Rezension: Rebellen der Ewigkeit

Gerd Ruebenstrunk – Rebellen der Ewigkeit

  • Verlag: arsedition
  • Seitenzahl: 410
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Das Buch spielt in der Zukunft. Lebenszeit ist  inzwischen ein käufliches Produkt.  Der Konzern „Tempus Fugit“ hat dafür eine spezielle Technologie entwickelt. Doch ist Dieses wirklich so ungefährlich wie behauptet wird oder haben die „Rebellen der Ewigkeit“ recht und die Welt wird dadurch ins Chaos stürzen? Valerie und Willis machen sich nach einer zufälligen Begegnung gemeinsam auf die Suche nach Antworten und begeben sich dabei mehr als einmal in große Gefahr. 
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen! Das äußere Erscheinungsbild des Buches hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – durch die leuchtend orangen Seiten sticht es sofort optisch aus der Menge heraus. Und auch das Cover macht neugierig, es sieht klasse aus und außerdem kann man das „Zahnrad-Auge“ fühlen, das ist etwas ganz besonderes. So ist das Buch bereits rein äußerlich ein absoluter Blickfang. Auch der Titel hat mich neugierig gemacht und als ich den Klappentext gelesen hatte war ich überzeugt: Dieses Buch muss ich lesen.  Und ich bin nicht enttäuscht worden. Das Buch ist einfach genial – ich habe es trotz Kopfschmerzen in nicht einmal 24 Stunden komplett durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte an sich ist fesselnd von der ersten Seite an und ich hatte keine Probleme total in die Welt der Zukunft einzutauchen. Dies liegt vor allem an dem lebendigen Erzählstil des Autors, der mich sofort gefangen genommen und begeistert hat. Das Thema Lebenszeit speichern und so damit handeln zu können fand ich schon bei „Momo“ spannend und diese „aktuelle“ Verarbeitung dieser Thematik gefällt mir sehr gut. Ruebenstrunk konstruiert eine geniale Geschichte aus seinen Gedanken zu dem Thema. Allein der Name der Thema „Tempus Fugit“ gefällt mir schon sehr gut. Eine weiter besondere Note bekommt das Buch durch die Themen „Vertrauen“ und „Loyalität“, denn die Jugendlichen wissen ja nie wirklich, wem sie vertrauen können und wem nicht. Besonders hart ist es für Willis, der ohne seine Eltern aufwächst und ihnen dann mit 17 Jahren das erste Mal begegnet ohne sie einschätzen zu können. Seine Enttäuschung ist fast greifbar. Aber auch die anderen Charaktere des Buches finde ich sehr toll und ich persönlich mag Valerie besonderes gern und konnte mich auch gut in sie hineinführen. Aber auch die eher unsympathischen Charaktere wie z.B. Maggiore haben ihre sympathischen Züge und sind sehr glaubwürdig beschrieben. Auch hier zeigt sich die große Phantasie des Autors. Ein weiteres Highlight ist, dass die Ereignisse der Rahmenhandlung und der merkwürdigen andere Geschehnisse überall auf der Welt in zwei verschiedenen Schriftarten beschrieben werden.  Meiner Meinung nach ist das Buch genial, es ist spannend, regt aber auch zum nachdenken an: Was bedeutet Lebenszeit? Wem sollte ich vertrauen? Wo sind die Grenzen der Wissenschaft? Das Buch bietet sehr viele Gesprächsanlässe mit Freunden, besonders natürlich mit denen, die das Buch ebenfalls gelesen habe. Ich kann es nur weiterempfehlen!

    Das Buch erscheint offiziell erst im Februar, aber ihr solltet es euch unbedingt vormerken oder einfach jetzt schon bestellen (z.B. hier)  denn das Buch „Rebellen der Ewigkeit“ ist absolut lesenswert!
  • Vielen Dank an den Verlag arsedition  und das Team von BloggDeinBuch, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 

Rezension: Schattenspiel

Charlotte Link – Schattenspiel

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 524
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    David Bellino erhält Morddrohungen erhalten hatte. Er verdächtigt seine früheren Freunde: Steven, Mary, Natalie und Gina. Also lädt er sie kurzerhand zu sich ein. Fünf unterschiedliche Menschen, sind sich darin einig, zu wissen, wer für ihre verlorenen Träume die Verantwortung trägt: David Bellino. Doch noch bevor sie in der Neujahrsnacht so richtig mit ihm abrechnen können, kommt es beim Abendessen gemeinsam mit seiner Geliebten Laura zum Eklat und kurz darauf wird er bereits tot aufgefunden.  Doch wie hängen dieses sechs Schicksale zusammen und wer steckt hinter Davids Tod?
  • Rezension:
    Das Buch war anders als ich erwartet hatte,  hat mir aber trotzdem gut gefallen. Die sechs verschiedenen aber alle spannende und miteinander verwobene Lebensgeschichten fügen sich zu einem großen Ganzen. Jedes der Einzelschicksale hätte meiner Meinung nach ein eigenes Buch füllen können. Ich finde die Charaktere sehr glaubwürdig konstruiert und alle irgendwie auf ihre eigene Art und WEise liebenswert. Es wird nach und nach deutlich, dass alle damaligen Freunde eine große Krise im Leben zu verarbeiten hatten, an der David jedes Mal nicht gerade unschuldig war. Dem Leser wird dabei deutlich, dass sie alle vier ein Motiv hätten David umzubringen. Doch dieses Tatsache gerät irgendwie in den Hintergrund, meiner Meinung nach war es gerade das spannende des Buches, wie sich diese vier Schicksale verknüpfen und wie sehr sich die jeweiligen Lebensläufe durch David Handeln bzw. Nichthandeln zum Negativen verändert haben.  Die Aufklärung des Mordes gerät dabei völlig in den Hintergrund. Erst am Schluss wird diese eigentliche Frage des Buches aufgenommen und nachdem zu Beginn des Buches Davids Leben beschrieben wurde, wird nun auch das von Laura erläutert. Allerdings zieht sich das Leben Davids wie ein roter Faden durch das Buch, da er ja immer wieder im Leben seiner „Freunde“ auftaucht. Das finde ich sehr gelungen! Das Buch behandelt das Thema „Freundschaft“ auf eine besondere Art und Weise, die durchaus zum nachdenken anregt. Ich kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen!
     Vielen Dank an den blanvalet Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Der kleine Prinz in uns

Mathias Jung – Der kleine Prinz in uns

  • Verlag: Karl Rauch
  • Seitenzahl: 155
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    In diesem Buch wird „der kleine Prinz“ unter verschiedenen Aspekten neu beleuchtet, als Parabel über Kindheit und Erwachsensein, Freundschaft und Liebe, Krise, Tod und Hoffnung.
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es sehr spannend, die Geschichte des kleinen Prinzen unter so vielen verschiedenen Aspekten zu betrachten. Auch hat mir das Buch tiefe Einblicke in die Hintergründe des Buches und des Lebens von Antoine de Saint-Exupéry sowie einiger seiner anderen Werke. Das Buch ist sehr kurzweilig zu lesen und regt das Nachdenken über viele verschiedene Dinge an. Besonders gut hat mir das Kapitel über „das Kind in mir gefallen“ und generell die Behandlung des Themas „Kindsein“ – es hat mich noch eimal darin bestärkt, wie wichtig es ist, sich das Kind in sich selbst zu erhalten, aber besonders auch, wie wichtig es ist, dass Kinder sie selbst sein dürfen und nicht von uns Erwachsenen „verbogen“ werden. „Kindsein“ ist das entscheidende an der Kindheit und KInder haben ihre ganz besondere Sicht auf das Leben und das sollten wir ihnen nicht nehmen, denn es ist wichtig, dass sie sich selbst finden und „einsortieren“ können.  Als Kind „verbogenen“ Erwachsenen fehlt später ihr inneres Kind und somit ein Teil ihrer Selbst. Genau das macht dieses Buch sehr deutlich – das gefällt mir sehr gut. Ich finde auch den Umgang mit dem Thema Selbstfindung aber auch (Sehn-) Sucht sehr gelungen. Auch die Gedanken zu den Themen Politik, Wissenschaft, Stress und Tod regen durchaus zum nachdenken an. Ich werde die Geschichte des kleinen Prinzen von jetzt an in einem ganz anderen Licht sehen, denn es ist durch die Lektüre dieses Buches noch wertvoller geworden. Ich kann dieses wundervolle Buch deshalb nur allen Liebhabern des kleinen Prinzen empfehlen.
    Vielen Dank an den Karl Rauch Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Woher kommt das schwarze Scharf?

Wolfgang Seidel – Woher kommt das schwarze Scharf?

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 255
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Was steckt hinter dem schwarzen Schaf? Was bedeutet es, jemanden auf die Schippe zu nehmen? Diese und viele andere Fragen beantwortet dieses Buch. Viele verschiedene Begriffe und Redewendungen zu unterschiedlichen Schlagwörtern aus den vielfältigen Sachgebieten, z.B. Alltag, Zwillingswörter, Tiere und Sport,werden erklärt und auf ihre ursprüngliche Bedeutung hin durchleuchtet. Das Buch verspricht zugleich lustig sowie lehrreich zu sein.
  • Rezension:
    „Woher kommt das schwarze Schaf?“ ist kein Buch, dass man von vorne bis hinten durchliest, es ist vielmehr ein Buch, dass man querliest und während man darin schmökert immer mal wieder vor und zurück blättert. Ich liebe dieses Buch und konnte mich kaum darin „sattlesen“ immer wieder habe ich in dem Stichwortverzeichnis neue Wörter entdeckt oder bin beim Suchen eines Begriffe auf andere spannende Dinge gestoßen. Apropos „Ding“ : Wusstet ihr, dass dieses Wort aus dem Englischen stammt und ursprünglich ein Zeitbegriff war? Bei einem „thing“ versammelten sich die Menschen zu einem festgelegten Zeitpunkt um wichtige Sachverhalte zu besprechen. Ich werde das Buch in den nächsten Tagen und Wochen sicher noch sehr oft zur Hand nehmen und ich glaube es wird nie seinen Reiz verlieren und ich immer wieder neue Details entdecken. Ich kann dieses Buch Allen empfehlen, denn es ist wirklich unterhaltsam und lehrreich. Besonderen Spass werden sicher solche Menschen an der Lektüre dieses Buches haben, die sich gerne mit Sprache auseinander setzten, aber auch für alle Anderen ist es seeeeehr empfehlenswert.
    Vielen Dank an den dtv Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Die Fließende Königin

Kai Meyer – Die fließende Königin

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Ja – Es ist der erste Teil einer Trilogie.
  • Inhalt:
    Merle lebt in einem magischenVenedig und dort ist die Zauberei nie verstummt. Sie wächst im Waisenhaus auf und wird gemeinsam mit einem anderen Waisenkind, dem Mädchen Junipa ausgewählt um als Lehrling bei Arcimboldo zu arbeiten, der Zauberspiegel herstellt.  Aber das ist noch nicht alles, denn Merle gewinnt die Freundschaft der fließenden Königin, von der alle sprechen und gerät in einen Kampf mit bösen Mächten.
  • Rezension:
    Das war wirklich ein schönes, magisches und spannendes Jugendbuch mit sympathischen Charakteren und einer tollen Geschichte, wie alle Bücher von Kai Meyer, die ich bisher gelesen habe. Das Buch ist ein gelungener Start der Trilogie, der Lust auf mehr macht. Ich habe die Geschichte verschlungen. Die Mädchen Merle und Junipa sind einfach traumhaft und man fiebert mit den beiden mit und auch die Jungen und die erwachsenen Charaktere sind einfach toll und wie es bei einem solchen Buch zu erwarten ist irgendwie magisch. Besonders mag ich auch Serafin, aber auch  Arcimboldo und Unke sind einfach beeindruckend. Die Geschichte an sich ist einfach magisch und geheimnisvoll. Ein besonderes Highlight ist die Befreiung des sprechenden und geflügelten Löwen Vermithrax, der die Wendung im Krieg mit sich bringt und Merle und der fließenden König  die Flucht ermöglicht. Neben der spannenden Geschichte gefällt mir an diesem Buch sehr gut, wie mit den wichtigen Themen Freundschaft und Vertrauen umgegangen wird. Es ist beeindruckend wie schnell Merle Serafin und der fließenden Königin vertraut und damit hoffentlich Venedig retten wird. So wird ihr Mut und ihr Vertrauen belohnt. Genauso schön finde ich es zu lesen, wie Merle selbst in großer Gefahr an ihre Freundin Lunipa denkt und wie sehr ihr das Wohlergehen der Freundin am Herzen liegt. Ich denke, dass Kinder und Jugendliche dieses Buch ebenso leiben werden wie Erwachsenen, die wie ich die Bücher von Kai Meyer verschlingen.  Ich bin gespannt wie die Geschichte von Merle, der Fließenden Königin und den Anderen weitergeht.
    Vielen Dank an den Carlsen Verlag und die Buchbotschafter, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Wind der Zeiten

Jeanine Krock – Wind der Zeiten

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 558
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Johanna  hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und reist zu ihrer guten Freundin nach Irland um ihren Liebeskummer zu besiegen. Gerade dort angekommen verliebt sich Johanna in den geheimnisvollen Alan, allerdings weiß sie da noch nicht, dass er aus einer anderen Zeit stammt und sein Schicksal auch das ihre ist. Ein Ausflug führt sie völlig unerwartet in das Jahr 1728 und dort verliebt sie sich dann erst richtig in Alan. Aber das Leben dort ist alles andere als einfach und eigentlich soll Alan, der dort der Anführer eines  großen Clans ist,  auch Mary heiraten.
  • Rezension:
    Das Buch gefällt mir sehr gut! Den Anfang finde ich klasse, wie Johanna auf Alan trifft und sich ja eigentlich nun gerade nicht verlieben möchte. Als sich Johanna dann für sie  völlig unerwartet in der Vergangenheit wieder findet dachte ich kurz: Hm, das ist ja doch sehr ähnlich wie die Bücher von Diana Gabaldon (die mir sehr gut gefallen haben). Doch dann wurde ich eines besseren belehrt. Die Geschichte hat ihre eigene Dynamik und hat mich wirklich ein bisschen verzaubert. Die Charaktere sind einfach alle wundervoll . Es ist einfach toll, wie die Liebe gewinnt und das in einer Zeit, als das Heiraten aus Liebe alles andere als üblich war. Es ist spannend zu erleben, wie Joanna (so heißt sie in der Vergangenheit) schlägt und wie sich die Dinge letztendlich alle zum Guten fügen. Das absolute Highlight, ist aber wie sich am Ende alles aufklärt und deutlich wird, dass Johanna mit Alan in seine Vergangenheit zurück geschickt worden ist, um ihm eine zweite Chance zu gewähren. Was ihm dann ja auch gelingt. Und wie dann nach ihrer Rückkehr alles in der Gegenwart auch irgendwie perfekt ist – einfach zum dahinschmelzen. Ein tolles Buch, besonders auch für verregnete Tage. Tolle Idee, tolle Geschichte, tolle Charaktere.
  • Bewertung: 

Rezension: Erika oder der verborgene Sinn des Lebens

E. Heidenreich, M.  Sowa – Erika oder der verborgene Sinn des Lebens

  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
  • Seitenzahl: 60
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Die Berlinerin Betty hat ein schreckliches Jahr hinter sich, doch dann führt sie ihr Weg ins KDW und dort kauft sie anders als geplant auch ein riesiges Plüschschwein namens Erika. Und wie dieses Buch ihrem Leben irgendwie wieder einen Sinn gibt, wird in dieser Geschichte erzählt.
  • Rezension:
    Die Geschichte von Erika ist einfach herzerfrischend und lustig. Genau das Richtige für zwischendurch, wenn im eigenen Leben auch mal gerade wieder allen nicht s richtig optimal läuft. Es bringt einen zum lachen und neu über den Sinn des Lebens nachdenken. Die großen Illustrationen untermalen die Geschichte auf wundervolle Art und Weise und verleihen Erika ein Gesicht.
  • Bewertung: