Rezension: Snow White and the Huntsman

Lily Blake – Snow White and the Huntsman

  • Verlag: cbt
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Snow White ist lange Zeit die Gefangene ihrer eigenen Stiefmutter. Doch dann wird dieser bewusst, dass sie Snow White braucht. Sie lässt sich holen und nachdem es ihr gelingt zu fliehen wird sie plötzlich zu ihrer größten Gefahr und bekommt unerwartete Hilfe beim Kampf gegen ihre böse Stiefmutter.
  • Rezension:
    Als ich überall auf den Kinoplakaten über diesen Film informiert wurde dachte ich, dass ich vorher gern das Buch lesen würde. Ich bin begeistert und weiß gar nicht, ob den Film jetzt überhaupt noch sehen möchte, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass er meinen Erwartungen gerecht wird. Ich konnte die Geschichte nicht weglegen und schlafen, bevor ich wusste, wie es ausgeht. Das Buch bietet einfach alles, eine Menge Fantasie, Spannung und Aktion bis zum Ende und entführt den Leser in eine ganz andere, märchenhafte Welt. ich kann das Buch nur empfehlen, es ist großartig!
    Vielen Dank an den cbt-Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Unter dem Schatten des Todes

Robert Brack – Unter dem Schatten des Todes

  • Verlag: Nautilus
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Klara Schindler bekommt von der KPD den Auftrag als Journalistin der Times getarnt nach Berlin zu reisen und dort alles über den Brand des Reichstages in Erfahrung zu bringen. Besonders wichtig sind die Informationen über den vermeindlichen Brandstifter van der Lubbe. So begibt sich Klara auf eine nicht ganz ungefährliche Spurensuche…
  • Rezension: Ich habe auf einem Bücher-Lesungs-Abend in einer Buchhandlung Anfang Mai von diesem Buch erfahren und mein Interesse wurde sofort geweckt. Ich liebe historische Romane, besonders auch solche die auf wahren Begebenheiten beruhen. Krimis verschlinge ich und fand es zudem besonders spannend das Buch eines in Hamburg lebenden Autoren zu lesen, anmit stand schnell fest, dass ich dieses Buch lesen möchte. Ob mir das Buch gefallen hat lässt sich nicht so einfach sagen. Der Schreibstil des Autors und seine Art und Weise das Buch und die Geschichte aufzubauen hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich wirklich wie ein Krimi und gar nicht wie ein Buch über ein historisches Ereignis. Das finde ich genial. Allerdings liegt genau hier auch die Unsicherheit bezüglich der Frage danach, wie gut mir das Buch gefallen hat. Das Buch ist toll, aber leider interessiere ich mich dann scheinbar doch nicht genug für die historischen Zusammenhänge die sich in der Zeit des Reichstags-Brandes einordnen lassen. Ich habe einiges nicht verstanden, anderes war mir zu ausführlich. Dies liegt aber eindeutig nicht an dem Buch, sondern an mir und am Ende fand ich es dann auch wieder sehr spannend und wollte wissen, wie es ausgeht. Ich finde es ist eine geniale Art und Weise sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen und sie gerade auch nicht so versierten Lesern nahe zu bringen. Ich bin mir sicher an Geschichte sehr interessierte Leser wie mein Vater werden dieses buch lieben, daher kann ich es uneingeschränkt weiter empfehlen. Es hält vollkommen was es verspricht. Vielen Dank an den Nautilus-Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Die Touristin

Taylor Stevens – Mission Munroe. Die Touristin

  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 447
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der erste Teil einer Thrillerserie um Vanessa Munroe.
  • Inhalt:
    Vanessa Munroe ist ein Chamäleon und eine Jägerin. Sie ist perfekt darin, sich anzupassen und Informationen zu sammeln. Als sie den Auftrag erhält die Adoptivtochter eines texanischen Öl-Milliadärs zu finden, reist sie nach Afrika und damit gleichzeitig zurück in ihre Vergangenheit. Aber nicht nur ihre eigene Biografie macht ihr die Reise unerwartet schwer, irgendjemand scheint nicht zu wollen, dass sie Erfolg hat…
  • Rezension:
    Das Buch ist einfach klasse, die Geschichte aber auch der tolle Erzählstil haben mich von Anfang an gefesselt. Ich denke das es auch daran liegt, dass es sie Autorin selbst nicht leicht hatte im Leben und auch die dunklen Seiten Afrikas hautnah erlebt hat. Irgendwie schafft Taylor Stevens es, dass der Leser sich zugleich in Vanessa bzw. Michael verliebt und sie fürchtet. Und außerdem hatte ich das Gefühl teilweise mittendrin im Buch zu sein und es hautnah mitzuerleben, so authentisch und spannend wird die Geschichte erzählt. Es ist unglaublich welchen Mut und welche Kraft Vanessa entwickelt und welches Durchhaltevermögen sie an den RTag legt, wie sich sich selbst von schwierigsten Bedingungen und Umständen nicht entmutigen lässt. Besonders gut gefällt mir, dass die Handlung so gar nicht vorhersehbar ist, ich konnte es am Ende kaum glauben wie sich alle Puzzleteile in ein großes Ganzes fügen. Unglaublich wozu Menschen in der Lage sind allein aus Macht- und Geldgier. Aber auch schön, das man trotzdem spüren kann welche Kraft auch die Liebe bewirken kann. Ich kann das Buch allen Thriller-Liebhabern unbedingt weiterempfehlen, man darf aber wirklich nicht zu empfindlich sein, die Geschichte ist alles andere als harmlos. Vielen Dank an den Goldmann-Taschenbuchverlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Schneewittchen muss sterben

Nele Neuhaus – Schneewittchen muss sterben

  • Verlag: List (Aktion zum Welttag des Buches)
  • Seitenzahl: 536
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der vierte von fünf Teilen.
  • Inhalt:
    Tobias wird nach 10 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und kehrt in sein Heimatdorf zurück. Dort beginnt er sofort die Feindseligkeiten der anderen Dorfbewohner zu spüren. Kurz danach wird seine Mutter von einer Brücke gestoßen. Die Kriminalkommissarin Pia beginnt zu ermitteln und gerät dabei schnell an den Punkt, an dem ihr klar wird, dass sie die Vergangenheit wieder neu aufrollen muss. Als dann erneut ein Mädchen verschwindet wird es richtig brenzlig…
  • Rezension:
    Ich kannte bisher nur „Wer Wind sät“, hatte aber schon viel Positives über Nele Neuhaus gehört und mich deshalb ja ach bei der Aktion zum Welttag des Buches für „Schneewittchen muss sterben“ entschieden und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Das Buch ist einfach klasse und fesselnd bis zur letzten Seite. Zugleich ist es auch erschreckend zu lesen, wie sich ein ganzes Dorf gegen einen Einzelnen verschwört und welche Macht gleichzeitig ein anderer Einzelner haben kann. Toll, dass es der Autorin trotzdem gelingt deutlich zu machen, das Vertrauen auch unter schwierigen Bedingungen aufrecht erhalten werden kann. Das macht Mut. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
    Vielen Dank an die Stiftung Lesen, die mir und 30 anderen Lesern dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 

Rezension: Retrum

Francesc Mirales – Retrum

  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 345
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Christian wird völlig aus der Bahn geworfen als sein Zwillingsbruder stirbt- Zuerst zieht er sich völlig zurück, doch dann begegnet er bei einerm seiner Aufenthalte auf dem Freidhof  zufällig einer Gruppe von Jugendlichen, die sich selbst Retrum nennen. Alexia, Robert und Lorena halten sich regelmäßig auf Friedhöfen auf und Christian ist sofort fanziniert von ihnen und schließt sich deshalb der Clique an. Doch bald merkt er, dass das Ganze nicht so harmlos ist wie er dachte. Es ist kein Spass mehr, sondern wird zum tödlichen Ernst…
  • Rezension:
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir das Buch gut gefallen hat oder nicht. Das Buch ist sehr spannend und fesselt den Leser von der ersten Seite an, soviel steht fest. Auch die einzelnen Charaktere sind sehr glaubwürdig konstruiert und wirken authentisch. Als Leser ist man nah bei Christian und möchte ihm manchmal Tips zurufen oder vor etwas warnen. Auch die in dem Buch eingewobene Liebesgeschichte gefällt mir sehr gut. Es geht um die Frage welche Aspkete für die Partnerwahl entscheidend sind und was Treue bedeutet. Ich bin mir sicher, dass diese Punkte das Buch für Jugendliche lesenswert machen und durchaus zum Nachdenken anregen können. Was mir persönlich an dem Buch aber nciht so gut gefällt und was ich auch für Jugendliche bedenklich finde ist die enorme Düsternis und Bedrohlichgkeit dieses Buches. Ich denke das der Umgang mit „Todeskult“ und „Okultismus“ hier verharmlost wird, ebenso die Art und Weise wie Christian von „Alexias Geist“ bedroht wird und wie sehr so etwas ängstigen kann. Ob ich das Buch weiter empfehlen soll, weiß ich nicht. Vielleicht lest ihr es einfach und bildet euch selbst eine Mienung.
    Vielen Dank an den Loewe Verlag , der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Die Stadt aus Gold und Silber

Kenizé Mourad – Die Stadt aus Gold und Silber

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Kenizé Mourads Mutter war die letzte türkische Sultanin und  ihr Vater der indische Radschah von Badalpur. In diesem Buch beschreibt sie das Leben von Hazrat Mahal, einem zur Königin gewordenen Waisenmädchen um Jahr 1856. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern auch hartnäckig und sie will ihr Land retten. Mit ihr gemeinsam kämpft der treue Radscha Jai Lal, Hazrat ist lange der Motor des Widerstandes, doch dann unterbreite ihr die Briten ein unmoralisches Angebot entgegen. Wie wird sie sich entscheiden?
  • Rezension:
    Ich war sehr neugierig auf dieses Buch. Leider war ich ein bisschen enttäuscht. Mir persönlich gerät die Geschichte von Hazrat zu sehr in den Hintergrund, währen die politischen Feinheiten und Wendungen bis ins kleinste Detail geschildert werden. Ich hatte einfach etwas anderes erwartet, mir war aber auch nicht bewusst, dass es sich bei dem Buch im eine wahre Begebenheit handelt.  Trotzdem hat mich die Geschichte wirklich sehr beeindruckt, es ist kaum zu glauben, welche enorme Kraft, starken Mut und welch großes Durchhaltevermögen Menschen aufbringen können, die für ihnen etwas wichtiges kämpfen. Sehr hilfreich fand ich das Glossar am Ende des Buches, ich denke ich habe eine Menge über die Zustände in Indien im Jahr 1856 gelernt. Ich kann das Buch weiterempfehlen an alle, die sich für die historischen Ereignisse in Indien interessieren und die Geschichte einer beeindruckenden und sehr starken Frau lesen wollen.
    Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Schweig still süßer Mund

Janet Clark – Schweig still süßer Mund

  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 350
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Jana und Ella sind beste Freundinnen. Auch wenn Ella in letzter Zeit komisch ist und Jana längst nicht mehr alles über sie erfährt, so ist sich Jana doch sicher, dass etwas schlimmes passiert sein muss, als Ella plötzlich spurlos verschwindet. Die Polizei glaubt nicht an ein Verbrechen und so ermittelt Jana auf eigene Faust. Sie erfährt Dinge, die sie lieber nicht gewusst hätte, bleibt aber trotzdem bei der Sache und kommt so dem Täter gefährlich nah…
  • Rezension:
    Das Buch ist einfach klasse. Das Cover finde ich total schön und wenn man den Klappentext nicht liest, könnte man denken, es sei ein total romantisches Mädchenbuch. Dem ist aber nicht so, denn hinter „Schweig still süßer Mund“ verbirgt sich ein wahnsinnig spannender Thriller, allerdings irgendwie durchaus mir romantischen Momenten. Ich habe dieses Buch von der ersten Seite an förmlich verschlungen und nicht einmal ein prall gefülltes Bordbistro hat mich vom weiterlesen abhalten können, auch nicht, dass ich gar keinen richtigen Sitzlatz hatte. Der Aufbau des Buches ist genial, wie man immer wieder Fragmente von Ellas Gedanken liest und dann wieder zu Janas Geschichte wechselt. Jana ist toll, ich finde ich beeindruckend wie sehr sie alles mögliche tut, um ihre Freundin zu finden und sich auch von unangenehmen Entdeckungen nicht entmutigen lässt. Die Geschichte an sich ist fesselnd und spannend, besonders der Schluss lässt es richtig knistern und man kann das Buch jetzt gar nicht mehr aus der Hand legen, weil man zu ahnen beginnt, in welch großer Gefahr Jana schwebt und ihr ab liebsten Tipps zurufen möchte. Janas Verhalten am Ende des Buches hat mich sehr überrascht, aber gerade deshalb gefällt es mir sehr gut und es regt durchaus zum Nachdenken darüber an, was schuldig sein bedeutet. Ich denke Jugendlichen, natürlich besonders Mädchen, wird dieses Buch sehr gut gefallen. Ich kann es aber auch erwachsenen Lesern empfehlen, die gern Thriller und Jugendbücher lesen.
    Vielen Dank an den Loewe-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig