Rezension: Whisper Island. Sturmwarnung

Elizabeth George – Whisper Island. Sturmwarnung

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  • Verlag: Egmond INK
  • Seitenzahl: 445
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der erste Teil es mehrteiligen Buches.
  • Inhalt:
    Becca King heißt eigentlich Hannah Amstrong. Becca ist kein normales Mädchen, denn sie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen hören, wenn sie diese nicht mit einem speziellen Raschen über Kopfhörer abschirmt. Und genau das hat sich der Mann ihrer Mutter zunutze gemacht, und ihre Fähigkeit für krumme Geschäfte missbraucht. Am Ende hat er sogar jemanden umgebracht und er weiß, dass Becca bzw. Hanna seine Gedanken gehört hat  und so hinter sein Geheimnis gekommen ist, Deshalb müssen sie vor ihm fliehen. Becca muss aber eine komplett neue Identität annehmen und auf einer Insel getrennt von ihrer Mutter leben, weil der neue Mann ihrer Mutter nun  hinter ihnen her ist. Und das alles macht das macht das (Ein-)Leben auf der Insel nicht einfacher…
  • Rezension:
    Ich habe das Buch förmlich verschlungen und die letzten 350 Seiten an einem Stück gelesen. Es ist sehr spannend und man wird als Leser sofort mit in das Geschehen hineingenommen und fiebert gemeinsam mit Becca mit, wie es ihr gelingt auf der Insel zu Leben, ohne ihre Geheimnisse preis zu geben. Die Geschichte und die einzelnen Charaktere gefallen mir sehr gut. Besonders gut gefällt mir, dass sich die Charaktere entwickeln und sie verschiedene Seiten haben. So ist es nicht einfach zu entscheiden, wer „gut“ und wer „böse“ ist und deshalb kann man sich als Leser sehr gut in Becca hinein fühlen und nachspüren wie schwer ist zu entscheiden, wem man vertrauen kann und wem nicht. Es wird deutlich, dass viele Menschen ein Geheimnis haben, dass sie hinter einer Fassade verbergen und das viel von ihrem Verhalten erklärt. Ich finde es toll, wie in dem Buch mit den Themen „Vorverurteilung“ und „Schuld“ umgegangen wird und wie auch die Romanfiguren ihren Meinung über andere Protagonisten ändern müssen. Das Buch hat immer wieder neue Wendungen und wirft neue Fragen und Probleme auf, die dann auch nur teilweise beantwortet und gelöst werden können. Vielen bleibt offen und macht Lust auf den nächsten Teil, etwa die Fragen: was ist mit Diana? Wo ist Beccas Mutter? Wohin flieht Becca? Wie hat Jeff  sie gefunden? Ich freu mich schon auf die Fortsetzung des Buches und finde Charlotte ist mit ihrem ersten Jugendbuch gleich ein sehr Gutes gelungen, dass ich nur empfehlen kann. Es hält Meinung nach auf jeden Fall verspricht und es hat ein sehr schönes Cover. Dieses spiegelt die Stimmung des Buches sehr schön wieder und macht neugierig auf die Geschichte die dahinter steckt.
    Vielen Dank an den Egmond INK Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!
  • Bewertung:  

Rezension: Silbertot

 F. E. Higgins – Silbertot

 

  • Verlag: Oetinger Taschenbuch Verlag
  • Seitenzahl: 303
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Pin lebt während einer gefährlichen Zeit in der Stadt Urbs Uminda, denn ein Mörder geht um und hinterlässt bei allen seinen Opfern einen silbernen Apfel. Außerdem ist da noch eine Gruppe von Schaustellern, die behaupten, dass einer von ihnen Tote zum Leben erwecken kann und ein zwielichtiger Autor, der Artikel für eine Tageszeitung schreibt über die Vorkommnisse in Urbs Uminda. Pin versucht hinter die Geheimnisse zu schauen und wird dabei selbst fast zum nächsten Opfer des Silberapfel-Mörders. Gemeinsam mit seiner Freundin Juno versucht er Licht ins Dunkel zu bringen und den Täter zu entlarven.
  • Rezension:
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend bis zum Schluss. Als Leser weiß man nicht mehr als die Romanfiguren und kann deshalb mit ihnen gemeinsam Vermutungen anstellen darüber wer der Apfelmörder ist und was es mit dem Auferwecken der Toten auf sich hat. Ich finde Pino und Juno sind zwei wundervoll erdachte Charaktere und es macht sehr viel Spass mit ihnen gemeinsam Nachforschungen anzustellen. Dabei ist das Buch seeeeeehr spannend, als die beiden sich z.B. im Sarg verstecken ist mir fast das Herz stehen geblieben. Das absolute Highlight ist aber das Ende des Buches. Es gibt ein großes Finale und alles kommt irgendwie doch ganz anders als erwartet und die vielfältigen Verknüpfungen innerhalb der Geschichte werden deutlich. Sehr gut gefällt mir auch die Verbindung dieser Geschichte mit der Geschichte des Buches „Das schwarze Buch der Geheimnisse“, welches ein Parallelgeschichte darstellt. Sehr gerne würde ich ein drittes Buch lesen, in dem diese beiden Geschichten gemeinsam fortgeführt werden.
    Vielen Dank an den Oetinger- Taschenbuch-Verlag (bzw. den dtv-Verlag), der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!
  • Bewertung: