Rezension: Annies Frühling in Salt Bay

Liz Eeles – Annies Frühling in Salt Bay

  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Ja, eine Fortsetzung ist bereits geplant.
  • Inhalt: Im Leben von Annie läuft es nicht so gut, sie ist Single und gerade ohne Job. Da bekommt sie einen Brief von einer Großtante, die sie bis dahin nicht kannte und die sie nach Cornwall einlädt. Und aders als geplant fühlt sie sich dort schnell wohl…
  • Rezension: Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, auch wenn mich das Cover nicht so wirklich angesprochen hat. Annie war mir irgendwie sofort sympathisch und ist mir schnell ans Herz gewachsen, genau wie einige anderen Charaktere,  Josh, Karla und natürlich Annies Großtante Alice. Das Buch ist ein wenig wie ein „Rosamunde Pilcher“ – Film und das meine ich absolut positiv – unglaublich schön, romantisch und mit toller Landschaft. Man möchte am liebsten selbst nach Salt Bay reisen und die Menschen dort kennenlernen und die Natur genießen. Teilweise möchte man aber auch einfach eingreifen und den Protagonisten zurufen, was sie tun sollen… Die Handlung ist eher ruhig, was aber absolut nicht bedeutet, dass es langweilig ist. Ich habe das Buch wirklich total gern gelesen und war ein bisschen traurig als es zu Ende war. Schließlich hat es mir auch ein wenig davon ablenken können dass ich wegen einem Bänderriss gerade nix darf. Aber zum Glück gibt es ja einen zweiten Band. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Annies Frühling in Salt Bay ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Es ist etwas für Herz, es geht um Liebe, Familie und zu sich selbst Finden und spielt im wunderschönen Cornwall.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/liz-eeles-annies-fruehling-in-salt-bay.html

Rezension: Herzkur

Julia Greve – Herzkur

  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 384
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Verena fährt mit ihren beiden Töchtern zur Kur an die Ostsee, nachdem ihr Mann Rainer sie verlassen hat. Sie ist von Anfang an sehr skeptisch und findet zuerst auch alle ihre Vorurteile bestätigt. Doch dann entdeckt sie Lichtblicke und das liegt nicht zuletzt an einem der weniger Väter vor Ort: Jan. der mit seiner Tochter am selben Tisch sitzt.
  • Rezension: Schon das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und vermittelt ein Urlaubsgefühl. Ich habe es in einer sehr stressigen Woche mit Vorfreude auf einen Urlaub gelesen. Das passte perfekt. Aber auch Inhaltlich hat mich die Geschichte wirklich komplett abgeholt. Ich würde mir eine Kur genauso vorstellen, wie Verena. Daher musste ich mehr als einmal wirklich schmunzeln. Und die Liebesgeschichte ist wirklich sehr authentisch und schön. Dabei hat es mir sehr gut gefallen, dass es die Handlug immer wieder geschafft hat mich zu überraschen. Auch der Erzählstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Ich kann das Buch allen meinen Leserinnen wirklich wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/julia-greve-herzkur.html

Rezension: Mein Mann, der Rentner, und dieses Internet

Rosa Schmidt – Mein Mann der Renner, und dieses Internet. Das geheime Tagebuch einer Frau

  • Verlag: Penguin
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 304
  • Inhalt: Rosa und Günther befinden sich seit einiger Zeit im Ruhestand und ihr Leben ist gerade ziemlich ruhig. Doch dann bekommen sie von ihrer Tochter Julia ein Tablett geschenkt und Günter beginnt das Internet zu erobern. Seine Frau erzählt uns in ihrem Tagebuch davon, wie sich das Leben auf einmal verändert und was sonst noch so passiert…
  • Rezension: Der Titel und das Cover des Buches haben mir sehr gut gefallen und das Buch war genauso wie ich es erwartet hatte – zwar etwas klischeebehaftet aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Ich kann zwar nicht wirklich sagen, dass mir die Familienmitglieder sehr sympathisch waren, aber trotzdem musste ich doch mehr als einmal schmunzeln, was jetzt wieder passiert ist. Ein nettes Buch für zwischendurch.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Mein-Mann-der-Rentner-und-dieses-Internet/Rosa-Schmidt/Penguin/e523441.rhd

Rezension: Gottfried, der Turborabe. Ennos allerbester Freund

Finja Skadi Volbracht , Christoph Fromm – Gottfried, der Turborabe. Ennos gefährliche Reise

  • Verlag: Primero Verlag
  • Seitenzahl: 80
  • Teil einer Reihe?:Ja, es ist der zweite Band. Der erste Teil heißt: „Gottfried, der Turborabe. Enos gefährliche Reise
  • Inhalt: Gottfried ist ein ganz besonderer Rabe denn er hat einen Turbodüsenmotor. Gemeinsam mit dem Flüchtlingskind Enno macht er sich auf die Suche nach dessen Familie…
  • Rezension:  Ich habe vor zwei Jahren bereits den ersten Teil gelesen, von daher wusste ich in etwa was mich erwartet.Trotzdem war ich sehr neugierig auf dieses Buch, denn ich wollte gern wissen, wie es mit Enno weitergeht und ob er seine Familie endlich findet. Inzwischen habe ich selbst beruflich Kontakt zu Kinder von Geflüchteten gehabt und war daher noch „kritischer“, was den Umgang mit diesem wirklich schwierigen Thema „Flucht“ anbetrifft. Und leider muss ich wie auch schon beim ersten Teil sagen, dass  mir das Buch zwar gut gefällt, ich aber trotzdem nicht komplett überzeugt bin.
    Die Handlung an sich ist zwar kindgemäß, behandelt aber für mich das Thema nicht ausreichende genug. Auch das Ende finde ich nicht so gelungen. Außerdem ist sie sehr ausführlich – vielleicht sogar etwas zu lang und teilweise „überflüssig“, ich hätte mir da eher ein anderes Ende gewünscht. Vielleicht hätte man den Text an manchen Stellen auch einfach kürzen können ohne das die Handlung darunter leidet. Trotzdem macht es Kindern sicher Spaß diese Geschichte zu hören und sie regt auch ganz sicher dazu an, mit Kindern über das Thema Flucht ins Gespräch zu kommen. Auch die Illustrationen sind meiner Meinung nach wirklich sehr gelungen. Schade finde ich nur, dass der Text wirklich sehr im Vordergrund steht und nicht immer zu den Bildern passt (manchmal ist es im eine Seite verzögert). Auch hätte es mir persönlich besser gefallen, wenn der farbliche Hintergrund einheitlich gewählt worden wäre und nicht ständig wechseln würde.

    Trotzdem ist auch dieses Buch wirklich zu empfehlen. Ich habe bisher wenige Kinderbücher gefunden, die sich mit dem Thema Flucht auseinander setzen und ich glaube, dass es „nicht betoffenen“ Kindern helfen kann sich etwas besser in diese Kinder hinein zu versetzen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das Buch mit Flüchtlingskindern lesen würde, zum einen ist es sprachlich für diese wahrscheinlich viel zu schwer und zum anderen möchte ich mit meinem Unterricht keine Wunden wieder aufreissen. Andererseits haben die Kinder natürlich auch Gesprächsbedarf. Man muss sich nur bewusst sein, dass man da sicher einges auffangen müsste und das ich das als Lehrkraft nicht leisten kann und dass es andere Kinder „schockieren“ kann.
  • Bewertung: 

Rezension: Das kleine Walhorn

Jessie Sima – Das kleine Walhorn

  • Verlag: Loewe Verlag
  • Seitenzahl: 40
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der kleine Nori ist fest davon überzeugt ein Narwal zu sein. Doch von klein auf merkt er, dass er anders ist und z.B. nicht so gut schwimmen kann und einen kürzeren Stoßzahn hat als die Anderen. Eines Tages trifft er an der Oberfläche auf Wesen, die ihm sehr ähnlich sind. Er lebt eine Weile bei Ihnen und fühlt sich sehr wohl, bis er seine Familie zu sehr vermisst…
  • Rezension: Schon als ich das Cover und das Poster zum Buch gesehen habe, war es um mich geschehen und ich total verliebt in den kleinen Nori. Als ich dann seine Geschichte gelesen habe, hat sich mein erster positiver Eindruck nur noch mehr verfestigt. Die Handlung ist einfach total niedlich und geht ans Herz und die Illustrationen sind ebenfalls wunderschön. Bis ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich im übrigen noch nie von einem Tier mit dem Namen Narwal gehört, dafür aber um so mehr von Einhörnern, die es im Gegensatz zu dem Narwal aber gar nicht gibt – ein lustiger Nebeneffekt, der bei Kindern sicher ebenfalls so eintreten wird. Darüber hinaus ist „Das kleine Walhorn“ einfach eine zauberhafte Geschichte über das Anderssein und die Wichtigkeit und Besonderheit der eigenen Familie. Auch mein kleiner Sohn war sofort begeistert und ich musste das Poster zum Buch sofort an seine Kinderzimmer-Tür hängen. Euch allen kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen, ich bin mir sicher eurer Kinder werden Nori lieben und ihre eigene Individualität und ihr eventuelles Anderssein ab sofort mit anderen Augen sehen.
  • Bewertung: 

Achtung! Das Buch erscheint erst am 12.02. offiziell im Handel!

Rezension: Herr Hase und Frau Bär. Immer Ärger mit Frau Bär

Christa Kemper, Frauke Weldin – Herr Hase und Frau Bär. Immer Ärger mit Frau Bär

  • Verlag: NordSüd Verlag
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt: Herr Hase und Frau Bär wohnen gemeinsam in einem Haus. Das Zusammenleben ist nicht immer ganz einfach, z.B. wenn mal wieder deutlich wird, dass Frau Bär nicht so ordentlich ist. Eines Tage haben die beiden mal wieder Streit und Frau Bär zieht aus. Doch nach kurzer Zeit merkt Herr Hase wie sehr sie ihm fehlt…
  • Rezension: Allein schon das Cover ist total niedlich und außerdem musste ich bei der Inhaltsangabe dann doch ein wenig schmunzeln und an das Zusammenleben mit meinem Partner denken ;-). Und die Geschichte ist einfach – wie erwartet – total süß und wunderschön illustriert. Auf den Bildern ist es jede Menge zu entdecken und schon kleine Kinder verstehen, dass das Zusammenleben mit Anderen nicht immer ganz leicht ist – auch wenn es bei Ihnen wohl nicht immer ums Aufräumen geht – und wie sehr man den anderen, der einen zuerst genervt hat, dann nach kurzer Zeit wieder vermisst. Das Buch ist einfach großartig und auch wenn mein Sohn noch sehr klein ist, hat er es mit Begeisterung angeschaut – ihm hat besonders der Hase mit seinen Staubwedel gefallen, denn er putzt gerade auch sehr gern ;-). Ich kann das Buch wirklich absolut weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

Achtung! Das Buch erscheint erst heute offiziell im Handel!

Rezension: Schläfst du noch?

Kathleen Barber – Schläfst du noch?

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Josie lebt inzwischen gemeinsam mit ihrem Freund Cale in New York und tut alles, um ihrer Vergangenheit zu entkommen. Doch dann wird sie mit einem Podcast konfrontiert, die den mehr als 10 Jahre zurückliegenden Mord an ihrem Vater neu aufrollen möchte. Das geht natürlich nicht spurlos an Josie vorbei, sie muss sich mit der Vergangenheit auseinander setzen und es kommt mehr als eine Lüge ans Licht…
  • Rezension: Ich muss zugeben, dass mich das Cover und der Titel nicht wirklich angesprochen haben. Der Klappentext hat mich dann aber doch neugierig gemacht – zum Glück, denn das Buch ist wirklich sehr spannend. Auch wenn eigentlich nicht viel passiert und sich die Handlung auf wenige Wochen beschränkt, so war ich doch sehr schnell gefangengenommen und wollte genau wie Josie herausfinden, was denn nun damals wirklich passiert ist. Besonders gut gefällt mir, wie die Beziehung zu ihrer Zwillingsschwester beschrieben  wird und ihre Zweifel. Außerdem macht das Buch noch einmal erschreckend deutlich, wie wichtig die Vergangenheit für unsere Gegenwart ist und welch schlimme Folgen Lügen haben können aber eben auch die Wahrheit, wenn man sei denn zu spät entdeckt. Ich will nicht zu viel verraten, aber es ist einiges anders als man zuerst denkt… auch wenn ich das Ende dann irgendwie gehabt habe. Das Buch kann ich wirklich empfehlen auch für eher „empfindliche“ Menschen, es ist spannend aber nicht gruselig.
  • Bewertung: