Rezension: Die Wikinger kommen. Vorlesegeschichten aus dem hohen Norden

Michael Engler & Sophie Schmid – Die Wikinger kommen. Vorlesegeschichten aus dem hohen Norden

  • Verlag: Coppenrath
  • Seitenzahl: 53
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    „Die Welt ist voller Gefahren das merken die Wikinger von Frostbrod auf ihrem ersten Beutezugschnell: Rachsüchtige Schweden, tropfnasse Engländer, hochnäsige Franzosen und vermeintliche Götter stellen sich ihnen ebenso in den Weg wie ein fürchterliches Seeungeheuer. Doch erst die üblem Grönländer können die Bande zur Umkehr zwingen. Auf ihrer beschaulichen Heimatinsel haust allerdings inzwischen der schreckliche Lars mit seinen finsteren Männern… Ob die Wikinger ihn vertreiben können?“ So lautet der Klappentext dieses Vorlesebuches und gibt damit den Inhalt wie ich finde sehr gut wieder.
  • Rezension:
    Das Buch hat mir und den Kinder, sowohl Erstklässlern als auch Kinder der vierten Klasse gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und lustig und die Kapitel haben genau die richtige Länge. Auch die Bilder sind sehr ansprechend. Das ist wirklich ein sehr schönes Buch zum Vorlesen – selbst für Kinder, die eigentlich schon selbst lesen können. Am besten gefällt mir sie Stelle, als die Wikinger mit einer riesigen Schüssel Pudding belohnt werden. Auch die Vorstellung der Wikinger, was Götter sind und wie man sie besiegt hat mich und die Kinder zum lachen gebracht.
    Noch einmal VIELEN DANK an den Coppenrath-Verlag der uns diese tollen Bücher geschenkt hat!
  • Bewertung:  

 


Bücherlieferung und Bronchitis

07.12.2011

Moin,

da ich krank im Bett liege konnte ich Päckchen mit Büchern annehmen, bzw. vor dem Briefkasten finden, als ich vom Arzt zurück gekehrt bin:

– Christopher Paolini – Eragon (This book is in English an the first part of a long story of dragons, destiny, magic and dragon riders. I am looking forward to start this book.)

– Kathy Reichs – Viralis. Tote können nicht mehr reden.
– Brian Selznick – Die Entdeckung des Hugo Cabret
(Diese zwei Bücher habe ich vom cbt-Verlag bekommen.  Vielen Dank dafür!)

– Brodi Ashton – Ewiglich die Sehnsucht. (Dieses exklusive Leseexemplar hat mir der  Verlag Friedrich Oetinger zur Rezension zugesandt. Es erscheint erst im Januar und ich freu mich sehr, dass ich es jetzt schon lesen kann.)

Nachtrag 08.12.:
Heute ist noch ein Buch angekommen: „Eternally. Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen.“ von Lisa Cach. (Es ist ein weiteres Rezensionsexemplar vom Egmond INK Verlag. Vielen Dank dafür!)

Nachtrag 09.12.:
Und noch ein Buch: Heute habe ich mein Exemplar -Do van Rast: „Wir retten Leben, sagt mein Vater“ – aus dem Carlsen Verlag bekommen. Ich hatte Glück und bin als Buchbotschafter ausgewählt worden.

Nachtrag 10.12.:
Es schneit ich höre Weihnachtsmusik, habe lieben Besuch und kann drei neue Bücher in meinen SUB eintragen. Da ist die Bronchitis gleich besser auszuhalten. Die Bücher heute sind vom Mira-Taschenbuch Verlag. Vielen Dank dafür!
– Susan Mallery – Supermom schlägt zurück
– Antoinette va Heugen – Mutter liebst
– Joshua Corin – Herr erbarme dich!

Nachtrag 14.12.:
Ich habe im Adventskalender des arsedition-Verlages folgendes schöne Büchlein gewonnen, das heute in der Post war: Jipeeee!
– Norbert Golluch – Das Weihnachtssammelsurium

Nachtrag 16.12.:
Heute hatte ich mal wieder zwei Bücherpakete:
1. vom blanvalet-Verlag: Alex Thomas – Lux Domini (Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar!)
2. von der Stiftung Lesen: (Der Inhalt dieses Päckchens muss noch geheim bleiben, da er mich zu einem Weihnachtsgeschenk inspiriert hat. Eine Rezension wird aber pünktlich am 25.12. erscheinen.)

Nachtrag 20.12.:
Ich habe heute ein ganz besonderes Buch in der Post gehabt. Es erscheint eigentlich erst im Frühling, aber ich darf es jetzt schon lesen: Veronica Roth – Die Bestimmung. „Persönliches Leseexemplar“ klingt irgendwie toll find ich. Vielen Dank an den cbt-Verlag, der mir dieses Buch schon vorab zur Rezension zugeschickt hat.

Rezension: Der kleine Lord

Frances H. Burnett & Betina Gotzen-Beck – Der kleine Lord                                              

  • Verlag: Coppenrath
  • Seitenzahl: 56
  • Teil einer Reihe?: Ja – Es gibt noch mehr Bücher der Reihe „Coppenraths Kinderklassiker“.
  • Inhalt: Cedric hätte nie gedacht, dass er mal ein zu einem Adeligen wird. Doch genau das passiert, denn sein Vater, den er nie kennengelernt hat, war der Sohn eines Grafen. Und so kommt es, dass Cedric mit seiner Mama vom Amerika nach England zieht. Er wohnt dort bei seinem Opa dem Earl of Dorincourt und wird er kleine Lord Fauntleroy. Durch seine ganz besondere Art auch im Umgang mit seinem Opa verändert sich dieser und lernt zu lieben.
  • Rezension: Ich liebe die Geschichte vom kleinen Lord seit ich denken kann und jedes Jahr an Weinachten schau ich mir die Verfilmung an. Deshlab habe ich mich um so mehr über dieses Buch gefreut und war sehr gespannt auf die Geschichte, wie sie in diesem Buch erzählt wird. Der kleine Cedric ist wahnsinnig liebenswert und es ist unglaublich, wie er es schafft das Herz seines Großvaters zu erweichen und sein Wesen zu verändern. Aber auch Cedrics Mutter ist eine unglaubliche Persönlichkeit und auch die Kinder waren gerührt,als sich Mutter und Großvater wieder versöhnt haben. Die Worte des Buches gefallen mir sehr gut und auch die Bilder sind sehr sehr schön. Nur eine Sache habe ich an dem auszusetzen, nämlich das Ende. Anders als die Kinder , die es nur dieses Ende kennen und es sehr schön finden, kenne ich den Film mit dem Weihnachtsfest als Abschluss und da der Film für mich untrennbar zu Weihnachten gehört, finde ich persönlich dieses Ende viel schöner. Das heißt aber nicht, dass ich dieses Ende nicht auch sehr schön finde, es ist nur eben nicht „mein“ Ende. Ansonsten passt es aber besonders mit seinen schönen und liebevoll gestalteten Bildern und dem weichen Äußeren sehr gut zu „meinem Film“ und die Kinder schauen es sich sehr gern an.
    Noch einmal VIELEN DANK an den Coppenrath-Verlag der uns diese tollen Bücher geschenkt hat!
  • Bewertung:  

Rezension: Der Zahlenteufel. Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben.

Hans Magnus Enzensberger – Der Zahlenteufel.Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben.

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 264
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Robert  hat die Nase voll vom Träumen und alles was mit Mathematik zu tun hat hasst er. Das ändert sich schlagartig, als er nachts in seinen Träumen auf den Zahlenteufel trifft, ein rotes Kerlchen, dass Zahlen und alles was mit ihnen zu tun hat liebt und der ihm spannende Träume beschert und ihm nebenbei sehr anschaulich und greifbar die Mathematik erklärt. In zwölf Nächten reisen sie gemeinsam durch die Welt der Mathematik, dabei bekommen die mathematischen Begriffe phantasievolle Namen, wie z.B. „eingebildete Zahlen“. Ergänzt wird die Geschichte durch eine „Warnung“ und eine „Such- und Findeliste“, in der die mathematischen Begriffe aufgeführt werden und erläutert wird, wie die Sachverhalte wirklich heißen und wo sie im Buch zu finden sind.
  • Rezension:
    Ich habe dieses Buch geliebt und ich finde es ist eine wundervolle Idee den Zahlenteufel die Mathemtik erklären zu lassen. Mathematik kann meiner Meinung nach richtig Spass machen und das Buch von Enzensberger macht dies sehr schön deutlich. Mir gefallen die Geschichten sehr gut und seine dreieckigen Zahlen haben mir sogar mal bei einer Matheprüfung an der Uni geholfen. Die von ihm gewählten Begriffe und Geschichten sind sehr eingängig und erleichtern so Verständnis und Speicherung der Sachverhalte. Ich finde es ist sehr gelungen und durch seine Anmerkungen im Anschluss an das Buch, über die ich auch sehr schmunzeln musste, machen das Buch perfekt. Ich kann das Buch nur empfehlen.
  • Bewertung:  

Rezension: Wir retten Leben, sagt mein Vater

 Don van Ranst – Wir retten Leben, sagt mein Vater

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 160
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Ein Haus steht an einer sehr unfallreichen Kurve und immer wieder müssen die Bewohner dann die Fahrer der Autos auf ihrem Sofa gesund pflegen. Ob vielleicht auch mal ein „Märchenprinz“, ein richtig netter Junge dabei ist?Dann wir doch bestimmt wieder etwas Neues anfangen?
  • Rezension:
    Das Cover der Buches ist einfach klasse. Das gefällt mir sehr gut und hebt das Buch rein äußerlich asus der Masse. Leider hat mir das Buch inhaltlich nicht so gut gefallen. Das Thema fand ich sehr spannend, aber die Charaktere entwickeln sich meiner Meinung nach zu wenig weiter und wirken zu flach. Auch die „Parallelgeschichte“, in der die Ich-Erzählerin ihre Beziehung zu Sue schildert gefällt mir gar nicht. Das Thema finde ich auch gerade für Jugendliche nicht passend beschrieben. Außerdem frage ich mich, wieso die halbe Brücke unbedigt „in den Dreck gezogen“ werden muss, obwohl es der Ort ist, den die Ich-Erzählerin mit ihrer Kindheit und dem Großvater verbindet. Es gibt in diesem Buch eigentlich nur missglücklte Beziehungen zwischen Menschen, dass finde ich gerade für ein Jugendbuch sehr unpassend. Und auch das Ende finde ich nicht überzeugend. Schade, die Idee dies Hause mit der „Risikozone“ und den unfreiwilligen Besuchern fand ich echt klasse. Ich hätte mir aber eine andere, positivere Geschichte gewünscht. Das einzige Moent des Buches, der mich berührt hat ist der, als die Mutter m it ihrer Tochter nach Zack suchen, weil sie Angst haben, dass er sich doch umgebracht hat. Demnach haben sie ihm wahrscheinlich wirklich das Leben gerettet. Dieser Part kann denke ich auch dazu anregen über das Thema vorschenlle Meinungsbildung über Mitmenschen und Verallgemeinerungen nachzudenken.  Allerdings kann ich das Buch insgesamt nicht weiterempfehlen.
    Trotzem vielen Dank an den Carlsen Verlag und die Bücherbotschafter, die mir dieses Buch haben zukommen lassen.
  • Bewertung:  

Rezension: Die Entdeckung des Hugo Cabret

Brian Selznick – Die Entdeckung des Hugo Cabret

  

Quelle:http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Entdeckung-des-Hugo-Cabret/Brian-Selznick/e310611.rhd

  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl: 544
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Hugo ist ein Waisenkind, das nach dem Tot seine Onkels weiterhin allein im geheimen in einem Zimmer im Pariser Bahnhof wohnt und sich dort darum kümmert, dass alle Uhren immer richtig gehen. Niemand weiß von ihm, bis er eines Tages auf ein Mädchen und den Spielzeughändler trifft, bei dem dieses Mädchen wohnt. Er hat dem Mann schon mehrfach kleine mechanische Spielzeuge entwendet, aber es ist vorher nie aufgeflogen. Dieser nimmt ihm daraufhin sein geliebtes Notizbuch weg und Hugo befürchtet nun doch nicht den mechanischen Mann, das Vermächtnis seines Vaters, fertigstellen zu können. Nach und nach wird klar, dass der Spielzeugverkäufer und das Mädchen mehr mit Hugo und seinem Notizbuch zu tun haben, als anfangs gedacht…
  • Rezension: Ich habe eine neues Lieblingsbuch! Diese Buch ist einfach wundervoll. Schon die Einleitung hat mich begeistert, durch die Art und Weise, wie der Autor den Leser direkt anspricht, wird dieser von Anfang an mit hinein genommen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es an nur einem Tag komplett durchgelesen. Die Geschichte ist wahnsinnig schön konstruiert und die Charaktere sind einfach traumhaft. Ich kann gar nicht sagen, wer mir am besten gefällt, sie sind alle sehr schön und nicht nur Figuren, sondern richtige Persönlichkeiten. Es ist sehr spannend im Laufe der Geschichte gemeinsam mit Hugo und Isabelle herauszufinden, wie alles zusammen hängt. Und auch, wenn sich die wirkliche Lebensgeschichte des realen Filmemachers Georges Méliés fast komplett von der des erdachten Georges Méliés unterscheidet, finde ich die Idee doch wunderschön und die Art der Verarbeitung seines Lebens sehr gelungen.  Das gesamte Design des Buches gefällt mir sehr gut und schon von außen und beim ersten Blättern macht das Buch neugierig. Das absolute Highlight des Buch sind  meiner Meinung nach die vielen, sehr schönen schwarz-weiß Bilder, die immer wieder anstelle des Texte den Verlauf der Geschichte weiter erzählen. Das ist einfach einmalig und wundervoll. Ich konnte mich an den Bilder kaum satt sehen und konnte förmlich hören, wie sie zu mir gesprochen haben. Ich habe mich in das Buch verliebt und kann es nur weiter empfehlen, es ist definitiv nicht nur ein Buch für Kinder, auch wenn ich glaube, dass gerade sie es ebenfalls lieben werden. Aber es hat auch unwahrscheinlich viel Tiefe und Gefühl und ist einfach traumhaft, deshalb sollte es auch von Erwachsenen gelesen bzw. betrachtet werden. Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

Rezension: Irgendwann passiert alles von allein

Philipp Mattheis – Irgendwann passiert alles von allein

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 217
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Die vier Jungen Johannes, Schenz, Leo und Sam sind Jugendliche, die vom Großstadtleben träumen und deren Leben von Kiffen und Skaten geprägt sind. Doch dann entdecken sie in einem leer stehenden Haus eine Menge Geld. Mehrfach kehren sie in dieses Haus zurück, um sich Geld zu holen und damit ändert sich ihr Leben, allerdings nicht unbedingt so, wie sie sich es erträumt haben.
  • Rezension:
    Das mich hat mich leider nicht überzeugt. Der Aufhänger der Geschichte gefällt mir sehr gut, doch die Art und Weise wie der Autor die Vorkommnisse aus sich von Johannes erzählt, gefällt mir nicht. Ich finde es ist langweilig geschrieben und bleibt vor allem sprachlich zu flach. Die Kritik an dem Verhalten der Jungen ist zu leise und wird nicht ernst genommen. Auch ist eigentlich von Anfang an klar, wie das Ganze endet, nämlich mit einer Katastrophe. Ein Jugendlicher ist am Ende tot, einer in der Psychiatrie und ein Dritter im Gefängnis. Die Geschichte hätte viel Potential gehabt, das leider nicht genutzt worden ist. Ich persönlich kann das Buch deshalb leider nicht weiter empfehlen. Aber es gibt sicher Menschen, denen das Buch gut gefällt, denn ich habe im Vorfeld auch sehr positive Kommentare gelesen und bin so ja auch auf das Buch aufmerksam geworden. Und eines steht fest, das Buch regt zum Nachdenken an, darüber was man selbst machen würde, wenn man selbst plötzlich zu so viel Geld kommen würde und darüber wie wichtig Freundschaften sind und das man sie nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollte.
    Vielen Dank an den dtv-Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: