue Abbildung ihres neuen Heims. Um die Räume zu füllen wendet sich Nella an eine Miniaturistin und jetzt wird es mysteriös, denn die Künstlerin schickt nicht nur die gewünschten Einrichtungsgegenstände, sondern auch Abbildungen der darin wohnenden oder mit dem Haus verbundenen Lebewesen. Diese weisen auf Geheimnisse der Familie oder gar zukünftige Ereignisse hin. Ist die Miniaturistin eine Prophetin oder woher kennt sie Vergangenheit und Zukunft der Familie?
  • Rezension: Mehr sei hier zum Inhalt nicht verraten, denn die Geschichte ist neben Familiendrama, Mysterienroman und Entwicklungsgeschichte auch ein kleiner Krimi. Flüssig, bildgewaltig und fesselnd erzählt die Autorin über einen Zeitraum  von nur drei Monaten aus dem leben eines jungen Mädchens (Nella ist 18 als sie verheiratet wird), das durch die Ereignisse zu einer Frau reift, die weiß, was sie will und kann. Eingebettet ist die Geschichte in das historische Leben in Amsterdam, das geprägt war von Calvinistischer Strenge und wie die Menschen ein Leben führen „in einem unsichtbaren Käfig, dessen Gitterstäbe aus tödlicher Heuchelei bestehen“. Das Buch beginnt mit einem Prolog, der etwas mühsam ist, da es keinerlei Nehmen enthält und sich erst nach der Lektüre des Buches erschließt. Dann kommt der Roman langsam in Gang mit ganz leisen Tönen, die aber nach einem Drittel ganz laut vielschichtig und spannend ertönen. Ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, mehr noch, ich tauchte durch die bildhafte Sprache total in die Welt der Protagonisten ein und meinte fast, selbst in der historischen Herrengracht in Amsterdam, in der Nella wohnt, zu weilen.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Apfelblütenzauber

Gabriela Engelmann – Apfelblütenzauber

Apfelblütenzauber

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 371
  • Teil einer Reihe?: Nein, aber es handelt sich hier um den Folgeroman von „Eine Villa zum Verlieben“.
  • Inhalt: Seit 6 Jahren leben die Freundinnen Nina, Leonie und Stella unter einem Dach in einer Villa in Hamburg Einspület, näher beschrieben in dem Vorläuferbuch „Eine Villa zum Verlieben“. Davor lebte die Ich-Erzählerin Leonie mit ihren Eltern im „Alten Land“, dem Obstanbaugebiet vor den Toren Hamburgs. Die Wohngemeinschaft hat sich bestens arrangiert. Leonie (41) genießt ihr Singledasein und hat Spaß an ihrem Beruf als Geschäftsführerin in einem Restaurant. Ihr Chef ist mit ihrer Mitbewohnerin Nina befreundet, Freundin Stella ist mit Robert verheiratet, Mutter zweier Kinder und schwanger mit dem Dritten. Doch dann ändert sich alles: die Eltern von Leonie, die immer noch im „Alten Land“ leben und eine Pension und einen Hofladen betrieben, haben eine ernsthafte Beziehungskrise, Stella will die Villa verlassen, um mit ihrem Mann umzuziehen und Leonie verliert ihren Job im Restaurant. Also was tun? Leonie beschließt zu ihren Wurzeln zurückzukehren und die Geschäfte ihrer Eltern zu unterstützen und später zu übernehmen.
  • Rezension: Der Klappentext des Buches verspricht: Sonnige Unterhaltung, die Herz und Seele wärmt. Nun ja, heißt übersetzt: Seichte Unterhaltung im Liegestuhl und nicht mehr und nicht weniger ist es auch. Ein“Eine Villa zum Verlieben“. Wohlfühl-Roman für Menschen, die gerne bekannte Muster wiederfinden und sich freuen, das Ende vorausahnen zu können, Dann die Irrungen und Wirrungen der Hauptfigur enden (natürlich) in einer großen, neuen Liebe, nachdem der Stil zuweilen in die Schundliteratur abgeglitten ist. („Atemlos ineinander verknallt sanken wir auf den Küchenboden! S.111) Positiv zu erwähnen sind das Cover, das die Holzmaserung hinter dem Obst des „Alten Landes“ fühlbar macht und die leckeren Rezepte am Ende des Buches!
  • Bewertung: 3 Sterne