Rezension: Gold

Chris Cleave – Gold

Gold

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 656
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Zwei sehr unterschiedliche Freundinnen: Kate und  Zoe sind Randrenn-Profis und gleichzeitig Konkurrentinnen im die besten Plätze und sicher das sie sich auf ihre Freundschaft verlassen können. Doch plötzlich sind sie sich da nicht mehr ins sicher, alles gerät ins Wanken als Sophie, die kleine Tochter von Kate, schwer krank wird…
  • Rezension:
    Schon lange habe ich kein Buch mehr so sehr verschlungen, wie „Gold“. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis ich auch die letzte Seite gelesen habe. Die Charaktere und der Lauf der Handlung haben mich wirklich überzeugt. Ich finde die Themen des Buches sehr spannend, wie können zwei Menschen Freunde bleiben, wenn sie gleichzeitig Konkurrenten sind, der Umgang mit Schicksalsschlägen, Blick in die Welt des Profisportes aber auch die Frage nach den Prioritäten, die ein Mensch setzt: Was ist mir wichtiger, beruflicher Erfolg oder Familie / Freundschaft und mein eigener Nutzen? Ich denke gerade deswegen ist das Buch sehr gut für Jugendliche geeignet und wird sicher viele gute Gespräche anregen. Aber auch erwachsenen kann ich dieses Buch nur sehr ans Herz legen. „Gold“ ist ein erstklassiges Buch!!
    Vielen Dank an dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5

Rezension: Schatteninsel

Marko Hautala – Schatteninsel

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 304
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Aaron und Jenny sind glücklich. Doch ihr Leben wird ordentlich durchgerüttelt, als sie gemeinsam mit ihrem Sohn Miro von Aarons Sohn Markus aus erster Ehe eingeladen werden ihn auf der Felsinsel zu besuchen, auf der er lebt. Dort treffen sie auch auf Markus Mutter und Jennis Schwester. Außerdem müssen sie sich den Schatten der Vergangenheit stellen.
  • Rezension:
    Das Buch war wirklich sehr spannend, aber für mich persönlich zu gruselig und irgendwie „abwegig“. Die Handlung nimmt einen Verlauf, den ich so gar nicht mehr nachvollziehen konnte auch war es am Ende richtig unheimlich – zu unheimlich für mich. Es ist aber ein gutes Bespiel dafür, wie das Leben aus den Fugen geraten kann, wenn man seine Vergangenheit einfach ignoriert und nicht richtig auf- und verarbeitet hat. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch weiter empfehlen kann, auf jeden fall nicht an so empfindsame Menschen wie mich.
    Vielen Dank an dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3

Rezension: Blueprint

Charlotte Kerner – Blueprint

blueprint

  •  Verlag: Beltz & Gellberg (Guliver)
  • Seitenzahl: 205
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Iris Sellin ist eine berühmte Komponistin. Als bei ihr MS festgestellt wird, hat sie auf einmal das Bedürfnis ihr Talent an ein Kind weiter zu geben. So trifft sie die Entscheidung sich klonen zu lassen. Ihre Tochter Siri ist somit gleichzeitig auch ihr Zwilling. Mit zunehmendem Alter stellen sich Siri immer mehr Fragen danach, wer sie eigentlich ist.
  • Rezension:
    Als ich über das Buch „Blueprint“ gestolpert bin, war sofort mein Interesse geweckt. Das Cover und die Zusammenfassung haben mich weiter neugierig gemacht und hohe Erwartungen geschürt. Diese sind nicht enttäuscht worden. Ich war von der Geschichte und der Art und Weise, wie diese erzählt wurde, sehr begeistert. Daher kann ich gut nachvollziehen, warum dieses Buch häufig als Schullektüre zum Thema Genetik und Klonen von Menschen gelesen wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Jugendliche ebenso fesselt wie mich und sie zum Nachdenken und zum Austausch anregt. Ich kann es daher wirklich nur weiter empfehlen.
    Vielen Dank an den Beltz & Gelberg Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5

Rezension: Jenissimo

Susan Mallery – Jenissimo

  • Verlag: Mira Taschenbuch
  • Seitenzahl: 336
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Jenna weiß schon lange, dass sie adoptiert ist und Beth und Marshall nicht ihre echten Eltern sind, aber als dann plötzlich ihre leiblichen Eltern in ihrem Laden auftauchen, wirft das ihr Leben völlig aus der Bahn.  Und dann sind da ja auch noch die Männer. Ihre leibliche Mutter stellt ihr jemanden vor, der sie alles andere als kalt lässt. so viel steht fest, langweilig ist Jennas Leben nicht.
  • Rezension:
    Auch wenn ich den Titel immer noch irgendwie komisch finde, das Buch ist einfach toll! Wieder gelingt es Susan Mallery ein Buch mit einer wahnsinnig starken Persönlicheit zu erschaffen, diesmal sind es sogar drei zwar völlig unterschiedliche aber alle auf ihre Art sehr starke und beeidruckende Frauen. Der Autorin gelingt es, das an sich schwierige Thema der Adoption, auf sehr feinfühlige und authentische Art und Weise in den Roman einzuflechten und dabei auch die Probleme nicht außen vor zu lassen. In Jenna habe ich mich sofort verliebt, ich finde es beeindruckend, wie sie ihren Laden mietet und mi der Arbeit beginnt, ohne lange darüber nachzudenken und wie sie sich dann innerhalb des Buches wandelt und so immer mehr zu sich selbst findet und nebenbei eine zweite Familie gewinnt. Auch Violet ist einfach eine tolle Frau, ich habe sehr mit ihr „mitgelitten“ als sie wieder einmal an einen falschen Mann geriet. Das ist eine weitere nicht ganz einfache Problematik, welche die Autorin ebenfalls  sehr sensibel behandelt und meiner Meinung nach den richtigen Ton trifft. Die zentralen Themen sind aber Familie und Freundschaft. Das Buch macht auf wundervolle Art und Weise deutlich, wie wichtig andere Menschen und deren Unterstützung sind. Besonders bewegt hat mich die Beziehung zwischen Beth und Violet, die in ihr eine „Ersatzmutter“ findet und wie Beth auf die leibliche Mutter ihrer Tochter eingeht, ja Jenna sogar unterstützt sie besser kennen zu lernen und sie am Ende sogar bei sich und Marshall zuhause aufnimmt. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen.
    Vielen Dank an den Mira-Taschenbuch-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension. Das halbe Herz

Anett Pöpplein – Das halbe Herz

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 260
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Annett Pöpplein beschreibt in diesem Buch, wie sich ihr Leben verändert hat, nachdem ihr Sohn Jens mit einem sehr seltenen Herzfehler zur Welt kam. Er hat nur ein halbes Herz, den eine seiner Herzkammern ist verkrümmt und  deshalb beginnt kurz nach seiner Geburt für ihn der tagtägliche Kampf ums Überleben und für seine Eltern stellt sich immer wieder die Frage danach, wie es weitergehen soll. Soll man mit allen Mitteln um sein Leben oder der Natur seinen Lauf lassen? Was kann man einem so kleinen Menschen zumuten? Aber Jens zeigt sehr deutlich, dass er kämpfen und leben möchte…
  • Rezension:
    Das Buch ist einfach wunderbar, obwohl mir an manchen Stellen wirklich die Tränen kamen, aber vielleicht ja auch gerade deshalb. Annett Pöpplein beschreibt auf eine ganz besondere Art und Weise und einer Mischung aus Selbstironie und Humor wie das Leben mit Jens aussah und berührt mich als Leser damit tief. Irgendwie merkt man, wie schwer und quälend das alles gewesen sein muss, man ahnt aber auch etwas von der besonderen Kraft, die ihn Jens steckt und den schönen Glücksmomenten, die es in diesen Jahren ebenfalls gegeben hat. Ich finde dieses Buch wirklich toll und ich bewundere die Kraft dieser Mutter und ihres Sohnes, aber auch den Mut das alles noch einmal zu durchleben um es aufzuschreiben. Das Buch ist gleichzeitig ein besonderer Appell sich der Organspende nicht zu verschließen und noch heute einen Organspender-Ausweis auszufüllen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
    Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: