Rezension: Finde zu dir selbst zurück!

Dr. med Myriam Prieß – Finde zu dir selbst zurück! Wirksame Wege aus dem Burnout

Finde zu dir selbst zurück

  • Verlag: südwest
  • Seitenzahl: 208
  • Teil einer Reihe?: Ja, es der Nachfolger des Titels „Burnout kommt nicht nur von Stress“.
  • Inhalt:  Viele Menschen leider unter Burnout. Nach Meinung der Autorin geht bei dem Weg hinaus aus dem Burnout vor allem darum, sich auf die Suche nach sich selbst und seiner wahren Identität zu machen. Dieses Buch enthält Praxisbeispiele und gibt Ratschläge für genau diesen Weg.
  • Rezension: Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch und bin jetzt da ich mehrfach darin gelesen habe wirklich enttäuscht. Zuerst dachte ich, ich hätte einfach einen schlechten Tag und würde das Buch daher zu kritisch sehen, doch der negative erste Eindruck hat sich auch dritten und vierten Lesen nicht verändert. Ich kann es gar nicht genau festmachen, aber mir gefällt der Ton des Buches nicht – ständig kommt es einem  vor, als würde die Autorin den Menschen mit Burnout und ihren Angehörigen Vorwürfe machen – dabei ist sie meiner Meinung nach auch viel zu streng. Auch taucht mir zu oft der Aspekt auf, dass Menschen, die unter Burnout  leider nicht einfach zu viel Stress haben, sondern zu viel Probleme in ihren Beziehungen. Dieses liegt nach Meinung der Autorin oft daran, dass ihre Eltern etwas falsche gemacht haben, indem sie keine gelingende Beziehung vorgelebt haben. Das hat mich sehr gestört und ich bin mir sicher, dass es vielen Menschen mit Burnout und deren Familie unrecht tut. Das Lesen dieses Ratgebers wird diese Menschen dann denke ich noch mehr verunsichern statt ihnen zu helfen. Daher kann ich das Buch nicht empfehlen. Vielleicht eignet es sich höchstens dafür, einen anderen Blick auf Burnout zu bekommen, aber nicht als Ratgeber. Auf jeden Fall sollte man das Buch kritisch hinterfragen. Vielen Dank an den das freelance team und den südwest-Verlag, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 2 Sterne

Rezension: Der Klang der Lüge

Liv Winterberg – Der Klang der Lüge

Klang der Lüge

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 400
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Alissende ist auf der Flucht und findet für sie völlig unerwartet Zuflucht im kleinen Dorf Sériol. Das die meisten der Dorfbewohner Katharer sind wird ihr erst spät klar, aber eigentlich ist es ihr auch egal. Sie ist glücklich, wenn sie genug zu Essen hat und dann hat sie ja auch noch den netten Hirten Simon kennenlernt. Alles scheint perfekt. Doch dann will der Bischof das Dorf von den Menschen befreien, die seiner Auffassung  nach Ketzter sind und nimmt fast alle Dorfbewohner fest. Außer Alissende bleiben  nur ein paar Kinder verschont, um die sie sich  von nun an kümmert und herauszufinden versucht was hinter allem steckt…
  • Rezension: Als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt hat mich sein Cover sofort an etwas erinnert. Ich wusste zuerst nicht was, nur das ich dachte ich hätte so ein Cover schon mal gesehen, zuerst dachte ich würde das Buch schon kennen, aber der Klappentext war mir neu. Also habe ich nach anderen Büchern von Liv Winterberg gesucht und schnell festgestellt, dass ich vor fast zwei Jahre bereits das Buch „Sehet die Sünder“ von ihr gelesen habe. Und es hat mir wirklich sehr gut gefallen und hat einen so bleibenden Eindruck hinterlassen, dass ich mich nach fast zwei Jahren immer noch daran erinnert habe. Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen und so habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Warum es trotzdem so lange gedauert hat, bis ich es endlich lese, weiß ich selbst nicht so genau. Jetzt habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen komplett gelesen und habe nur Pausen gemacht, wenn ich das Buch nicht mehr halten konnte. Es ist wirklich eine großartige Geschichte von einer unglaublich starken Frau – Alissende ist wirklich eine beeindruckende Frau, die sich nicht mit ihrem Schicksal abfindet, sondern den Mut aufbringt auch gegen sehr mächtige Gegner zu kämpfen und dabei immer ihren eigenem Herz und Bauch vertraut. Auch in diesem Buch erfährt man wieder jede Menge Hintergründe über das Leben im Mittelalter – das gefällt mir sehr gut. Die Fakten tragen dazu bei, dass die ganze Handlung noch authentischer und spannender ist und lenken kein bisschen ab – das finde ich klasse. Ich kann dieses Buch wirklich nur als absolut gelungen uns sehr lesenswert bezeichnen. Vielen Dank an den das Team vom Dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Kleine Hexengeschichten

Dagmar Geisler – Kleine Hexengeschichten

Kleine Hexengeschichten

  • Verlag: ars edition
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gehört zu Reihe „Erste Geschichten zum Selberlesen“
  • Inhalt: In vier Geschichten erleben wir verschiedene kleine Abenteuer der jungen Hexe Flora zum Beispiel auf dem Weg zu ihrer Hexenprüfung.
  • Rezension: Eines meiner Patenkinder hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht, als ich sie das letzte Mal Anfang Oktober besucht habe. Nicht nur jetzt im Herbst aber dann ganz besonders sind die Geschichten über Hexen bei vielen kleinen Mädchen ja sehr beliebt. Dieses Buch hat mir nicht nur wegen seiner spannenden Geschichten so gut gefallen, sondern auch wegen der sehr schönen, lebendigen und farbenfrohen Abbildungen, die perfekt zum Text passen. Außerdem ist der Text so groß gedruckt und einfach gehalten, dass er sich auch für junge Erstleser eignet und sie um (Vor-)Lesen motiviert – einfach großartig. Ich kann das Buch daher wirklich nur weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Zwischen Schnee und Ebenholz

Ann-Kathrin Wolf – Zwischen Schnee und Ebenholz

Zwischen Schnee und Ebenholz

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 382
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die 17-jährige Alexandra White ist mit Märchen aufgewachsen, denn ihr Oma, bei der sie nach dem Tod der Mutter aufwächst, ist eine Märchenerzählerin. Außerdem hat sie wegen ihres Aussehens den Spitznamen „Schneewittchen“. Doch auf einmal spielen Märchen auch in der Schule und in ihren Privatleben eine wichtige Rolle… Was haben der neue Referendar William Grimm und die Zwillinge Lukas und Gabrielle damit zu tun? Und wird es auch für Alexandra ihr persönliches Happy End geben?
  • Rezension: Das Cover ist einfach märchenhaft und man vermutet bei dem Titel sofort, dass es wohl um das Märchen von Schneewittchen geht. Trotzdem war ich sehr überrascht wie dieses Märchen in dieser Geschichte verarbeitet wird – Märchen generell. Die Idee finde ich klasse und die Umsetzung ist wirklich einfach märchenhaft. Mehr will ich hier jetzt nicht verraten, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen. Die zumeist jugendlichen Charaktere sind jeder für sich sehr authentisch und ich habe mich sofort in Alex verliebt und auch in ihre Freundin Lilly – an den Beiden merkt man wieder einmal wie schön es ist Freundinnen zu haben. Neben den Themen Freundschaft, Vertrauen und Loyalität spielt auch das Thema Liebe eine wichtige Rollen, denn mehr als einer der Protagonisten verliebt sich innerhalb dieses Buches und natürlich ist auch wie bereits erwähnt das Thema Märchen ein zentrales Motiv des Buches. So beginnt ja z.B. auch jedes der Kapitel mit einem Zitat aus einem Märchen – die Idee finde ich genial und ich habe so Märchen entdeckt, die ich vorher noch nicht kannte und mich in die anderen Märchen noch einmal neu eingelesen – wirklich toll! Ich finde es nur sehr schade, dass es scheinbar keine Fortsetzung geben wird, denn ich hätte noch jeden Menge Fragen dazu, wie es denn jetzt weitergeht und auch einige Geheimnisse des Buches sind noch nicht komplett aufgedeckt. Trotzdem kann ich dieses Jugendbuch uneingeschränkt weiter empfehlen.  Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Vollkommen

Patricia Rabs – Vollkommen

Vollkommen

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 382
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Teresa Evans gehört in ihrer Gesellschaft zu den Privilegierten, deren Blut so wertvoll ist, dass sie es anderen Spenden dürfen und daher so wichtig sind, dass sie in der sogenannten Mitte wohnen. Doch dann besteht sie den Test zur Einstufung nicht und ihrer Familie droht die Gefahr in den Rand abgeschoben werden, wo die Menschen wohnen, die nicht spenden und die weniger Komfort haben. Teresa kennt den Rand, weil sie oft dort ist, um Kinder und Jugendliche zu unterrichten, unter ihnen auch Lukas, den sie inzwischen wirklich gern mag. Dann passiert das unerwartete, Lukas besteht die Einstufung und darf fortan Blutspenden und mit seiner Familie deshalb in die Mitte ziehen. Sie begleitet ihn zu seiner ersten Spende und damit beginnt sich ihrer beiden Leben grundlegend zu ändern und vieles ist auf einmal anders als sie dachten, es wird sogar richtig gefährlich…
  • Rezension: Das Buch klang wirklich sehr spannend und das war es auch, auch wenn mir irgendwie schnell klar war, dass die Sache mit dem Blut irgendwie eine zentrale Rolle spielen wird. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr gefesselt und die zumeist Jugendlichen Protagonisten habe ich schnell ins Herz geschlossen. Besonders spannend war zu verfolgen, wie Tessa zu den Jungen steht und wie schwierig es sein kann jemanden zu lieben und wie wichtig Emotionen für das Leben sind. Daneben ist das Thema Loyalität ein sehr großes im Buch und man wird immer wieder mit der Frage konfrontiert, ob man sich selbst „opfern“ sollte für andere ggf. sogar die ganze Menschheit. Das alles sind keine einfachen Fragen, macht das Buch aber meiner Meinung nach gerade deshalb so besondern und spannend für Jugendliche. Leider ist es zeitweise etwas schwer den ganzen Verwirrungen und Positionen zu folgen (so ähnlich ist es aber wohl auch Tessa gegangen.). Leider endet das Buch für mich dann auch ohne ein wirkliches Ende, die Geschichte muss meiner Meinung nach noch weitergehen und ich hoffe es gibt eine Fortsetzung. Aber auch so kann ich das Buch wirklich empfehlen. Vielen Dank an das Team vom im.press Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 4 Sterne

Rezension: Vater und Sohn – Streiche und Abenteuer – (Band 1-3)

Erich Ohser, e.o.plauen
– Vater und Sohn. Band 1. 50 Streiche und Abenteuer gezeichnet von Erich Ohser, e.o.plauen
– Vater und Sohn. Band 2. Noch 50 Streiche und Abenteuer gezeichnet von Erich Ohser, e.o.plauen
– Vater und Sohn. Band 3. Die letzten 50 Streiche und Abenteuer gezeichnet von Erich Ohser, e.o.plauen

Vater und Sohn 1Vater und Sohn 2 Vater und Sohn 3

  • Verlag: Südverlag
  • Seitenzahl: jeweils 112
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt: In jedem der drei Bücher findet man jeweils 50 verschiedene Bildergeschichten im gewohnten schwarz-weiß und dem typischen Stil der Vater und Sohn Geschichten.
  • Rezension:  Wohl jeder kennt die Bildergeschichten von Vater und Sohn aus seiner Schulzeit. Sie haben mich zum Schreiben motiviert und dabei meine Phantasie unglaublich angeregt, wie wohl auch bei vielen Kindern vor und nach mir. Eigentlich mochte ich Aufsätze nicht so gerne, aber zu diesen Bildergeschichten von Vater und Sohn habe ich mir immer gerne etwas ausgedacht, weil die Gemischten immer irgendwie lustig sind und man darüber lachen und manchmal auch nachdenken muss. Deshalb habe ich auch mit sehr viel Freunde in den Bücher gestöbert und die so eine oder andere Geschichte von damals ist mir wieder in den Sinn. Ich habe auch viele neue entdeckt und mich förmlich in den Bildergeschichten verloren. Dabei muss ich sagen, dass sie mir jetzt, wo ich auch den Hintergrund des Autor Erich Ohser, e.o.plauen kenne, weil ich das Buch gleichnamige Buch „Erich Ohser alias e.o. plauen“ gelesen habe. Die Geschichten sind auch kein bisschen veraltet  und ich muss sagen, dass sie mir in gewohnten schwarz-weiß auch eindeutig noch besser gefallen als in den neuen kolorierten Ausgaben, wie etwa in „Vater und Sohn – Zwei, die sich lieb haben„.  Ich kann dieses Sammelbände allen Liebhabern von damals aber auch erst recht denen, die sie noch nicht kennen, wirklich nur wärmstens ans Herz legen. Vielen Dank an das Team von Literaturtest und dem Südverlag, die mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 5 Sterne

Rezension: Mythos oder Medizin

Irene Berres, Julia Merlot – Mythos oder Medizin. Brauchen Wunden Luft oder Pflaster? Die spannendsten Fragen und Antworten aus der beliebten Kolumne des Spiegel Online.

Mythos oder Medizin

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Leserfragen zum Thema „Alltags-Medizin“ beantworten die beiden Wissenschaftsjournalistinnen Irene Berres und Julia Merlot in der beliebten SPIEGEL-ONLINE-Rubrik »Mythos oder Medizin«. Die besten Fragen und natürlich die interessanten Antworten sind in diesem Buch zusammengetragen. Helfen alte Socken gegen Halsweh? Nimmt man durch Trinken ab? Helfen Cola und Salzbrezeln wirklich bei Durchfall? Lindern Zwiebeln Erkältungen? Ergänzt wird das Ganze durch ein Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe erklärt werden,  und einen Index, in dem man gezielt nach Themen suchen kann.
  • Rezension: Als ich  von dem Buch hörte, wusste ich sofort, dass es mich sehr gut unterhalten und ein wenig schlauer machen würde. Jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, kann ich wirklich nur sagen, es ist großartig und wirklich gleichzeitig lehrreich und unterhaltsam. Ich habe sehr viel gelernt über die typischen Mythen zum Thema Gesundheit – es ist eben vieles doch nicht so, wie man denkt bzw. einem immer wieder mitgeteilt wird. Über einiges war ich wirklich sehr überrascht, z:b. die Frage nach den Pflastern auf Wunden oder den Socken von Opa gegen Halsweh. Ich mag dieses Mischung aus Humor und gut recherchierten kurzen Artikeln. Besonders lustig war, dass in dem Buch gerade davon geschrieben wurde, wie es juckt, wenn ein Muttermahl rausgeschnitten wurde und wann es gut ist und wann nicht während ich gerade krank zuhause sitze weil mir ein Muttermahl entfernt werden musste *g*. Ich kann das Buch wirklich nur weiter empfehlen, vielleicht gerade auch an Menschen, die wie ich gerade krank sind… Vielen Dank an das „freelance team“ und das Team vom Heyne  Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne