Rezension: Göttlich verdammt

Josephine Angelini – Göttlich verdammt

  • Verlag: Cecile Dressler Verlag
  • Seitenzahl: 496
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Helen hat von Anfang an ein komisches Gefühl, als eine neue Familie auf die Insel zieht. Außerdem hat sie seltsame Versionen, u.a. solche die sie zu Mord aufrufen. Als sie sich dann in Lucas den Sohn der Familie verliebt wir langsam klar, was die Versionen bedeuten und dass sie damit einen Kampf der Mächte auslösen. Denn ihre Liebe  darf nicht sein, denn sie würde den Untergang der Menschheit bedeuten. 
  • Rezension:
    Ich kann nicht eindeutig sagen, ob mir das Buch gut gefallen hat und ob ich es weiterempfehlen kann. Der Anfang war sehr spannend, dann zog es sich etwas, den Mittelteil fand ich super und das Ende hat mich dann wieder enttäuscht. Ich glaube mir war es etwas zu viel griechische Mythologie, über die ich zu wenig weiß. Andererseits ist es gerade diese Verbindung die das Buch ausmacht. Die Idee des Buches gefällt mir nach wie vor gut, auch wenn das Thema einer Liebe, die nicht sein darf nicht ganz neu ist findet sich hier eine schöne Verarbeitung dieser Thematik. Was mir wirklich gut gefällt ist die enthaltene Botschaft, welche enorme Kraft die Liebe hat. Auch die einzelnen Charaktere finde ich klasse und den Umgang mit dem Thema Freundschaft gut gelungen, als sich Matt z.B. einmal äußert, dass es um keine andere Spezies, sondern um Freunde geht. Ich werde das Buch trotzdem nicht noch einmal lesen und bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich es empfehlen kann.
  • Bewertung: 

Rezension: Herr erbarme dich

Joshua Corin – Herr erbarme dich

  • Verlag: Mira- Taschenbuch
  • Seitenzahl: 348
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Ein Sniper mit Namen Galileo, begeht mehrere scheinbar  religiös motivierte fiktive Massaker mit vielen Toten. An einem der Tatorte hinterlässt er den  Schriftzug “Wenn es einen Gott gäbe, hätte er mich zurück gehalten”. Die FBI-Agentin Esme hat ihren Job eigentlich vor sieben Jahren aus familiären Gründen an den Nagel gehängt,doch jetzt soll sie zurückkommen und bei der Aufklärung der Hintergründe für die Taten helfen. 
  • Rezension:
    Das Buch hat mir trotz des sehr „heftigen“ Inhaltes sehr gut gefallen. Es war von Anfang bis Ende spannend und hat den Leser unweigerlich mit hineingezogen in die Vermutungen über den Täter und seine Beweggründe. Auch hat man sehr mit Esme und ihrer Familie mitgefiebert. Sie ist ein sehr beeindruckender Charakter – ständig hin und her gerissen zwischen ihrem ehemaligen  Beruf als FBI-Agentin und ihrer Familie. Ich kann das Buch allen empfehlen, die starke Nerven habe und spannende Bücher mögen.
    Vielen Dank an den Mira Taschenbuchverlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

Rezension: Lux Domini

Alex Thomas – Lux Domini

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 447
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Mysteriöse  Vorkommnisse häufen sich in der geistlichen Welt, im Umfeld des Vatikan. Dabei kommen Mensch durch „Unfälle“ ums Leben, die für den Papst sehr wichtig gewesen sind. Catherine Bell ist eine rebellische Ordensfrau und hat eine besondere mentale Gabe, die sie auch mit dem Orden „Lux Domini“ in Verbindung gebracht hat. Bevor ein Geistlicher Selbstmord begeht, offenbart er Catherine, dass sie den Papst retten muss. Daraufhin wendet sie sich an den Vatikan und dieser schleust sie in den Privathaushalt des Papstes ein. Auch dort hat Catherine mysteriöse Träume und Visionen und kommt so einen großen Geheimnis auf die Spur. Was hat der Kardinal damit zu tun? Welche Rolle spielt das Judas-Evangelium? Was ist mit dem Lux Domini?
  • Rezension:
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist fesselnd und spannend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Ordensfrau Catherine ist ein sehr beeindruckender Charakter, sie beeindruckt mich mit ihrer Kraft und ihrem Wunsch dir Kirche zu revolutionieren. Sie hat einen ungeheuren Mut  und lässt sich nicht von ihrem Weg abbringen. Die Geschichte an sich ist sehr spannend geschrieben und überrascht den Leser mit immer neuen Wendungen.  Dieses Buch lädt zum Nachdenken über die Bibel und die Strukturen der Kirche ein und stellt viel Fragen nach dem „was wäre wenn?“.
    Vielen Dank an den blanvalet-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Tolles Buch

Rezension: Supermom schlägt zurück

Supermom schlägt zurück

  • Verlag: Mira- Taschenbuch
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Kerri Sulivan tut alles, um ihrem schwer kranken Sohn Cody zu helfen. Dafür verwandelt sie sich sogar regelmäßig in „Supermom“, um ihm Hoffnung zu machen. Und sie bedrängt einen bekannten Geschäftsmann, Nathan King, ihr zu helfen, indem er einem Labor das an einem Heilmittel forscht eine Menge Geld zur Verfügung stellt. Ein „Nein“ lässt Kerri nicht gelten und so nimmt die Geschichte ihre Lauf…
  • Rezension:
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und hat mich tief berührt, denn es ist sehr einfühlsam geschrieben und es bewegt zu Lesen, wie schwer es für Cody und seine Mutter Kerri ist, mit seiner Krankheit und dem drohenden Tot zu leben. Aber auch die Kraft und das Durchhaltevermögen von Kerri hat mich sehr beeindruckt. Auch finde ich es toll, wie ihr am Ende des Buches dann deutlich wird, dass man mit Gott nicht verhandeln kann und vor allem nicht verhandeln muss – er kümmert sich, ohne das man dafür irgendwelche Opfer bringen muss.  Die Liebesgeschichten zwischen ihr und Nathan ist einfach sehr schön zu lesen und auch die Beziehung zwischen ihm und seiner Schwester bereichert das Buch. Das Ende scheint keinesfalls übertrieben, es ist ein völlig stimmiges und sehr schönes Happy Ende, ohne dabei auch nur im geringsten „platt“ zu wirken. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, es ist spannend und schön und hat viele interessante Erzählstränge und es macht eine Menge Mut fürs Leben allgemein, aber besonders in schweren Zeiten. Es ist erstaunlich, welche Kraft Mütter für ihre Kinder aufbringen können.Die Geschichte hat mich wirklich sehr berührt: Es macht auf eine sehr schöne Art und Weise deutlich, dass es  „sich lohnt“ an Wunder zu glauben.
    Vielen Dank an den Mira Taschenbuchverlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

Rezension: Die Bestimmung

 Veronica Roth – Die Bestimmung

  •  Verlag: cbt Verlag
  • Seitenzahl: 477
  • Teil einer Reihe?: Ja, 1 von 2.
  • Inhalt: Beatrice lebt in einer Welt, in der die Menschen im Alter von 16 Jahren ihre Bestimmung erfahren und damit zwischen einer der fünf möglichen Lebensformen wählen: Altruan – die Selbstlosen, Candor – die Freimütigen, Ken – die Wissenden, Amite – die Friedfertigen und Ferox – die Furchtlosen. Die Wahl der sogenannten Fraktion, den es entscheidet darüber, wo Beatrice in Zukunft leben wird. Die Fraktion ist ihre neue Familie. Doch Beatrices Eignungstest, der ihr Auskunft über ihre Bestimmung geben soll,  ist nicht eindeutig, sie ist eine Unbestimmte und das ist sehr gewährlich für sie. Sie entscheidet sich gegen ihre bisherige Fraktion und wählt ein Leben bei den Ferox und dort kommt sie Geheimnissen auf die Spur, die nicht nur für ihre eigenes Leben gefährlich sind, sondern auch für mich Menschen, die sie liebt.
  • Rezension: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, deshalb hatte ich es auch in 1,5 Tagen komplett gelesen. Das Thema ist sehr interessant und von der Autorin sehr spannend verarbeitet. Die Geschichte überrascht mit immer neuen unerwarteten Wendungen und gipfelt in einem großartigen Ende. Die einzelnen Charaktere gefallen mir sehr gut, besonders weil sie sehr vielschichtig sind und sich die Personen innerhalb der Geschichte entwickeln. Besonders gut gefällt mir Beatrice oder Tris, wie sie sich seit ihrem Wechsel zu den Ferox nennt. Es ist beeindruckend, wie sehr sie mit sich selbst ringt, um herauszufinden, wer  und wie sie sein möchte. Und natürlich finde ich Four auch einfach umwerfend – er ist eine tolle und interessante Persönlichkeit und man möchte Tris während des Lesen ständig erklären, wieso er sich ihr gegenüber auf eine bestimmte Art und WEise verhält und das er sie mit allem nur beschützen möchte. Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden finde ich sehr gut gelungen. Das Buch regt an, selbst darüber nachzudenken, welche Werte im Leben wichtig sind und sich mit seinen eigenen Ängsten auseinander zu setzten und zu überlegen, wie man sie überwinden kann, aber trotzdem man selbst bleibt. Auch macht es nachdenklich über den Umgang mit Gruppenzwang und Autoritäten. Ich finde es ist ein rundherum gelungenes und sehr empfehlenswertes Buch und ich würde sofort den zweiten Teil lesen, wenn es denn irgendwann einen geben sollte.
    Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat noch bevor es im März offiziell auf den Markt kommt.
  • Bewertung:   

    Die Rezension  des zweiten Teils findest du hier! (anklicken)