Rezension: Vorübungen für Wunder

Erich Fried – Torübungen für Wunder. Gedichte von Zorn und von der Liebe

Vorübungen für Wunder

  • Verlag: Wagenbach
  • Seitenzahl: 114
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Auswahlband sammelt Gedichte von Erich Fried aus seinen letzten zehn Lebensjahren, die verschiedene Themen berühren, nämlich: „gegen das Vergessen“, „Freiheit herrscht nicht“, „Die mit der Sprache“, „Von der Liebe“, „Die letzten Worte der Völker“. Unter jeder Kategorie sind 15 – 25 Gedichte subsummiert, Gedichte der Kriegszeit, der Nachkriegszeit und Studentenbewegung der 68er, der Sinnsuche des Lebens, Krieg, Verteidigung, Hoffnung und in den 80ern und in der  Zukunft.
  • Rezension: Fast jeder der Nachkriegsgeneration hat die „Liebesgedichte“ von Fried verschlungen und erinnert sich an das bekannteste Gedicht: „Es ist was es ist, sagt die Liebe“, weil es neu, hoffnungsvoll, zärtlich und voller Vertrauen in den Anderen ist. Mit dem vorliegenden Band kommt der Liebhaber der politischen Lyrik (und nicht nur der) voll auf seine Kosten, denn die Gedichte sind berührend, faszinierend und anregend. Treffsicher und entlarvend sind sie, nachdenklich machend. Das Buch ist ein Juwel, das schön gestaltet ist und prima in die Handtasche passt zum immer wieder nachlesen. Vielen Dank an das Team vom Wagenbach Verlag, der mir diese Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gesellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne
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Zorro

Über Zorro

Ich heiße Angelika Zörnig, bin Jahrgang 1948 und liebe Bücher und "Mon Cherie". Diese Kombination ist unschlagbar, besonders wenn es sich um Biografien, Familienromane, Psychodramen, Kurzgeschichten, Novellen und Lyrik handelt. Ansonsten gehe ich leidenschaftlich gern ins Theater und ins Kino oder beschäftige mich mit Märchenerzählen. Ich arbeite als Honorarkraft an einer Hamburger Grundschule. In dieser schönsten Stadt der Welt bin ich auch geboren und habe den größten Teil meines Lebens dort verbracht. Die Rezensionen werden von Stephi abgetippt.

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